Taken (aka 96 Hours) 1 - 3

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Beitrag von freeman » 26.02.2009, 15:46

Frankreich wird es verkraften
Zumal ja der Streifen aus Frankreich kommt ... Sprich: Mutiert das Image zum Kollateralschaden, ist wenigstens Absicht dahinter! ;-)

Schönes Review Vincelino ... und ja, find ich cool, dass du emotional gesehen mehr Ballast mit dir rumschleppst und der Film demnach mehr bei dir eingeschlagen hat als bei mir (also rein auf deine Argumentation bezogen) ...

In diesem Sinne:
freeman, zu ausgeglichen und in sich ruhend für den Film :lol:
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Beitrag von Vince » 26.02.2009, 18:15

Daran könnte es auch liegen. :lol: Wobei meinem Kumpel auf dem Sitz neben mir fast einer abgegangen wär, der scheint also momentan dieser Theorie zufolge unter enormem emotionalen Druck zu stehen.

Aber gräme dich nicht, auch du wirst die 8/10 zücken, wenn du erstmal wieder ne stressige Phase erlebst... warte nur ab. ;)

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Beitrag von freeman » 27.02.2009, 08:59

:lol: Mein Spitzname zu Schulzeiten: Siddharta Gautama ... ich hab den Buddhismus erfunden ... meinte sogar mein Ethiklehrer :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 04.03.2009, 07:20

Schön altmodischer, gradliniger und harter Action-Thriller mit einem guten Liam Neeson. Keine Längen, solide inszeniert. Man merkt aber, dass Luc Besson am Drehbuch beteiligt war, denn inhaltlich kann man den Streifen geradezu knicken. Ach ja - und rassistisch ist er ebenfalls noch. Wie auch immer: Ein netter, unterhaltsamer Zeitvertreib.

:liquid7:

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Beitrag von John_Clark » 26.05.2009, 00:20

TAKEN - 96 HOURS

umgetopft

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Beitrag von Der P » 31.05.2009, 11:50

so ich bin neu hier, also erstmal moin moin an alle...
will dann auch ma meinen senf zu diesem action-brett loslassen...

war für mich definitiv die erste überraschung 2009 (hoffe es folgen noch ein paar)...

Liam Neeson in einer Rolle wie ich ihn so gar nicht erwartet hätte. Hab den Film mit meinem Kumpel geschaut und hatte die ganze Zeit ein breites Grinsen im Gesicht :D (und selbst mein Kumpel, der gar nicht auf solche Filme steht, war hat die ganze Zeit mit Liam Neeson zusammen rumgezappelt und konnte nicht ruhig auf seinem Arsch sitzen bleiben :lol: )
Die Atmosphäre des Filmes stimmt ganz einfach. Wie ich finde werden die niederen Instinkte des Mannes voll auf den Punkt gebracht - es wird geschossen, mit Handkanten um sich geschlagen und mit Messern hantiert wie es wohl nur Steven Seagal in seinen besten Zeiten gemacht hat - und das über den ganzen Film verteilt! Das ist Schwarz-Weiß-Malerei par excellence, aber stört überhaupt nicht, wenn man auf solche Art von Filmen steht.
Negativ fand ich lediglich jeden weiblichen Part in diesem Film - wenn sie nicht geheult haben, so haben sie nur rumgemeckert und rumgezickt.
Wer nicht auf Action-Filme dieser Sorte steht sollte sie halt nicht gucken und auch gar nicht erst versuchen zu bewerten :wink:

von mir kriegt der ganz klar :liquid9:

(1 Punktabzug wegen den vorher schon angesprochen nervigen weiblichen Parts)

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Beitrag von SFI » 31.05.2009, 15:02

Willkommen, kannst auch gerne unter "Ich bin neu hier" nen Fred aufmachen!
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Beitrag von Cyborg Cop » 30.12.2010, 21:59

Grade auch endlich gesehen. Ne Bombe der Film, das muß ich schon sagen, weil er ALS GANZES stimmig ist, die Action nicht zum Selbstzweck bringt, nahezu ohne die üblichen Klischees von Actionfilmen und Thrillern daherkommt...ja, was soll ich sagen stimme dem lobenden Grundtenor absolut zu. :D

Der geht tempomäßig ab, wie ne Rakete. Lange gingen 90 Minuten nicht mehr so schnell vorbei, der zieht einfach sein Ding gnadenlos durch.

