So hier mal meine Liste. Auch hier bleibe ich meiner Tugend aus dem Musikbereich treu und beschränke mich immer auf einen Film pro Franchise. Aber Achtung: viele Sequels in Anmarsch ;)
1. Tanz der Teufel 2 (1987)
Mein erster Film - überhaupt. Und ich gucke ihn immernoch. Allein deswegen gehört er hier rein.
Wenn es um reinen Horror geht sehe ich den ersten Teil nochmal stärker, aber hier bietet eine einzigartige
Oneman-Show, Sam Raimi schlägt hier mit wahnwitzigen Ideen nur so um sich und garniert das ganze in einer Bildsprache,
die mich jedesmal aufs Neue einfach nur schwach werden lässt.
Dazu kommt noch der Vhs-Indizierungskult hinzu, der den Film zum absoluten Geheimtipp Thema am Pausenhof für mich machte.
Einer DER essentiellen Filme für mich!
2. Terminator 2 (1991)
Dieser Film ist einfach überlebensgroß. Es ist nicht nur die perfekt inszenierte Action, nicht nur Arnolds ikonisches
Auftreten, und auch nicht nur die kalte, dunkle Bildsprache. Es ist Brad Fiedels unsterblicher Score, der das Werk in
höchste Sphären hebt, und Camerons perfekter Einsatz des Selbigen, bei dem Bild und Ton zu einem homogenen Ganzen verschmelzen,
und das Werk schließlich zum Überfilm macht!
3. Armour of God II - Mission Adler (1990)
Jackie darf nicht fehlen. Ich könnte die gesamte Liste voll machen mit Jackie Chan Filmen, ohne meine "Ein Film pro Franchise"-Regel zu brechen.
Böse ausgedrückt könnte man aber auch alle (oder die meisten) Jackie Chan Filme in eine Franchise packen

Naja jedenfalls ist der hier einer meiner allerersten, mit diesem verbinde ich viele einschlagende Erlebnisse.
Unter anderem erinnere ich mich an einen Mallorca Urlaub, wo ein 5 Jahre älterer Teenager mich in der Hotel Lobby nicht genau diesen Film ansehen lies, weil er
viel lieber "My Girl" auf RTL gucken wollte...
Drunken Master 2 ist klar der stärkste Konkurrent, und hat sicher als reiner Martial Arts Film ganz klar die Nase vorne, allerdings
kommen in diesem Film alle Action-Facetten eines Jackie Chan zum Tragen und wurden in selten wieder erreichter Qualität auf höchstem Niveau zelebriert.
Ich liebe die Stimmung des Filmes, ich liebe das akrobatische Können Chans, das ihn in den kniffligsten Situationen Herr der Lage werden lässt, ich liebe die Chemie zwischen ihm
und den 3 Damen und ich liebe das absolut einzigartige Finale im Windkanal. Das ist Jackie Chan Gesamtentertainment at its best.
4. Leon - Der Profi (1994)
Sehr emotionales, nervenzerrendes Action-Thriller Spektakel, mit einer absolut überzeugenden Ausnahmeperformance von Jean Reno und
einer beachtliche Debütleistung von Natalie Portman. Und der gewohnt überzeugende Gary Oldman liefert hier ebenfalls eine besonders unvergessliche
Darbietung ab. Dazu malt Luc Besson noch den romantisch, französischen Flair über den ganzen Trist, und schon ist man gefangen in einem der
besten Auftragskiller-Stories aller Zeiten. Das Ende zählt zusammen mit dem von Terminator 2 für mich zu den emotionalsten und unvergesslichsten überhaupt.
5. Ed Wood (1994)
Wenn man mich nach DEM einen Lieblingsfilm fragt, nenne ich tatsächlich immer wieder gerne diesen hier, einfach um keine Standard Antwort zu nennen.
Was den Film aber für mich ausmacht, ist Johnny Depps Darstellung des exzentrischen und leidenschaftlichen Regissieurs Ed Wood.
Seine Begeisterungsfreude und Liebe zum Film ist ansteckend und so folgt man mit regem Eifer dem bunten Treiben des sich selbst überschätzhenden Filmemachers.
Sonst sind es immer Action- und Martialarts Filme, die ich mal für einen flotten Filmkonsum eingelegt und mich von Lieblingsszene zu Lieblingsszene gespult habe.
