probiers mal mit dem kurzalbum "Voayage 34" ;)
außerdem hast du mehrmals "vor allen" geschrieben
Moderator: gelini71

Doch, ist seit zwei Wochen in der Sammlung und bin mich da am Durchhören - dauert aber noch was bis ich dazu was sagen kann, ich habe nämlich schon gelernt das man bei Wilson keine Meinungsschnellschüsse machen darfVince hat geschrieben:Das beste Album aus der Delerium-Phase bleibt aber "Signify". Das kennste noch gar nicht, oder?


für CD 1 und
für das Gesamtpaket mit Buch
Also da muss ich einhaken, Musik ist für mich eine Kunstform. So war es ja zumindest gedacht. Mittlerweile ist es eine Seltenheit und sie wird eher als reines Handwerk von Geschäftsleuten missverstanden.gelini71 hat geschrieben:
Das ist keine Musik, das ist Kunst (der Kunstanspruch wird durch das schöne und aufwändige Fotobuch der SE noch untermauert) - das gefällt nicht jedem (was ich verstehen kann), ich würde dieses Album sogar keinem mit ruhigen Gewissen empfehlen können weil es eben zu speziell, zu schwierig, zu schwer ist. Aber das schmälert nicht die außergewöhnliche Qualität dieses Albums.

Ach jeh, nee nee nee - vor 25 Jahren hätte ich die Scheibe geliebt, aber so was heutzutage noch mal einzuspielen kann man wohl eher als mutig bezeichnen. Wenn man dann die Liste der Gastmusiker ansieht, ist es sogar eher peinlich, wenn man deren großartige sonstigen Produktionen kennt. Wer diese Scheibe mag, ist wahrscheinlich noch nicht sonderlich tief in das Gebiet Progrock eingestiegen. Um hier auf den Geschmack zu kommen ist sie bestimmt ein segensreicher Einstieg, denn sie tut noch nicht weh.Überwiegend netter 4/4 Takt,lange Stücke mit nicht allzu krassen Brüchen und anheimelige Sounds machen eventuell Appetit auf mehr? Alle anderen, die schon tiefer mit der Materie vertraut sind, können getrost drüberweg klicken.

Das dachte ich mir schonSir Jay hat geschrieben:achja und ich als Musik-Noob habe keine Ahnung was eigentlich ein 4/4 Takt ist und wie man sowas erkennt

...Vergleichsweise selten werden 4/4-Takte benutzt. Es dominieren Stücke in 5er-, 7er-, 9er-, 11er- und 13er-Taktarten, aber selbst die potenziell geradzahligen werden noch asymmetrisch unterteilt. So ist der Song „Schism“ beispielsweise auf langer Strecke ein 12er-Takt, der in 5 und 7 unterteilt wird anstatt in 4 mal 3. Der 5er-Block ist wiederum subdividiert in 2+3, der 7er in 2+2+3.
Ich finde es ja auch geilVince hat geschrieben:Toll Jay, jetzt haste dem gelini wieder ne Gelegenheit gegeben klugzuscheißen.
Ähm - in Mathe war ich nie eine besondere Leuchte, in dem Fach bin ich beim Fachabitur sogar durchgefallen. Alles was man nicht in einem Rutsch in den Taschenrechner bekommt ist Scheißeaber kannst du dich bitteschön noch dran erinnern, wie man die lokalen Extrema einer ganz rationalen Funktion bestimmt?
Hat ja auch keiner verlangt das Du das komplett durchhörstDen Beispiel Track mit dem 4/4 Takt habe ich jetzt nicht 9min lang ausgehalten, aber ich habe verstanden, was das sein soll.
Hast Du durchaus - der wird immer wieder eingestreut. Ich glaube zweimal 3/4 dann einmal 4/4. Ist auf jeden Fall extrem asymetrisch.Golden Brown klingt dagegen tatsächlich irgendwie "asymetrisch" obwohl ich gemeint habe auch hier einen 4/4 Takt herausgehört zu haben
Nein - gibt ja auch 7/8 Takte uswWas ist denn eigentlich gemeint, wenn von 5er, 7er, 9er usw Taktarten gesprochen wird? ist da immer eine 4 im Nenner oder wie?
Für Walzer wird eigentlich ein 3/4 Takt benötigt...oder halt 6/8...bei 5/4 sollte das problematisch sein, oder hab ich nen Denkfehler?gelini71 hat geschrieben: Dieser Song ist "ungerade". Dafür könntest Du hier theoretisch mit Deiner Freundin Walzer zu tanzen.
Die Zahl im Nenner ist zumindest immer eine aus dem 4er-System, das ist die musikalische Grundlage.Was ist denn eigentlich gemeint, wenn von 5er, 7er, 9er usw Taktarten gesprochen wird? ist da immer eine 4 im Nenner oder wie?
Kein Denkfehler - ich habe einen Tipfehler gemacht. "Golden Brown" ist im 3/4 Takt und nicht im 5/4.Hannibal hat geschrieben:Für Walzer wird eigentlich ein 3/4 Takt benötigt...oder halt 6/8...bei 5/4 sollte das problematisch sein, oder hab ich nen Denkfehler?gelini71 hat geschrieben: Dieser Song ist "ungerade". Dafür könntest Du hier theoretisch mit Deiner Freundin Walzer zu tanzen.
Nicht verzagen, Hanni fragen!gelini71 hat geschrieben:Nein - gibt ja auch 7/8 Takte usw![]()
Frage mich aber jetzt nicht nach Stücken wo die drin sind

