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VANish

Verfasst: 09.04.2015, 08:41
von freeman
VANish

Bild

Originaltitel: VANish
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Bryan Bockbrader
Darsteller: Maiara Walsh, Danny Trejo, Tony Todd, Esperanza Díaz, Joe Davis, Denise Dorado, Austin Abke, Bryan Bockbrader, Adam Guthrie u.a.

Drei junge Kerle entführen die Tochter eines mexikanischen Kartell-Bosses und verlangen 5 Millionen Lösegeld. Auf dem Weg zur Lösegeldübergabe muss die Geisel erkennen, dass es ihren Entführern gar nicht um das Geld geht… Wendungsreiche Melange aus Entführungsthriller, Grindhouse und Terrorfilm mit einer Extraportion Blut.
:liquid7:

Zur "VANish" Kritik

In diesem Sinne:
freeman

Verfasst: 09.04.2015, 09:46
von Mr_Pink
Ist vorgemerkt. Klingt als wäre das was für mich.

Sehr schöne Kritik übrigens.

Verfasst: 09.04.2015, 09:54
von StS
Klingt ja ganz nett. Folgender Satz hat mich aber dann doch etwas abgeschreckt:
Die Folge ist beispielsweise ein Shootout in dem Van! Mit einer Handfeuerwaffe und einer Uzi beharken sich hier zwei Charaktere und gehen dabei hinter ihren jeweiligen Sitzen in Deckung.
Unrealismus pur, wa? :wink:

Verfasst: 10.04.2015, 09:29
von freeman
Unrealistisch schon, aber die Szene wird nicht derart überstrapaziert, dass es einem unangenehm auffallen würde.

In diesem Sinne:
freeman

Verfasst: 03.06.2015, 09:43
von McClane
Ich muss mich mal als Euphoriebremse betätigen... Keine Frage: Das Konzept der begrenzten Raumes mit einer Kamera, die immer am und im Van bleibt, zieht "VANish" konsequent durch und ist anfangs durchaus spannend, wenn man ahnt, dass mehrere Personen eine eigene Agenda haben. Da sieht man gerne auch über die kostengünstige Optik hinwegt und wird erst langsam von den Pseudo-Tarantino-Dialogen genervt, in denen kein Satz ohne ein "fuck", "bitch" oder "cock" auskommt, was irgendwann nur noch gewollt wirkt. Doch mit der Geständnisszene zur Halbzeitmarke, wenn jede Figur noch etwas zu beichten hat (was teilweise auch extrem bescheuert ist und nichts zur Geschichte beiträgt, vor allem Max' Beichte) ist die Luft raus. Den einen oder anderen gekünstelten Spannungsmoment kann Bockbrader noch rauskitzeln (Cop, Belauern von Max und Shane), doch die überzogenen, unnötigen Billigsplatterszenen irgendwo zwischen Troma und deutschem Amateurfilm sind ebenso unpassend wie der dümmliche Ballershowdown, in dem eine Figur kaum getroffen wird, obwohl fünf Schützen den Van sichtbar mit MGs perforieren. Interessantes Konzept, halbwegs spannende erste Hälfte, aber danach ein weiterer Beweis, dass Tony Todd und Danny Trejo (die jeweils eine Szene und vermutlich genauso viele Drehtage hatten) für ein paar Kröten und ne warme Mahlzeit anscheinend in jedem Film mitspielen.

Knappe :liquid4:

Verfasst: 03.06.2015, 12:02
von StS
Hmmm. Nach Freman´s Wertung war ja in etwa von ner 5/10 auszugehen :wink: ...aber knappe 4/10 hören sich ja nochmal ne Schippe unschöner an. Schade eigentlich.