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Typhoon

Verfasst: 01.11.2006, 17:56
von Vince
Typhoon

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Originaltitel: Taepung
Herstellungsland: Südkorea
Erscheinungsjahr: 2005
Regie: Kwak Kyung-Taek
Darsteller: Jang Dong-Kun, Lee Jung-Jae, Lee Mi-yeon, David McInnis

Rache, das ist wohl gerade im asiatischen Raum eines der meistgebrauchten Motive, um einem Filmplot der Motor zu sein. Dementsprechend variantenreich fällt die Vergeltung von Fall zu Fall differierend auch aus; vom individuenfokussierten, persönlichen Drama bis hin zur Projektion der eigenen Wut auf eine ganze Gruppe Unschuldiger, die zu Sündenböcken für die Probleme Einzelner werden. Kwak Kyung-Taek möchte mit “Typhoon” gerne das Alpha und das Omega sein. Als ein alles bisher Dagewesene abdeckender Rundumschlag vom Familiendrama über die Woo-eske intime Beziehung zwischen zwei Feinden hin zum Terroristen-Actioner à la “The Rock” ist “Typhoon” das alles verschlingende Konglomerat. Und zerbricht wie zu erwarten an der eigenen Last.

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Der gediegene Aufbau, entgegen des überladenen Drehbuchs in manchen Abschnitten sogar schon fast langatmig zu nennen, kann den Umstand etwas ausbremsen, dass quasi in einem Atemzug ernstgemeinte historische Aspekte zur angespannten Beziehung zwischen Nord- und Südkorea in den 80er Jahren angeschnitten werden und zugleich ein betont fiktionales Element in Form einer technisch schier unmöglichen Racheaktion gegen das komplette Land eingebaut wird. Das Geheimnis liegt darin, dass letzterer Punkt bis zur letzten halben Stunde, die wahrlich nicht mit Krach und Dynamik geizt, ausgespart wird. Bis dahin inszeniert Kyung-Taek einen optisch unterkühlten Mix aus “Sieben”, “The Killer” und vor allem Park Chan-wooks Rachetrilogie rund um “Oldboy”, ohne einmal dessen erzählerische Raffinesse zu erreichen. Dazu bleiben schon genug Szenen ohne spürbaren Gehalt; berücksichtigt man dann noch die nicht immer gelungenen Dialoge, wird schnell klar, dass “Typhoon” trotz der optischen Hochwertigkeit eine gute Klasse tiefer spielt.

Am meisten gefällt noch die Rückblende in die Kindheit des vorbildlich charakterisierten Piraten Sin (Jang Dong-gun). Mit dem Wissen um die damaligen Ereignisse, die außerdem sehr ordentlich historisch eingeordnet werden, darf man nun Rückschlüsse auf die Entwicklung des flüchtenden kleinen Jungen hin zum Terroristen ziehen. Die Beziehung zu seiner Schwester, in der Gegenwart der Geschichte eine Prostituierte, die ihrem Tod durch eine Krankheit entgegensieht, bringt zusätzliche Dramatik ins Spiel.
In die Mitte der Handlung eingebaut, wirkt die Rückblende nun wie die Eröffnung einer neuen Perspektive auf das, was bisher geschehen ist und was noch passieren wird. Obwohl dialogtechnisch nicht immer ganz glücklich getragen, entfaltet sich an dieser Stelle durchaus eine Art von Charakterkomplexität, die zwar so eigentlich schon viel zu oft dagewesen ist, aber doch immer wieder glückt. Jang Dong-gun ist erfreulicherweise auch noch das schauspielerische Highlight, das den Restcast leicht überragt. So bekommt die Charakterisierung seiner Figur Boden zum Gedeihen. Auch Dong-gun passt sich zwar anfangs der kompletten Produktion an, indem er ziemlich zurückhaltend agiert, doch spätestens beim Wiedersehen mit seiner Schwester ist er warmgelaufen und bietet das, was man sich von einem guten Vertreter des Genres erhofft: Dramatik und Emotionen.

