Musiktagebuch: Sir Jay
Moderator: gelini71
Ha, vielleicht wird der Jay ja hier zum Powermetal-Fan
Da hätt ich dann auch noch zwei Vorschläge:
http://www.youtube.com/watch?v=O0PayNvdq_Q
http://www.youtube.com/watch?v=h2SGIzjgXzI
Da hätt ich dann auch noch zwei Vorschläge:
http://www.youtube.com/watch?v=O0PayNvdq_Q
http://www.youtube.com/watch?v=h2SGIzjgXzI
Naja, ich find die Energie von nem guten Live-Auftritt bläst jedes Album weg, gerade Metallica sind da Meister ihres Fachs. Auch wenn mal ein Ton oder ein Drum-Lauf daneben geht, hat die dargelegte Spielfreude und der Energieaustausch mit dem Publikum bisher noch jeden begeistert, dem ich das gezeigt habe ;-)Sir Jay hat geschrieben:live dvd wird auf jedenfall noch ausgecheckt, aber ich glaube nicht, dass ich mir davon ein gutes bild machen kann, denn in der Regel (kenne das zumindest von anderen bands) hören sich live tracks immer schlechter an als die studio originale. Ich finds immer grauenvoll wie ein guter kraftvoller studiosong bei einem liveauftritt an wirkung verliert.
gut ich kann das nur aus der sicht eines youtube guckers beaurteilen (lol lach mich ruhig aus), aber studioalben sind mir da einfach 1000 mal lieber, weil man davon doch ein besseres bild bekommt, als von einem live auftritt
Aber würde mich nicht wundern, wenn du der erste bist, der was zu meckern hat :-D
Also bei Wikipedia werden sie als Mischung aus Speed & Power Metal eingestuft. Speed Metal gilt als Ursprung des Power Metals, letzterer ist einfach noch einen Tick melodischer.Lol da haben wirs ja überflüssig so manche Metal-Bezeichnungen sind.
Sex machineguns gelten als "speed metal" band; du stufst das als power metal ein...da du davon wesentlich mehr ahnung hast als ich, frage ich mich also, weshalb da überhaupt so aufgeteilt wird, wenn die gemeinsamheiten dann manchmal doch so groß sind.
Manchmal wird's mit den ganzen Subkategorien gehörig übertrieben, aber überflüssig sind die meisten dennoch nicht. Selbst du erkennst ja den Unterschied zwischen Metallica (Thrash Metal) und den Sex Machineguns. Und so gibt's halt noch viele andere Stile, die sich alle deutlich hörbar unterscheiden.
Auch das klingt für mich nach Power Metal ;-) Es liegt nicht an der Geschwindigkeit, dass mir das nicht gefällt, sondern eher an den Harmonien....diese klebrige Melodik vermischt mit diesem langgezogenen epischen Gesang. Das ist nicht meine Baustelle...ich weiß nich genau wie ich das erklären soll...mir fehlt beim Power Metal irgendwie dieser "Kick ass"-Faktor, dieses Gefühl wenn ein Riff startet und alles bis in die Grundfesten erschüttert und man am liebsten erst mal a la King Kong dreimal mit den Fäusten auf die Brust hauen würde. Irgendwie so, das find ich halt beim Power Metal nicht....dazu die Texte über Drachen, Könige und glorreiche Kriege....nich so mein Fall.Möchtest dus vllt nochmal mit dieser nummer hier probieren? ist einen tick ruhiger, und gefällt mir persönlich seeeeehr gut :)
würde sagen es gibt keine metal nummer die mir besser gefällt als die hier, wüsste aber auch nicht welcher kategorie ich das nun einordnen sollte
http://www.youtube.com/watch?v=7wDTdyssYS4
Aber der Ed Hunter scheint Recht zu haben....der Jay wird ein Power Metaller, wenn er's nicht schon tief im Herzen ist.....lol...
