Originaltitel: Nobody
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2021
Regie: Ilya Naishuller
Darsteller: Bob Odenkirk, Aleksey Serebryakov, Connie Nielsen, Christopher Lloyd, Michael Ironside, Colin Salmon, RZA, Billy MacLellan, Gage Munroe, Paisley Cadorath, Daniel Bernhardt, Alain Moussi u.a.
Mit „Nobody“ variieren die Macher von „John Wick“ ihr Erfolgsrezept nur leicht. Bob Odenkirk gibt einen scheinbar durchschnittlichen Familienvater, der früher einmal gefürchteter Killer war. Der vermeintliche Niemand legt sich mit der Russenmafia, zu deren Handlangern auch die B-Actionstars Daniel Bernhardt und Alain Moussi gehören. Die schwarzhumorige Version der populären One-Man-Army-Reißer mit ungewöhnlichem Hauptdarsteller.
Originaltitel: Nobody 2
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2025
Regie: Timo Tjahjanto
Darsteller: Bob Odenkirk, Connie Nielsen, Christopher Lloyd, Sharon Stone, RZA, Colin Hanks, John Ortiz, Gage Munroe, Paisley Cadorath, Colin Salmon, Jacob Blair, Daniel Bernhardt, Lucius Hoyos, David MacInnis u.a.
Unter der Regie von Timo Tjahjanto kehrt Bob Odenkirk als vermeintlicher Niemand Hutch Mansell zurück. In „Nobody 2“ will der wieder aktive Geheimdienstkiller Urlaub mit der Familie in einem Wasserpark machen, an den er gute Jugenderinnerungen hat. Dummerweise sind dort auch kriminelle Elemente aktiv, zu denen unter anderem Sharon Stone, Colin Hanks und Daniel Bernhardt zählen
Bin absolut bei McClane. Warum und weshalb erkläre ich euch im Video. Finale Wertung im Formationsflug mit Nils:
In diesem Sinne:
freeman
Re: Nobody
Verfasst: 29.09.2024, 14:21
von John Woo
Erstaunlich wenig Beiträge hier.
Nobody
Unpopuläre Meinung, aber hat mir eigentlich fast besser gefallen als die "John Wick" -Sequels. Die Story reisst zwar keine Bäume aus, aber die Darsteller überzeugen, das Tempo stimmt, der Soundtrack ist abwechslungsreich und die Regie hat immer mal wieder unterhaltsame Einfälle. Ja, vieles wirkt arg überzogen und unglaubwürdig, aber im Gegensatz zu "John Wick" nimmt man sich erfreulicherweise auch nicht zu ernst, dazu erscheint mir die Action hier auch ein wenig abwechslungsreicher als bei "Wick", wo viele Actionszenen den gefühlt selben Ablauf haben (zumindest in den Sequels). +
Re: Nobody
Verfasst: 29.09.2024, 14:39
von SFI
Danke für die Erinnerung und gegen John Wick 3 und 4 gewinnt der auch bei mir:
Nobody ist schon ein dreister Film, der, überspitzt formuliert, einfach nur den Protagonisten austauscht und ihn in die The Equalizer (nebst Finale) und John Wick Welt platziert. Aber besser gut kopiert, als schlecht selbst gemacht. Und das trifft hier besonders zu, denn es ist einfach ein Schmankerln, Bob Odenkirk bei seiner Eskalaltionsspirale beiwohnen zu dürfen. Michael Ironside in einer Nebenrolle war indes kaum wiedererkennbar, die Christopher Lloyd Nebenrolle dafür famos, wenn auch etwas zu comichaft überzeichnet.
Re: Nobody
Verfasst: 30.09.2024, 08:18
von kami
Mag den auch lieber als die John Wicks. Hat eine rauhe Ehrlichkeit, die dem geschniegelten John Wick abgeht.
Re: Nobody
Verfasst: 01.10.2024, 17:59
von freeman
Erstaunlich wenig Beiträge hier.
Das denk ich mir bei vielen aktuelleren Produktionen. Man merkt schon, wie sich bei vielen der Fokus in Richtung Tatort und Co. verschiebt.