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Sein Gegenspieler Gang Se-jong (Lee Jung-jae), unseren Moralvorstellungen nach der “Gute” der Geschichte, kommt da leider nicht ganz mit. Das ist weniger die Schuld von Jung-jae, der mit seiner trockenen, aber seriösen Art nicht die Idealbesetzung sein mag, aber mit dem dreckiger und theatralischer agierenden Dong-gun gut harmoniert. Vielmehr fehlt seiner Figur ein ähnlicher persönlicher Hintergrund, wie ihn sein Opponent erfahren hat. Sicherlich ist es eher die Geschichte des Terroristen und folglich ist der Entschluss nachvollziehbar, dass man sich auf seine Persönlichkeit konzentriert hat. Aber Kwak Kyung-Taek wählt nun einmal auch den Ansatz der beiden Gegenspieler, die in sich unter anderen Umständen Freunde sehen würden - eine Sache, die John Woo einst chic gemacht hat.
Hier ist es aus genannten Gründen für die Katz. Wenn das Thema mal aufkommt, dann sehr oberflächlich und abrupt, untermalt von vorhersehbaren Phrasen wie “Weisst du, was diese Situation so schlimm macht? Dass wir uns so gut verstehen.” In die Geschichte wird es unterschwellig nicht eingebaut, es platzt nur hin und wieder in den Handlungsverlauf und steht dann dort fehl am Platz und bettelt um die Gunst des Zuschauers, der dem jedoch keine Gunst gewähren mag. Das Band zwischen Jäger und Gejagtem, die gesellschaftlichen Konventionen und die situativen Aspekte, die zwischen ihnen stehen, werden nicht deutlich genug. Zu wenig erfahren wir von Se-Jong, zu wenig wird darauf selbst seitens Sin in seinen vielen emotionalen Szenen eingegangen. Die inspirative Richtung, hinter der “The Killer” zu vermuten ist, kann man damit grundlegend als fehlgeschlagen, und fast noch schlimmer, überflüssig bezeichnen.

Inzwischen ist dann auch genug Zeit vergangen, dass man Zeuge wird, wie der Vergeltungsaspekt der Story durch seine multiple Darstellung vergeigt wird, obwohl das auf den ersten Blick durch die kluge Inszenierung nicht sofort ersichtlich wird. Im Gegenteil, die Spannungskurve steigert sich sogar stetig und man wird ein wenig eingelullt in den flüssigen Übergang zu einem Showdown mit Wumms, der sich gewaschen hat. Auf einmal ist man mitten drin in einem Unwetter aus türkisblauen Partikeln, überall explodieren irgendwelche Tanks und auf der Brücke stehen sich die Intimfeinde “The One”-like gegenüber, die sich vorher 90 Minuten lang zurückhaltend beschnuppert haben. Das naturalistische Thrillerdrama ist auf beeindruckende Weise einem Over-the-Top-Actioner gewichen, mit Überstilisierungen, soweit das Auge reicht. Lässt man sich von den Bildern vernebeln, könnte man sogar mit einem Lächeln auf dem Gesicht in den Abspann treten, doch versucht man auch nur ansatzweise, in dieser Phase dem Gehirn eine Initialzündung zu verpassen, so wird allzu leicht klar, welch unmögliche Mixtur hier plötzlich gebraut wird. Um Cover und Filmtitel Tribut zollen, muss hier natürlich endlich und endgültig eine Stilbombe gezündet werden, denn die Erwartungshaltung des Publikums ist auch auf Action ausgelegt, welche sich bis dahin abgesehen von einer ausgedehnten Schießerei rar gemacht hat. Jedoch ist ein Selbstzweck hinter dem sehr merkwürdig ausgespielten Titel “Typhoon” kaum zu leugnen. Diese Geschichte, die gerne alles sein möchte, ist doch in letzter Instanz nichts, wenn sie zwar von allem etwas bietet, nichts davon jedoch mit ganzem Herzen. Und so überwältigend ist dann selbst die Ladenschluss-Action nicht, dass man deswegen wieder rundum zufrieden aus dem Kinosessel aufstehen würde.

