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von gelini71 » 11.08.2018, 13:26
Sophie Hunger - Supermoon

Deluxe Edition mit Bonus Cd verpackt in einem 50-Seitigen Buch mit Schuber
John Digweed - Live in Tokio

5-CD Box, von John Digweed signiert worden
Kruder & Dorfmeister - the K & D Session

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von gelini71 » 14.08.2018, 15:47
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von Sir Jay » 15.08.2018, 06:11
prince finde ich irgendwie echt schwierig.
Ich kenne bisher "purple Rain" und "Dirty Mind", aber mehr als ein "ganz nett" können mir die Alben nicht entlocken.
Ich spüre bei seiner Musik echten kreativen Einfallsreichtum und sehr gutes Songwriting, aber irgendwie beschränkt sich das nur auf einzelne Passagen, die mit dem Rest des Songs nicht ein grandioses ganzes ergeben wollen.
Für einen Popkünstler empfinde ich seine Musik recht sperrig. Ein Michael Jackson war da nicht ganz so versiert, aber er verstand es mehr einen Song abzuliefern, dass er sofort zündet...
gibts was von ihm, das meinen Eindruck etwas korrigieren könnte?
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von gelini71 » 15.08.2018, 14:31
Prince ist schwierig, ohne Frage. Ist halt immer so bei solchen Menschen mit extrem viel Können und Kreativität (siehe Steven Wilson, Peter Gabriel oder Kate Bush).
Als Gesamtpaket fand ich immer "Purple Rain" ganz schlüssig und auch "Sign ´O` the Times" ist auf zwei CDs mit 80 Minuten Spielzeit faktisch die Quintessenz seines Schaffens mit allem drin (Rock / Funk / Balladen / Experimente etc pp).
Ich wiederum konnte übrigens nie sonderlich viel mit Michael Jackson anfangen - ich erkenne zwar seine Schlüsselfunktion als Vermittler zwischen Schwarzer und Weißer Musik an, aber ich fand Prince immer interesanter weil eben "dreckiger". Jackson wollte Frieden und tanzte mit Kindern im Kreis, bei Prince gings ums figge machen - das fand ich damals in den 80igern wesentlich aufregender

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von Vince » 15.08.2018, 15:27
Da tut ihr Michael Jackson aber beide ein bisschen Unrecht...
Sir Jay hat geschrieben:Ein Michael Jackson war da nicht ganz so versiert
Nicht so versiert? Jackson war der Inbegriff eines Perfektionisten und beherrschte wie kein anderer mir bekannter Musiker die Fähigkeit, verschiedene musikalische Strömungen miteinander zu verschmelzen und in den Pop-Konsens zu überliefern.
gelini71 hat geschrieben:Jackson wollte Frieden und tanzte mit Kindern im Kreis, bei Prince gings ums figge machen - das fand ich damals in den 80igern wesentlich aufregender

Auch Jacksons Außendarstellung war in vielen Phasen extrem sexualisiert. Man denke nur an "Dirty Diana" und das berühmte flatternde weiße Hemd...
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von gelini71 » 15.08.2018, 15:43
Auf mich wirkte das "dreckige" bei Michael Jackson immer ziemlich aufgesetzt und gewollt - genauso wie das Straßenimage das er in "Bad" haben wollte. Prince war gerade was die ganze sexuelle Komponente anging imo viel Glaubhafter - dem habe ich abgenommen das er die Mädels reihenweise vernascht hat

Bei Michael Jackson war ich eher entsetzt das der auf einmal eigene Kinder und somit selber Sex hatte
Denke ich an Prince dann sehe ich Sex, Schweiß und Funk - bei Michael Jackson denke ich an Frieden, Liebe und Kinderland, das sind irgendwie Bilder die sich bei mir verankert haben.
Aber um mal was positives zu sagen - sowohl "Beat it" als auch "Billy Jean" sind verdammt gute Songs.
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von Sir Jay » 15.08.2018, 19:43
Vince hat geschrieben:Da tut ihr Michael Jackson aber beide ein bisschen Unrecht...
Sir Jay hat geschrieben:Ein Michael Jackson war da nicht ganz so versiert
Nicht so versiert? Jackson war der Inbegriff eines Perfektionisten und beherrschte wie kein anderer mir bekannter Musiker die Fähigkeit, verschiedene musikalische Strömungen miteinander zu verschmelzen und in den Pop-Konsens zu überliefern.
.
ich wollte damit sagen, dass er im verhältnis zu Prince nicht so vielseitig ist. Und wenn man bedenkt, dass ich von Jackson deutlich mehr Songs kenne als von Prince sagt das schon einiges
und alles was gelini sagt, bestätigt auch meinen Eindruck. Was "Bad" angeht, muss ich btw sagen, dass ich das für einen der überbewertetsten kack songs der Musikgeschichte halte...
Da ging mir vor allem auf die nerven, dass ich eben diese "Bad" attitude nicht abkaufen will...
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von Vince » 16.08.2018, 03:00
und alles was gelini sagt, bestätigt auch meinen Eindruck.
Eigentlich nicht. Er reduziert ihn auf Sexuelles und spricht Jackson zusätzlich Friede, Freude und Eierkuchen zu.
Ich kenn mich ja mit Prince jetzt nicht so aus, finde aber nicht, dass man Jackson für sich genommen die Vielseitigkeit absprechen kann. Hard Rock, R'n'B, Hip Hop, Soul, Blues, Elektro, Orchester, Funk und und und...
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von gelini71 » 16.08.2018, 04:54
spricht Jackson zusätzlich Friede, Freude und Eierkuchen zu
Friede, Freude, Eierkuchen ist und bleibt bei Dr Motte

