Tenet

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Tenet

Beitrag von Vince » 30.08.2020, 14:19

Tenet

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Originaltitel: Tenet
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2020
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: John David Washington, Elizabeth Debicki, Kenneth Branagh, Robert Pattinson, Aaron Taylor-Johnson, Clémence Poésy, Fiona Dourif, Michael Caine, Andrew Howard, Wes Chatham, Himesh Patel, Martin Donovan, Dimple Kapadia, Anthony Molinari u.a.

Erst die Kernspaltung. Jetzt der neue Film von Christopher Nolan. Wie das eben so ist mit bedeutenden Entdeckungen der Menschheitsgeschichte, sie rufen die Russen auf den Plan. "Tenet" mag im Kern ein konventioneller Agententhriller mit aufgewärmten Kalter-Krieg-Motiven sein. Doch er hat eine ganz besondere Geheimwaffe: Die Inversion. Ob der spezielle Drehbuchkniff im neuesten Streich des Starregisseurs das Zeug dazu hat, dem von Corona gebeutelten Kinojahr 2020 zu einem Comeback zu verhelfen, lest ihr hier.

Zur Kritik von "Tenet"

:liquid7:

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Re: Tenet

Beitrag von freeman » 01.09.2020, 19:32

Ist schon vorgemerkt fürs Kino. Bin Nolan zuletzt ja ein wenig untreu geworden... aber Dunkirk stellte sich dann auch im Heimkino als net ganz my cup of tea heraus.

In diesem Sinne:
freeman

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Re: Tenet

Beitrag von Cinefreak » 01.09.2020, 20:23

freeman hat geschrieben:
01.09.2020, 19:32
Ist schon vorgemerkt fürs Kino. Bin Nolan zuletzt ja ein wenig untreu geworden... aber Dunkirk stellte sich dann auch im Heimkino als net ganz my cup of tea heraus.

In diesem Sinne:
freeman
ich fand den auch eher - huch, wir sind mal einer Meinung - als etwas gewöhnungsbedürftig, gerade was die Action anging...aber der Soundtrack hatte Gänsehautfeeling :shock: :wink:
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Re: Tenet

Beitrag von deBohli » 02.09.2020, 07:34

Ich sah es ziemlich ähnlich, allerdings nervte mich der Film in seiner hohlen Weise zu stark, um mehr als sechs Punkte zu vergeben.
Meine leicht ergänzte Meinung gibt es bei ARTNOIR.

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Re: Tenet

Beitrag von McClane » 08.09.2020, 17:14

Cinefreak hat geschrieben:
01.09.2020, 20:23
freeman hat geschrieben:
01.09.2020, 19:32
Ist schon vorgemerkt fürs Kino. Bin Nolan zuletzt ja ein wenig untreu geworden... aber Dunkirk stellte sich dann auch im Heimkino als net ganz my cup of tea heraus.

In diesem Sinne:
freeman
ich fand den auch eher - huch, wir sind mal einer Meinung - als etwas gewöhnungsbedürftig, gerade was die Action anging
Naja, "Dunkirk" ist ja auch kein Actionfilm.

Der hier war mein erster regulärer Kinobesuch seit Anfang des Jahres ("Knives Out" müsste der letzte gewesen sein).

