Quicksand
Quicksand
Quicksand
Originaltitel: Quicksand
Herstellungsland: Indien, USA
Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Sam Firstenberg
Darsteller: Michael Dudikoff, Brooke Theiss, Douglas Weston, Michael O'Hagan, Pamela Salem, Marisa Johnston, Dan Hedaya
Nach den Actiongranaten American Fighter I und II sowie dem Klassiker Night Hunter sollten Michael Dudikoff und der Regisseur seiner größten Hits, Sam Firstenberg, nicht wieder zusammenkommen. 2002 sollte es dann doch noch einmal gelingen und das Ergebnis nimmt in Anbetracht der vorausgehenden Projekte, die die beiden im Team gestemmt haben, wahre Wunder, hat dieser Film mit einer Actiongranate soviel gemein, wie Bollywood mit guten Filmen.
Michael Dudikoff spielt einen Militärarzt (Fachgebiet Psychiatrie) namens William Turner, der gleich am ersten Tag einen heiklen Fall bekommt. Ein Typ will sich selber umbringen und verlangt seinen Arzt Dr. Romano. Doch der ist durch Turner ersetzt wurden. Turner erlang zwar schnell das Vertrauen von dem Soldaten, der ihm daraufhin wirres Zeugs von Mittelchen im Trinkwasser erzählt, aber als er merkt, dass Turner ihn nicht ganz für voll nimmt, bläst er sich das Hirn raus. Kein besonders gelungener Einstand ...
Am Abend lernt er in der Offiziersbar Randy Stewart kennen, die erst mal einen auf Femme Fatale macht. Sie erzählt, dass sie freiwillig dient, während ihr Bruder einst abgelehnt wurde. Deswegen steht sie auf Kriegsfuss mit ihrem Vater, dem General der neuen Einheit von Turner, der diesen Umstand als Schmach empfindet. Vom General erfährt er dann, dass die Frau, die er gerade flach legen wollte, seine erste Patientin werden wird.
Den General plagen indes noch andere Probleme, sein Sohn, jetzt in der Politik, soll erschossen werden, wenn der General nicht von seinem Amt zurücktritt. Währenddessen erfährt Turner, warum er die kleine therapieren soll: Sie tanzte nackt auf einer Veranstaltung der Army, ein wahrer Affront ohne gleichen – warum auch immer. Das ist insofern nicht gern gesehen, weil der Bruder ja eben in die Politik will. Also will sie der Vater aus der Schusslinie haben. Da sie aber auf störrisch schaltet und nicht freiwillig aus der Army austreten will, soll Turner sie als psychisch krank einstufen, damit man sie ohne großes Federlesen aus der Einheit entfernen kann und sie aus dem öffentlichen Interesse herausbugsieren kann.
Am nächsten Abend wird der General getötet und Hauptverdächtige ist freilich Randy ...
Der Film selber wirkt zunächst wie der kleine B-Bruder von Wehrlos, die Tochter des Generals, geht aber ziemlich schnell eigene Wege. Firstenberg inszeniert den Film ruhig und bedächtig, ja fast schon bieder und alles sieht nach einer TV-Produktion aus. Action gibt es so gut wie keine und wenn, ist sie alles mögliche, nur nicht spektakulär (Highlight ist eine im sandigen Gelände endende Verfolgungsjagd, bei der uns Dudi im Sand einfach solange Kreise fährt, bis er im aufgewirbelten Sand nicht mehr zu sehen ist, um irgendwann einfach geradeaus zu fahren, während seine getäuschten Verfolger weiter im Kreis fahren ... dafür gibbet von mir nen dickes LOL!). So fehlen ein zwei Adrenalinschübe, die vielleicht für etwas Spannung hätten sorgen können, denn insgesamt fehlt es daran doch gewaltig! Und das, wo der zugrundeliegende Fall insgesamt recht verzwickt daherkommt, bei dem man auch als allwissender und geschulter Thrillerfan selten mehr weiß als die Filmcharaktere.
Ziemlich gut ist Brooke Theiss die ihre Figur der Randy zunächst so anlegt, dass sie rüberkommt, als wäre ihre Vagina ein Schützengraben, durch den wirklich JEDER Soldat mal robben darf. In diesen Momenten kommt die Schauspielerin meiner Meinung nach null sexy rüber. In den ernsten Momenten, in denen ihre Figur die Nymphomaninnen-Maske fallen lässt und von ihrer Femme Fatale Attitüde abkommt, spielt sie verdammt gut und wirkt plötzlich sogar sexy. Wenn dieser Effekt so intendiert war, dann Hut ab vor der Leistung von Frau Theiss.
Michael Dudikoff wirkt in der Rolle unglaublich relaxt und cool und man spürt, dass ihm die Rolle richtig gut getan haben muss, denn er wirkt nicht einmal halb so steif wie sonst immer. So gelingt ihm ebenfalls eine durchaus respektable darstellerische Leistung.
Biedere, spannungsfreie Videoproduktion, mit einem guten Dudikoff und viel zu wenig Action. Im TV ist dieser Streifen wohl am besten aufgehoben ... und obwohl in Indien gedreht, wird leider auch nicht getanzt ...
Über eine DVD Veröffentlichung ist mir nichts bekannt ...
