Der "Rest in Peace" thread für Musiker

Upcoming CDs, dazu News aus der Musikszene ...

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Der "Rest in Peace" thread für Musiker

Beitrag von gelini71 » 18.02.2014, 18:31

Kralle Krawinkel ist verstorben

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Der Gitarrist der legendären Band Trio ("Da Da Da") ist tot. Kralle Krawinkel wurde 66 Jahre alt.

Das Herz von Trio schlägt nicht mehr. Wie gestern bekannt wurde, starb Kralle Krawinkel am 16. Februar im Alter von nur 66 Jahren.

Der Ex-Gitarrist von Trio, der mit Stephan Remmler und Peter Behrens als Trio mit "Da Da Da" Anfang der 80er Jahre zu Weltruhm gelangte, hatte sich zuletzt aus dem Musikgeschäft zurückgezogen und widmete sich seinen Hobbys, der Pferdezucht und dem Olivenanbau.

Reduktion als musikalische Maxime

Gert Franz Alexander Krawinkel kam am 21. April 1947 in Wilhelmshaven zur Welt und spielte schon in den Sechzigern mit Stephan Remmler in diversen Bands, ehe mit Peter Behrens am Schlagzeug schließlich Trio entstand. Das Besondere am Sound von Trio war stets die reduzierte Einfachheit, was zu Beginn der Achtziger revolutionär war, hielten damals doch Synthesizer-Klänge en masse in die Musik Einzug. Ihr Debütalbum "Trio" von 1981 vereinigte Punk, Hardrock, Schlager und Calypso und gilt als Meilenstein.

Das Herz von Trio

Krawinkel steuerte die Musik zu Trio bei, während Remmler sich um die Texte kümmerte. Von Krawinkel stammt auch der legendäre Ausspruch, als er nach den Bedeutungen der einzelnen Bandmitglieder von Trio gefragt wurde: "Stephan ist der Kopf, ich bin das Herz und Peter? Peter ist das Arschloch!"

1986 trennte sich die Band. Krawinkels Versuch einer Solokarriere scheiterte.

Eintrag ins Guinness Buch Der Rekorde

Eine angedachte Trio-Reunion in den 90er Jahren zerschlug sich aufgrund musikalischer Differenzen zwischen ihm und Remmler: "Ziemlich schnell merkten die, dass der eine nicht das wollte, was der andere gerne möchte. Musikalisch haben die sich nach Trio völlig auseinanderdividiert. Kralle möchte immer noch gerne ne Rock'n'Roll-Gitarre spielen und Remmler möchte lieber in seine Schlagerecke rein", erzählte Behrens im laut.de-Interview zu seiner 2013 erschienenen Biografie "Der Clown Mit Der Trommel".

Nach seiner Karriere als Musiker trat Krawinkel 1997 noch einmal ins Rampenlicht. Sein Ritt auf einem Pferd von Sevilla nach Cuxhaven verschaffte ihm einen Eintrag ins Guinness Buch Der Rekorde als längste Reitwanderung der Welt.
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Beitrag von gelini71 » 19.02.2014, 15:44

Bob Casale, Gründungsmitglied der Postpunk-Vorreiter Devo und Filmkomponist, ist im Alter von 61 Jahren gestorben.

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Devo-Gitarrist Bob Casale ist am Montag im Alter von 61 Jahren an Herzversagen gestorben. Dies teilte sein Bruder und Ex-Devo-Mitglied Gerald Casale mit. Bob Casale hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Erst im Juni 2013 starb der frühere Schlagzeuger Alan Myers an Krebs.

Devo steht für den Begriff De-Evolution, den die Gruppe aus Ohio Anfang der 70er Jahre als Zustandsbeschreibung der amerikanischen Gesellschaft wählte. Mit bissigen Texten und schrägem Elektro-Punk machte sich die Band gleich mit ihrem von Brian Eno produzierten Debütalbum "Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!" 1978 einen Namen in der Szene und beeinflusste zahlreiche Bands. Populär wurde ihre Coverversion des Rolling Stones-Hits "(I Can't Get No) Satisfaction". Das 1980er Album "Freedom Of Choice" mit dem MTV-Hit "Whip It" erhielt in den USA Platinstatus.

