Allzu viel lässt sich über
Castle Falls nicht schreiben. Der Streifen kommt recht spannungsarm daher. Gerade am Anfang plätschert die Story vor sich hin und allzu viele Schauplätze gibt es auch nicht zu bestaunen. Wären nicht Dolph und Scott zu sehen, würde man wahrscheinlich schon ziemlich zeitig abschalten. Das man nicht abschaltet, wird dann zum Glück auch ein wenig belohnt, da die Action zum Ende hin doch recht ansehnlich ist. Ich fand die von der Kamera eingefangenen Bilder zudem recht gelungen, auch wenn sie hinsichtlich der Abwechslungsarmut der Schauplätze auch nicht viel retten konnten. Im Ton fehlte mir insbesondere bei der Action der Wumms. Die Soundeffekte hätten gerne knackiger sein dürfen. Scott kommt wie immer angenehm charismatisch daher und auch Dolph wirkt immer noch imposant, auch wenn man ihm sein fortgeschrittenes Alter bei der Action inzwischen deutlich anmerkt.
Im Fazit kommt der Film recht gefällig daher. Er tut keinem weh, richtig gut ist er aber auch nicht. Insbesondere die beiden großen Namen wirken hier und bringen schauspielerisch Qualität in den Film. Hinter der Kamera liefert Dolph ebenfalls solide Qualität ab und sorgte so an mehreren Stellen dafür, dass Castle Falls kein Rohrkrepierer wurde. Das mangelnde Budget merkt man aber halt doch an vielen Stellen des Films, auch wenn es handwerklich gar nicht so viel meckern gibt.
Kann man sich mal ansehen, man sollte aber nicht zu viel erwarten.

,5