Kann mich nicht zwischen 8 und 9 entscheiden, also sag ich mal so spontan 8,5/10

Und "From Paris with Love" bekommt nachträglich min. 1 Punkt Abzug wegen überzogenem Zynismus und Frauenfeindlichkeit. Naja, weiß noch nicht, cool war schon auch, aber Taken ist dann doch näher an einem richtigen Film. :wink:

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Beitrag von Cinefreak » 10.09.2011, 19:35

Endlich auch mal gesehen

Also, ich muss sagen, bis auf die reichlich naive Story am Anfang gefiel der Film doch recht gut. Vor allem die Autojagden rockten ganz gut, zudem fiel mir positiv auf, dass der Film keine Computereffekte zu haben scheint. Ansonsten ist die Action extrem bodenständig und beschränkt sich eher auf harte Prügeleien und einige kurze Schießereien, definitiv besser gemacht als FROM PARIS WITH LOVE - den fand ich ziemlich unbefriedigend.

:liquid8:
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96 Hours - Taken 2

Beitrag von freeman » 01.10.2012, 08:37

Teil 2 in der Kritik

Ich war etwas enttäuscht ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 01.10.2012, 08:53

Kling ja nicht so gut - wie nach dem Trailer befürchtet.

Bei einem Satz musste ich persönlich schmunzeln:

...macht „96 Hours – Taken 2“ gleichzeitig aber auch gefühlt zu einem weiteren dieser französischen, hochglanzpolierten und immer belangloser werdenden Actionvehikel, die Besson aktuell gefühlt im Monatsrhythmus auf den Markt wirft. Nichts gegen diese Filme!!! Fürwahr nicht, sind diese doch meist Garanten für kurzweilige Unterhaltung!

Nichts gegen diese Filme?! Lang lebe die banale Durchschnittlichkeit, was? :lol:

Gerade das sehe ich echt anders. Aber hey: Ist halt so wie bei Seagal und Staham - im Grunde immer dasselbe und (nicht nur deshalb) nie wirklich begeisternd...

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Beitrag von freeman » 01.10.2012, 08:59

Ahjo, ist halt wie bei Pornos: Man weiß was man kriegt und das ist durchaus doppeldeutig gemeint. ;-)

Ansonsten gilt das halt für mich definitiv. Mir ist durchaus bewusst, immer nur dasselbe vorgesetzt zu bekommen, aber Spaß, das zu gucken, habe ich trotzdem. Den Hirn raus Film ab Spruch gibts halt net ohne Grund ;-)

Abnutzungserscheinungen inbegriffen ... Man siehe Taken 2 ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von McClane » 01.10.2012, 16:12

Taken 2

Kann das, was freeman schreibt, größtenteils unterstreichen - vermute allerdings, dass die deutsche Fassung, die in der PV zu sehen war, wohl tatsächlich auf der amerikanischen PG-13-Version basiert, zumindest was die Tonspur angeht: Gerade wenn die Musik an den Moment, in dem Mills der Nummer zwei der Bösewichte nach dem Endkampf das Genick, anschwillt und den Moment vorbereitet, beim Bruch dann aber kein Knacken kommt, dann war das sicher nicht im Sinne des Erfinders. Auch sonst fehlt der Action leider der Druck und vor allem die Konsequenz des Erstlings: Mills hält sich mit vielen Fieslingen überraschend auf, während er die Kontrahenten im Erstling ja immer pragmatisch und effekiv niedermähte.
Ansonsten finde ich es durchaus lobenswert, dass der Film versucht inhaltlich an den 1er anzuschließen und Mills nicht zufällig in ein ähnliches Szenario gerät, sondern es sich quasi als Konsequenz aus "Taken" ergibt. Inszenatorisch kann man Megaton abgesehen von dem fehlenden Druck in den Actionszenen wenig vorwerfen, aber trotzdem hab ich das Gefühl, dass Besson ihm immer die Projekte gibt, für die sich alle anderen in seiner Butze zu schade sind. Ebenfalls schön fand ich die Ironie, die mit Bryans übertriebenem Ordnungssinn und seiner fast paranoiden Lebenseinstellung spielt, "Taken 2" hat durchaus Tempo und ist als reiner Actionthriller gar nicht so verkehrt, als Sequel zu einem Brett wie "Taken" aber eine Enttäuschung - auch deshalb, weil er sich an dessen stilistische Vorgaben nicht hält.

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Beitrag von freeman » 02.10.2012, 08:27

Jau, dito zum Genickbruch, aber auch Rades Ende wirkte doch ziemlich saft- und kraftlos, zumal Megaton im Vorfeld ja andauernd Gegenstände filmte, die aus den Hamanwänden herausragten. Bin mal gespannt, ob wir nun seit langem wirklich nur eine entschärfte Fassung wie die Amis bekommen haben, oder der Film so ernst gemeint ist.
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Beitrag von StS » 05.10.2012, 15:59

Beim Lesen dieser Kritik-Einleitung musste ich gerade echt schmunzeln... :wink:
While Louis Leterrier’s “The Transporter” and “Transporter 2” were no diamonds of cinema, they were wonderfully amusing offerings of junk food, big on action and entertainment value, sold with a special Jason Statham growl. And then co-writer/producer Luc Besson handed “Transporter 3” to helmer Olivier Megaton, who cooked up a dreadful, comatose third installment, effectively killing interest in the series.