Sänger Mark Mothersbaugh würdigte Bob Casale als integralen Bestandteil des Devo-Sounds: "Wir sind geschockt und traurig. Bob war sehr wichtig für den Devo-Sound und wir arbeiteten über zwanzig Jahre gemeinsam an sechzig oder siebzig Filmen und TV-Shows, ganz zu schweigen von all den Werbeclips und Videospielen. Bob kreierte maßgeblich den Sound von 'Rugrats' oder von Wes Anderson-Filmen. Er war ein enger Freund. Ich werde ihn sehr vermissen."

Die Band trennte sich 1991 und veröffentlichte 2010 das Comeback-Album "Something For Everybody".
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Beitrag von gelini71 » 19.02.2014, 16:08

Birth Control Schlagzeuger und Sänger Bernd Noske im Alter von 67 Jahren verstorben

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Bernd Noske, Sänger und Schlagzeuger der Hardrock/Krautrock-Formation Birth Control, ist am 18.2. im Alter von 67 Jahren gestorben. 1969 übernahm er bei Birth Control die Position von Hugo Egon Balder und gehörte der Band bis zur Auflösung 1983 und dann wieder ab der Reunion 1993 an.
Prockrock-dt.de
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Beitrag von gelini71 » 23.02.2014, 07:06

DJ Good Groove (Bürgerlich: Klaus Löschner) verstorben

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Wie wir heute erfahren mussten, ist DJ Good Groove, der bürgerlich Klaus Löschner heißt, gestern um 17:55 Uhr nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Löschners Leben war schon früh von seiner Liebe zur Musik geprägt. Bereits als 11-jähriger absolvierte er Ferienjobs bei der BMG Ariola in München. 1985 begann er mit dem Deejaying und in München veranstaltete er zusammen mit Sven Väth, Westbam und Dr. Motte die ersten Münchener Techno-Partys im damals angesagtesten Club Babalu. Ebenfalls legendär wurden die Ultraworld-Parties, bei denen er mit Hell zusammen spielte.

1992 produzierte DJ Good Groove seine erste 12″, die auf dem belgischen Label KK Records veröffentlicht wurde. Seinen Durchbruch als Produzent erzielte er jedoch zusammen mit Tommi Eckart von 2raumwohnung unter ihrem Projektnamen Pulse und ihren Releases, die auf Harthouse erschienen, darunter das heute als Klassiker zählende Album “Surface Tensions”.

1993 begann er bei Sven Väths Label EYE Q in Frankfurt zu arbeiten und als Labelmanager und A&R bei Harthouse bewies er in den Jahren von 1995 bis 1997 guten Geschmack. Im Herbst 1997 schließlich gründete Good Groove sein eigenes Label Frisbee Tracks.

Hier erschienen Releases von so bekannten Künstlern wie Monika Kruse, Patrick Lindsey, Vanguard, Paul Brtschitsch, Roland Casper oder Ricardo Villalobos. Mehrere Labelcompilations und DJ Mixes erschienen auf Frisbee und seine Solo-Releases wurden auch von Major-Labels wie eastwest gepickt und veröffentlicht. Wie seine Single “Funkin‘ you”, die mit Remixes von Luke Slater und Voodooamt auf dem Warner-Dance-Label Leaded erschien.

Neben seinen eigenen Releases erstellte er auch viele Remixes wie unter anderem für 2raumwohnung.

In den vergangenen Jahren wurde es still um Löschner, da er schwer erkrankte. Dieser Krankheit ist er gestern erlegen.
Faze Mag

RIP
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Beitrag von gelini71 » 17.03.2014, 09:11

Scott Asheton ist tot

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Der Drummer der legendären Proto-Punkrocker The Stooges ist im Alter von 64 Jahren gestorben.

Detroit (mis) - The Stooges-Gründungsmitglied und Drummer Scott Asheton ist tot. Er starb im Alter von 64 Jahren. Eine Todesursache ist nicht bekannt.

Die Nachricht verbreitete Iggy Pop via Facebook. Dort heißt es: "Mein guter Freund Scott Asheton ist letzte Nacht gestorben. Er war ein großer Künstler. Ich habe niemals einen bedeutenderen Schlagzeuger gehört als Scott Asheton. Er war wie ein Bruder für mich. Er und Ron hinterlassen der Welt ein gewaltiges Erbe. Die Ashetons waren immer eine zweite Familie für mich und werden es auch immer bleiben. Meine Gedanken sind bei seiner Schwester Kathy, seiner Frau Liz und seiner Tochter Leanna, die das Licht seines Lebens war."