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Fazit: Die moderne südkoreanische Stylegranate bekommt man geboten, viele andere Erwartungen könnten aber bitter enttäuscht werden. Weder ist “Typhoon” ein reinrassiger Actioner noch ein konsequenter Thriller oder ein vollwertiges Drama, sondern höchstens von allem ein wenig. Optisch sind wir das Kaliber ja inzwischen gewohnt, musikalisch ist noch nachzutragen, dass der Score ein recht merkwürdiger Mix aus choralen Elementen und unpassenden Stücken ist, die manchmal bizarrerweise an Hong Kong-Comedies erinnern. Die Darsteller sind okay bis sehr gut (Jang Dong-gun), die Charakterzeichnung zumindest für einen der beiden Hauptdarsteller befriedigend. Alles weitere ist ein schwerlich zusammenpassender Zusammenschluss aus verschiedenen Rache- und Ehrbarkeitsgeschichten, das von einer gelungenen dramaturgischen Ausrichtung nur unzureichend kaschiert wird.
:liquid5:

Die DVD kommt von Splendid. Geboten wird eine an Extras reichhaltige 2 Disc SE im stylishen Pappschuber, die auch technisch nicht von schlechten Eltern ist. Uncut ab 18.

Verfasst: 01.11.2006, 18:08
von Joker6686
Nettes Review,aber ich frage mich wieso du abgesehen vom Showdown und einer Schiesserei keine weitere Action gesichtet hast???

SPOILER:



Anfangssequenz: Shoot Out
Verfolgungsjagd am Flughafen zu Fuß
Schiesserei im Haus
Massaker (wobei das keine richtige Action ist,sondern ziemlich krass)
Showdown



Würde dem wie gesagt ne :liquid8: geben,da für mich die Woo'schen Einlagen funktionieren und auch ansonsten die Story spannend und vorallem stylisch umgesetzt ist.Selbst kleinere Hänger werden meiner Meinung nach durch den Showdown ausgebügelt.Die Hommage an The Killer sieht man vorallem auch an dem Scharfschützengewehr,da musste ich sofort an Woo denken.

Verfasst: 01.11.2006, 18:12
von Samir
schönes Review der mich schon von vornherein nicht interessiert hat

Vince hat geschrieben: zwischen zwei Feinden hin zum Terroristen-Actioner à la “The Rock” ist “Typhoon” das alles verschlingende Konglomerat.
du benutzt echt gerne Wörter die sich hyperintelektuell anhören :lol:

Verfasst: 01.11.2006, 18:14
von Vince
Joker6686 hat geschrieben:Nettes Review,aber ich frage mich wieso du abgesehen vom Showdown und einer Schiesserei keine weitere Action gesichtet hast???
Was ich meinte war, dass es nix weiter gibt, was unbedingt nachhaltig im Gedächtnis hängenbleiben würde. Richtige, vollwertige Actionszenen sind das eigentlich nicht, was du aufzählst, allenfalls Actionfragmente, die aber nun mal in jedem gewöhnlichen Thriller vorkommen. Hätte ich nur einen Actionfilm erwartet, wäre ich sehr enttäuscht gewesen und wäre mit der Note noch tiefer runtergegangen. Obwohl das, was es zu sehen gibt, nicht unbedingt von schlechten Eltern ist.

Verfasst: 01.11.2006, 18:15
von Vince
Samir hat geschrieben:
Vince hat geschrieben: zwischen zwei Feinden hin zum Terroristen-Actioner à la “The Rock” ist “Typhoon” das alles verschlingende Konglomerat.
du benutzt echt gerne Wörter die sich hyperintelektuell anhören :lol:
Also da gibts aber Schlimmeres als das. :wink:
Man weiß doch wohl, was ein Konglomerat ist...

