Rogue Hunter

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Rogue Hunter

Beitrag von freeman » 22.02.2021, 20:25

Rogue Hunter

Bild

Originaltitel: Rogue
Herstellungsland: Großbritannien, Südafrika, USA
Erscheinungsjahr: 2020
Regie: M.J. Bassett
Darsteller: Megan Fox, Philip Winchester, Calli Taylor, Jessica Sutton, Lee-Anne Liebenberg, Brandon Auret, Adam Deacon, Sisanda Henna, Greg Kriek, Kenneth Fok u.a.

In dem Actionfilm muss Söldnerin Sam (Megan Fox) ein entführtes Mädchen aus den Händen einer fiesen Miliz befreien. Das klappt ganz gut, doch beim Rückzug hapert es. Sam und ihre Söldner müssen in einer ehemaligen Löwenfarm unterschlüpfen. Rund um selbige treibt ein besonders blutrünstiger Löwe sein Unwesen... Rambazamba und Naturschutz in einem Actionfilm vereint.
:liquid5:

Zur Kritik von "Rogue Hunter"

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von StS » 23.02.2021, 08:53

Fox wirkt zwar schon im Trailer unglaubwürdig... aber den werd ich mir auch mal anschauen, da Action und Optik (nicht die Löwen-FX!) ordentlich aussehen.

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von kami » 23.02.2021, 13:12

Die Action ist so richtig scheiße inszeniert. Knallt überhaupt nicht.

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von freeman » 23.02.2021, 19:26

Der kami schwingt aktuell aber echt den Holzhammer. Holy Moly. :lol: Ich gebe hier mal den Kwai und relativiere das imo echt unfaire Abwatschen des Streifens. Man sollte bei Rogue Hunter immer im Hinterkopf haben, dass der Film ein Low Budget Streifen ist. In einem Interview etwa gab Frau Bassett zu Protokoll, dass sie ihrer Tochter eine Hauptrolle als Geisel gab, weil sie so Geld sparen konnte (mit verheerenden Folgen :lol: ). In Nebenrollen tauchen lauter Freunde und Bekannte auf. Um Geld zu sparen. Der Film wurde chronologisch gedreht, um, genau, Geld zu sparen. So musste jeder, der aus der Handlung raus war, nicht mehr bezahlt werden. Und vor diesem Hintergrund ist die Action (und die allgemeine Optik) im Film aller Ehren wert.

Ich sage nicht, dass sie perfekt ist oder jeder Actionfan sie sehen muss, sie ist halt nur nicht scheiße. Sie ist auch objetkiv betrachtet nicht nicht knallig, denn es gibt ECHTE Explosionen (was andere B-Actioner aktuell ja durchweg missen lassen) und es wird ne Menge geballert. Auch das scheiße inszeniert kann ich so nicht stehen lassen, denn gerade im Finish gibt es Szenen, die haben Filme mit tatsächlich scheiße inszenierter Action nicht zu bieten. Betrachtet man knallig von der Wahrnehmung her, hat kami durchaus Recht: Es fehlt der Action an Wucht (Grund: Siehe Absatz 1) und wie in meiner Kritik dargelegt, sind die an Cirio H. Santiago erinnernden Flammentöpfe anstelle von Granatexplosionen echt peinlich anzusehen. Und wie ebenfalls von mir erwähnt, sind die CGI-Blut-Effekte echt nervig und haben ein extrem schlechtes Compositing, aber wie gesagt, so ganz grundlos ist das alles eben nicht.

Apropos schlechte Effekte: Beim Abfassen der Audiokommentare waren die Löwen noch nicht im fertig geschnittenen Film zu sehen. Mich hätte wirklich mal interessiert, was Bassett selbst zu den Löwen sagt. Denn prinzipiell scheint sie nicht unkritisch sich selbst gegenüber zu sein. Laut ihrer Aussage kannte sie zum Zeitpunkt der Aufnahmen nur erste Abbilder, aber keine Bewegungsabläufe usw.

Zurück zur Action: Trotz der in Teilen nachvollziehbaren Kritik an der Action, ist das Fazit von kami definitiv zu harsch. Außer freilich, man blendet alles aus und denkt bei sich, dass ein Megan Fox Film doch Budget für fette Action im A-Stil haben muss. Aber so gut scheint ihr Standing nicht mehr zu sein.

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von kami » 23.02.2021, 19:53

Die Löwen haben mich ehrlich gesagt noch am Wenigsten gestört. Aber es gibt einfach kaum Einschusseffekte, die Montage der Shootouts ist lahm und ungeschickt, gerade die Verfolgungsjagd zu Beginn ist einfach nur tölpelig gemacht. Ich hatte kurz zuvor einen anderen B-Actioner gesehen (blöderweise vergessen, welcher es war), der mit vermutlich noch weniger Geld viel Aufregenderes gemacht hat. Der vielgescholtene Doorman hat mir auf alle Fälle besser gefallen als diese Gurke hier.