Und das ich dieselbe Unsitte dann tatsächlich mal mit einem solchen eher redelastigen Film betrieb, sagt schon einiges über die Sogwirkung des Schauspiels aus.
6. A Better Tomorrow 2 (1987)
Unter all den von mir hochgeschätzten Heroic Bloodshed Beiträgen des Meisters, dessen Name ich hier nicht nennen muss,
habe ich mich als alleinstehenden Repräsentant für den zweiten besseren Morgen entschieden.
Klar hat dieser Drehbuchtechnisch einige Schwächen, Unglaubwürdigkeiten, und bietet mit Dean Sheks zwischenzeitlicher Darbietung
eines psychisch Angeschlagenen leicht trashige Kost, doch das Finale ist die absolute Blaupause und die Quintessenz des Heroic Bloodsheds.
Mit einer emotionalen und perfekt melodramatisch aufgebauten Hinleitung wird hier ein perfekt inszeniertes Baller-Ballet aufgetischt, das zusätzlich
durch Chow Yun-Fats ikonischen Look dem ganzen die gewisse Würze verleiht.
Episch und ausufernd, aber nicht überlang wie etwa das Ende von Hard Boiled entfaltet das Finale eine authentische Ästhetik, die nicht umsonst später auch als
Inspiration auch für das Serienfinale von Cowboy Bebop herhielt.
Und als zusätzlicher Bonus für mich wurde auch noch Ryo Saeba, der City Hunter hier als Easter Egg verbaut. Mein Herz geht auf.
7. Goodfellas (1990)
Ganz klar für mich der beste Gangsterfilm. Diese ewige "Der Pate"-Zwangsnennung geht mir manchmal schon echt auf die Nerven.
Guter Film, aber die eine Sichtung hat mir ehrlich gesagt auch gereicht. Goodfellas hingegen habe ich bestimmt schon 10 mal gesehen und
es wird sicherlich noch ein 11. und 12. mal geben. Authentische Erzählung und Bebilderung einer 30-jährigen Karriere als
Mafiosi mit 1a Schauspielleistungen und einer stimmigen, schier nie Pause machenden musikalischen Untermalung.
Hart, kompromisslos, dabei aber nie zum Selbstzweck verkommend liefert hier Scorsese seine wahrscheinlich beste Leistung ab.
8. Karate Tiger (1986)
Ich bin mir nicht zu Schade auch etwas Trash hier hineinzubringen. Aber das ist nunmal auch einer der quintessentiellen Filme, die meinen Charakter und meine Liebe
für Martial Arts geprägt haben. Wohlwissen, dass wir es hier "nur" mit einem Karate Kid Rip-Off zu tun haben, ziehe ich diesen "Abklatsch" dennoch dem überbewerteten
Trendsetter vor, da dieser hier schlicht bessere Kampf- und Trainingsszenen bietet, und zusätzlich noch eine leicht mysteriöse Komponente um eine Bruce Lee Erscheinung einbringt.
Aber allein die unsterbliche Trainingsmontage zu Kevin Chalfants "Hold on to the Vision" ist für mich immernoch die BESTE der Filmgeschichte. Da kommt für mich auch kein Rocky ran.
Und außerdem war es mir wichtig hier in irgend einer Art und Weise Van Damme vertreten zu haben, denn der Mann ist mir auch einfach wichtig 8-)
9. Phone Booth (2002)
Ich stehe auf Kammerspiele, und dieser Film hat mir das klar gemacht. Nach meiner damaligen Erstsichtung, habe ich das heutzutage völlig undenkbare getan und
den Film gleich danach nochmal (diesmal im O-Ton) geschaut. Das nervenaufreibende Telefonat zwischen Colin Farrell und Kiefer Sutherland zähle ich zu den intensivsten und
spannendsten Filmminuten, die ich je erleben durfte. Der nach den Batman Filmen in Verruf geratene Joel Schumacher beweist hier,
wie sehr er es versteht ein Gespräch an Dramaturgie und Gefahr langsam anzuheizen und eine überzeugende Stimmungsschwankung von Colin Farrell zu inszenieren.
Selbst Tarantino hätte das wohl nicht besser hingekriegt.
