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Apex
Verfasst: 01.12.2021, 20:26
von freeman
Apex
Originaltitel: Apex
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2021
Regie: Edward Drake
Darsteller:
Bruce Willis, Neal McDonough, Alexia Fast, Lochlyn Munro, Megan Peta Hill, Corey Large, Eric Buarque, Trevor Gretzky, Nels Lennarson, Joe Munroe u.a.
Der Cop Thomas Malone (Bruce Willis) sitzt aus verschiedenen Gründen lebenslänglich ein. Da tritt eine Firma namens Apex an ihn heran. Die veranstaltet ein gleichnamiges "Spiel", bei dem reiche Psychopathen Jagd auf Menschen machen. Nimmt Malone als Beute an einer dieser Jagden teil, winkt ihm die Freiheit...
Zur Kritik von "Apex"
In diesem Sinne:
freeman
Re: Apex
Verfasst: 01.12.2021, 21:54
von kami
Für mich war ja der Name der Produktionsfirma schon eher Warnsignal als Hoffnungsschimmer, immerhin sind sowohl Breach als auch Cosmic Sin übelster Müll, bei dem ich mich gar nicht entscheiden kann, welche der beiden Krücken ich übler finde. Da hilft auch nicht, dass Willis den Großteils des Filmes tatsächlich dabei und aktiv ist, gegen den inhaltlichen und visuellen Unfall kann er schwerlich ankämpfen. Auf Apex bin ich trotz Sympathie für Menschenjagd-Filme nicht gerade scharf, dann doch lieber Most Dangerous Game auf Prime mit dem B-Hemsworth.
Re: Apex
Verfasst: 02.12.2021, 07:50
von StS
Ich glaube, mit dieser hier haben wir so ziemlich die beste Bewertung des Streifens im Internet... wenn man die "-2 Regel" nicht beachtet
Vielleicht hat der Bruce dem Freeman ja Prügel angedroht, nach dessen "Out of Death" Verriss
@ Pierre: Wenn dem so ist, einfach bei Deiner nächsten Videobesprechung diskret das Tiktok-
ich-brauche-Hilfe-Handzeichen verwenden.
Kennt der Bruce bestimmt nicht

Re: Apex
Verfasst: 02.12.2021, 19:33
von freeman
Das kenne net mal ich!
In diesem Sinne:
freeman
Re: Apex
Verfasst: 04.12.2021, 13:59
von StS
Re: Apex
Verfasst: 26.05.2023, 12:58
von StS
„Apex“ (2021) ist eine weitere „B-Movie-Gurke“ von Edward Drake aus dem Hause „308 Ent.“ – abermals u.a. mit Bruce Willis, Corey Large, Lochlyn Munro und Trevor Gretzky in zentralen Rollen sowie erneut mit einem vergleichsweise geringen Budget in 8 Tagen im selben kanadischen Waldstück wie schon „Cosmic Sin“ gedreht: Ein Menschenjagd-Streifen – mal wieder frei nach Richard Connell´s „the Most Dangerous Game“. Diese Variante der altvertrauten Geschichte kommt in der Zukunft angesiedelt daher – was im Grunde eine völlig unnötige Entscheidung war, da sich das Geschehen eh meist in einem Wald mit Waffen der aktuellen Gegenwart abspielt. Aber hey – so konnte man zumindest eine bestimmte Sache (Versorgungs-Lieferungen) recht klar bei „the Hunger Games“ klauen…
Wer sich Originalität erhofft, ist hier ohnehin falsch. Die einzig „ungewöhnliche“ Sache ist, dass unser Hauptprotagonist Schrägstrich Gejagter (Willis) erst im finalen Drittel aktiv in die Geschehnisse einzugreifen beginnt: Zuvor verbringt jener die meiste Zeit nämlich damit, irgendwo in der Gegend herumzustehen, sich gegen Bäume zu lehnen, Leute zu belauschen oder erschöpft wirkend kürzere Strecken zu schlurfen – während die (karikaturesken) Jäger/Böswichte belangloses Zeugs labern, sich streiten und gegenseitig töten. Hätte Drake das satirisch oder komödiantisch angelegt, hätte das einen gewissen Reiz besessen – allerdings nicht so. Die Charakter-Zeichnungen sind indes eindimensional-mau und die Dialoge ziemlich furchtbar – so wie man es bei „308 Ent.“ ja leider gewohnt ist…
Willis wirkt (aus den inzwischen bekannten Gründen) augenfällig „nicht voll bei der Sache“ – mitunter ist der Einsatz eines Body-Doubles unverkennbar. Zumindest gibt Neal McDonough einen ordentlichen Baddie zum Besten – wohingegen es sich nicht lohnt, irgendwie weiter auf den Rest der Darsteller einzugehen. Es gibt ein paar Anspielungen zu registrieren – z.B. sind die angeführten Verletzungen von Willis' Figur genau die seiner Parts aus „Die Hard“ und „Unbreakable“ und trägt McDonough´s Rolle den Namen Rainsford (siehe „Graf Zaroff – Genie des Bösen“) – aber viel deutlicher fallen einem Plot-Löcher, Anschlussfehler und schlechte CGI-Effekte auf – gerade im Rahmen der letzten Minuten, die obendrein mit einem absolut unrealistisch-dummen „Mano-a-Mano-Finish“ aufwarten…
Kurzum: „Apex“ ist eine lahme, öde, selbst für „Bruce-Willis-Spätwerk-Verhältnisse“ unschön schwache Angelegenheit – belanglos bebildert und in Szene gesetzt, mit zu wenig Action, komplett ohne Spannung und Atmosphäre sowie auf einem subparen Drehbuch basierend…
