John Matuszak mag zwar ein Schrank gewesen sein, dem man die rumgewirbelten Kühlschränke und Getränkeautomaten zutraut, aber das große Actionstarpotential hielt sich mangels Charisma oder schauspielerischem Können dann in Grenzen. Dessen Limitierungen werden in "One Man Force" dann auch sichtbar, wenn er zum Trostspender für eine Barbesitzerin und Ersatzpapa für deren Sohn wird, dem er beibringt, wie man Bullys mal so richtig in die Fresse haut. Das sind natürlich massive Klotz-am-Bein-Szenen in einem eh schon nicht besonders aufregenden Plot, der so gut wie jedes Klischees des Eighties-Actionkrimis auffährt: Gemeuchelter Partner, Knatsch mit dem Chef, Verräter im Police Department usw. usf. Ansonsten ist es der übliche Wechsel von Alibi-Ermittlungen und Mordanschlägen auf den Helden, mit etwas dünner Actiondecke, die dafür ganz ordentlich inszeniert ist. Und im Finale mag der Hero dann auch vier Gegner mit Special-Kill-Weise abservieren, aber mehr gibt es dann auch nicht. Keine Horden von Henchmen, sondern nur vier Knilche zum Erledigen. Immerhin werten die alten Charakterfressen Richard Lynch, Charles Napier und Ronny Cox das Ganze in Nebenrollen auf, kommen aber - freeman sagt es schon - nur sehr begrenzt zum Zuge.

Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]