10. The Abyss (1989)
Sicherlich der untypischste, da actionärmste James Cameron Film, aber als solcher war er auch nie gedacht.
Cameron ging es um etwas ganz anderes. Die Klaustrophobie und die Gefahr, die von der Tiefsee ausgeht.
Ich schätze es, wie Cameron in erster Linie kreative Visionen verwirklichen möchte, anstatt nur einen weiteren Hit
zu produzieren und es dabei eben auf sich nimmt mal eben die Filmtechnik zu revolutionieren.
Die vielen ruhigen, bedachten Szenen, schienen das von "Aliens" verwöhnte Publikum damals wohl etwas gelangweilt
zurück gelassen haben. Dabei sind leider die unterschwellige Bedrohlichkeit, die von der Tiefsee ausgeht untergegangen.
Die zweisame Szene zwischen Ed Harris und Frau Mastrantonio in dem kleinen U-Boot zähle ich zu den spannendsten und nervenaufreibendsten der Filmgeschichte.
Für mich ganz großes, stark unterschätztes Sci-Fi Kino, das trotz seiner Überlänge von 170min mich nicht vor unzähligen Sichtungen hinderte.
11. Akira (1988)
Der Anime-Klassiker schlechthin. Die epische Geschichte zeichnet ein stark dystopisches Japan,
wirft zahlreiche Menschheitsfragen auf, und zeigt auf welche Art und Weise sich ein unterworfener Charakter wandelt, sobald ihm übermenschliche Macht
in die Hände gelegt wird. Hart, düster, brutal, verstörend...auch knapp 30 Jahre später bleibt der Film inhaltlich
aber auch visuell - der Zeichenstil ist immernoch beeindruckend und zeitlos - weiterhin relevant.
12. Dumm und Dümmer (1994)
Ich habe damals meine Konfirmation in die Tonne getreten, nur um diesen Film sehen zu können.
Ganz schön dumm was. Für mich Comedy genau so wie sie sein sollte. Es braucht schon ein Genie um einen
Idioten überzeugend spielen zu können. Und das kriegt hier Jim Carrey eindrucksvoll hin. In einer Zeit wo gute Comedy
nicht von Fäkalwitzen und Ekelszenen abhing, erlaubt sich der Film vereinzelnd eben solche Elemente, bietet aber weit darüber
hinaus zwei einfach liebenswerte Volldödel, deren Einfältigkeit stets zum Mitlachen und nicht zum Auslachen einlädt.
Wie es genau nicht geht zeigt das andere Ende des Spektrums, wie etwa "Ballermann 6".
Dumm und Dümmer ist einfach eine herzliche und liebevolle Angelegenheit, bei der vor allem die Chemie
zwischen den beiden Hauptdarstellern das Entscheidende ist und Roadtrip auch zu einer Mitfahrgelegenheit für den
Zuschauer macht.
13. Die Verurteilten (1994)
Ganz klar, das Jahr 1994 hat mehr großartige Filme und Klassiker für die Ewigkeit herausgebracht, als so manches Jahrzehnt (I'm a hardliner...).
Oft (und wahrscheinlich auch aktuell) ganz oben auf Platz 1. der best bewertetsten Filme bei der IMDB thronend, kann
auch ich mich der Klasse dieses Filmes nicht entziehen. Tim Robbin's 20 jähriger Aufenthalt am Knast Shawshank wird stimmigen
und authentisch (so stelle ich mir jedenfalls amerikanische Gefängnisse vor) inszeniert, mit viel Tragik, gelegentlich etwas Witz und einem
auch mal wieder herzerwärmenden Ende. Männerfreundschaften, wenn richtig gefilmt können um einiges mehr an
Emotionen wecken, als eine typische Mann-Frau-Geschichte.
14. City Hunter - Goodbye my Sweetheart (1997)
Wahrscheinlich der hier mit am unbekannteste Film. Und ja er ist auch selbst innerhalb der Anime-Community
nicht bekannt als der Referenz-Klassiker. Es ist nur ein TV-Special einer seit Jahren beendeten TV-Serie.
Entspchend sind auch die Animationen nicht mal ansatzweise mit denen eines Akira oder Cowboy Bebop - Der Film zu vergleichen.
Aber ich bin einfach City Hunter Fan und ich kann den Film in der englischen Sprachfassung auswendig mitsprechen.