Pierre Morel’s “Taken” was blissfully simplistic, focused, and served raw, using star Liam Neeson’s natural way with blunt force to fashion an absolute gem of an actioner. And now Besson has returned to his bad luck charm, calling up Megaton to guide “Taken 2,” a disappointingly flat, atrociously edited, and somewhat nasty sequel that doesn’t come close to the rapid-fire original.

It appears that when Luc Besson wants to kill one of his promising franchises, he calls in Olivier Megaton to do the dirty work... (Bluray.com)

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Beitrag von freeman » 08.10.2012, 08:40

In den deutschen Kinos läuft aktuell ein etwas anderer Trailer, der nun deutlicher auf die Action fokusiert und das Schlimme: Man kann da alle echten Highlights bereits sehen bzw. abnicken ... Schade ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 12.10.2012, 13:52

Taken 2
Der erste Teil war noch ein Überraschungsknallbonbon, jetzt nimmt es aber schon - wie zu beweisen war - die typischen Züge einer beliebigen Actionreihe an, in der die Hinterhofoptik kaum mehr als ästhetisches Merkmal durchgeht. Die Versuche, Elemente des Vorgängers zu einer Art Running Gag aufzubauen, wirken verkrampft (Treffen mit Kumpels, Fahrstunden diesmal anstatt Gesangsunterricht), die optischen Vorzüge Istanbuls werden kaum ausgereizt, das Drehbuch wiederholt Versatzstücke auf sehr stupide Art und Weise und die Action ist schlichtweg billig montiert - inzwischen typisch für den Regisseur. Der Grolleffekt, dieser unerwartete Gegenschlag eines verbitterten Vaters, bleibt fast durchgehend aus - der Hauptfigur steht es nicht so gut, wenn sie von der Aktion in die Reaktion getrieben wird.
Pluspunkte sammelt "Taken 2" allenfalls in Einzelmomenten, bei der "GPS-Ortung" per Handgranatenwurf etwa oder auch bei den zwar einfältig geschriebenen, auf ihre Weise aber spannenden Dialogen über Gewalt und Gegengewalt.
(Noch) :liquid5:

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Beitrag von Cinefreak » 23.10.2012, 22:28

Taken - 96 Hours 2


- Spoilerwarnung -

Achtung, wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, hier wird mehr verraten als die Polizei, Jack Bauer und MacGyver erlauben würden ;)

Ein paar Kritikpunkte kann ich nachvollziehen. Maggie Grace Rolle auszubauen, fand ich spitze. Auch ich hätte es besser gefunden, wenn sie etwas mehr Action noch gebracht hätte. Vor allem...ähm...sie schmeißt die Waffe runter und ist dann wehrlos...da hätte sie besser ne Waffe mehr mitgenommen...einige Shootouts und Prügeleien wirkten uninspiriert und gerade am Schluss wirkt Neesons Figur fast unverletzlich. ER ballert und ballert, die Gegenwehr wirkt fast wirkungslos größtenteils.
Trumpfas ist für mich die irre zweite Autojagd sowie die wirklich gelungene Familiengeschichte am Anfang.

Minuspunkte sind die teilweise ungelenke Inszenierung, die zum Teil etwas schwachen Effekte sowie die Tatsache, dass die Überraschungen ausbleiben, weil Megaton Neeson und seiner Family viel zu lange hinterherstiefeln lässt.


achja, und die Philosophie von Verbrechern ist mal geil...entführen Kids, gehen über Leichen und machen nen Larry, wenn dabei einer der ihren draufgeht...;)

Genug gemeckert. ich sags mal mit Freemans Worten...(wenngleich nicht aus diesem Thread)....Der Film läuft wie eine gut geölte Actionmaschine, allerdings hätte man streckenweise einfach mehr aus dem Stoff machen können. Und die Frage ist, ob Megaton die beste Wahl als Regisseur war. Trotzdem, ein netter Film mit Humor und zum Teil deftig krachender Action, bei dem evtl der gesamte Schlussakt etwas einfallslos wirkt...