Nolan spielt also mal wieder mit den Zeitebenen, doch wo Filme wie "Memento" oder "Dunkirk" einer zugänglichen, verständlichen Struktur folgten, da muss "Tenet" beständig die eigenen Regeln erläutern. Die Nolansche Erklärbärigkeit wird dann zum Hauptproblem eines Films, der sich für wesentlich clever hält, als er tatsächlich ist. Wenigstens lässt Nolan keine Figur explizit darauf hinweisen, dass das Wort "Tenet" ein Palindrom ist, aber schon in diesem Codewort steckt der Film in einer Nussschale: Es wird ein großes Bohei um diesen Code gemacht und letzten Endes ist er nur dazu da, damit der Protagonist ihn zwei Szenen später zu der Wissenschaftlerin sagt, die ihm stellvertretend für den Zuschauer die Invertierungsregeln erklärt. Doch wenn man Zeitreisen schon eine ausgeklügelte Logik geben will, die über "Fluxkompensator + Plutonium = Zeitreise" hinausgeht, dann sollte diese auch entsprechend durchdacht wirken, aber genau da strauchelt "Tenet". Da wird das Großvater-Paradoxon zwar angesprochen, aber im gleichen Moment für nichtig und unauflösbar erklärt, damit man nicht auf die beiden größten Logikprobleme des Films schaut.
Spoiler
Show
Schon allein die Frage, wie er Protagonist gleichzeitig unwissendes Rädchen, später aber großer Planer des Ganzen sein kann, zumal nie wirklich erläutert wird, wie es eigentlich ist, wenn es zig parallel laufende Zeitlinien gibt. Zum anderen ist da das Problem, dass die Menschen der Zukunft das Ende allen Lebens durch den Algorithmus herbeiführen wollen, weil es so viel Umweltzerstörung gibt - wäre es da nicht einfacher, die Invertierungstechnologie zu nutzen, um die Menschen der Vergangenheit davon abzuhalten als direkt alles kaputt zu machen? Die Natur dürfte damit ja auch aufhören zu existieren.
Auch sonst wird vieles nur bedingt erklärt, etwa schon die Existenz von invertierten Knarren und Patronen. Können invertierte Soldaten damit einfacher kämpfen und schießen, als wenn sie normale Waffen benutzen? Der Protagonist kann schließlich (mit gewissen Problemen) invertiert ein nicht-invertiertes Auto fahren. Und woher weiß eine invertierte Kugel, dass sie genau in den Lauf der Waffe zurückkehren muss? Ähnlich eitel wirkt das Foreshadowing, siehe etwa den von deBohli angesprochenen im Voraus zerstörten Seitenspiegel. Zumal sich "Tenet" auch hier teilweise cleverer gibt als er ist.
Spoiler
Show
Wenn Pattinson den einen Vermummten stellt, der Film es aber nicht zeigt, dann kann man davon ausgehen, dass er oder Washington unte der Maske steckte - eine große Überraschung ist die Aufdeckung dann nicht.
Doch trotz all dieser Probleme ist "Tenet" eigentlich eine recht gelungene Sache, wenn man ihn als das rezipiert, was er ist: Eine starbesetzte Variante von James-Bond-/"Mission: Impossible"-/"6 Underground"-Themen mit Zeitreise-Bonus, die vor allem geile Set Pieces liefert. Und da liefert der Film, wenn er den Spirit guter alter Joel-Silver-Tage atmet - Silver kaufte ein Gebäude auf, nur um es für die Eingangssequenz von "Demolition Man" in die Luft zu jagen, Nolan crasht ein echtes Flugzeug in ein Gebäude. Das sieht phantastisch aus, zumal der Regisseur mal wieder mit uhrwerkgleicher Präzision perfekt durchgetimte Actionszenen liefert. Vor allem das Finale mit dem temporalen Zangenangriff ist ein Meisterstück. Abgesehen von Debickis verzweifelt-verbitterter Ehefrau sind alle Charaktere natürlich Nolan-typische Schablonen, mit Branagh als Bond-Bösewicht, der durchaus Charisma hat, in ein, zwei Szenen aber auch Overacting in bester Nic-Cage-Tradition betreibt. Unter all dem Schwermut und der Wichtigtuerei liegt dann doch in erster Linie fette Crash-Boom-Bang-Action und die kann sich sehen lassen. Denn Nolan ist jemand, bei dem sich intellektuelle Konzepte und blechschadenreiche Autojagden sich nicht ausschließen müssen, wenn er Multimillionen-Dollar-Autorenfilme fürs Blockbusterpublikum dreht.

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Re: Tenet

Beitrag von Sir Jay » 09.09.2020, 17:31

Bei mir wars auch der erste Kinobesuch seit "Knives Out".

Ich persönlich tue mich sehr schwer den Film zu bewerten, da ich ihn noch nicht wirklich in seiner Gänze gefasst habe - spiele mit dem Gedanken ein zweites mal reinzugehen.
Ich hatte auch so meine Probleme mit so allem, was an Events und Exposition stattfand im Film.
Spoiler
Show
Für mich haben diese Kämpfe Mensch vs Invertierter Mensch nie so ganz funktioniert, da nur in sehr ausgewählten Szenen mal ganz eindeutig vorgeführt wurde, wie sich der verhüllte Protagonist auffällig "seltsam" bewegt - das handgemenge dazwischen ist dann natürlich doch reinste, handelsübliche haudrauf choreographie
Ich will den Film weder verteidigen noch auf ihn eindreschen, aber speziell bei Tenet habe ich für mich den Entschluss gefasst, dass es nicht zielführend ist hier die filminterne Physik auseinanderzunehmen und vermeintliche Logiklücken vorzuführen.