Bei der Erstsichtung noch als enttäuschend actionarm empfunden, wuchs der Film mit der Zeit, die Speed-inspirierte Story ein wunderbares
Handlungsgebiet für den City Hunter bot und das Finale im Zug hat mit seiner musikalischen Untermalung und dem kurzen, knackigen Faustkampf
einen Nerv bei mir getroffen, den ich nur schwer beschreiben kann. Ganz entscheidend vor allem ist für mich der Gegenspieler von Ryo Saeba.
Professor Muto zähle ich zu den besten (Anime)-Bösewichtern überhaupt, der irgendwo zwischen Egomanie, persönlicher Herausforderung und Sinn für Poesie,
immer noch eine große Faszination auf mich ausübt. Der brilliante englische Synchronsprecher Gary Dehan setzt dem die krone auf.
15. American History X (1998)
Sher überzeugendes und authentisch gefilmtes Sozialdrama, mit einem überaus überzeugenden Edward Norton und einem tragischen,
unvergesslichen Ende.
16. Asterix erobert Rom (1976)
Die Prüfungen, die Asterix und Obelix hier bestehen müssen hatten mich schon immer fasziniert.
Bei der Ersichtung war ich stets auf die immernächste Prüfung gespannt, bei der x-ten Neusichtung habe ich immer auf
jede nächste Prüfung, vor allem aber das Haus das Verrückte macht (oder das Haus der Depperten, wies in der bayrischen Synchro heißt)
gefreut. Und auch heute noch feiere ich, wie das Gallier-Duo die Prüfungen bewältigt.
darüberhinaus hat es der Passierschein A28 schon in den allgemeinen Gesellschaftskonsens geschafft - oder zumindest hätte ich das so gerne.
17. Thursday (1998)
Der vielleicht beste Tarantino-Film, der nicht von Tarantino stammt.
Hier kommt auch wieder meine Schwäche für Kammerspiel-Filme zum tragen.
Kurz und knackig erlebt Thomas Jane mehr Irr- und Wahnsinn an einem Tag,
als andere in ihrem ganzen Leben. Blutig, witzig, spannend, gut!
18. Vier Fäuste gegen Rio (1984)
So sehr ich das Zusammenspiel zwischen Bud Spencer und Terrence Hill auch mag, aber im Einzelnen haben die Filme als Ganzes nie
das Niveau an einfacher Unterhaltung geboten, wie ich es von dem legendären Duo mir wünschen würde.
Dieser eine Filme strahlt da für mich doch heraus, da ich eine Schwäche für verwechslungs-Doppelgänger Geschichten habe,
das exotische Setting genieße und hier auch von seiten des deutschen Synchronstudios, das absolute Opus magnum an pisslustiger
Trashsynchro abgeliefert wurde.
19. Fright Night (1985)
Ich habe jetzt zwar noch nicht alles aus dem Sub-genre gesehen, dennoch nenne ich Fright Night ganz gerne DEN
besten Vampirfilm. Ich liebe einfach die Bildsprache, die Geschichte, die schaurig inszenierten Fratzen und vor allem aber
den genialen Score von Brad Fiedel, der hier eine Leistung abliefert, die an einem 80er Jahre Vampirfilm fast etwas
verschwendet wirkt. So kann sich aber Fright Night rühmen der einzige Horrorfilm mit wirklich cooler Filmmusik zu sein.
Das "Halloween"-Theme ist klar ikonisch und popkulturell relevant, doch wer hört sich die theme mal eben so als Musikkonsum an?
Die heulenden Gitarren von Brad Fiedel jedenfalls machen Lauen und Stimmung und setzen einem an sich soliden, gut inszenierten
Horror-Film die Krone auf und verleihen diversen Szenen eine einzigartige Majestätik, die im ganzen Genre ihres Gleichen sucht.
20. The Shining (1980)
Da Horror für mich ein sehr relevantes Genre ist, möchte ich es auch mit einer anderen Facette, abseits der blutig, trashigen
Interpretation hier würdigen. Und wenn es um Psycho-Horror geht, komme ich da nicht an Shining vorbei. Wie Kubrick hier in der
großen Leere des Overlook Hotels unterschwellig Bedrohlichkeit mit Musik und kleinen Mädchen inszeniert, jagt mir jedes Mal einen Schauer ein.