Rofl. Herrlich..."mein Lieblings-Takt"Hannibal hat geschrieben:...oder mein Lieblings-Takt, der 9/8.
Thanks! :) Ist eigentlich weniger bewusst...aber sehr oft, wenn ich ein neues Riff in die Probe mitbringe, stellen die anderen fest, dass es im 9/8-Takt ist...aber vollkommen unbewusst, man setzt sich ja i.d.R. nicht hin nach dem Motto "So, mein nächstes Riff wird im 9/8-Takt sein!" ;)Sir Jay hat geschrieben:Rofl. Herrlich..."mein Lieblings-Takt"Hannibal hat geschrieben:...oder mein Lieblings-Takt, der 9/8.
Ihr seid echt unglaublich ;)
Ne, beim normalen Musikkonsum auf keinen Fall. Wenn man aber versucht, Dinge nachzuspielen oder genauer zu analysieren, um vllt was ähnliches zu schreiben, muss man sich es schon genauer anhören...und kommt darüber dann auch auf evt. krumme Taktarten. Wir sitzen dann auch erstmal wie die Idioten da und klopfen 4 Schläge mit...wenn das nicht passt, gehen wir der Sache auf den Grund und gucken genauer nach, ob was fehlt oder was zu viel ist...darüber kommt man dann über Umwege auf den Originaltakt ;)Hört ihr Musik echt so derart bewusst, dass ihr eine Taktspielart sofort raushören könnt?
Naja, in den meisten Fällen schreibt man Musik ja nicht aus der Theorie heraus, sondern arrangiert in Proben verschiedene Parts so, dass am Ende ein Song rauskommt. Dazu muss man nicht zwangsläufig wissen, in welchem Takt die jeweiligen Parts sind, solange alle im richtigen Moment den Wechsel zu einem anderen Part hinkriegen. Bei Dream Theater sind die Wechsel natürlich ziemlich abgefahren und der Takt wechselt im Sekundentakt (wie schön im Video zu sehen). Wenn man das eingeprobt hat, ohne sich je die Theorie aufzuschreiben, passt das sehr wohl, dass es dann ne Mords-Arbeit ist, diesen Wirrwarr mal tatsächlich auf Papier zu bringen.Bei dem Video von Mike Portnoy bin ich etwas verwirrt. Er meinte es wäre schwer gewesen, aus einem selbst geschriebenen Song die Takte heraus zu schreiben? Werden beim Songschreiben die denn nicht vorgegeben? Wo war da bitte schön die große Arbeit?
Bewusst jetzt nicht - mir fällt nur irgendwann auf wenn es halt "unrund" klingt, dann höre ich genauer hin.Sir Jay hat geschrieben:Hört ihr Musik echt so derart bewusst, dass ihr eine Taktspielart sofort raushören könnt?

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