Mit „the Wrecking Crew“ (2026) liefert uns „Blue Beetle“-Regisseur Angel Manuel Soto eine Buddy-Action-Comedy aus dem Hause
Amazon Prime, die im wunderschönen Bundesstaat Hawaii angesiedelt daherkommt – nichtsdestotrotz überwiegend in Neuseeland gedreht wurde (43 vs. 12 Tage).
Tzzz. Nichtsdestotrotz sind die Locations mit das Ansprechendste an diesem Streaming-Content-Produkt der unbeseelten Art…
Wer Klischees und generische Inhalte mag, ist hier ebenso richtig wie all jene, die auf müde Sprüche und Witzchen rund um solche Dinge wie
Alter und
Aussehen stehen sowie
Alkoholismus als Running-Gag lustig finden. Dave Bautista wirkt müde und Jason Momoa macht im Prinzip einfach nur in seinem
„Fast X“-meets-„Minecraft“-Rollenstil weiter – obgleich die zwei über eine Handvoll brauchbare gemeinsame Momente verfügen…
Der Streifen bietet einem u.a. eine grundlegende Vorhersehbarkeit, einen lahmen Sidekick ohne jede konkrete Bedeutung für die Handlung, einen zwar physisch, nicht aber in Sachen
Ausstrahlung/Präsenz anwesenden Baddie, einen „geheimnisvollen Strippenzieher“, den man bei seinem allerersten Auftritt umgehend/früh als genau solchen durchschaut, einen „verschenkten“ Stephen Root sowie Morena Baccarin in einer banalen Nebenrolle…
Die Vorlage Jonathan Troppers wirkt
uneben – speziell im Bereich brutaler Gewalt-Momente inmitten der Witzchen; was dahingehend nie an grob ähnlich geartete Werke wie „Lethal Weapon 2“ oder „the Long Kiss Goodnight“ heranreicht. Zudem ist der Film nicht „packend“ oder dramatisch genug, rund 20 Minuten zu lang und wirkt öfters zu „künstlich-glatt“ (statt
gritty) – womit nicht nur die CGIs von wechselnder Qualität gemeint sind…
Die Action schwankt zwischen
brauchbar („Fahrzeug-Duell“, einzelne Fights),
solide, aber kennt man halt schon (Stichwort: „Old Boy“-Korridor-Fight), bis hin zu einer übel CGI-lastigen Highway-Szene, die jene mit dem Panzer in „Fast & Furious 6“ geradezu
bodenständig-realistisch-Christopher-Nolan-esk anmuten lässt und dabei vergleichbar übel in Sachen „unthematisierte zivile Kollateralschäden“ daherkommt…
Seltsamerweise wurde bei einer vorherigen Auseinandersetzung indes aufgezeigt, was mit Personen/Leidtragenden am Straßenrand geschieht, die „in die Schusslinie“ geraten. Nunja, wie bereits erwähnt: So einiges hier ist
recht uneben. Der „Finisher“ beim Bautista-vs.-Miyavi-Fight ist allerdings „derbe-cool“:
Classic Tropper („TV´s „Banshee“). Der Rest: mau. Da war z.B.
Prime´s „Heads of State“ deutlich besser und unterhaltsamer…