Verfasst: 01.11.2006, 18:16
von Samir
Vince hat geschrieben:
Samir hat geschrieben:
Vince hat geschrieben: zwischen zwei Feinden hin zum Terroristen-Actioner à la “The Rock” ist “Typhoon” das alles verschlingende Konglomerat.
du benutzt echt gerne Wörter die sich hyperintelektuell anhören :lol:
Also da gibts aber Schlimmeres als das. :wink:
Man weiß doch wohl, was ein Konglomerat ist...
ich weiß zwar was es bedeutet, aber der gebrauch dieses Wortes, ist gleich 0 in meinem Wortschatz :lol:

Verfasst: 01.11.2006, 18:17
von Joker6686
Da magst du recht haben,aber der Film will ja garkein reiner Actionfilm sein sondern reit sich wohl eher mit Oldboy und A Bittersweet Life in ein neues Subgenre ein. Drama Action :)

Verfasst: 01.11.2006, 18:18
von Vince
Samir hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:
Samir hat geschrieben:
Vince hat geschrieben: zwischen zwei Feinden hin zum Terroristen-Actioner à la “The Rock” ist “Typhoon” das alles verschlingende Konglomerat.
du benutzt echt gerne Wörter die sich hyperintelektuell anhören :lol:
Also da gibts aber Schlimmeres als das. :wink:
Man weiß doch wohl, was ein Konglomerat ist...
ich weiß zwar was es bedeutet, aber der gebrauch dieses Wortes, ist gleich 0 in meinem Wortschatz :lol:
Also Samir, ich rede auch net so, falls du das meinst. :lol:

Verfasst: 01.11.2006, 18:19
von Vince
Joker6686 hat geschrieben:Da magst du recht haben,aber der Film will ja garkein reiner Actionfilm sein sondern reit sich wohl eher mit Oldboy und A Bittersweet Life in ein neues Subgenre ein. Drama Action :)
Logisch. Hab ich ja auch nicht kritisiert, sondern ganz im Gegenteil bewusst Vergleiche zu Filmen wie eben Oldboy gezogen. :wink:

Verfasst: 01.11.2006, 18:20
von Samir
Vince hat geschrieben:
Samir hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:
Samir hat geschrieben:
Vince hat geschrieben: zwischen zwei Feinden hin zum Terroristen-Actioner à la “The Rock” ist “Typhoon” das alles verschlingende Konglomerat.
du benutzt echt gerne Wörter die sich hyperintelektuell anhören :lol:
Also da gibts aber Schlimmeres als das. :wink:
Man weiß doch wohl, was ein Konglomerat ist...
ich weiß zwar was es bedeutet, aber der gebrauch dieses Wortes, ist gleich 0 in meinem Wortschatz :lol:
Also Samir, ich rede auch net so, falls du das meinst. :lol:
nein der generelle Gebrauch. Verbal oder schriftlich.

Verfasst: 01.11.2006, 18:21
von Vince
Samir hat geschrieben: nein der generelle Gebrauch. Verbal oder schriftlich.
Verbal oder schriftlich, das ist ein Unterschied. Da gibts keinen generellen Gebrauch. :wink:

Verfasst: 01.11.2006, 18:28
von Samir
Vince hat geschrieben:
Samir hat geschrieben: nein der generelle Gebrauch. Verbal oder schriftlich.
Verbal oder schriftlich, das ist ein Unterschied. Da gibts keinen generellen Gebrauch. :wink:
ah find ich nicht. Ich schreibe wie ich rede. Außer in der Schule, vorallem bei Aufsätzen greif ich auch auf solche Hyperintelektuellen Wörter zurück, tut sich immer gut wenn die Lehrerin nix peilt und denkt "wow, der kennt solche Wörter, da gibt es direkt nen bonus" und was soll ich sagen es klappte sogar :lol:

aber so im privaten halt ich mich eher an Wörter die ich auch verbal benutzen würde. Ich umschreib ja auch nicht Scheiße mit Fäzes oder Exkremente. ;) :lol: Der film war Fäzes. Da fragt sich doch auch jeder was ´n Scheiß meinst du :lol:

