Steven Wilson - the Overview

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von Sir Jay » 26.03.2025, 11:54

also THC hat deutlich mehr Charakter und Würze drin als TO...aber verstehe generell nicht, warum das letzte Album so gescholten wird...

Vllt probiere ich es bei The Overview auch nochmal mit deinem Durchgang mit der Nubert...am besten noch mit dem Video...aber große Hoffnungen hab ich da nicht...

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von Vince » 26.03.2025, 18:54

Tiefpunkt bleibt für mich mit gewaltigem Abstand The Future Bites, so extrem kann er sich eigentlich gar nicht mehr verrennen, dass er das nochmal unterbieten würde. Aber ich bin auch ziemlich entgeistert. Ehrlicherweise hab ich das Album bisher ganze zweimal durch. Das sagt schon viel aus. Das Problem ist für mich der zweite Titel, der fühlt sich für mich so an, als würde man langsam die Luft aus einem Ballon lassen. Den ersten finde ich mehr als ordentlich, das Leitmotiv trifft meinen Nerv und es wird schön variiert. Nutzt aber alles nichts, die Platte wirkt wenig voluminös, in der Vergangenheit hat Wilson EPs geliefert, die mehr nach Album klangen. Die BBS-Kritik ist in der Tat ziemlich gut, wohl die treffendste Analyse, die ich da seit Jahren gelesen habe. Ich habe langsam einfach das Gefühl, Wilson hat solo alles gesagt, was er zu sagen hatte. Ich wünsche ihm dringend wieder mehr Impulse von außen, mit gleichberechtigten oder federführenden Projektpartnern.

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von gelini71 » 27.03.2025, 06:35

Die Kritik am zweiten Stück kann ich nachvollziehen - für mich klingt das einfach nicht aus einem Guss sondern eben nach Stückwerk wo diverse Songideen irgendwie zu einen Longtrack zusammengeschustert wurde.
Generell ist es aber ein Album das auch einige Durchläufe braucht, beim ersten mal war ich auch eher enttäuscht aber jetzt so nach rund zwei Wochen unterhält es mich ganz gut. Es ist weit entfernt von seinen früheren Großtaten aber immer noch besser als "the Future Bites" (was keine große Kunst ist :lol: )
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von Sir Jay » 27.03.2025, 08:56

Jetzt wo ihr es erwähnt - ich meine auch, dass die erste Hälfte des Albums mehr zu bieten hat, als die zweite. Wie schon erwähnt, ich war regelrecht verwundert, festzustellen, dass das Album plötzlich vorbei ist, weil die letzten 15min es sich irgenwdie nur noch in einem langen Fadeout befand :lol:

Und ich stimme Vince zu, ich glaube auch, dass Wilson so ziemlich alles gesagt hat, was er zu sagen hatte. Mehr Außeneinflüsse würden definitiv gut tun.
Ich habe erst dieses vor kurzem mal angefangen mich mit No-Man zu beschäftigen - ja ich hab all die Jahre diese Wissenslücke mit mir rumgetragen - und war regelrecht entzückt von "Love you to bits". :D

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von Vince » 27.03.2025, 18:08

No-Man ist schon toll, die haben meiner Meinung nach auch deutlich bessere Platten zu bieten als "Love you to bits"... wobei sich die natürlich zum Vergleich mit der neuen Steven Wilson perfekt anbietet wegen der LP-Struktur. Aber es ist schon Geschmackssache. Ich persönlich stehe vor allem auf "Together We're Stranger", "Wild Opera" und mit Abstrichen "Schoolyard Ghosts".

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von Sir Jay » 28.03.2025, 08:01

Ich bin noch dabei mich durchzuarbeiten - aber ich kann schonmal sagen, dass mir "Schoolyard Ghosts" so gar nicht gefiel :|
Vielleicht bin ich tief im inneren, doch ne kleine Mainstream Disco Pop Hure :lol:

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von gelini71 » 28.03.2025, 08:25

ich habe immer noch ein Problem mit Tim Bowness seiner Singstimme, die finde ich nach wie vor extrem langweilig und nichtssagend. Ist der Hauptgrund weswegen ich mit No-Man so meine Schwierigkeiten habe, Musikalisch finde ich das Projekt schon ziemlich geil.
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Re: Steven Wilson - the Overview

Beitrag von Vince » 30.03.2025, 16:50

Togehter We're Stranger ist sehr ähnlich wie Schoolyard Ghosts, ich würde es dann vielleicht nochmal mit dem wesentlich flotteren, trip-hoppigen "Wild Opera" versuchen.

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