Die sieben Schwerter

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Vince
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Beitrag von Vince » 01.10.2006, 22:26

kami hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:Und dass "Hero" "Tiger & Dragon" inhaltlich deutlich unterlegen ist, davon müssen wir doch eigentlich gar nicht reden, oder?
Doch! CTHD bietet nicht mehr als eine Wuxia-Geschichte von der Stange. Der Plot von HERO dagegen ist zwar recht kompakt, durch seinen Rashamon-artigen Aufbau dem konventionellen CTHD auch inhaltlich überlegen, zumal HERO auch noch eine kontroverse Message bietet, über die es sich zu diskutieren lohnt, wohingegen ich ähnliches bei Tiger und Drachen nicht finden konnte.
Ich weiß zwar, was du meinst, aber T&D bietet eben nicht "nur" eine Wuxia-Geschichte von der Stange. Er bewegt sich lediglich in einem tieferen traditionellen Rahmen. Das muss nicht ausschließen, dass er einen tiefergehenden Diskurs entfachen kann - und das kann er, während "Hero" dazu IMO nur relativ oberflächlich in der Lage ist. Relativ wohlgemerkt, da ich dem Film durchaus nicht seine Qualitäten absprechen will. Aber zu T&D verhält er sich meiner Meinung nach mehr oder weniger wie ein Burger zu einem Steak.

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Beitrag von freeman » 02.10.2006, 01:24

Vince hat geschrieben:Ich weiß zwar, was du meinst, aber T&D bietet eben nicht "nur" eine Wuxia-Geschichte von der Stange. Er bewegt sich lediglich in einem tieferen traditionellen Rahmen. Das muss nicht ausschließen, dass er einen tiefergehenden Diskurs entfachen kann.
Full Ack von mir. Keine Ahnung, habe mir ja in der Analyse dahingehend schon das Maul fuselig geredet. Klar wirkt Tiger and Dragon auf den ersten Blick flacher als zum Beispiel Hero, nur taucht man da mal tiefer ein, was bleibt bei Hero? Der Einzelne muss sich dem Kollektiv unterordnen! Eine Aussage, für die sich Zhang Yimou, Regimegegner vom Feinsten und vielgehasster Regisseur in ChinA! maximalst verbiegt. Tiger and Dragon dagegen: Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung, Emanzipation und und und ... Simpel ist im Grunde etwa sganz anderes ... nur Tiger and Dragon versteckt es halt hinter der "ach so simplen" Wuxia Geschichte und darum steht er weit über Hero ...

@ Samir: Ausgerechnet die Mucke in Hero in Verbindung mit den Bildern ist so geil? Du hast Tiger and Dragon wirklich noch net oft genug gesehen, immerhin wiederholt Tan Dun seinen T&D Soundtrack in Hero bis zum Erbrechen! Es gibt nur zwei oder drei Variationen in Form eines Männerchors! Aber das nur BTW.

Und ganz allgemein mal nur vom Actionstandpunkt her gesehen ist auch T&D einfach besser, denn hier gibt es echtes Wushu ... nicht nur Gefliege und vom Wasser abgestoße. Nicht falsch verstehen. Hero gefällt mir auch sehr gut, allerdings finde ich ihn in seiner Aussage zu arm (in Bezug auf seinen Regisseur!!!) und auch sonst hat er einige Defizite. Das Reizvollste ist und bleibt die Farbdramaturgie ...

Reihenfolge bei mir:
T&D, HoFD, Hero ...

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Beitrag von kami » 02.10.2006, 13:49

freeman hat geschrieben: Tiger and Dragon dagegen: Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung, Emanzipation und und und ...
Nö, das ist von meiner Warte aus klar reininterpretiert und steckt nicht wirklich drin, wenn man möchte, dann findet man diese Themen in jedem Film. Man darf nicht vergessen, dass CTHD wirklich nur auf einer pulpigen Romanserie von der Stange basiert.
Der Einzelne muss sich dem Kollektiv unterordnen! Eine Aussage, für die sich Zhang Yimou, Regimegegner vom Feinsten und vielgehasster Regisseur in ChinA! maximalst verbiegt.
Auch hier muss ich Dir leider widersprechen, Zhang Yimou ist weder Regimegegner noch vielgehasst, er hat zwar Probleme gehabt, aber das passiert einem Künstler in einem totalitären System auch, ohne gleich Gegner desselben zu sein.

