Zurück in der Zukunft: Der nächste «Star Trek»-Film wird wieder Kirk und Spock in den Mittelpunkt rücken. Als Regisseur wurde ein Erfolgsgarant verpflichtet.
Mit einem neuen Regisseur will Paramount Pictures die zuletzt schwächelnde Reihe der «Star Trek»-Filme wieder in die Erfolgsspur bringen: J. J. Abrams, der Macher von «Mission: Impossible III» sei verpflichtet worden, meldet das Branchenmagazin «Variety».
Das kommende Abenteuer ist das insgesamt elfte seit 1979. Thematisch will man sich dabei ganz in die Anfänge der Raumschiff-Saga begeben – nämlich an den Punkt, an dem sich Captain Kirk und Mr. Spock das erste Mal auf der Akademie der Sternenflotte begeben. Mit dem Plot dürfte auch der Grundstein für eine Monate lange «Wer spielt wen?»-Kampagne gelegt worden sein – die originale Besetzung aus William Shatner und Leonard Nimoy dürfte aus Altersgründen höchstens für einen der beliebten Gastauftritte in Frage kommen.
Mit einem Einspielergebnis von gut einer Milliarde Dollar und insgesamt 726 Serienfolgen mit sechs Raumschiff-Crews gehört die «Star Trek»-Saga zwar zu den erfolgreichsten Reihen der Film- und Fernseh-Geschichte. Zuletzt war «Star Trek» allerdings etwas aus der Spur geraten: Mit einem Einspielergebnis von nur 43 Millionen Dollar in Nordamerika bekam der zehnte Film «Star Trek: Nemesis» das Etikett «Flop» angehängt. Auch die jüngste Serien-Fortsetzung «Star Trek: Enterprise» wurde im vergangenen Jahr mangels Quote eingestellt.
Allerdings bleibt bis zum Start des kommenden Kinofilms noch ein wenig Zeit, um den Hype wieder zu schüren: «Star Trek 11» ist für Herbst 2008 angekündigt.
Quelle: netzeitung.de
Während die Fans mit Optimismus auf die Bekanntgabe reagierten, dass es einen elften "Star Trek"-Film geben wird, kommen immer mehr offizielle Fakten ans Tageslicht.
StarTrek.com hat bestätigt, dass Rick Berman, der damals persönlich von Gene Roddenberry rekrutiert wurde, nicht an dem Film beteiligt ist. "Dieses Projekt hat nichts mit dem ehemals gerüchteweise gehandelten Skript von Eric Jendresen zu tun, das von Rick Berman betreut wurde", gibt die offizielle Seite bekannt.
Ein Artikel bei Yahoo! über J.J. Abrams, der zusammen mit seinen Co-Autoren Alex Kurtzman und Robert Orci das Drehbuch zu "Star Trek XI" schreiben wird, zitiert die Pressesprecherin Nancy Kirkpatrick von Paramount. An William Shatner (Kirk) und Leonard Nimoy (Spock) wäre man noch nicht wegen eines Auftritts im Film herangetreten. Wie berichtet wurde, dreht sich der Film um die erste Begegnung zwischen Kirk und Spock und ihre Abenteuer zusammen.
Dennoch gibt es Menschen, die diese Nachricht nicht ernst nehmen. Dateline Hollywood hat laut TrekToday einen satirischen Artikel veröffentlicht, der sich über einige der bekannten "Star Trek"-Größen lustig macht.
TrekWeb berichtet, dass J.J. Abrams in einem Interview mit Empire Online bestätigt hat, dass es in dem kommenden Film tatsächlich um Kirk und Spock geht. "Die ganze Sache ist komplett ohne Rücksprache mit uns berichtet worden", meinte der Regisseur mit einem Unterton von Bedauern. "Die Leute bekommen mit, dass ich einen 'Star Trek'-Film produziere und dass ich die Chance habe, Regie zu führen. Dann hören sie Gerüchte darüber, worum es gehen soll und bringen eine Story, die nicht ganz der Wahrheit entspricht."
Abrams sprach nicht direkt über die Handlung, ließ aber durchblicken, dass er sich wünsche, die Charaktere der Originalserie wieder zu sehen.