- Sir Jay
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auch in dieser von mir wohl neu entdeckten bevorzugten metal richtung bleibe ich wählerisch, und finde diesen chor gesang im refrain nicht wirklich ansprechend. das ist auch nicht so ganz mein fall.Ed Hunter hat geschrieben:Ha, vielleicht wird der Jay ja hier zum Powermetal-Fan![]()
Da hätt ich dann auch noch zwei Vorschläge:
http://www.youtube.com/watch?v=O0PayNvdq_Q
http://www.youtube.com/watch?v=h2SGIzjgXzI
"dont say a word" gefällt mir da schon wieder besser.
ich glaube die vom hanni kritisierte "klebrige melodik" und der langgezogene epische gesang sind genau das, was mir gefällt ;)
Dann nimm das: Dragonforce - Through the Fire and FlamesSir Jay hat geschrieben:ich glaube die vom hanni kritisierte "klebrige melodik" und der langgezogene epische gesang sind genau das, was mir gefällt ;)
:-D
Power Metal in extrem, völlig bdeppert in Geschwindigkeit, Klebrigkeit und Lyrik...
High Five, es geht nichts über Powermetal (außer vielleicht Hair Metal ;-))
Dann möchte ich mal noch sehr vehement Hammerfall empfehlen, das sollte demnach passen, hoff ich:
http://www.youtube.com/watch?v=RpqHpOASYZU
http://www.youtube.com/watch?v=g5Tka4yePC0
http://www.youtube.com/watch?v=1QSCFI9y ... re=related
Außerdem Helloween, Primal Fear (wobei evtl. zu hart), Saint Deamon und Highland Glory...wobei die Könige für mich Gamma Ray und Sonata Arctica bleiben 8-)

Dann möchte ich mal noch sehr vehement Hammerfall empfehlen, das sollte demnach passen, hoff ich:
http://www.youtube.com/watch?v=RpqHpOASYZU
http://www.youtube.com/watch?v=g5Tka4yePC0
http://www.youtube.com/watch?v=1QSCFI9y ... re=related
Außerdem Helloween, Primal Fear (wobei evtl. zu hart), Saint Deamon und Highland Glory...wobei die Könige für mich Gamma Ray und Sonata Arctica bleiben 8-)
Dragonforce sind lustig, wenngleich fast selbst mir zu extremHannibal hat geschrieben:Dragonforce - Through the Fire and Flames
:-D
Power Metal in extrem, völlig bdeppert in Geschwindigkeit, Klebrigkeit und Lyrik...
Yo, die haben definitiv nen Riss in der Schüssel ;-) Aber sie nehmen sich selbst nicht allzu ernst, von daher passt's...Ed Hunter hat geschrieben:Dragonforce sind lustig, wenngleich fast selbst mir zu extremHannibal hat geschrieben:Dragonforce - Through the Fire and Flames
:-D
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Erstaunlich das jeder Fred vom Jay zugespamt wird 

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
- Sir Jay
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also nach all den metal ausflügen brauche ich jetzt erstmal wieder was anständiges (hehehehe haut mich), und höre gerade rein in

Jawohl, sowas finde ich wieder sehr geil. Schnell, aber nicht hektisch...aggressiv, aber nicht chaotisch...hart und doch ganz angenehm lässig. Genau mein ding...fetzige Riffs, ohne penetrant zu werden, einigermaßen cooler gesang und...naja einfach so wies für mich sein soll ;)


Jawohl, sowas finde ich wieder sehr geil. Schnell, aber nicht hektisch...aggressiv, aber nicht chaotisch...hart und doch ganz angenehm lässig. Genau mein ding...fetzige Riffs, ohne penetrant zu werden, einigermaßen cooler gesang und...naja einfach so wies für mich sein soll ;)
- Sir Jay
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Ich hätte schon nach meinem ersten Durchhören etwas zur Scheibe schreiben können, aber ich wollte sie doch einige male mehr durchlaufen lassen, und ich denke ich habe sie immernoch nicht oft genug gehört, um die Essenz voll und ganz zu erfassen, aber einige Eindrücke will ich nun doch loswerden.
Also Track- und Passageweise klingt das Album immer wieder stark nach dem Vorgänger "Efflorescence" und doch kann es sich in der Gesamtbetrachtung eine gewisse Eigenständigkeit wahren.