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Beitrag von freeman » 02.10.2006, 13:51

kami hat geschrieben:Nö, das ist von meiner Warte aus klar reininterpretiert und steckt nicht wirklich drin
Bitte was? Zhang Ziyis Figur macht den ganzen Film lang nichts anderes ... *am Kopp kratz*

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Beitrag von kami » 02.10.2006, 13:56

freeman hat geschrieben:
kami hat geschrieben:Nö, das ist von meiner Warte aus klar reininterpretiert und steckt nicht wirklich drin
Bitte was? Zhang Ziyis Figur macht den ganzen Film lang nichts anderes ... *am Kopp kratz*
Ja, aber letztendlich auf die gleiche Art, wie in TERMINATOR vor der Gefahr, die von künstlicher Intelligenz ausgeht, gewarnt wird, also der Unterhaltung zuliebe, und CTHD thematisiert eben nur Gemeinplätze, die eigentlich im filmischen Kontext nicht diskussionswürdig sind.

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Beitrag von freeman » 02.10.2006, 14:11

Wir reden aber schon von Tiger and Dragon? Wo zum Beispiel auch Jade Fuchs innerhalb der Gesellschaft, in der sie lebte, nach Freiheit und Selbstbestimmung strebte und darum sogar den Meister von Li Mu Bai tötete, weil dieser ihr nicht ihren Platz in der Gesellschaft zugestehen wollte, den sie meinte verdient zu haben? Ganz ehrlich: Klar will Tiger and Dragon unterhalten aber so simpel wie im Terminator sind seine Botschaften bei weitem nicht. Und gerade das Emanzipationsmotiv zieht sich durch den ganzen Film. Damit ist er das komplette Gegenteil von Hero, der ja die Stärke des Kollektivs anpreist und alleine deshalb ist Tiger and Dragon doch so viel reizvoller. Imo ... und ohne dich angreifen zu wollen, aber wenn man das so angeht, wie du gerade, könnte man ja jeden Film mit einer Botschaft zu simpler Unterhaltung runterbrechen, in der nie irgendwelche diskussionswürdige Ansätze lanciert werden ...

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Beitrag von kami » 02.10.2006, 14:22

freeman hat geschrieben:Imo ... und ohne dich angreifen zu wollen, aber wenn man das so angeht, wie du gerade, könnte man ja jeden Film mit einer Botschaft zu simpler Unterhaltung runterbrechen, in der nie irgendwelche diskussionswürdige Ansätze lanciert werden ...
Ich versuche durchaus, Botschaften zu sehen, bin aber der Überzeugung, das die Emanzipationsbestrebungen von Zhang Ziyis und Cheng Pei Peis Charakteren eher aus dramaturgischen denn aus gesellschaftskritischen Intentionen heraus geboren wurden.

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Beitrag von freeman » 02.10.2006, 14:34

Na das da dramaturgische Aspekte dahinterstecken ist ja wohl klar, immerhin ist es auch ja auch ein Film, aber mit der Aussage der gesellschaftskritischen Relevanz ist das so ein Ding: Wenn du dich schon aus dem Film heraus nicht überzeugen lassen willst ;-) muss ich dir aber sagen, dass du mit deiner letzten Aussage massiv die Vita von Ang Lee ausblendest, dessen bevorzugte Themen nun einmal genau die Emanzipation / das Streben nach Selbstverwirklichung / das Finden und Behaupten seines Platzes in der Gesellschaft sind. Diese Botschaften ziehen sich doch durch all seine Filme ... Brokeback Mountain, Eissturm, Riding with the Devil, ... und gerade in Tiger and Dragon sind die doch offensichtlicher als je zuvor ... Ich meine, ein fremdbestimmtes, zickiges und verwöhntes Ding reift zu einer selbstbewußten, starken und selbstbestimmten Frau in einer Zeit, wo es sowas gar nicht gab und gegen alle Widerstände (Jade Fuchs und Michelle Yeohs Charakter mal aussen vor gelassen, immerhin waren sie die von Ang Lee aus dramaturgischen Gründen ;-) vorgegebenen Entwicklungswege, die Zhangs Charakter hätte nehmen können) ...