Sobald man im Sci Fi Genre anfängt konkret zu werden, kann man eigentlich nur verlieren, denn sobald die im Film ausgedachte Physik so schlüssig ist, dass alles von vorne bis hinten Sinn macht und von jedem Physiker abgesegnet wird, hat der Regissieur/Drehbuchautor wohl seinen Beruf verfehlt und müsste eigentlich vor einem Wissenschaftsgremium stehen und den Nobelpreis für den Entwurf einer praktisch ausführbaren Idee für tatsächlich mögliche Zeitreisen erhalten :lol:

Damit will ich sagen, dass mir kein Sci Fi Film einfällt (bin da jetzt aber auch kein Alles-Kenner, also mutmaße ich jetzt einfach mal) der eine solch kugelsichere innere Filmlogik etabliert hätte. Bei Tenet mögen Ungereimtheiten ob der Menge an Exposition umso mehr auffallen, aber ich finde nicht, dass sich der Film da jetzt selbst überschätzt. Für mich steht hier doch ganz klar einfach nur die Idee (und das damit einhergehende Gehirnjogging in Form eines interessanten Gedankenexperiments) und die damit einhergehenden Bilder im Vordergrund und darauf reduziere ich den Film dann auch.

Als Nebeneffekt kann man aber auch gerne noch eine versteckte Botschaft an Umweltschutz drin sehen :lol:

Nolan hat mal wieder die Grenzen der Sehgewohnheiten erweitert und das schätze ich genauso wie den bewussten Verzicht auf irgendwelche Charakter Backstories mit irgendwelchen verstorbenen Angehörigen oder so einem Kram.
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Re: Tenet

Beitrag von freeman » 09.09.2020, 19:41

Für mich wars der erste Kinobesuch seit dem 6. März. Was ich da geschaut habe, weiß ich leider nicht mehr. Ich denke immer, es war Ip Man 4. Egal. Der langen Pause geschuldet wollte ich Tenet geil finden. Sogar richtig geil. Das hat vor allem zu Beginn richtig gut geklappt. Als mein Kumpel mich am Arm knuffte und nur meinte: "Das knallt so geil" hab ich nur versonnen in mich reingestrahlt. Die Taktung der Action, der absolut episch geile Score, das Setting, die kleinen WTF-Momente. Ich war bereit einzutauchen. Und dann wurde erklärt. Und plötzlich dachte ich bei mir: Äh, what? 10 Minuten später wurde mir dann gezeigt, warum man mir soeben ewig was erklärt hat. Nach der Szene dann das gleiche Vorgehen. Ewiges Erklären, Szene zünden, die genau das umsetzte. Und wieder auf Anfang. Das passte zwar irgendwie gut zu der elliptischen Erzählweise des Filmes, ABER das Erklärte war einfach nur vollkommener Abfuck. Was die da für einen Müll gelabert haben. Irre. Und dann folgte es nicht einmal einer inneren Logik.

Die Folge: Ich war komplett raus. Rückenwind fühlt sich in der Inversion komisch an? Wie bitte? Eine Kugel, die mich rückwärts durchschlägt, ist megaverheerend? What? Theoretisch schließt die doch den Wundkanal, den sie selbst geschlagen hat. Ist sie also durch, sollte man doch wieder lustig tanzen können. :lol: Das machte alles so gar keinen Sinn und das sind nur Szenen, die nix für den Film bedeuten. Ich will ja nicht spoilern. Spätestens im Showdown wars dann vollkommen aus. Aber da war ich eh permanent am Lachen, weil das Rückwärtsgerenne einfach zu krass trashy rüberkam. Diese neue "Darstellungsweise" von Action wird nie den Impact einer Bullet Time bekommen. Zum Glück. Und warum setzt Nolan sie eigentlich so selten ein? Für mich blieb EIN steiler Moment: Die Sprengung des Hauses. Der Rest... echt unspektakulär.

