Shelter

Der Actionfilm der 80er, der 90er und heute.
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McClane
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Shelter

Beitrag von McClane » 24.03.2026, 09:48

Shelter

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Originaltitel: Shelter
Herstellungsland: USA/Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2026
Regie: Ric Roman Waugh
Darsteller: Jason Statham, Bodhi Rae Breathnach, Bill Nighy, Naomi Ackie, Bryan Vigier, Harriet Walter, Daniel Mays, Bally Gill u.a.

Jason Statham gibt in „Shelter“ mal wieder einen zurückgezogenen Ex-Elitesoldaten, dieses Mal unter der Regie von Ric Roman Waugh. Der Eremit bekommt zwangsweise Gesellschaft, als er ein 13-jähriges Mädchen vorm Ertrinken rettet. Als er durch Zufall von Geheimdienst-Software erkannt wird, ist das Exil vorbei: Er und sein Schützling müssen fliehen und um ihr Leben kämpfen, als sie ins Visier des MI6 geraten.

:liquid5:

Hier geht's zur Kritik
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Re: Shelter

Beitrag von Cinefreak » 25.03.2026, 05:13

Nachdem ich jetzt gefühlt 100 Mal den gleichen Trailer um die Ohren geklatscht bekam, sicher kein Film fürs Kino. Wirkt auch 08/15 mäßig
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien

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Re: Shelter

Beitrag von StS » 25.03.2026, 13:07

Cinefreak hat geschrieben: ↑
25.03.2026, 05:13
Wirkt auch 08/15 mäßig
Also ein typischer Statham Film :lol:

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Re: Shelter

Beitrag von McClane » 25.03.2026, 14:31

Ich zitiere mich dazu einfach mal selbst:
McClane hat geschrieben: ↑
24.03.2026, 09:48
Statham-Vehikel sind meist generische Filme, aber unter diesen könnte „Shelter“ vielleicht sogar der generischste sein.
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Re: Shelter

Beitrag von kami » 25.03.2026, 19:13

Der nimmt sich zu Beginn wirklich verdammt viel Zeit, um seine grauen Figuren in grauer Kulisse einzuführen. Wenns dann nach knapp einer halben Stunde endlich losgeht, machts jedoch Spaß. Wie bei Working Man bin ich allerdings auch hier erschrocken, wie hoch das Budget angeblich war. Die 50 Millionen Dollar sieht man dem Film absolut nicht an, da hatten die meisten Billigactioner der PM-Hochphase aber dramatisch mehr an Schauwerten zu bieten.
:liquid6:

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Re: Shelter

Beitrag von freeman » 14.04.2026, 20:03

Meine Kurzkrtitik zu "Shelter" zum schnellen Wegsnacken

Ultrakurz: Kewl!

In diesem Sinne:
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Re: Shelter

Beitrag von StS » 15.04.2026, 07:56

Zumindest einer auf der Welt glaubt, es wäre kein "typischer Statham" Film. :lol:
Hab da zu Beginn echt laut auflachen müssen. Danke dafür. :wink:

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Re: Shelter

Beitrag von freeman » 15.04.2026, 19:59

Es freut mich immer, dir ein Lachen zu entlocken. Gnihihihi, aber *psst* Ich kenne da noch ein paar mehr, die so denken!

In diesem Sinne:
freeman *verschwörerisch gugg*

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Re: Shelter

Beitrag von StS » 16.04.2026, 08:24

Das hab ich auch ernst gemeint, das Danke für den Lacher.
Ich fand´s köstlich, da es so total zur Dir passte... und dann noch so direkt zu Beginn.

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Re: Shelter

Beitrag von freeman » 16.04.2026, 19:27

Is halt typisch Social Media. Es muss direkt am Anfang bangen :lol: :wink:

In diesem Sinne:
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Re: Shelter