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von Sir Jay » 16.08.2018, 05:08
Vince hat geschrieben:und alles was gelini sagt, bestätigt auch meinen Eindruck.
Eigentlich nicht. Er reduziert ihn auf Sexuelles und spricht Jackson zusätzlich Friede, Freude und Eierkuchen zu.
Ich kenn mich ja mit Prince jetzt nicht so aus, finde aber nicht, dass man Jackson für sich genommen die Vielseitigkeit absprechen kann. Hard Rock, R'n'B, Hip Hop, Soul, Blues, Elektro, Orchester, Funk und und und...
das sagte ich ja auch nicht!
"für sich genommen" ist ein völlig anderer Kontext als "im Verhältnis zu...(Prince)"

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von gelini71 » 16.08.2018, 09:40
In Sachen Vielseitigkeit und Fusion von diversen Stilen waren beide ungefähr gleich, MJ war aber in einem Punkt etwas cleverer: Er konnte das besser vermarkten weil er kommerzieller dachte und agierte während Prince eher das Image des abgedrehten Genies hatte.
Im Grunde ist es schade das es nie zu der Zusammenarbeit der beiden kam - ursprünglich sollte ja "Bad" ein Duett der beiden werden aber Prince störte sich an der ersten Textzeile des Songs - "Dein Arsch gehört mir" sollte nämlich Jackson singen und Prince war der Meinung das er damit gemeint ist

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von Sir Jay » 16.08.2018, 09:56
gelini71 hat geschrieben:In Sachen Vielseitigkeit und Fusion von diversen Stilen waren beide ungefähr gleich, MJ war aber in einem Punkt etwas cleverer: Er konnte das besser vermarkten weil er kommerzieller dachte und agierte während Prince eher
genau das mein ichte ich - hat sich dann auch auf die Musik ausgewirkt.
Ich wette, wenn man heutzutage ganz beliebig Leute auf der Straße nach einen Prince Song fragt, wird man nicht auch nur einen Titel genannt bekommen, bei MJ ist das sicherlich anders...
hatten die eigentlich mal Beef? sind die jemals gemeinsam öffentlich auf einem Kamerabild festgehalten worden?
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von gelini71 » 16.08.2018, 10:08
ein öffentliches Foto kenne ich jetzt nicht, getroffen haben sollen sie sich wohl mehrfach (es gab mal eine Doku auf ARTE wo das gesagt wurde)
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von Vince » 16.08.2018, 13:02
Sir Jay hat geschrieben:
"für sich genommen" ist ein völlig anderer Kontext als "im Verhältnis zu...(Prince)"

Und "Versiertheit" ist übrigens auch was völlig anderes als "Abwechslungsreichtum". ;)
So, genug von den Toten, neuer Stoff:
Aun - Motorsleep
Nadia Struiwigh - Whrru

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von Sir Jay » 16.08.2018, 13:19
Vince hat geschrieben:
Nadia Struiwigh - Whrru

Der Name ist ja furchtbar, aber das Cover find ich geil. erinnet mich spontan an das Hexenhäuschen von Baba Yaga
würde ich mir ja mal fast reinhören wollen...
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von Vince » 16.08.2018, 15:08
Die Holländer halt. ;)
Ich bin auch zuerst auf das Cover angesprungen. In diesem Fall passte für mich auch die Musik dahinter. Ist ein rein elektronisches Album, sehr düster und teilweise abgedreht. Einzelne Stücke kann man bei Youtube hören.
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von gelini71 » 17.08.2018, 15:51
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von gelini71 » 18.08.2018, 14:01
Sophie Hunger - the Danger of Light
Sophie Hunger - 1983

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von Vince » 25.08.2018, 03:58
Alice In Chains - Rainier Fog

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von gelini71 » 25.08.2018, 07:08
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von gelini71 » 28.08.2018, 15:11
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von Vince » 28.08.2018, 15:50
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von gelini71 » 28.08.2018, 17:08
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von Sir Jay » 29.08.2018, 06:10
versuchst du gerade deine Jugend-Hass-Liebe mit The Cure neu aufleben zu lassen?

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von gelini71 » 29.08.2018, 11:42
Nein - mir ging es um den Song "Burn" den ich vor kurzen bei Radio Paradise gehört habe. Den gab es entweder auf dieser Compilation oder aber auf dem "the Crow" Soundtrack - ich habe mich für das größere Übel entschieden
Mittlerweile habe ich mit denen meinen Frieden gemacht, großer Fan bin ich (noch) nicht aber ich habe gelernt sie zu akzeptieren

Zudem ist ja die Trulla weswegen ich sie hasste schon seit Jahren aus meinem Leben verschwunden

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