:liquid7: bis :liquid7:,5 gibts von mir dennoch, denn gelangweilt hab ich mich nicht und ab und an hatte ich nen fettes grinsen aufm Gesicht, und als Schulnote würde ich wohl ne gute 3 geben.
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Beitrag von SFI » 25.02.2013, 16:13

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Die Klasse des Vorgängers erreicht der Streifen wirklich nicht, was einmal an dem Motiv der Lumpen liegt und zum anderen an der Handkantenaction. Die Ausgangsituation in Teil 1 war perfide, mit das Schlimmste was man einer Frau antun kann, die Lumpen waren widerliche Dreckspatzen, die man selbst als Zuschauer nur hassen konnte und so empfand man jede Tötung als gerechtfertigt. Hier geht es nur noch um Rache und selbstverständlich kann man den Vater verstehen, sein Motiv ist schließlich älter als die Bibel. Das Schnittgewusel ist stellenweise einfach nur erbärmlich, es fehlt an Effektivität, Härte, Druck und Erbarmungslosigkeit, gerade auch weil der Charakter Mills immer wieder von einer Aktion in die Reaktion getrieben wird. Trotzdem macht das Szenario immer noch Spaß, spannend, schnell, treibend sind die Attribute, Istanbul als Location erfrischend, obwohl das eingefangene Stadtleben mehr als peinlich ist, denn anscheinend beherbergen alle islamischen Länder generell vermummte Taliban, so zumindest wohl das Klischeedenken der Produzenten. :lol:

:liquid7:
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Beitrag von Vince » 26.02.2013, 18:51

Ich hab ihn seit Kino nicht mehr gesehen, aber in der Nachbetrachtung ist er bei mir noch auf :liquid3: gerutscht. Was für ein Rotz, so im Nachhinein...

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Beitrag von Joker6686 » 01.03.2013, 16:57

Taken 2

Wenn man den ersten zum Vergleich heranzieht stinkt Taken 2 ganz enorm ab, sowohl was Drehbuch, Spannung als auch Inszenierung angeht. Man verfolgt den armen Neeson dabei, wie er von einem zum anderen Logikloch stolpert, ohne dabei nennenswerte Spannung zu erzeugen oder gar mit den Charakteren mitzufiebern. Die Action, die zumindest im Erstling nie aufdringlich oder in den Vordergrung gedrängt rüberkam, wirkt in Taken 2 teilweise aufgesetzt. Anstatt auf geradlinige und prägnante Actionmomente zu setzen, wird hier von einer Szene zur nächsten gehetzt und die Story wird nur genutzt, um möglichst viele Actionszenen aneinanderzureihen.
Inszenatorisch bewegt sich der Film auf einem hohen Niveau, gerade die Kulisse des Films hat sehr viel Charme und die Actionszenen sind zumindest im Unrated Cut durchaus druckvoll in Szene gesetzt. Aber als geneigter Fan hat man während des Films durchgehend den Eindruck, das ganze schonmal gesehen zu haben. Leider nicht der erhoffte Bringer, aber bei weitem auch kein Totalausfall.


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Beitrag von Cinefreak » 01.03.2013, 17:21

SFI hat geschrieben:Bild

Die Klasse des Vorgängers erreicht der Streifen wirklich nicht, was einmal an dem Motiv der Lumpen liegt und zum anderen an der Handkantenaction. Die Ausgangsituation in Teil 1 war perfide, mit das Schlimmste was man einer Frau antun kann, die Lumpen waren widerliche Dreckspatzen, die man selbst als Zuschauer nur hassen konnte und so empfand man jede Tötung als gerechtfertigt. Hier geht es nur noch um Rache und selbstverständlich kann man den Vater verstehen, sein Motiv ist schließlich älter als die Bibel. Das Schnittgewusel ist stellenweise einfach nur erbärmlich, es fehlt an Effektivität, Härte, Druck und Erbarmungslosigkeit, gerade auch weil der Charakter Mills immer wieder von der Aktion in die Reaktion getrieben wird. Trotzdem macht das Szenario immer noch Spaß, spannend, schnell, treibend sind die Attribute, Istanbul als Location erfrischend, obwohl das eingefangene Stadtleben mehr als peinlich ist, denn anscheinend beherbergen alle moslemischen Länder generell vermummte Taliban, so zumindest wohl das Klischeedenken der Produzenten.

:liquid7:
Würdest du denn sagen, dass der Extended Cut den Film stärker macht als in der Kinofassung? Würde mich sehr interessieren

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Beitrag von SFI » 02.03.2013, 08:07

Hab den im Kino nicht geguckt! Auf der BD ist auch nur der EC, von daher kann man dort keine Vergleiche ziehen.
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Beitrag von freeman » 13.03.2013, 08:42

Wir verlosen zwei DVDs zu Teil 2 ... wer also kein Geld investieren will *hust hust*

Gewinnspiel zu Teil 2

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