Dazu gesellt sich ein megaöder Hauptdarsteller, bei dem ich nur lustig fand, wie verdammt ähnlich sein Gang dem seines Vaters ist. Da hat wohl einer ganz genau hingeschaut :lol: Branagh war okay, Debicki eine einzige Qual (optisch wie darstellerisch... ekligste Szene: Als sie einmal tief ausatmete und sich ihr Brustkorb über ihren Bauch schob. Widerlich. Ich dachte, sie klappt wie ein Klappmesser zusammen). Showstealer: Der Twilight-Mann, der sich ganz nach der Devise "Ja, ich weiß, in was für einen Schrott ich hier mitspiele" süffisant durch den Film lächelt und alle anderen Schauspieler mühelos an die Wand klatscht. Auch die vielfach bejubelte Flugzeugszene hat mich null erreicht. Sie fing fett an, rockte gut durch und dann kracht das Flugzeug in eine lächerliche Wellblechhütte und bleibt sofort hängen? Vermutlich hat sich eine Wellblechwand im Laufwerk verwickelt. :lol: Allgemein mochte ich natürlich den physischen Ansatz von Nolan für die Action. Mit einem solchen Budget im Rücken stellen sich da schon starke Bilder ein, aber gleichzeitig war mir das alles viel zu harmlos. Zu inkonsequent. Und irgendwie wirkten manche Szenen echt seltsam abgehackt.

Nun gut, dass der Film nicht vollends abkackte, lag an den wirklich schönen Bildern, den feinen Set Pieces und dem wirklich arschgeilen Score. Der hat den Film teils absolut genial gekickt... Aber der Rest... Verquast, unlogisch, keiner eigenen Filmlogik folgend und als Agententhriller total unspannend erzählt. Schade.
:liquid4:

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Re: Tenet

Beitrag von deBohli » 10.09.2020, 08:28

Je mehr Meinungen hier gepostet werden und je länger der Kinobesuch zurückliegt, desto weniger mag ich den Film. Meine Wertung gleicht nun eher der von freeman. Und das mit den rückwärts einschlagenden Kugeln habe ich mir bisher nicht überlegt, ist aber ein völlig sinnloses Detail. :lol:

Wer den Soundtrack mag, Warner hat den komplett auf Youtube gestellt:


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Re: Tenet

Beitrag von Vince » 10.09.2020, 10:04

freeman hat geschrieben:
09.09.2020, 19:41
Die Folge: Ich war komplett raus. Rückenwind fühlt sich in der Inversion komisch an? Wie bitte? Eine Kugel, die mich rückwärts durchschlägt, ist megaverheerend? What? Theoretisch schließt die doch den Wundkanal, den sie selbst geschlagen hat. Ist sie also durch, sollte man doch wieder lustig tanzen können. :lol:
Ich glaube, da könnt ihr euch einfach nicht genug von dem Zeit-rückwärts-Gedanken lösen, denn es ist ja nur das invertierte Objekt, das sich rückwärts bewegt, nicht die Umgebung. In Bezug auf die Wunde könnte man also argumentieren: Die Kugel bewegt sich nur über die gerade Linie, hat aber keine Auswirkungen mehr auf das direkte Umfeld. Wenn da schon etwas kaputt gegangen ist, bleibt es auch kaputt, wenn die invertierte Kugel den Körper durchschlägt.

Davon abgesehen bin ich aber voll und ganz bei Jay. Ich bin generell schon kein großer Freund von Logik-Argumentationen (es handelt sich letztlich immer noch um FILME), und ganz ehrlich: als Gegenwert für die logischen Schwächen bekommt man doch ein Konzept, das man in der Form jedenfalls noch nicht gesehen hat, schon gar nicht in einem Film, der für den Mainstream gemacht wurde. Das ist doch viel wertvolle als eine meines Erachtens eher belanglose physikalische Akkuratheit, auch wenn man natürlich argumentieren kann, dass es Nolan mit seinem Stil gerade auf eine solche anlegt.

Sehr schön finde ich übrigens dieses Plädoyer für den Film, das auch noch mal den letzten Punkt von Jay untermauert. Man kann von dem Kerl ja halten was man will, aber er hat da schon nicht Unrecht. Und ist diesmal bei etwa 15:00 sogar ziemlich witzig. :lol:



Ich kann aber zumindest freemans Empfindungen bei der Flugzeugszene nachvollziehen, ich hab nach dem starken Aufbau mit dem langsam die Autos überrollenden Riesenteil irgendwie etwas mehr Krawumms erwartet. Trotzdem überzeugt der Film gerade physisch und es muss einfach honoriert werden, dass hier so viel real gemacht wurde.

