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Tapped Out
Verfasst: 15.09.2014, 09:08
von freeman
Tapped Out
Originaltitel: Tapped
Herstellungsland: Kanada
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Allan Ungar
Darsteller:
Michael Biehn, Krzysztof Soszynski, Martin Kove, Nick Bateman, Anderson Silva, Cody Hackman, Celeste Desjardins, Jerry A. Ziler, Jess Brown, Lyoto Machida u.a.
Als kleiner Junge muss Michael miterleben, wie seine Eltern erschossen werden. Jahre später erkennt er in einem MMA-Fighter den Mörder seiner Eltern wieder und beginnt versessen für eine finale Konfrontation in einem Turnier zu trainieren. Sehr gelungener Martial Arts Prügler mit Michael Biehn.
Zur "Tapped Out" Kritik
In diesem Sinne:
freeman
Verfasst: 15.09.2014, 09:12
von StS
Jau, von dem hab ich auch noch ne fertige Kritik auf der Festplatte - bei der ich aber andere Schwerpunkte gesetzt habe. Mich hat der Film positiv überrascht: Hatte eigentlich ne weitere Biehn-Gurke und/oder nen doofen Turnier-Klopper erwartet - hab dafür aber nen soliden "Karate Kid im MMA Umfeld"-Streifen bekommen - mit einem doof konzipierten Turnier-Anteil. 5,5/10 sind drin. Review stell ich dann mal nächsten Monat oder so online - dann können wir den Thread mal wieder hochholen...

Verfasst: 16.11.2014, 19:22
von StS
So, meine Besprechung des Streifens, mit dem man übrigens durchaus zufrieden sein kann, ist nun ebenfalls online...
Zur Kritik geht´s hier!
gute 
Verfasst: 14.11.2015, 09:12
von StS
Auf dem deutschen Backcover ist ein Zitat aus Freeman´s Actionfreunde.de Kritik zu finden!
Verfasst: 14.11.2015, 11:43
von Vince
Cool! Langsam würde es sich lohnen, mal ne Zitateliste zu erstellen. ;)
Verfasst: 19.11.2015, 09:35
von freeman
Ach echt? Cool, muss ich am Freitag gleich mal gucken!
In diesem Sinne:
freeman
Re: Tapped Out
Verfasst: 16.04.2019, 12:00
von McClane
Innovativ ist anders. Allan Ungar serviert uns hier die x-te Variante der Geschichte um mehr oder weniger legale Untergrundkämpfe vor johlendem Zuschauervolk, in welcher der Hero noch mal Rache nehmen will, was in den 1990ern in Filmen wie "Fire Force", "Shootfighter" usw. schon reichhaltig beackert wurde. Kombiniert wird das mit der aus "Karate Kid", "Never Back Down" usw. bekannten Story vom Problemkind, das durch Kampfsport wieder Disziplin und Respekt lernt - aus "Karate Kid" ist sogar Martin Kove am Start, hier als Schulleiter. Den Miyagi-Ersatz gibt Michael Biehn charismatisch als Veteran und das sogar sehr gut, trotz jetzt nicht unbedingt ausgeprägter Martial-Arts-Vorgeschichte. Aber dafür gibt es ja Anderson Silva und Lyoto Machida in launigen Gastrollen als Zusatztrainer. Budgettechnisch ist hier Schmalhans Küchenmeister, was man an den Locations merkt, auch wenn Ungars gelungene Regie dagegen arbeitet. In Hälfte eins dominiert der Dramapart, den "Tapped Out" recht gelungen auf die Kette bekommt, trotz aller Klischees und mancher Länge (etwa beim versuchten Mord am Elternmörder oder dem Subplot um die unfähige Polizei). Dafür wird es dann mit dem obligatorischen Turnier, an dessen Ende der obligatorische Showdown mit dem obligatorischen Überfighter (Krzysztof Soszynski) steht, deutlich fetziger. Soszynski mag kein großer Schauspieler sein, ist aber ein derartiges Tier und körperlich so präsent, dass das kein Thema ist. Natürlich muss man schon "suspension of disbelief" in hohem Maße aufbringen, wenn man glauben soll, dass Cody Hackman, Karateerfahrungen hin oder her, dieses Tier in dessen bevorzugtem Stil schlagen soll, aber Regie und Kampfchoreographie tun ihr Bestes, um Gründe dafür zu finden. Regie und Choreo sind auch bei den relativ realistisch Cage- und Hinterhoffights in sehr guter Form, liefern mitreißendes, erfreulich übersichtliches und nachvollziehbares MMA-Gekloppe mit den typischen Moves (Grappling, Ground-and-Pound. Hebel usw.), womit der Film seine Kernkompetenzen im Actionbereich schon sauber beherrscht. Nur irgendwelche Innovationen oder einen Verzicht auf jedes erdenkliche Klischees sollte man lieber nicht erwarten.
