Sky Fighters
Verfasst: 19.01.2008, 14:58
Sky Fighters

Originaltitel: Les chevaliers du ciel
Produktionsjahr: 2005
Herstellungsland: Frankreich
Regie: Gerard Pirès
Darsteller: Benoît Magimel, Clovis Cornillac, Géraldine Pailhas, Philippe Torreton, Rey Reyes, Alice Taglioni, Jean-Baptiste Puech, Christophe Reymond
Nunmehr schon seit vielen Jahren haben sich die Franzosen dank Hitreihen wie „Taxi“ und „Transporter“ und vor allem des Engagements eines gewissen Luc Besson als ernstzunehmender Exporteur im Actiongenre etabliert und präsentierten 2005 mit „Sky Fighters“ eine landeseigene „Top Gun“-Variante, die sich leider als überaus langweiliges Hochglanzspektakel präsentiert, oblgeich mit Gerard Pires ein Mann auf dem Regiestuhl sitzt, der zurvor nicht nur für besagten Hit „Taxi“, sondern unter anderem auch den stylishen B-Actioner „Riders“ verantwortlich zeichnete.
Die Piloten Capitaine Antoine Marchelli (Benoit Magimel) und Capitaine Sébastien Vallois (Clovis Cornillac) schaffen es, ein während einer Flugshow ausgebüchstes Kampfflugzeug der Franzosen abzufangen. Als die Maschine scheinbar zum Angriff übergeht, ist Antoine gezwungen, seinem Freund und Partner durch einen Abschuss das Leben zu retten – wenig erfreut darüber ist das Militär, das den Befehl zum Abbruch der Mission gab, das gesamte Manöver als Übung darstellt und über den Verlust eines 40-Millionen-Euro-Kampfjets nicht eben erfreut ist. Die beiden Piloten ahnen, dass an der Sache etwas faul ist, können allerdings weder etwas beweisen noch verhindern, dass sie nach einer Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss aus dem Dienst entlassen werden. Einige Monate später stellt man die beiden inoffiziell für einen Wettkampf mit den USA wieder ein – die Mission über Afrika erweist sich schnell als Verschwörung, die einen Anschlag auf Paris mithilfe eines entführten Jets zum Ziel hat…
Mit seiner formelhaft zusammenkonstruierten Story heimst „Sky Fighters“ schon einmal keine Pluspunkte ein, denn von Verschwörungen in höchste Regierungskreise über entführte Kampfjets bis zu entlassenen Piloten, die sich mit Flugshows in klapprigen Doppeldeckern deprimiert ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, hat man alles, worauf Pirès Film seine Handlung aufbaut, schon einmal und meist besser gesehen. Einige vor allem in der zweiten Hälfte eingeflochtene Plottwists retten das Treiben nur bedingt, denn bis dahin befindet sich der Zuschauer längst im Halbschlaf.
Die bewährte Genreformel, die „Sky Fighters“ zugrunde liegt, hat sich in Klassikern wie dem Kulthit „Top Gun“ bewährt, wird hier jedoch so lieblos und uncool wiederverwertet, dass mit den Kampfjets auch jeglicher Unterhaltungswert abschmiert. Dass weder die große Verschwörung, denen unsere Helden ausgeliefert sind, noch die obligatorische Lovestory für viel Aufregung sorgen, stand zu erwarten, doch nicht einmal abseits davon weiß „Sky Fighters“ sein ohnehin nicht allzu hohes Potential zu nutzen: Allenfalls die gelackte Hochglanzoptik und einige hübsche Flugbilder sorgen für ein wenig Eyecandy, während die Hauptdarsteller blass, der Rocksoundtrack lahm und nichtssagend und die Actionsequenzen allzu unspektakulär daherkommen.
Wie man spektakuläre Verfolgungsjagden über den Wolken in Szene gesetzt, konnte man kurz zuvor in Rob Cohens unverdient geflopptem Style-over-Substance-Spektakel „Stealth“ bewundern, annstatt wie dort ordentlicher Schauwerte, irrer Kamerafahrten und überbordendem Munitionsverbrauch herrscht in „Sky Fighters“ allerdings gähnende Leere. Einzig ein Feuergefecht in Afrika, das neben kurzen Shootouts mit einigen Feuerbällen aufwartet, bringt etwas Schwung ins Geschehen, insgesamt ist die Action des Films jedoch ein schlechter Witz.
Fazit: Was kommt bei einem Style-over-Substance-Spektakel heraus, wenn’s nicht mal mit dem Style funktioniert? Ein Debakel wie „Sky Fighters“! Eine konventionelle Story wird gepaart mit langweiligen Actionszenen, Klischees und einem mäßig überzeugenden Soundtrack. Abgesehen von der chicen Optik kann diese französische „Top Gun“-Variante wahrlich kaum einen Pluspunkt verbuchen. Ich rate ab.

Die DVD kommt von E-M-S als Single-Disc oder Zwei-Disc-Special Edition.