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Re: Tenet

Beitrag von LivingDead » 10.09.2020, 10:15

Bin nun tatsächlich noch deutlich gespannter auf den Film als ohnehin schon. Samstag ist es dann auch bei mir so weit.
Mit freundlichem Gruß
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Re: Tenet

Beitrag von Sir Jay » 10.09.2020, 11:00

Das Video vom Schmitt fand ich auch ganz klasse - die Massagespinne war die Krönung :lol:
*high five* an Vince. Ich unterschreibe sicher auch nicht alles, was der Mann von sich gibt - manchmal will ich ihm seine erzwungenen Marx Tangenten um die Ohren hauen, aber in vielen anderen Fällen, wie auch bei Tenet finde ich trifft er schon den Nagel auf den Kopf (wobei ich jetzt auch nicht den großen Appel an den Klimawandel sehe)

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Re: Tenet

Beitrag von freeman » 10.09.2020, 19:35

Männer, ihr müsst meine Kritikpunkte nicht verstehen. Ihr müsst sie fühlen!

:wink:

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Re: Tenet

Beitrag von McClane » 11.09.2020, 00:07

Ich fand "Tenet" ja nicht schlecht, gebe ja sogar die gleiche Wertung wie Vince und Jay, aber das Logiklückenproblem sehe ich bei dem Film schon. Wenn Nolan dem Zuschauer schon wie ein Oberlehrer massig Exposition und Erklärszenen aufbürdet, dann muss sich der Film schon daran messen lassen. Die interne Logik einzelner Szenen ist auch dahin (wie kommt z.B. die Pistole in den Fight von Invertiertem gegen Nicht-Invertiertem, wenn sie ursprünglich keiner mitbrachte?). "Zurück in die Zukunft" und "Terminator" würden dem großen Logikcheck sicher auch nicht standhalten, sind aber trotzdem Klassiker des Zeitreisefilms, da sie die Regeln ihrer Zeitreisen in der nötigen Kürze etablieren, ihr Konzept durchziehen und sich auf andere Dinge konzentrieren. Wenn Nolan seine Regeln nicht so wichtig wären, dann sollte er sie halt nicht an jeder Ecke erklären.
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Re: Tenet

Beitrag von SFI » 11.09.2020, 07:15

Womöglich ist die Waffe Schrödingers Pistole? Mir ist Quantenphysik tendenziell zu hoch, aber ist Zeitinversion nicht ein Bestandteil? Ich kann mich aus Physikzeiten noch an das Doppelspalt-Experiment erinnern, bei dem glaube ich ein Elektron durch zwei Löcher auf einer Eisenplatte? gleichzeitig fliegt. Hä? Ist vielleicht der Film nach dieser Logik aufgebaut?
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Re: Tenet

Beitrag von Sir Jay » 11.09.2020, 09:08

Vielleicht ist es mit dem Film ja auch so wie mit der Quantentheorie. Wenn man davon nicht entsetzlich verwirrt ist, hat man es nicht verstanden :lol:

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Re: Tenet

Beitrag von SFI » 11.09.2020, 10:05

Tenet bezieht seine Legitimation somit aus dem gleichzeitigen Vorhandensein von Verständnis und Unverständnis, doch Verständnis kann nicht erreicht werden, denn hier kommt der Quanten-Zeno-Effekt ins Spiel: Das Erreichen des Zustandes von Verständnis wird verhindert, indem man nur oft genug den Zustand von Unverständnis fühlt. :lol:
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Re: Tenet

Beitrag von Sir Jay » 11.09.2020, 11:37

Vielleicht hilft es, wenn man den Film auf chinesisch guckt...