21. Man from Earth (2007)
Und nochmal ein Kammerspiel, diesmal in seiner essentiellsten Form. Mehr als einer Gruppe von Leuten,
die sich im Wohnzimmer unterhält ist das wahrhaftig nicht. Solche Filme haben aber immer ein starkes Drehbuch zu bieten,
und so wird man auch hier Passiver Gesprächsteilnehmer eines fantastischen Gedankenspiels, das auf wissenschaftlichen Überlegungen beruht und dabei
die Grenzen selbiger immer weiter aufzuwischen droht. Sehr sehenswert!
22. Zurück in die Zukunft II (1989)
Auch wenn die 3 Filme streng zusammengehören, und man den ersten Teil legitim stellvertretend
für die gesamte Trilogie nennen kann, erwähnte ich dennoch gerne explizit den zweiten Teil, da ich diesen
(Pro7 sei dank) mit Abstand am meisten, losgelöst vom ersten und dritten Teil gesehen habe.
Das Zukunftsszenario hat mich damals fasziniert, heutzutage ist es natürlich albern und blauäugig,
aber das ist nur dem Charme des Filmes zuträglich. Den hauptreiz machen für mich aber die vielen Zeitsprünge,
und somit die unterschiedlichen Settings und die Bewältigung, der brenzligsten Notlagen aus.
Außerdem agieren Michael J. Fox und Christopher Lloyd hier noch viel besser miteinander.
23. Clerks 2 (2006)
Ich verstehe nicht, was alle Welt gegen den zweiten Teil hat - ständig wird er als enttäuschend diskreditiert.
Auch wenn ich den ersten Clerks mag, schafft vor allem der zweite Teil wirklich spritzige Dialoge aufzutischen,
die nur so vor Schlagfertigkeit und guten Einfällen nur sprudeln. Ganz nebenbei legt der Film auch mehr Wert
auf eine fortlaufende Handlung und lässt alle Charaktere eine Wandlung durchlaufen, die am Ende auch zu einer logischen
und emotionalen, herzerwärmenden Konklusion führt. Und das in einem Film voller Fäkalsprache und Eselsex...
24. Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984)
Auch ein Thema, bei dem ich sehr emotional werde. Wie der zweite Indiana Jones immer verrissen wird, und vor allem im
Vergleich zu "Raiders" klein gemacht wird, stößt bei mir nur auf völliges Unverständnis.
Temple of Doom ist für mich das beste Indy Abenteuer. Im gegensatz zu Raiders hat hier Indys handeln und Tun mehr Bedeutung,
entsprechend ist sein Eingreifen hier deutlich heldenhafter, emotional packender und somit auch spannender.
Das Finale ist "total irre" und ist auch ein so viel geilerer Abschluss, als das am Pfahl angekettete Nichthingucken, aus Teil 1...
DAS ist für mich Abenteuerkino per Excellence, mit vielen geilen Einzelmomenten, und einem Indy, bei dem ich jedesmal
aufstehe und Luftschläge verteile, wenn er den Palastsäbelschwingern Saures gibt.
25. True Lies (1994)
Ich kanns einfach nicht lassen. Action ist einfach mein Ur-Genre. Ich liebe Schwarzenegger. James Cameron ist mein Lieblingsregisseur.
Es geht nicht anders. Dabei ist "True Lies" wahrscheinlich sogar der mit Abstand unbedeutendste Cameron film, da dieser weder filmtechnisch,
noch popkulturell nennenswerte Spuren in der Filmgeschichte hinterlassen hat, doch das was Cameron gemacht hat, ist bestes Actionkino, das sogar
ünerwartet gut auf der Comedy Ebene funktioniert.
Die Chemie zwischen den beiden Arnolds ist erstaunlich gut, und bietet mit die besten und witzigsten Momente.
Und rein actiontechnisch werden hier alle Register gezogen, und ein um sich wütender Arnold geboten, wie man ihn kennt und liebt.
Auch wenn der Film stillistisch nicht ganz mit den Bruckheimer Action Filmen der 90er vergleichbar ist, ziehe ich ihn ganz klar und
riesen Vorsprung einem Con Air, The Rock oder Face Off vor...