Verfasst: 01.11.2006, 18:31
von Vince
Samir hat geschrieben:
Vince hat geschrieben:
Samir hat geschrieben: nein der generelle Gebrauch. Verbal oder schriftlich.
Verbal oder schriftlich, das ist ein Unterschied. Da gibts keinen generellen Gebrauch. :wink:
ah find ich nicht. Ich schreibe wie ich rede. Außer in der Schule, vorallem bei Aufsätzen greif ich auch auf solche Hyperintelektuellen Wörter zurück, tut sich immer gut wenn die Lehrerin nix peilt und denkt "wow, der kennt solche Wörter, da gibt es direkt nen bonus" und was soll ich sagen es klappte sogar :lol:

aber so im privaten halt ich mich eher an Wörter die ich auch verbal benutzen würde. Ich umschreib ja auch nicht Scheiße mit Fäzes oder Exkremente. ;) :lol: Der film war Fäzes. Da fragt sich doch auch jeder was ´n Scheiß meinst du :lol:
Ich habe mich monatelang im Studium mit dem Unterschied zwischen Oralität und Literalität herumgeplagt... glaub mir, es IST ein Unterschied. Ansonsten hab ich meine Zeit verplempert. :shock:

Verfasst: 01.11.2006, 18:39
von Samir
ja ich lern im studium auch so allerlei Dinge die theoretisch durch aus stimmen, aber in der Praxis eher mumpitz/firlefanz/Kokolores (such dir was aus oder nimm einfach unsinn) ;) sind, toll find ich auch das es der Prof auch offen sagt. Vergeude ich daher meine Zeit? Natürlich! Aber was solls, dafür kommt ja danach oder dazwischen die Praktische erfahrung! ;)

Verfasst: 01.11.2006, 18:49
von kami
Hach, schön, diese abschweifenden Diskussionen, und Konglomerat ist ja nun wirklich ein geläufiges Wort für Menschen, die nicht nur grunzen.

Zum Film: Hat mich schwer enttäuscht, völlig zerfahrene Geschichte inkl. massivster Löcher, wenig Action, ´n extraschneidiger Militaristenarsch als Protagonist, unpassende Musik, da ist ja selbst der megapatriotische HANBANDO noch besser.

Verfasst: 01.11.2006, 18:59
von Samir
kami hat geschrieben:Hach, schön, diese abschweifenden Diskussionen, und Konglomerat ist ja nun wirklich ein geläufiges Wort für Menschen, die nicht nur grunzen.
:oops: :( *grunz* :oops: :( ;)

Verfasst: 02.11.2006, 01:34
von freeman
Ein Verriß vom Kami und ein sehr interessantes, wenn im Tenor auch net allzu begeisterndes Review vom Vince ergibt vermutlich genau das, was ich mir erhoffe. Mein Entschluß, den anzuschaffen, steht aufgrund des Konglomerates der Meinungen von Kami, Vince UND Joker somit nune felsenfest ;-)

In diesem Sinne:
grunzman

Verfasst: 02.11.2006, 01:39
von Vince
Sehr schön. Ich freu mich auf baldigste, bevorzugt leicht enttäuschte Zurückmeldung. :wink:

Verfasst: 02.11.2006, 01:43
von freeman
Mach dich auf ne 7/10 gefasst :lol:

In diesem Sinne:
freeman

Verfasst: 02.11.2006, 01:45
von Vince
:lol:
Jo alles klar... aber nur, wenn der Streifen sehr gut war, mit ein paar kleinen Schwächen...