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Re: Tenet

Beitrag von Vince » 12.09.2020, 09:20

McClane hat geschrieben:
11.09.2020, 00:07
Ich fand "Tenet" ja nicht schlecht, gebe ja sogar die gleiche Wertung wie Vince und Jay, aber das Logiklückenproblem sehe ich bei dem Film schon. Wenn Nolan dem Zuschauer schon wie ein Oberlehrer massig Exposition und Erklärszenen aufbürdet, dann muss sich der Film schon daran messen lassen. Die interne Logik einzelner Szenen ist auch dahin (wie kommt z.B. die Pistole in den Fight von Invertiertem gegen Nicht-Invertiertem, wenn sie ursprünglich keiner mitbrachte?). "Zurück in die Zukunft" und "Terminator" würden dem großen Logikcheck sicher auch nicht standhalten, sind aber trotzdem Klassiker des Zeitreisefilms, da sie die Regeln ihrer Zeitreisen in der nötigen Kürze etablieren, ihr Konzept durchziehen und sich auf andere Dinge konzentrieren. Wenn Nolan seine Regeln nicht so wichtig wären, dann sollte er sie halt nicht an jeder Ecke erklären.
Wie gesagt, man kann schon so argumentieren - ich persönlich sehe darin nur nicht besonders viel Ertrag. Hat auch damit zu tun, dass sich der Filmemacher im Normalfall um ein Vielfaches mehr Gedanken um die Logik macht als der Rezipient, der sich viel oberflächlicher mit dem Ergebnis auseinandersetzt, weil er es nur konsumiert, wohingegen der Macher in jeden einzelnen Schritt involviert ist. Und dabei zwar trotzdem nicht davor gefeit ist, dass sich logische Schwächen in sein Konzept schmuggeln. Aber umgekehrt ist der Rezipient erst recht nicht davor gefeit, selbst logische Denkfehler zu begehen, weil gewisse Faktoren unberücksichtigt bleiben. Daher bin ich beim Herausstellen vermeintlicher Logikfehler immer vorsichtig, zumal das Setzen solcher Schwerpunkte immer andere Qualitäten unterschlägt (kein Vorwurf an dich persönlich, da du in deiner Kritik ja durchaus mehrere Facetten beleuchtest, aber ich beobachte das immer wieder ganz speziell bei gewissen Youtube-Reviewern). Um es mal ganz plump zu formulieren: Würde sich ein Alien-Filmemacher ein Filmkonzept überlegen, das haargenau dem physikalischen Aufbau der Erde entspricht, würde es in seinem Alien-Publikum trotzdem Stimmen geben, die dem Konzept logische Schwächen vorwerfen.
Womit ich keineswegs behaupten will, Nolans Konzept ist wasserdicht. Hat damit gar nichts zu tun. Ich will nur sagen: Argumentation basierend auf logischen Schwächen beim Film hat für mich eher mit Anschlussfehlern oder anderen technischen Mängeln zu tun, weniger mit einem inhaltlichen Konzept. Denn das gehorcht immer noch den dehnbaren Regeln des Films.
Und zu sagen, dass Terminator oder BTTF die Schwerpunkte viel besser gesetzt haben, ihre logischen Schwächen also besser kaschiert haben, ist für mich auch Äpfel mit Birnen vergleichen. "Tenet" ist halt kein "Terminator", er gewinnt seinen eigenen Charakter eben auch gerade dadurch, dass er Phantastik mit Pseudowissenschaft kombiniert ("Pseudo" hier vollkommen wertfrei gemeint), dass er also etwas anderes macht als die Zeitreiseklassiker der 80er Jahre.

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Re: Tenet

Beitrag von McClane » 12.09.2020, 15:11

Dass "Terminator" und BTTF anders aufgestellt sind, ist ja mein Reden. Ich bin auch kein Logikfanatiker, aber ich finde schon, dass jeder Film seine eigene Welt und seine eigene Logik erschafft, der er dann auch treu bleiben muss - und genau das sehe ich bei "Tenet" nicht erfüllt. Zumal manche Regel dann eher plump ist und man die Drehbuchseiten regelrecht rascheln hört. Man nehme beispielsweise die ganze Sache mit den gar schröcklichen invertierten Kugeln.
Spoiler
Show
Das ist ja eigentlich nur dazu da, um die Rückreiserei des Protagonisten mit der angeschossenen Debicki zu rechtfertigen. Mal abgesehen davon, dass ich mich frage, ob das Konzept hier wirklich durchdacht ist, denn waren nicht sowohl Branagh, Debicki und die Knarre invertiert, als sie die Verletzung erlitt? Anyway: Es ist schon ziemlich viel Gewese und Erklärzeit, nur um dem Handlungsverlauf einen notwendigen Spin zu geben. Denn es ist ein Detail, das nur einmal im Film wichtig, nur für diese eine Wende - da wäre es meines Erachtens schon aus dramaturgischer Hinsicht wesentlich eleganter gewesen eine einfachere Erklärung zu finden.
Aber das ist eh das große Problem von "Tenet": Dass er einerseits einen Wust von Regeln und Wenn-dann-Situationen aufzubauen, nur um darunter einen vergleichsweise einfachen und durchschaubaren Plot zu verstecken. Da scheitert der Film eben ein Stück weit an seinem Anspruch und seiner aufgebauten Welt - einerseits hat es alles ganz strikte Regeln, die haarklein erläutert werden, andrerseits soll man alles einfach nur fühlen und manches ist halt so, weil es sich nicht erklären lässt.
Ich bin dagegen Nolan einen Blankoscheck auszustellen, nur weil er sich mehr Gedanken als andere macht. Denn auch ein schlauer Kopf kann sich in einen Hirnfurz hineinsteigern. Ich will nicht behaupten, dass ich alle Regeln hundertpro verstanden habe, was beim ersten Sehen sicher schwer ist, und der Film einen wirklich viel an Erklärung um die Ohren knallt, aber entweder er es gibt diese Logiklücken oder er ist nicht besonders gut darin sie zu erläutern bzw. auszuräumen - und beides kann ich dem Film ankreiden.

