Noch so ein Moppelfan also...Vince hat geschrieben:...zumal Angelina inzwischen aussieht wie Skelettina...
Wanted
Genau das sehe ich anders... die Überzogenheit und Comichaftigkeit in Verbindung mit dem Bierernst hat dem Film in meinen Augen den Todesstoß versetzt. Laut Aussage eines Kumpels, der großer Comicfan ist, soll die Vorlage wohl als Megaparodie gedacht gewesen sein. Nix Webstuhl des Schicksals ohne Augenzwinkern.StS hat geschrieben:Nee, dann lieber "Wanted", wo die Chemie sowie die Verbindung zu den Comic-Wurzeln insgesamt irgendwie homogener anmutet(e) - zumindest in meinen Augen.
Großartige Charaktere hat für mich keiner der drei, aber "Shoot 'Em Up" ist einfach der temporeichste, dich gefolgt von "Crank" und ganz weit hinten darf dann "Wanted" rumsuppen.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
McClane und Vince im Formationsfluuuuuuug!
Von dem Trio "Crank" / "Shoot Em Up" / "Wanted" bildet er imo klar das Schlusslicht. Wer Webstühle als Orakel verkauft, sollte das besser mit etwas Ironie dahinter tun, sonst geht das ganz schnell in die Hose. Klar erkennt man den Gedanken hinter der Webstuhl-Metapher, sie symbolisiert hier Tugendhaftigkeit und Vertrauen ins Schicksal, das vom Bösewicht gedreht wird, nur um die eigene Haut zu retten. Aber ein orakelnder Webstuhl bleibt nun mal ein orakelnder Webstuhl, und wenn Morgan Freeman mit dem stolzen Pathos von "Lucky # Slevin" über Macht und Machtverteilung palavert, so ist das nicht haltbar. Als Nebeneffekt funktionieren die eigentlich als ironische Brechung gedachten Sequenzen (das "Fuck You" mit der Tastatur", der Autoüberschlag-Kill etc.) nicht so, wie sie es sollten.
Darüber hinaus mag ich Bekmambetovs schrulligen Inszenierungsstil überhaupt nicht (Wächter der Nacht fand ich schlecht, Wächter des Tages sogar unerträglich), auch wenn er sich diesmal ein wenig zurücknimmt und das alles nicht ganz so übel wirkt wie ein schlechter Drogentrip.
Der Look ist edel, die Bullet-Time fein eingewoben und einigermaßen sinnvoll verwendet, Thomas Kretschmann ist mit seiner Handvoll Minuten das eigentliche Highlight des Films und Hauptdarsteller James McAvoy gibt einen brauchbaren "Verlierer mutiert zu Gewinner"-Nobody ab. Mehr kann und will ich "Wanted" nicht abgewinnen, da greif ich dann doch lieber zu den wesentlich zynischeren "Crank" und "Shoot em Up".

Von dem Trio "Crank" / "Shoot Em Up" / "Wanted" bildet er imo klar das Schlusslicht. Wer Webstühle als Orakel verkauft, sollte das besser mit etwas Ironie dahinter tun, sonst geht das ganz schnell in die Hose. Klar erkennt man den Gedanken hinter der Webstuhl-Metapher, sie symbolisiert hier Tugendhaftigkeit und Vertrauen ins Schicksal, das vom Bösewicht gedreht wird, nur um die eigene Haut zu retten. Aber ein orakelnder Webstuhl bleibt nun mal ein orakelnder Webstuhl, und wenn Morgan Freeman mit dem stolzen Pathos von "Lucky # Slevin" über Macht und Machtverteilung palavert, so ist das nicht haltbar. Als Nebeneffekt funktionieren die eigentlich als ironische Brechung gedachten Sequenzen (das "Fuck You" mit der Tastatur", der Autoüberschlag-Kill etc.) nicht so, wie sie es sollten.
Darüber hinaus mag ich Bekmambetovs schrulligen Inszenierungsstil überhaupt nicht (Wächter der Nacht fand ich schlecht, Wächter des Tages sogar unerträglich), auch wenn er sich diesmal ein wenig zurücknimmt und das alles nicht ganz so übel wirkt wie ein schlechter Drogentrip.