Was gleich beim Auftakt "The Charm Offensive" auffällt, ist dass diese am Anfang immer wieder kehrende Folge an 3 kurzen Tönen im Hintergrund extremst an den Anfang der Nine Inch Nails Nummer "Into the void" erinnert.
Es folgen viele großartige Momente, aber auch Passagen, die gut und gern mal an der Grenze des Unerträglichen wandeln, und dazu zähle ich "A Homage to a shame", der mir mit seiner schrillen Härte doch ordentlich an meinen Ohren reibt. Schade, wo ich den Track vorher "Heaven Alive" zu meinem persönlichen Favoriten krönen würde, denn diesen immer wiederkehrenden, höchst ohrwurmverdächtigen Chor finde ich einfach nur göttlich, hier nimmt das Ablum wirklich gigantische, epische, mitreißende Ausmaße an, und kann dieses Niveau auch in den weiteren Tracks wahren. Diese melancholisch angehauchte Epik ist ein Stilmittel, bei dem ich immer gleich schwach werde, und schnell dazu neige, mich von der Musik gefangen nehmen zu lassen, doch ab und zu ist mir der Gesang stellenweise einen Tick zu weinerlich, und einige härtere Riffs werden für meinen Geschmack etwas zu lange hin gezogen.
Naja trotzdem insgesamt ganz große klasse, und ich spreche nochmals meine Begeisterung für "Heaven Alive" aus, mein absoluter Lieblingstrack, der in gewisser weise den kompletten Stil des Albums für mich definiert. Ansonsten flasht mich auch der Endpart von Track 9 ganz schön weg, und mit dem Finale werden nochmals entsprechend Töne aufgefahren, das Bisherige tatsächlich optimal abrunden und ein wohlwollendes Ende anmuten.
Wenn ich am Ende eines Albums das Gefühl bekomme, es neigt sich konsequenterweise dem Ende zu, und Selbiges geschieht auch, dann sage ich, ist das Konzept geglückt ;)
Was mich dann doch ein wenig stört, ist dass die Tracks etwas abgekapselt von einander folgen, ein flüssiger Übergang wie im Vorgänger wäre wünschenswerter gewesen.
Apropos Flüssiger Übergang, hab zwei weitere Male in das Metropolis Album von Dream Theater reingehört, und es ist gewachsen; rücklickbend muss sich sagen, dass es wohl kein progressiveres Album als dieses gibt, und mit vllt 2-3 kurzen Hängern über 60min durchgehend fließend herrlich abwechslungsreiche Musik bietet. Nur beim Gesang hätte ich mir tatsächlich mal doch eher den Frontman von Oceansize hergewünscht, der klingt doch ein wenig reifer...
- vstverstaerker
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mit nine inch nails kenn ich mich nicht so sehr aus, höre ich zu selten. aber für mich als intensiven new metal hörer waren da sehr deutliche parallelen erkennbar, erster eindruck: korn.
ich finde den sound ja auch nicht schlimm, es ist halt nur verschrien so zu klingen daher darf man eine band wohl nie ohne strafe in einem atemzug mit new metal nennen
obwohl für mich der eindruck entsteht, dass inzwischen einige bands mit solchem sound experimentieren.
ich finde den sound ja auch nicht schlimm, es ist halt nur verschrien so zu klingen daher darf man eine band wohl nie ohne strafe in einem atemzug mit new metal nennen
obwohl für mich der eindruck entsteht, dass inzwischen einige bands mit solchem sound experimentieren.
- Sir Jay
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Nil Recurring

Das was Wilson da aus konzeptionsgründen nicht auf die FOBP Scheibe gepresst hatte hat durchaus einen hörbaren Grund. Müsste ich die Stimmung und den Stil vom Hauptwerk "Fear of a blank planet" in einer Farbe definieren, würde ich sofort Dunkelblau nennen.
Dieser hier herausgelassene Rest dagegen wirkt eher hellblau auf mich, aber trotz allem ist das das durchaus von Qualität.