Beitrag von SFI » 03.10.2026, 14:42

Bei Jason Statham weiß ich genau, worauf ich mich einlasse. Ein schweigsamer Mann mit nebulöser Vergangenheit, der eigentlich nur seine Ruhe haben möchte, aber natürlich irgendwann gezwungen wird, wieder das zu tun, was er am besten kann. Shelter verspricht genau das, die Frage ist nur, ob mir das inzwischen noch reicht. Dabei beginnt der Film überraschend anders, denn Statham spielt Mason, einen ehemaligen Geheimagenten, der sich auf eine abgelegene schottische Insel zurückgezogen hat. Er lebt dort wie ein Eremit und ist offensichtlich froh darüber, dass ihn niemand mehr braucht. Als er nach einem Sturm ein junges Mädchen rettet, entsteht zwischen den beiden langsam eine Art Vater-Tochter Beziehung. Dieses Kammerspiel hat mir gut gefallen, da Jason Statham einmal nicht einfach nur Jason Statham ist, sondern ein besonnener Mann, der zeichnet und Schach spielt; das alles eingebettet in eine raue und tödliche Küstenlandschaft, die durch den guten Score in ihrer Bedrohlichkeit verstärkt wird. Shelter wirkt in diesen Momenten fast wie ein kleiner, ruhiger Thriller und ich dachte tatsächlich, dass der Film etwas Neuartiges mit dieser Figur macht. Freilich nicht. Irgendwann muss natürlich wieder jemand herausfinden, wer Mason früher war, und schon öffnet sich der generische Legobaukasten mit MI6, einer Verschwörung, Überwachungstechnologie, Killerkommandos und jeder Menge NPCs, die Mason unbedingt umbringen wollen. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, denn ich habe schließlich keinen Statham-Film eingeschaltet, um zwei Stunden lang einem ehemaligen Geheimagenten beim Zeichnen zuzusehen. Dennoch hatte nach dieser ersten halben Stunde das Gefühl, dass hier tatsächlich mehr möglich gewesen wäre, doch stattdessen entscheidet sich der Film für die sichere Variante.

Statham ist immer noch gut in dem, was er macht, und der Seebär steht ihm. Seine Kämpfe sind gewohnt angenehm direkt und körperlich hart, und auch die junge Bodhi Rae Breathnach als Jesse spielt ihre Rolle gut. Ihre Beziehung zu Mason gibt dem Film etwas, das den generischen Actionplot zumindest etwas vielschichtiger macht. Bill Nighy ist als ehemaliger MI6-Chef prinzipiell genau der richtige Gegenspieler für so einen Film. Seine Mischung aus britischer Gelassenheit und unterschwelliger Bedrohung hat Potential für mehr, auch wenn seine extrem schicke Garderobe und die markante Brille an einen Modedesigner erinnern. Man kann es sich denken, keiner dieser Ansätze bekommt genug Raum. Die Geschichte selbst ist nämlich so vorhersehbar, dass ich irgendwann kaum noch darüber nachgedacht habe, was als Nächstes passieren könnte. Natürlich gibt es die geheime Vergangenheit, Mason wird wieder zum Killer, die Organisation hinter ihm ist größer, als zunächst angenommen, und es gibt noch gefährlichere Männer als die, die gerade versucht haben, ihn umzubringen. Die Aufmerksamkeit lässt entsprechend zügig nach. Interessanterweise fand ich deshalb die ruhigen Szenen fast besser als die großen Actionmomente. Dort besitzt der Film tatsächlich eine eigene Stimmung, doch sobald Statham wieder durch irgendwelche Räume läuft und sich durch die nächste Gruppe von Killern arbeitet, ist alles wieder sehr vertraut. Das gab es schon besser, aber immerhin auch schon schlechter. Ich habe mich daher auch nicht gelangweilt, war aber ständig der Meinung, dass Shelter mit Leichtigkeit besser sein könnte, als er ist. Shelter ist unterhaltsam und handwerklich ordentlich gemacht, aber er zeigt gleich zu Beginn, dass er etwas Eigenes sein könnte, nur um dann doch wieder ein Statham-Film wie viele andere zu werden.

:liquid6: +
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Re: Shelter

Beitrag von kami » 04.10.2026, 10:36

SFI hat geschrieben: ↑
03.10.2026, 14:42
Shelter ist unterhaltsam und handwerklich ordentlich gemacht, aber er zeigt gleich zu Beginn, dass er etwas Eigenes sein könnte, nur um dann doch wieder ein Statham-Film wie viele andere zu werden.
Bedauerlicherweise wird der Film aber erst richtig unterhaltsam, als er seine Prätenzionen abschüttelt und einfach ein typischer Statham-Film wird.

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