Der 2024er Action-Thriller „Hounds of War“ ist quasi
generische B-Movie-Kost pur: Von der Besetzung (u.a. Frank Grillo, Rhona Mitra und Robert Patrick; jeweils in stereotypen Rollen) über die Handlung (mit „klassischen“ Motiven á la Rache, Black-Ops-Verstrickungen, Verräter in den eigenen Reihen etc.) bis hin zur gebotenen Action – welche von Isaac Florentine („Undisputed 2“) zwar solide in Szene gesetzt wurde; der es allerdings an Individualität (sowie mitunter auch
Dynamik) mangelt…
Hätte man den Hauptpart irgendwie so umschreiben können, dass Aaron Eckhart dafür castbar gewesen wäre, hätte sich der Streifen optimal in dessen 2023er/24er Projektauswahl-Schwung von ähnlichen Regisseuren eingereiht – also „the Bricklayer“ von Renny Harlin (besser als der hier), „Chief of Station“ von Jesse V. Johnson (schwächer) sowie „Classified“ von Roel Reiné (das schwächste Werk von denen)…
Auf Basis der attraktiven finanziellen Anreize (Cash-Rebates) hat Malta auf jeden Fall „sein Geld wert“ bekommen: Die schöne Mittelmeer-Insel wurde schick eingefangen – so dass Florentine und Cinematographer Ericson Core künftig durchaus auch gut Hochglanz-Tourismus/Reise-Videos drehen könnten. Nunja, alles in allem haben mich diese rund 90 Minuten zumindest nicht gelangweilt – und das nicht nur, weil sie mich wohlig an meinen Malta-Urlaub erinnert haben, sondern weil sie im Ganzen
okay-e Genre-Unterhaltung bieten…
eher knappe 