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Beitrag von kami » 02.10.2006, 16:29

freeman hat geschrieben:Na das da dramaturgische Aspekte dahinterstecken ist ja wohl klar, immerhin ist es auch ja auch ein Film, aber mit der Aussage der gesellschaftskritischen Relevanz ist das so ein Ding: Wenn du dich schon aus dem Film heraus nicht überzeugen lassen willst ;-) muss ich dir aber sagen, dass du mit deiner letzten Aussage massiv die Vita von Ang Lee ausblendest, dessen bevorzugte Themen nun einmal genau die Emanzipation / das Streben nach Selbstverwirklichung / das Finden und Behaupten seines Platzes in der Gesellschaft sind. Diese Botschaften ziehen sich doch durch all seine Filme ... Brokeback Mountain, Eissturm, Riding with the Devil, ... und gerade in Tiger and Dragon sind die doch offensichtlicher als je zuvor ... Ich meine, ein fremdbestimmtes, zickiges und verwöhntes Ding reift zu einer selbstbewußten, starken und selbstbestimmten Frau in einer Zeit, wo es sowas gar nicht gab und gegen alle Widerstände (Jade Fuchs und Michelle Yeohs Charakter mal aussen vor gelassen, immerhin waren sie die von Ang Lee aus dramaturgischen Gründen ;-) vorgegebenen Entwicklungswege, die Zhangs Charakter hätte nehmen können) ...
Das stimmt natürlich alles, und vielleicht will Ang Lee ja tatsächlich was sagen, dann aber nichts, was für mich von Interesse und/ oder diskussionswürdig wäre. Nach HERO hab ich mit Freunden das für und wider der Filmaussage diskutiert, bei CTHD hatte niemand das bedürfnis, sich über die Aussage des Filmes zu verständigen. Nicht, dass Du mich falsch verstehst, ich mag CTHD sehr gern, er ist schön gefilmt, bietet exzellente Schauspieler, feine Kämpfe und auch eine interessante Geschichte, die mich aber über ihren Unterhaltungswert nie angesprochen hat, vielleicht, weil entsprechende Schemata im chinesischen Wuxia-Film nicht ungewöhnlich sind.

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Beitrag von freeman » 02.10.2006, 17:10

Naja, Emanzipation ist im Wuxia Genre aber nun nicht unbedingt alltäglich, oder? Aber passt schon, Film hat dich halt in seiner Aussage nicht erreicht. Zeigt ja nur, dass er net unfehlbar ist ... zumindest in anderen Augen in meinen schon ;-)

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Beitrag von kami » 02.10.2006, 20:46

freeman hat geschrieben:Naja, Emanzipation ist im Wuxia Genre aber nun nicht unbedingt alltäglich, oder?
Kommt recht häufig vor, siehe z.B. COME DRINK WITH ME, DRAGON GATE INN, BRIDE WITH WHITE HAIR, SWORDSMAN-Saga u.v.m.

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Beitrag von TonyTorpedo » 06.07.2007, 01:55

Hier stimmen mal die OFDB und Freemans Review man braucht echt ein Stündchen um da reinzukommen. Meint ihr da kommt nochmal ein DirCut ?

So geb ich dem ne gute :liquid7: und mal schauen wie sich Musa so gegen den schlägt der die Tage hier eintrudelt.