Der Look ist edel, die Bullet-Time fein eingewoben und einigermaßen sinnvoll verwendet, Thomas Kretschmann ist mit seiner Handvoll Minuten das eigentliche Highlight des Films und Hauptdarsteller James McAvoy gibt einen brauchbaren "Verlierer mutiert zu Gewinner"-Nobody ab. Mehr kann und will ich "Wanted" nicht abgewinnen, da greif ich dann doch lieber zu den wesentlich zynischeren "Crank" und "Shoot em Up".
Ich mag den Clive Owen auch sehr, aber so richtig überzeugt hat mich rückblickend bisher noch keiner seiner Filme. "Shoot em (fucked) up" ist stellenweise genial, aber stellenweise auch zu überzogen, ja schon fast albern...die dämliche Warenhausszene, die superbillige Fallschirmszene, der unspektakuläre - erneut alberne - Showdown...was an dem FIlm so cool sein soll, werde ich nie verstehen...Vince hat geschrieben:Also meine Rangfolge:
1. Shoot em fuckin' Up - zumal Clive Owen (den ich am Anfang seiner Karriere mal gar nicht mochte) einfach ne ultracoole Sau ist.
Agree!2. Crank - Statham ist ne nicht minder coole Sau
Agree, eigentlich keine da, dafür rocken die zahlreichen verrückten Einfälle (Kurven schießen, Fuck you-Tastatur, ausgebaute Bullet-Time-Sequenzen durch Donut-Löcher...), die alle nicht so albern überzeichnet sind wie in "Shoot em up"...3. Wanted - wo ist hier die coole Sau? ;)
Zur Ergängung auch noch meine kurze Meinung:
Der Film ist für mich besser als ich erwartet habe. Die Story ist zwar nicht der Rede wert und einige Regie-Einfälle nicht sehr toll, doch insgesamt kriegt man eine schöne Optik und solide Action geboten (ok gut, die Sache mit Um-die-Kurve-schiessen ist peinlich, aber was solls). Die Darsteller gehen auch i.O.
Warum man den immer zusammen mit Crank und Shoot'em Up vergleicht ist mir nicht ganz klar. Zwar alles ziemlich verrückte Filme aber das wars eigentlich schon an Gemeinsamkeiten.
Der Film ist für mich besser als ich erwartet habe. Die Story ist zwar nicht der Rede wert und einige Regie-Einfälle nicht sehr toll, doch insgesamt kriegt man eine schöne Optik und solide Action geboten (ok gut, die Sache mit Um-die-Kurve-schiessen ist peinlich, aber was solls). Die Darsteller gehen auch i.O.
Warum man den immer zusammen mit Crank und Shoot'em Up vergleicht ist mir nicht ganz klar. Zwar alles ziemlich verrückte Filme aber das wars eigentlich schon an Gemeinsamkeiten.
Filmtagebuch-Eintrag:
Wer für ironisch überdrehte Over-the-Top-Action der Marke „Crank“ oder „Shoot Em Up“ zu begeistern ist, wird im 2008er Hollywood-Debüt des „Wächter der Nacht / Wächter des Tages“-Regisseurs Timur Bekmanbetov, „Wanted“, ein neues Mekka finden: Basierend auf einem Comic, trägt die Ballermär um einen sich unversehens in der Welt einer mysteriösen Killerbruderschaft wiederfindenden jungen Loser (James McAvoy; „Last King of Scotland“), dieser ihrer Herkunft stilistisch konsequent durch ein jeglichem Realismus entrücktes, in seinem teils an Fantasy-Dimensionen kratzenden Universum aber auf wundersame Weise stets stimmig und glaubwürdig wirkendes inszenatorisches Konzept auf famose Weise Rechnung – „Wanted“ ist ein Zelluloid gewordener Comic, der dem Zuschauer das Unmögliche überzeugend als das Normalste der Welt verkauft und ihn mit einem Actionreigen überwältigt, dem keine physikalischen Grenzen gesetzt sind. Der Film ergeht sich orgiastisch in hyperkomplizierten Autostunts, non-linear fliegenden Kugeln, durch die Luft segelnden Kombattanten und sonstigen hemmungslos überzeichneten Fight-Fantasien – was diese Krawallorgie neben den stylishen, kreativen Choreografien so perekt macht, ist dabei, dass sie aller over-the-top-Unmöglichkeiten zum Trotz zu keinem Zeitpunkt lächerlich und nie unfreiwillig komisch wirkt. Die ironische Note ist ohnehin nicht zu übersehen, doch auch Peinlichkeiten wie die Fallschirm-Sequenz aus „Shoot Em Up“ bleiben glücklicherweise aus. Dass der Härtegrad ordentlich ist und Bekmanbetov mit der größten Freude das Blut über die Leinwand spritzen lässt, zeichnet – teils etwas billig wirkendem CGI-Look zum Trotz – den Streifen in Zeiten weichgespülten PG-13-Mainstreams zusätzlich aus. Abseits der Action bietet „Wanted“ mit dem gewohnt erhabenen Morgan Freeman, der als coole Killerbraut souveränen Angelie Jolie und dem eine großteils gelungene Performance als vom Loser zum Held mutierender Hauptfigur abgebenden James McAvoy ein überzeugendes Darstellerensemble und gewinnt zusätzliche Sympathie aus seinem Charakter als allegorischer Appell an alle unzufriedenen Versagertypen da draußen, ihr Pussytum hinter sich zu lassen und selbstbewusst ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.