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von freeman » 23.02.2021, 20:07

Es ist schade, dass IMDB aktuell die Budgets der Filme hinter seinem Profi-Zugang versteckt, aber ich wage mal zu behaupten, dass der Doorman ne Kante mehr gekostet hat als Rogue Hunter. Da fand ich das Vielgescholtene aber nicht wirklich unberechtigt. Vor allem, weil Kitamura komplett hinter dem Film verschwunden ist und man nix mehr von ihm bemerkt hat.

Und zu Beginn bin ich auch bei dir. Die Knallerbseneffekte stammen ja auch aus der Verfolgungsjagd, wobei ich sowohl die Heli-Explosion als auch den Überschlag der Karre gut gelöst fand. Gekrönt vom übelsten Rückprojektionseffekt der jüngeren Actionfilmgeschichte (wenn die ins Wasser huppen), zum Glück zeigte Bassett ihn nur einmal. Köstlich aber auch der Blick vorher aufs Wasser, wo man gesehen hat, dass der reißende Fluss maximal knietief war :lol:. Wie gesagt: Nie perfekt, aber imo immer sympathisch genug, um nicht das scheiße-Attribut zu erhalten.

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von Kwai » 26.02.2021, 23:03

Ich gebe hier mal den Kwai und relativiere das......
Ich relativiere nicht, ich stelle fest! :wink: :D :D :D

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von freeman » 01.03.2021, 20:43

Und ich verlose... DVD und Blu-ray.

Rogue Hunter gewinnen

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von freeman » 03.03.2021, 20:32

Kritik (wie gewohnt keine 1:1 Dopplung zur Videokritik) zum Film ist jetzt vollständig.

Zur Kritik

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von SFI » 24.07.2021, 15:11

Rogue Hunter erinnerte mich sogleich daran wie lange Transformers schon her ist, denn Megan Fox, deren Filme ich seitdem nicht mehr verfolgte, ist nun eine Frau, die langsam auf die 40 zugeht. WTF! Der Film ist wahrlich Grütze, üble CGI Kopfschüsse, uninspiriertes Figurenkarussell, billige und spannungslose Action samt der Krönung ungelenker CGI Löwen, die qualitativ irgendwo zwischen PS2 und PS3 angesiedelt sind.

:liquid2:
Der Pfalzbote

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Re: Rogue Hunter

Beitrag von StS » 14.10.2021, 11:57

Rogue (Hunter)“ profitiert ungemein von seinem schönen afrikanischen Setting, wartet mit einigen netten Einstellungen und Action-Momenten auf und schneidet einzelne wichtige, leider allzu reale Themen an – á la Gräueltaten gewalttätiger Milizen auf jenem Kontinent oder das widerliche Geschäft mit exotischen Tieren; egal ob nun in Sachen Jagd oder Handel – schafft es aber (leider) weder das eine noch das andere umfassend zufrieden stellend zu präsentieren…

Nie ernsthaft lahm oder langweilig, inhaltlich bestenfalls oberflächlich (nur als Beispiel: dass der Politiker-Vater der Haupt-Entführten wohl Geschäfte mit den „Wilderern“ macht) sowie darstellerisch zumindest „zweckdienlich“, verstimmen einen immer wieder bestimmte Details – wie ein unrealistisches, schwach arrangiertes „Klippenspringen“ oder ein Krokodil, das sich unbemerkt in köcheltiefem Wasser nähert und ein Mädel in eben jenem dann auch noch zu reißen vermag…

Neben Baller-Action und „Survival in der Wildnis“ bietet der Streifen überdies auch noch eine prominente „Creature-Feature-Storyline“ rund um eine misshandelte Löwin: Im Skript ließen sich einige Set-Pieces gewiss spannend-ansprechend-cool lesen – im fertigen Film verärgern einen die lausigen CGIs allerdings bei nahezu jedem Auftauchen der Raubkatze (ähnlich wie jüngst schon bei Nic Cage´s „Primal“). Eine spezielle Szene mit Philip Winchester empfand ich übrigens als ein bewusstes „Zwinkern“ in Richtung „Deep Blue Sea“…

Das ausgiebige Finale (Angriff auf eine Farm plus Kampf gegen die Löwin parallel dazu) wird schließlich u.a. von diversen „Botschaften“-transportierenden Gesprächen (und uncleveren Handlungen einzelner Personen) unvorteilhaft zerdehnt, bevor es dann gar noch ein „versöhnliches“ Ende gibt. Übrigens prima, dass realistisch mit dem limitierten Vorhandensein von Munition umgegangen wird – aber wenn man (so wie der Baddie beim Showdown) einer blutrünstigen Bestie gegenüber steht, sollte man durchaus einfach mal den Abzug betätigen, anstatt nur abzuwarten…

nunja, knappe :liquid4:

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