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Beitrag von daemonicus » 06.07.2007, 07:13

Ah Musa, I like it very much. :D Feiner Film.

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Beitrag von TonyTorpedo » 06.07.2007, 13:06

Ah Musa, I like it very much. Feiner Film.
Besser wie Seven Swords ? :)

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Beitrag von kami » 06.07.2007, 13:17

TonyTorpedo hat geschrieben:
Ah Musa, I like it very much. Feiner Film.
Besser wie Seven Swords ? :)
Besser als, und ja!

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Beitrag von daemonicus » 06.07.2007, 13:19

Vor allem anders, eher ernst, keine oder kaum CGi. Achja und Zhang Ziyi. :wink:

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Beitrag von TonyTorpedo » 06.07.2007, 14:06

Besser als, und ja!
Wie recht du hast Kami ! :oops:

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Beitrag von SFI » 06.08.2008, 17:55

Hat eigentlich jemand die HK Blu-ray? Wie ist die von der Qualität?
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Beitrag von McClane » 20.02.2013, 17:00

Ich hatte mir etwas mehr von "Seven Swords" erhofft als ich dann letztendlich bekam. Die Action fand ich recht gelungen, auch wenn ich kein so großer Freund des Wire Fu bin, aber die recht große Auswahl an Waffen und damit verbundenen Kampfstilen, das trotz der Drahtseiltricks erkenntliche Bewegungsrepertoire der Darsteller und die überbordende Länge der Kampfszenen wissen auf jeden Fall zu gefallen. Actionseitig mag ich dem Film also keinen Vorwurf zu machen, doch es bleibt der fade Beigeschmack, dass der Film bei 2,5 Stunden zwar epische Länge hat, dies aber auf Charakterebene nicht einzulösen weiß: Die Hauptfiguren und die schillernden Antagonisten werden leider wenig oder gar nicht vorgestellt und sind teilweise nur an ihren Waffen voneinander zu unterscheiden, der Einstieg wirkt trotz des gemächlichen Erzähltempos überhastet (ein Schneesturm kommt, darauf sind die Helden im Lager des Schwerthüters, ziehen dann direkt wieder von dannen, kriegen dann aber flugs Klingen vor die Füße geworfen und Unterstützung zugesichert, das wirkt unterm Strich schon sehr zusammengestoppelt). Vielleicht wäre die damals angekündigte Vier-Stunden-Fassung dahingehend runder und besser gewesen, die ist aber ja zwischenzeitlich gestorben, so bleibt es bei einem hübschen, aber unrunden Schwertkampfspektakel, wie freeman schon schrieb, wobei ich den Film insgesamt ein wenig schwächer als er einschätzen würde.

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Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von SFI » 21.02.2013, 08:23

Seinerzeit, auf irgendeiner Asia Super Limited Edition fand ich den echt dufte, aus aktueller Sicht würde ich dem nicht mehr als 5/10 geben! Asia Zeit vorbei, Gore Hunting schon länger vorbei, Leben vorbei. :lol:
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Beitrag von kami » 21.02.2013, 15:31

Hab den seit damals (2006 oder so) noch einige Male geschaut, so wirklich mögen tue ich ihn trotz (oder gerade wegen) des mir sehr sympathischen Genres und des von mir verehrten Regisseurs nicht. Liegt vielleicht wirklich an dem 2 1/2-Stunden-Cut, der wahlweise zu lang oder zu kurz ist, hier hätte sich der Regisseur mal entscheiden müssen. Mag auch die bäuerlich-schmutzigen Charaktere nebst Kostümen und Frisuren nicht, passt irgendwie nicht ins Genre. Immerhin ist das Finale richtig geil.
BTW, ähnliche Gefühle hatte ich auch kürzlich bei der Sichtung von Andrew Laus THE GUILLOTINES, einer Art Re-Imagining des Shaw-Brothers-Klassikers THE FLYING GUILLOTINE. Zuviel Dreck, zuwenig Guillotinen-Action.

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