Originaltitel: Les chevaliers du ciel
Produktionsjahr: 2005
Herstellungsland: Frankreich
Regie: Gerard Pirès
Darsteller: Benoît Magimel, Clovis Cornillac, Géraldine Pailhas, Philippe Torreton, Rey Reyes, Alice Taglioni, Jean-Baptiste Puech, Christophe Reymond
Nunmehr schon seit vielen Jahren haben sich die Franzosen dank Hitreihen wie „Taxi“ und „Transporter“ und vor allem des Engagements eines gewissen Luc Besson als ernstzunehmender Exporteur im Actiongenre etabliert und präsentierten 2005 mit „Sky Fighters“ eine landeseigene „Top Gun“-Variante, die sich leider als überaus langweiliges Hochglanzspektakel präsentiert, oblgeich mit Gerard Pires ein Mann auf dem Regiestuhl sitzt, der zurvor nicht nur für besagten Hit „Taxi“, sondern unter anderem auch den stylishen B-Actioner „Riders“ verantwortlich zeichnete.
Die Piloten Capitaine Antoine Marchelli (Benoit Magimel) und Capitaine Sébastien Vallois (Clovis Cornillac) schaffen es, ein während einer Flugshow ausgebüchstes Kampfflugzeug der Franzosen abzufangen. Als die Maschine scheinbar zum Angriff übergeht, ist Antoine gezwungen, seinem Freund und Partner durch einen Abschuss das Leben zu retten – wenig erfreut darüber ist das Militär, das den Befehl zum Abbruch der Mission gab, das gesamte Manöver als Übung darstellt und über den Verlust eines 40-Millionen-Euro-Kampfjets nicht eben erfreut ist. Die beiden Piloten ahnen, dass an der Sache etwas faul ist, können allerdings weder etwas beweisen noch verhindern, dass sie nach einer Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss aus dem Dienst entlassen werden. Einige Monate später stellt man die beiden inoffiziell für einen Wettkampf mit den USA wieder ein – die Mission über Afrika erweist sich schnell als Verschwörung, die einen Anschlag auf Paris mithilfe eines entführten Jets zum Ziel hat…
Mit seiner formelhaft zusammenkonstruierten Story heimst „Sky Fighters“ schon einmal keine Pluspunkte ein, denn von Verschwörungen in höchste Regierungskreise über entführte Kampfjets bis zu entlassenen Piloten, die sich mit Flugshows in klapprigen Doppeldeckern deprimiert ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, hat man alles, worauf Pirès Film seine Handlung aufbaut, schon einmal und meist besser gesehen. Einige vor allem in der zweiten Hälfte eingeflochtene Plottwists retten das Treiben nur bedingt, denn bis dahin befindet sich der Zuschauer längst im Halbschlaf.
Die bewährte Genreformel, die „Sky Fighters“ zugrunde liegt, hat sich in Klassikern wie dem Kulthit „Top Gun“ bewährt, wird hier jedoch so lieblos und uncool wiederverwertet, dass mit den Kampfjets auch jeglicher Unterhaltungswert abschmiert. Dass weder die große Verschwörung, denen unsere Helden ausgeliefert sind, noch die obligatorische Lovestory für viel Aufregung sorgen, stand zu erwarten, doch nicht einmal abseits davon weiß „Sky Fighters“ sein ohnehin nicht allzu hohes Potential zu nutzen: Allenfalls die gelackte Hochglanzoptik und einige hübsche Flugbilder sorgen für ein wenig Eyecandy, während die Hauptdarsteller blass, der Rocksoundtrack lahm und nichtssagend und die Actionsequenzen allzu unspektakulär daherkommen.
Wie man spektakuläre Verfolgungsjagden über den Wolken in Szene gesetzt, konnte man kurz zuvor in Rob Cohens unverdient geflopptem Style-over-Substance-Spektakel „Stealth“ bewundern, annstatt wie dort ordentlicher Schauwerte, irrer Kamerafahrten und überbordendem Munitionsverbrauch herrscht in „Sky Fighters“ allerdings gähnende Leere. Einzig ein Feuergefecht in Afrika, das neben kurzen Shootouts mit einigen Feuerbällen aufwartet, bringt etwas Schwung ins Geschehen, insgesamt ist die Action des Films jedoch ein schlechter Witz.
Fazit: Was kommt bei einem Style-over-Substance-Spektakel heraus, wenn’s nicht mal mit dem Style funktioniert? Ein Debakel wie „Sky Fighters“! Eine konventionelle Story wird gepaart mit langweiligen Actionszenen, Klischees und einem mäßig überzeugenden Soundtrack. Abgesehen von der chicen Optik kann diese französische „Top Gun“-Variante wahrlich kaum einen Pluspunkt verbuchen. Ich rate ab.
Die DVD kommt von E-M-S als Single-Disc oder Zwei-Disc-Special Edition.