Das Instrumentalstück, mit dem es losgeht, hat sofort etwas vertrautes, als hätte ich es schonmal gehört (irgendwie verbinde ich damit ein jazziges detektiv-genre lol). Leider artet dieses stück dann immer mehr etwas aus, und wird chaotischer, als es eigentlich notwendig wäre, doch bereits mit "normal" wird wieder ganz große klasse geboten. Mal wieder eine eingängige Melodie, und Gesangseinlagen, die vor Innovation und Selbstständigkeit nur so strotzen. Der zweite part von "normal" weiß mit dem immer wieder kehrenden "Wish I was old..." sehr zu gefallen. Eine Passage die mindestens genauso ohrwurm verdächtig klingt, wie das erst vor Kurzem von mir gelobte "Heaven Alive" von oceansize. Einfach nur Herrlich dieser Part.
auch cheating the polygraph hat dann wieder seine großen stärken im Aufbau und wandel von strophe zu refrain; diese kontraste zwischen ruhig melancholisch und dann zunehmende bedrohlichkeit sind einfach klasse.
"What happens now" kann mich dagegen mit dem gesang weniger überzeugen, dafür aber macht dann der lange gesangslose part wieder mächtig Laune, und erlangt dann irgendwann nach der 4ten Minute sogar richtig traumhafte Ausmaße.
Verträumtes Chillen auf einer quer durch den Himmel reisenden Wolke definiere ich absofort mit diesem herrlichen Part
einfach nur geil; hätte ruhig länger gehen können.
Alles in allem wieder mal sehr schöne Musik, mit wiedermal außergewöhnlich guten Passagen, die teilweise förmlich danach schreien zu meinem neuen klingelton zu werden!!!
Bin schon am überlegen, wilsons Konzept zunichte zu machen, und die tracks irgendwie sinnvoll in die FOBP scheibe einzufügen; ob das den vince wieder schocken würde???


Das was Wilson da aus konzeptionsgründen nicht auf die FOBP Scheibe gepresst hatte hat durchaus einen hörbaren Grund. Müsste ich die Stimmung und den Stil vom Hauptwerk "Fear of a blank planet" in einer Farbe definieren, würde ich sofort Dunkelblau nennen.
Dieser hier herausgelassene Rest dagegen wirkt eher hellblau auf mich, aber trotz allem ist das das durchaus von Qualität.
Das Instrumentalstück, mit dem es losgeht, hat sofort etwas vertrautes, als hätte ich es schonmal gehört (irgendwie verbinde ich damit ein jazziges detektiv-genre lol). Leider artet dieses stück dann immer mehr etwas aus, und wird chaotischer, als es eigentlich notwendig wäre, doch bereits mit "normal" wird wieder ganz große klasse geboten. Mal wieder eine eingängige Melodie, und Gesangseinlagen, die vor Innovation und Selbstständigkeit nur so strotzen. Der zweite part von "normal" weiß mit dem immer wieder kehrenden "Wish I was old..." sehr zu gefallen. Eine Passage die mindestens genauso ohrwurm verdächtig klingt, wie das erst vor Kurzem von mir gelobte "Heaven Alive" von oceansize. Einfach nur Herrlich dieser Part.
auch cheating the polygraph hat dann wieder seine großen stärken im Aufbau und wandel von strophe zu refrain; diese kontraste zwischen ruhig melancholisch und dann zunehmende bedrohlichkeit sind einfach klasse.
"What happens now" kann mich dagegen mit dem gesang weniger überzeugen, dafür aber macht dann der lange gesangslose part wieder mächtig Laune, und erlangt dann irgendwann nach der 4ten Minute sogar richtig traumhafte Ausmaße.
Verträumtes Chillen auf einer quer durch den Himmel reisenden Wolke definiere ich absofort mit diesem herrlichen Part
Alles in allem wieder mal sehr schöne Musik, mit wiedermal außergewöhnlich guten Passagen, die teilweise förmlich danach schreien zu meinem neuen klingelton zu werden!!!
Bin schon am überlegen, wilsons Konzept zunichte zu machen, und die tracks irgendwie sinnvoll in die FOBP scheibe einzufügen; ob das den vince wieder schocken würde???
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