Und bei TVGuide.com kann man schon abstimmen, wer den jungen James Tiberius Kirk in dem Film spielen soll. Die besten Aussichten haben hier laut den Zuschauern Josh Duhamel ("Win a Date with Tad Hamilton"), Scott Speedman ("Underworld: Evolution"), Brandon Routh ("Superman Returns"), Hayden Christensen ("Star Wars: Episode II & III"), Jon Heder ("Napolean Dynamite") Shawn Ashmore ("X-Men: The Last Stand"), Jesse Bradford ("Happy Endings") und Nick Stahl ("Terminator 3: Rise of the Machines", "Carnivale").
Quelle: trekzone.de
Der Drehbuch-Autor des kommenden Trek-Films Robet Orci kündigte auch Infos zu den mitwirkenden Schauspielern an.
Robert Sanchez von IESB hatte die Möglichkeit mit Orci am Rande der Presseveranstaltung zu "Transformers" zu sprechen. Das berichtet TrekWeb.
Dabei gab der Autor ein paar interessante Details zum Status von "Star Trek XI" preis:
Drehbeginn ist im November
Das Casting läuft bereits
Die entscheidenen Besetzungsentscheidungen werden bald getroffen
Bei der San Diego Comic Con (26.-29. Juli) werden die ersten Bekanntgaben gemacht werden
Außerdem hatte auch TrekMovie die Gelegenheit mit Robert Orci zu plaudern. Auch hier ließ er ein paar Infos zu "Star Trek XI" fallen.
Kirk werde in dem Film auftreten (wie J.J. Abrams bereits gesagt hatte). Nach der Frage, ob die Rolle des Enterprise-Captains groß sei, meinte Orci lediglich lächelnd: "vielleicht".
Der Arbeitstitel des Films sei "Star Trek" (was auch bereits bekannt war) und er sei sich ziemlich sicher, dass der Name auch beibehalten wird
.
Quelle: trekzone.de
Der Co-Autor des kommenden Trek-Films gab mehrere Interviews im Rahmen der "Transformers"-Presseveranstaltung.
Hier sind ein paar Auszüge aus den Gesprächen mit IESB, IGN und SciFi Wire:
IESB: Ihr Jungs habt also mit "Star Trek" zu tun. Wie haben Sie da nachgeforscht, wie lief das? Ich weiß, dass Sie mir wahrscheinlich keine Details zur Story sagen können, aber...
Roberto Orci: Glücklicherweise haben wir unser ganzes Leben lang nachgeforscht. (lacht) Wir haben die Bücher gelesen. Als es also losging, waren wir abgesichert. Der Entwurf hat grünes Licht bekommen, wir haben ihn Weihnachten abgeschlossen, es läuft, im November wird gedreht. Im Moment stecken wir in den Castings.
IESB: Ist es nicht schwer, etablierte Stars ins Franchise zu ziehen, wo sie ikonisierte Charaktere spielen sollen?
Orci: Der Star des Films ist "Star Trek". Wir fühlen uns sicher bei dem Stoff und dem Muster des Films, wir brauchen euch keinen Oscar-Preisträger reinzudrücken, um den Film zu bewerben.
IESB: Hat Sie die Erfahrung mit dem Erscheinen der frühen Skript-Reviews von "Transformers" beeinflusst, im Hinblick auf den Schutz des Skripts von "Star Trek"?
Orci: Auf jeden Fall. "Star Trek" ist viel abhängiger davon, dass es eine frische Story hat. Trek ist schon eine Weile da, die Leute haben es gesehen, also ist es ungemein wichtig, dass die Story neu sein muss, weil es wirklich etwas ausmacht.
IESB: Wie schützen Sie es denn heutzutage bei den ganzen Löchern, gerade im Internet?
Orci: Wir haben Verschlüsselungsprogramme und wir haben einen vertrauenswürdigen Mann, der überall rumschwirrt. Er ist wie dieser Mob-Boss aus "Casino", mit diesen Handschellen, wissen Sie...
Quelle: trekzone.de