Scott Adkins ist zur Zeit der einsame Vertreter der U40-Zunft der Actiondarsteller. Noch. Denn auch er feiert diesen Sommer seinen 40. Geburtstag. In Close Range konnte Adkins mal wieder zeigen, dass er noch immer voll im Saft ist.
Inhalt:
Colton (Scott Adkins) nimmt während einer Rettungsaktion versehentlich einen USB-Stick mit sich, der detailierte Informationen über ein grosses Drogenkartell beinhaltet. Die Gangster wollen den Stick natürlich zurück. So sieht sich Colton schon bald im Kampf ums Überleben wieder.
Wenn Regisseur Isaac Florentine mit seinem Schützling Scott Adkins ein Projekt angeht, kommt in der Regel immer ein sehr brauchbares Endresultat zustande wie zum Beispiel Undisputed 2 & 3 oder die Ninja-Reihe. Eigentlich kein Wunder, ist nicht nur Adkins ein erfahrener Kampfkünstler, sondern auch Florentine, der seit den 70er Jahren Karate trainiert.
Close Range beginnt rasant und die ersten zehn Minuten haben Drive ohne Ende. Adkins räumt mit einem Dutzend Bad Boys auf, wie es einen Actionfanatiker wie mich nur so freuen kann. Nach diesem Intermezzo wird der Streifen jedoch etwas zäher und verlagert sich raus aufs Land. Auf einer Farm spielt dann auch der Rest des Streifens.
Ehrlich, die Story ist nicht wahnsinnig originell. Aber da der Film eine Laufzeit von nur etwa 82 Minuten hat ist dies leicht zu verschmerzen. Und die Actionszenen mit Adkins sind so dermassen gut, druckvollere Hand-to-Hand Szenen findest du einfach nicht. Florentine/Adkins sei dank.
Fazit: Close Range ist ein Vorzeigefilm für Adkins, aber als Actionfilm eigentlich nur Mittelmass, da die Story nur so vor sich hindümpelt und auch die Locations nicht wahnsinnig viel hergeben. Aber die Actionszenen rocken ohne Ende.