Verfasst: 02.11.2006, 01:50
von freeman
So wäre ich VOR dem Hostel Review verfahren :lol:

Dieses Forum und die Narren verkommen irgendwann noch zu reinen Insiderklitschen ;-)

In diesem Sinne:
freeman

Verfasst: 02.11.2006, 01:52
von Vince
freeman hat geschrieben:So wäre ich VOR dem Hostel Review verfahren :lol:

Dieses Forum und die Narren verkommen irgendwann noch zu reinen Insiderklitschen ;-)
Jo, hab mir kürzlich nochmal das Feedback zu einem älteren Review hier durchgelesen und hatte stellenweise keinen Plan mehr, worüber wir da geredet haben. :lol:

Verfasst: 02.11.2006, 02:00
von freeman
Das is so derbe männlich. Ich vergess auch im Reallife nach 10 Minuten, worüber ich gerade gelabert habe ;-)

In diesem Sinne:
freeman

Verfasst: 03.11.2006, 00:53
von Fäb
Danke Leute für solche Freds, mir stehen Tränen in den Augen!! :lol: Was für ein unglaubliches Konglomerat an durchgeknallten Vögeln hier doch anzutreffen ist, welcher jeder auf seine Art zu reüssieren weiß. 8-)

Verfasst: 03.11.2006, 00:56
von Samir
Fäb hat geschrieben:Danke Leute für solche Freds, mir stehen Tränen in den Augen!! :lol: Was für ein unglaubliches Konglomerat an durchgeknallten Vögeln hier doch anzutreffen ist, welcher jeder auf seine Art zu reüssieren weiß. 8-)
ah sowas ist normal, aber eigentlich gilt auch, je schlechter der film, desto mehr unsinn konglomeratiert sich unter uns :lol: Daniel Review fred ist wohl beweis genug ;)

Verfasst: 04.11.2006, 00:29
von freeman
Back to Topic ihr Spämmer ... ääähm, äääh, ja ;-)

Was hat mir an Typhoon missfallen?
-einige Ungereimtheiten: Bsp.: Woher kam das US U Boot am Ende. Wieso war das da? Hatten die Amis für den Film irgendeine Relevanz? Häää?
-schwache CGI Hubschrauber
-ein zwei Overactingeinlagen. Negatives Highlight: Sin trifft seine Schwester - das war einfach toooooo much
-und ein überbordender, geschmackloser Patriotismus, der wirklich in alle Richtungen austeilte: China, Japan, Nordkorea, USA ... kaum eine Nation, die hier nicht einen drüber bekommt ...

Was hat mir gefallen?
-sehr feine Charakterisierung der Figuren. Sin per Rückblenden usw. erscheint dabei greifbarer, aber die Variante, Se Jong über Worte und Taten zu charakterisieren hat mir auch enorm gut gefallen.
-aus der Charakterisierung resultiert eine komplette Unschlüssigkeit, wie der Film ausgehen könnte, da einem beide Charaktere sympathisch erscheinen ...
-die vom Joker erwähnten Woo-Elemente um Ehre, gegenseitigen Respekt und der "inneren" Verbundenheit von Gut und Böse war toll - wird aber mindestens einmal zu oft vom Film auch genauso hervorgehoben.
-der Showdown fetzt
-die Optik ist megadufte
-mir erschien der Einstieg alles andere als lang ... das wird ja immer negativ hervorgehoben ...

Kurzum, den harschen Verriss vom Kami kann ich nicht nachvollziehen, Vinces Meinung schon eher ... siedle mich selber aber bei mehr als soliden :liquid7: an, die aber klar in Richtung 8 tendieren. Schon das Herauslassen der megapatriotischen Se Jong Off-Kommentar Ansprache an seine Mutter hätte mich die 8 zücken lassen ...

In diesem Sinne:
freeman