In diesem Sinne:
freeman
Re: Nobody
Verfasst: 04.10.2024, 08:01
von Vince
Gesehen hab ich den schon auch vor Ewigkeiten, nur hat's bei mir wie bei vielen anderen Filmen irgendwie nicht zur Meinungsäußerung gereicht. Kann da aber auch nicht so viel zusätzlich beitragen. Schön bodenständige Wick-Variante eben für Leute, die es etwas kumpelhafter mögen. Hat für mich diesen einen Film lang gut funktioniert. Würde da aber nun eine Reihe von Sequels kommen, wäre ich schon recht skeptisch. Eigentlich steht der recht gut für sich selbst.
Würde da aber nun eine Reihe von Sequels kommen, wäre ich schon recht skeptisch. Eigentlich steht der recht gut für sich selbst.
Das Gleiche ließe sich natürlich auch über den ersten John Wick sagen.
Re: Nobody
Verfasst: 04.10.2024, 09:10
von Vince
Durchaus. Gerade nach dem ersten John Wick hatte ich mich damals aber auch gefragt, wo die überschäumende Begeisterung herkommt. Und letztlich machen die Sequels ja auch nichts anders als die Hochglanzfassade zu erweitern. Aber am Ende ist es diese (wenn auch hochgradig artifizielle) Mythologisierung hinter der Figur John Wick, die das Ganze ein bisschen larger than life macht.
Das würde so bei Nobody nicht funktionieren, weil Nobody eben vom Start weg nicht so überstilisiert ist. Aber sicherlich könnte man daraus eine solide Actionreihe zimmern, wenn man es gut umsetzt. Ich würde da allerdings eher eine Entwicklung wie bei "Taken" erwarten.
Re: Nobody
Verfasst: 07.10.2024, 12:12
von McClane
Mit der Bodenständigkeit kann ich bei "Nobody" nicht so wirklich mitziehen, das ist letzten Endes genauso stilisiert wie Wick, nur auf andere Weise. Während die Wick-Filme immer mehr zu Action-Operetten mit sehr durchgestylten Set Pieces werden, ist "Nobody" durch den Comedy-Faktor abseits der Realität verortet. Während wir Keanu sofort den Badass-Hitman abkaufen, ist das Lustige/Ungewöhnliche an Odenkirk ja sein Normalo-Faktor, auch in Sachen Körperform. Und spätestens dann, wenn Opa Lloyd im Finale mit der Schrotflinte zur tatkräftigen Unterstützung wird, dann ist es mit der Bodenständigkeit vorbei, auch wenn das Ganze in Sachen Actioninszenierung mehr auf dem Teppich geblieben ist.
Re: Nobody
Verfasst: 07.10.2024, 14:47
von SFI
Unterschreibe ich. Das Finale war in Hinblick dessen ein leichtes Störfeuer für mich.
Re: Nobody
Verfasst: 07.10.2024, 15:23
von Vince
Ich finde, "stilisiert" ist in Bezug auf Nobody das falsche Wort. Bei Wick ist damit die Hochglanzinszenierung und das opulente Produktionsdesign gemeint, sowas hat Nobody ganz bewusst nicht. Deswegen "bodenständig". Dass Nobody trotzdem streckenweise cartoonesk überhöht ist, würde hier keiner bestreiten, denke ich.
Nobody 2
Verfasst: 18.08.2025, 10:07
von McClane
Nobody 2
Unter der Regie von Timo Tjahjanto kehrt Bob Odenkirk als vermeintlicher Niemand Hutch Mansell zurück. In „Nobody 2“ will der wieder aktive Geheimdienstkiller Urlaub mit der Familie in einem Wasserpark machen, an den er gute Jugenderinnerungen hat. Dummerweise sind dort auch kriminelle Elemente aktiv, zu denen unter anderem Sharon Stone, Colin Hanks und Daniel Bernhardt zählen
Der Streifen ist bei mir völlig am Radar vorbeigeflogen, bis ich zu Teil 2 in meiner DVD-Zeitschrift ein Review las. Zum Glück, denn Nobody ist ein absolut unterhaltsamer Streifen mit einem unscheinbaren Protagonisten, welcher mit der Zeit immer kerniger wird. Inhaltlich wird nicht viel neues geboten, das muss man dem Film ankreiden. Spaß bringt die One-Man-Action aber in jedem Fall.
Wie sagte mein Sohn zum Finale: "Das war wie Kevin allein zu Haus - nur brutaler.".