So habe ich auch kein Problem, wenn in einer simplen, parodistischen Zombie-Komödie wie "Scouts vs. Zombies" ein nachlässiger Hausmeister die Invasion der Untoten auslöst. Wenn dagegen ein auf Realismus gezirkelter Film wie "28 Weeks Later" einem dagegen die Blödheiten und Klöpse dagegen dann im Dutzendpack füttert (mit der Hausmeister-Keycard kommt man in hochgeheime Labore rein, brandgefährliche Zombies werden nur von einem popeligen Soldaten bewacht usw.), dann scheitert der Film daran, dass er sich gegen seine eigene Logik bzw. seine eigene Welt wendet.

Oder, um einmal ein anderes Beispiel zu bringen. "Stirb langsam" wird auch den Realweltlogik nicht gerecht. Niemand würde sich beim Absturz im Fahrstuhlschacht an einem Lüftungsschacht mit den Fingerspitzen festhalten können und der Feuerschlaustunt würde vermutlich auch mit schweren Verletzungen enden. Aber es ist ein relativ realistischer Actionfilm, in dem ein Mann mehrere Gegner durch Taktik ausschalten kann. Man stelle sich vor, im Finale kämen auf einmal fünf weitere Laster mit Terroristen an, die McClane dann in "Phantom Kommando"-Manier ausschaltet - auch das wäre ein Verrat an der (vorigen) internen Logik des Films.
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Re: Tenet

Beitrag von Vince » 13.09.2020, 11:00

Passt schon. Wie gesagt, deinen Punkt hab ich schon verstanden und ich finde ihn legitim. Was ich persönlich bei "Tenet" aber als erstes sehe, ist, dass er dem Blockbuster-Format die nicht nur wegen Corona dringend benötigte Frischzellenkur verpasst. Da gibt's halt momentan leider nur sehr wenige Regisseure, die das können... Nolan eben, dann noch Villeneuve und dann wird's auch schon fast duster.

P.S. unsere Diskussion hat's auf die Actionfreunde-Startseite geschafft. Jippieh. :lol:

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Re: Tenet

Beitrag von LivingDead » 13.09.2020, 21:16

Gestern habe ich es denn auch endlich einmal ins Kino geschafft und ja, mir hat er tatsächlich sehr gut gefallen. Sicherlich war von vornherein - auch und gerade wegen Corona und der langen Kinopause - das Gefühl auch bei mir da, diesen Film mögen zu müssen. Sei es aus Pflichtgefühl Nolan gegenüber, der den Film ja quasi ins Kino geprügelt hat, oder dem Kino generell gegenüber (noch NIE habe ich unser Kino hier an einem Samstag so leer erlebt). Nichtsdestotrotz bin ich heute zu der Erkenntnis gelangt, dass Nolan mal wieder eines geschafft hat: Die Symbiose aus lockerer Blockbusterunterhaltung mit einem physikalischem Gedankenexperiment, welches eher im höhersemestrigen Physikstudium zu erwarten wäre. Auch wenn die zugrunde liegende Geschichte simpel gestrickt ist, gar als Variante eines James Bonds gesehen werden könnte, besitzt die Tragweite dieses Gedankenkonstruktes eine Tiefe, welche sich vor allem in den daraus resultierenden inszenatorischen Möglichkeiten wiederfindet, die Nolan umso beeindruckender umzusetzen versteht. Zu Beginn wird der Zuschauer unmittelbar in die Geschichte „geschmissen“, in der eine kurze Einführung in die Grundlogik des Filmes erfolgt (eigentlich die Prämisse aller ernsthaften Zeitreisefilme: Bereits Geschehenes kann nicht ungeschehen gemacht werden), danach jedoch zügig in den Agentenfilmmodus geschaltet wird. Bevor Tenet jedoch die ganze Tragweite des Gedankenexperimentes preisgibt, gönnt Nolan dem Zuschauer zugegebenermaßen kaum Verschnaufpausen, sondern erwartet eine gewisse Aufnahmebereitschaft für die physikalischen Annahmen, welche auf den ersten Blick jedweder Logik entbehren. Ob dies immer gleichzusetzen mit logischen Schwächen ist, wage ich hingegen zu bezweifeln. Da kann bis aufs kleinste Atom herunter gebrochen darüber gegrübelt werden, inwiefern eine invertierte Kugel bei Eintritt in den menschlichen Körper zugleich Materie spaltet als auch zusammenführt (immerhin wird hier als Ergebnis eine Art Strahlenkrankheit dargestellt, welche sich im Körper als Kettenreaktion ausbreitet), der Kontakt zum eigenen Ich gar zur Annihilation führt. Ob dies physikalisch tatsächlich zu erwarten wäre, können wohl nur echte Physiker erklären. Doch bis hierhin kann sich der Zuschauer immerhin in die dargebotene Logik hinein denken (mehr oder minder, zumal das Gesetz, dass Geschehenes nicht verändert werden kann, dafür sorgt, dass abgeschossene Kugeln just in dem Moment – wenn Zukunft auf Gegenwart trifft - von einer invertierten Pistole „eingefangen“ werden, sobald eine normale Person auf den Abzug drückt, schon für leichte Kopfschmerzen sorgen kann).
Das viel Faszinierendere ist jedoch das daraus resultierende Seherlebnis, welches im Showdown gänzlich auf die Spitze getrieben wird, wenn verschiedene Einheiten (teils invertiert, teils normal) aufeinander treffen, Hochhäuser gleichzeitig einstürzen und wieder zusammen gefügt werden, Explosionen und Geschosse zugleich ex- und implodieren – vieles auf den ersten Blick kaum wahrnehmbar, aber mit einer unglaublichen Detailversessenheit versehen.
Die Musik von Ludwig Göransson treibt das Gesehene zusätzlich voran, die Darstellerriege ist namhaft und zeigt adäquate Leistungen (herausstechend dahingehend John David Washington in seiner ersten Hauptrolle). Nicht Nolans bester Film, aber faszinierend, überraschend und mit inszenatorischer Perfektion.
:liquid8:
Mit freundlichem Gruß
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Re: Tenet

Beitrag von StS » 14.09.2020, 09:33

LivingDead hat geschrieben:
13.09.2020, 21:16
John David Washington in seiner ersten Hauptrolle
In "BlacKkKlansman" hat er doch schon die Hauptrolle gespielt :wink:

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Re: Tenet

Beitrag von LivingDead » 14.09.2020, 09:53

StS hat geschrieben:
14.09.2020, 09:33
LivingDead hat geschrieben:
13.09.2020, 21:16
John David Washington in seiner ersten Hauptrolle
In "BlacKkKlansman" hat er doch schon die Hauptrolle gespielt :wink:
Hast recht, „eine seiner ersten Hauptrollen“ wäre natürlich richtig.
Mit freundlichem Gruß
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Re: Tenet

Beitrag von freeman » 15.09.2020, 19:44

SFI hat geschrieben:
11.09.2020, 07:15
Womöglich ist die Waffe Schrödingers Pistole? Mir ist Quantenphysik tendenziell zu hoch, aber ist Zeitinversion nicht ein Bestandteil? Ich kann mich aus Physikzeiten noch an das Doppelspalt-Experiment erinnern, bei dem glaube ich ein Elektron durch zwei Löcher auf einer Eisenplatte? gleichzeitig fliegt. Hä? Ist vielleicht der Film nach dieser Logik aufgebaut?
Zumindest fällt einmal der Begriff des Elektrons. Kann er sich zumindest darauf zurückziehen :lol: Zumindest fiel einmal häufiger der Begriff um seine Miez.

In diesem Sinne:
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