Wer für ironisch überdrehte Over-the-Top-Action der Marke „Crank“ oder „Shoot Em Up“ zu begeistern ist, wird im 2008er Hollywood-Debüt des „Wächter der Nacht / Wächter des Tages“-Regisseurs Timur Bekmanbetov, „Wanted“, ein neues Mekka finden: Basierend auf einem Comic, trägt die Ballermär um einen sich unversehens in der Welt einer mysteriösen Killerbruderschaft wiederfindenden jungen Loser (James McAvoy; „Last King of Scotland“), dieser ihrer Herkunft stilistisch konsequent durch ein jeglichem Realismus entrücktes, in seinem teils an Fantasy-Dimensionen kratzenden Universum aber auf wundersame Weise stets stimmig und glaubwürdig wirkendes inszenatorisches Konzept auf famose Weise Rechnung – „Wanted“ ist ein Zelluloid gewordener Comic, der dem Zuschauer das Unmögliche überzeugend als das Normalste der Welt verkauft und ihn mit einem Actionreigen überwältigt, dem keine physikalischen Grenzen gesetzt sind. Der Film ergeht sich orgiastisch in hyperkomplizierten Autostunts, non-linear fliegenden Kugeln, durch die Luft segelnden Kombattanten und sonstigen hemmungslos überzeichneten Fight-Fantasien – was diese Krawallorgie neben den stylishen, kreativen Choreografien so perekt macht, ist dabei, dass sie aller over-the-top-Unmöglichkeiten zum Trotz zu keinem Zeitpunkt lächerlich und nie unfreiwillig komisch wirkt. Die ironische Note ist ohnehin nicht zu übersehen, doch auch Peinlichkeiten wie die Fallschirm-Sequenz aus „Shoot Em Up“ bleiben glücklicherweise aus. Dass der Härtegrad ordentlich ist und Bekmanbetov mit der größten Freude das Blut über die Leinwand spritzen lässt, zeichnet – teils etwas billig wirkendem CGI-Look zum Trotz – den Streifen in Zeiten weichgespülten PG-13-Mainstreams zusätzlich aus. Abseits der Action bietet „Wanted“ mit dem gewohnt erhabenen Morgan Freeman, der als coole Killerbraut souveränen Angelie Jolie und dem eine großteils gelungene Performance als vom Loser zum Held mutierender Hauptfigur abgebenden James McAvoy ein überzeugendes Darstellerensemble und gewinnt zusätzliche Sympathie aus seinem Charakter als allegorischer Appell an alle unzufriedenen Versagertypen da draußen, ihr Pussytum hinter sich zu lassen und selbstbewusst ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.
