„Escalation“ ist ein B-Movie-Cop-Thriller aus dem Jahr 2023, den ich mir spontan sowie ohne jegliche Vorkenntnisse im Bordprogramm während eines Langstreckenflugs angesehen habe. Die deutsche Inhaltsangabe des im April 2025 hierzulande erscheinenden Streifens lautet:
Martial-Arts Profi Chris ist ein Ex-Cop. Als sein Bruder ermordet wird, tut er sich mit einer Polizistin zusammen, um den Fall aufzuklären. Doch schnell wird klar, dass sein Bruder Opfer einer Verschwörung wurde, an der auch die Polizei beteiligt ist. Nun weiß Chris nicht mehr, wem er vertrauen kann…
Zwar sieht und merkt man dem kanadischen „Indie“ sein geringes Budget klar an – doch wirklich ernsthaft negativ schlägt das nicht zu Buche, da die einzelnen Setpieces gemäß der verfügbaren Ressourcen gestaltet/arrangiert wurden. Schade und unvorteilhaft ist dagegen, wie klischeehaft, belanglos und vorhersehbar die Handlung geartet ist. Die Inszenierung Jimmy Maks kommt ebenfalls nicht über „zweckdienlich-08/15“ hinaus – wie auch die Performances der Darsteller, von denen so einige vorrangig im Stunt-Bereich tätig sind…
Als Lead verbliebt Chris Mark („Enhanced“) eher „blass“, George Tchortov („See for me“) geht als Baddie annehmbar in Ordnung und den „Twist“ rund um die Rolle Cindy Sampsons („the Shrine“) sieht man recht zügig voraus – während mir Nina Kiri (TV´s „the Handmaid´s Tale“) als engagierte Polizistin positiv zuzusagen vermochte. Trotz einiger brauchbarer Fights und Einfälle ist die gebotene Action kaum der Rede wert, Spannung kommt keine auf und die „simple“ inhaltliche Beschaffenheit (Charakterzeichnungen und Plot) führt dazu, dass man den Film beim Einsetzen der Credits im Prinzip schon wieder vergessen hat…
knappe 