In diesem Sinne:
freeman
Originaltitel: Quicksand
Herstellungsland: Indien, USA
Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Sam Firstenberg
Darsteller: Michael Dudikoff, Brooke Theiss, Douglas Weston, Michael O'Hagan, Pamela Salem, Marisa Johnston, Dan Hedaya
Nach den Actiongranaten American Fighter I und II sowie dem Klassiker Night Hunter sollten Michael Dudikoff und der Regisseur seiner größten Hits, Sam Firstenberg, nicht wieder zusammenkommen. 2002 sollte es dann doch noch einmal gelingen und das Ergebnis nimmt in Anbetracht der vorausgehenden Projekte, die die beiden im Team gestemmt haben, wahre Wunder, hat dieser Film mit einer Actiongranate soviel gemein, wie Bollywood mit guten Filmen.
Michael Dudikoff spielt einen Militärarzt (Fachgebiet Psychiatrie) namens William Turner, der gleich am ersten Tag einen heiklen Fall bekommt. Ein Typ will sich selber umbringen und verlangt seinen Arzt Dr. Romano. Doch der ist durch Turner ersetzt wurden. Turner erlang zwar schnell das Vertrauen von dem Soldaten, der ihm daraufhin wirres Zeugs von Mittelchen im Trinkwasser erzählt, aber als er merkt, dass Turner ihn nicht ganz für voll nimmt, bläst er sich das Hirn raus. Kein besonders gelungener Einstand ...
Am Abend lernt er in der Offiziersbar Randy Stewart kennen, die erst mal einen auf Femme Fatale macht. Sie erzählt, dass sie freiwillig dient, während ihr Bruder einst abgelehnt wurde. Deswegen steht sie auf Kriegsfuss mit ihrem Vater, dem General der neuen Einheit von Turner, der diesen Umstand als Schmach empfindet. Vom General erfährt er dann, dass die Frau, die er gerade flach legen wollte, seine erste Patientin werden wird.
Den General plagen indes noch andere Probleme, sein Sohn, jetzt in der Politik, soll erschossen werden, wenn der General nicht von seinem Amt zurücktritt. Währenddessen erfährt Turner, warum er die kleine therapieren soll: Sie tanzte nackt auf einer Veranstaltung der Army, ein wahrer Affront ohne gleichen – warum auch immer. Das ist insofern nicht gern gesehen, weil der Bruder ja eben in die Politik will. Also will sie der Vater aus der Schusslinie haben. Da sie aber auf störrisch schaltet und nicht freiwillig aus der Army austreten will, soll Turner sie als psychisch krank einstufen, damit man sie ohne großes Federlesen aus der Einheit entfernen kann und sie aus dem öffentlichen Interesse herausbugsieren kann.
Am nächsten Abend wird der General getötet und Hauptverdächtige ist freilich Randy ...
Der Film selber wirkt zunächst wie der kleine B-Bruder von Wehrlos, die Tochter des Generals, geht aber ziemlich schnell eigene Wege. Firstenberg inszeniert den Film ruhig und bedächtig, ja fast schon bieder und alles sieht nach einer TV-Produktion aus. Action gibt es so gut wie keine und wenn, ist sie alles mögliche, nur nicht spektakulär (Highlight ist eine im sandigen Gelände endende Verfolgungsjagd, bei der uns Dudi im Sand einfach solange Kreise fährt, bis er im aufgewirbelten Sand nicht mehr zu sehen ist, um irgendwann einfach geradeaus zu fahren, während seine getäuschten Verfolger weiter im Kreis fahren ... dafür gibbet von mir nen dickes LOL!). So fehlen ein zwei Adrenalinschübe, die vielleicht für etwas Spannung hätten sorgen können, denn insgesamt fehlt es daran doch gewaltig! Und das, wo der zugrundeliegende Fall insgesamt recht verzwickt daherkommt, bei dem man auch als allwissender und geschulter Thrillerfan selten mehr weiß als die Filmcharaktere.
Ziemlich gut ist Brooke Theiss die ihre Figur der Randy zunächst so anlegt, dass sie rüberkommt, als wäre ihre Vagina ein Schützengraben, durch den wirklich JEDER Soldat mal robben darf. In diesen Momenten kommt die Schauspielerin meiner Meinung nach null sexy rüber. In den ernsten Momenten, in denen ihre Figur die Nymphomaninnen-Maske fallen lässt und von ihrer Femme Fatale Attitüde abkommt, spielt sie verdammt gut und wirkt plötzlich sogar sexy. Wenn dieser Effekt so intendiert war, dann Hut ab vor der Leistung von Frau Theiss.
Michael Dudikoff wirkt in der Rolle unglaublich relaxt und cool und man spürt, dass ihm die Rolle richtig gut getan haben muss, denn er wirkt nicht einmal halb so steif wie sonst immer. So gelingt ihm ebenfalls eine durchaus respektable darstellerische Leistung.
Biedere, spannungsfreie Videoproduktion, mit einem guten Dudikoff und viel zu wenig Action. Im TV ist dieser Streifen wohl am besten aufgehoben ... und obwohl in Indien gedreht, wird leider auch nicht getanzt ...
Über eine DVD Veröffentlichung ist mir nichts bekannt ...
In diesem Sinne:
freeman
Einer der Filme, die ganz oben auf meiner Shitlist stehen... Pseudo-Action, Pseudo-Handlung - kaum zu glauben, dass Firstenberg diesen Schwachfug verbrochen hat. Ich wär damals fast dabei eingeschlafen, die wenigen und unspektakulären Actionszenen fand ich auch alles andere als Prall. Vollschrot der untersten Kajüte und arschlangweilig.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
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