Ich hab gerade Bock drauf mich unbeliebt zu machen, darum werde ich hier mal gegen den Strom schießen:
Wanted ist für mich ein absoluter Pseudo-Action-Quark mit einer - für mich - immer noch unterirdisch spielenden und Plastikpuppen-aussehenden Angelina Jolie, einer "Moral", bei der man kotzen konnte (wir töten erstmal vorsorglich, damit uns keiner angreift, selbst password swordfish war in dieser Hinsicht nicht so derbe menschenverachtend..), vielen mäßigen CGIs (wofür waren die Stuntleute überhaupt da?!), einer viel zu langen Lauflänge, einigen (jezt kommt der positive Teil) halbwegs soliden Actionszenen und einem halbwegs den ganzen anderen Pseudo-Scheiß ausgleichenden Finale...was an dem Film rockt oder kickt, bleibt mir - zum Glück- ein absolutes Rätsel! EIne Bitte an die Filmmacher: Besetzt bitte mal einen anderen weiblichen Star als diese nervige Plastikpuppe!!!! Bitte!!!!

Wanted ist für mich ein absoluter Pseudo-Action-Quark mit einer - für mich - immer noch unterirdisch spielenden und Plastikpuppen-aussehenden Angelina Jolie, einer "Moral", bei der man kotzen konnte (wir töten erstmal vorsorglich, damit uns keiner angreift, selbst password swordfish war in dieser Hinsicht nicht so derbe menschenverachtend..), vielen mäßigen CGIs (wofür waren die Stuntleute überhaupt da?!), einer viel zu langen Lauflänge, einigen (jezt kommt der positive Teil) halbwegs soliden Actionszenen und einem halbwegs den ganzen anderen Pseudo-Scheiß ausgleichenden Finale...was an dem Film rockt oder kickt, bleibt mir - zum Glück- ein absolutes Rätsel! EIne Bitte an die Filmmacher: Besetzt bitte mal einen anderen weiblichen Star als diese nervige Plastikpuppe!!!! Bitte!!!!
Cinefreak hat geschrieben:Ich hab gerade Bock drauf mich unbeliebt zu machen, darum werde ich hier mal gegen den Strom schießen:
Wanted ist für mich ein absoluter Pseudo-Action-Quark mit einer - für mich - immer noch unterirdisch spielenden und Plastikpuppen-aussehenden Angelina Jolie, einer "Moral", bei der man kotzen konnte (wir töten erstmal vorsorglich, damit uns keiner angreift, selbst password swordfish war in dieser Hinsicht nicht so derbe menschenverachtend..), vielen mäßigen CGIs (wofür waren die Stuntleute überhaupt da?!), einer viel zu langen Lauflänge, einigen (jezt kommt der positive Teil) halbwegs soliden Actionszenen und einem halbwegs den ganzen anderen Pseudo-Scheiß ausgleichenden Finale...was an dem Film rockt oder kickt, bleibt mir - zum Glück- ein absolutes Rätsel! EIne Bitte an die Filmmacher: Besetzt bitte mal einen anderen weiblichen Star als diese nervige Plastikpuppe!!!! Bitte!!!!![]()
denke nicht, dass das meine Meinung ändern würde...freeman hat geschrieben:Ich seh da noch Falten ... ergo: Weitermachen! Und lies mal das Comic ... DANN reden wir über das Thema Zynismus und Menschenverachtung;-)
In diesem Sinne:
freeman
Hat mir einfach nicht gefallen und Püppchen auf der Mattscheibe mag ich einfach nicht
Coyote Ugly??? Wie passten das dann ins Bild? Das waren auch noch Sprechpüppchen!!! LOL ... das erinnert mich an die grandiose Zeile aus dem neuen Samuel L. Jackson Film, als er zu Will Ferrell meint: Wenn ich mit dir reden will, stecke ich dir meinen Arm in den Arsch und benutze dich als Handpuppe
...
In diesem Sinne:
freeman
In diesem Sinne:
freeman

AJ und Barbie? Noch mal neben ihr aufgewacht? Also ich schon.
Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
Das Thema wie-Barbie-aussehen hatten wir gestern bei "Nip/Tuck" - nicht sehr erstrebenswert
Zu "Wanted" - der läuft i.M. bei Sky & ich habe Null Bock den zu schauen weil schon die Ausschnitte mir sagen "Nix für Dich lieber Marc"
Zu "Wanted" - der läuft i.M. bei Sky & ich habe Null Bock den zu schauen weil schon die Ausschnitte mir sagen "Nix für Dich lieber Marc"
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
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