Scott Asheton und sein 2009 verstorbener Bruder Ron gründeten 1967 gemeinsam mit Iggy Pop und Dave Alexander die Band The Stooges, die die Alben "The Stooges" (1969) und "Fun House" (1970) veröffentlichten. Mit James Williamson anstelle von Alexander entstand 1973 das Album "Raw Power", das als Initialzündung der späteren Punk-Bewegung gilt.

Anfang der 2000er Jahre zählte Scott Asheton zur ersten Besetzung der Stooges-Reunion, damals noch ohne Iggy und mit Mike Watt (Minutemen) am Mikrofon sowie Dinosuar Jr.-Gitarrist J. Mascis. 2007 und 2013 trommelte er auf den Comebackalben "The Weirdness" und "Ready To Die". Nach einem Herzinfarkt im Jahr 2011 beendete Scott Asheton zeitweise seine Live-Aktivitäten.

RIP

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Beitrag von gelini71 » 01.04.2014, 13:22

Frankie Knuckles - der Godfather of House Music ist verstorben

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Er gilt als einer der Pioniere der House-Musik. Gestern verstarb Frank Warren Knuckles im Alter von 59 Jahren in Chicago.

Chicago - Frankie Knuckles ist tot. Der DJ und Produzent verstarb mit gerade einmal 59 Jahren in seiner Wohnung in Chicago. Das berichtet die amerikanische Tageszeitung Chicago Tribune unter Berufung auf Frederick Dunson, den langjährigen Geschäftspartner des gebürtigen New Yorkers. Genaueres zur Todesursache ist bislang noch nicht bekannt, weitere Details sollen im Laufe des Tages folgen. Es wird vermutet, dass Knuckles' Tod unmittelbar mit seiner schweren Diabetes-Erkrankung zusammenhängt.

Der Tod des House-Pioniers trifft Angehörige und Fans überraschend. Noch am vergangenen Wochende hatte der 59-Jährige in Großbritannien aufgelegt. Zudem war für April eine Tour geplant gewesen.

Geboren in der New Yorker Bronx, fing Frank Warren Knuckles, wie er mit vollem Namen heißt, in den Siebzigern an, elektronische Klänge aufzunehmen und zu remixen. 1977 zog er nach Chicago, um im neueröffneten Club Warehouse als DJ zu arbeiten. Dort etablierte er seine tanzbaren Melodien und Beats, schuf mit der House-Musik gar ein ganz neues Genre und wurde so zum "Godfather of House".

1983 eröffnete Knuckles mit dem Power Plant seinen eigenen Club und arbeitete auch fortan hauptsächlich als DJ. Nebenbei baute er sich auch als Produzent einen Ruf auf und remixte Songs von Michael Jackson, Toni Braxton, Diana Ross und den Pet Shop Boys. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem gewann er 1997 einen Grammy.

Eine besondere Ehre wurde Knuckles im Jahr 2004 zuteil, als die Stadt Chicago einen Teil der Jefferson Street in der Nähe des Warehouse in Frankie Knuckles Way umbenannte. Die Krönung seine Karriere folgte nur ein Jahr später mit der Aufnahme in die Dance Music Hall Of Fame.
RIP :(

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Beitrag von gelini71 » 28.06.2014, 10:50

Bobby Womack ist Tot

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Der Soulsänger und Songwriter Bobby Womack ist gestorben. Er beeinflusste Musikgrößen wie die Rolling Stones, kämpfte jedoch jahrelang gegen Drogenprobleme und schwere Krankheiten.

Im Alter von 70 Jahren ist am Freitag die Soul-Legende Bobby Womack gestorben. Dies teilte eine Sprecherin seiner Plattenfirma XL Recordings in Los Angeles mit, ohne weitere Details zu nennen. Womack schrieb eine Reihe von Welthits. Unter ihnen waren "Lookin' for a Love" sowie der Song "It's All Over Now", mit dem später die britische Rockgruppe Rolling Stones Riesenerfolge feierte.

"Der Mann, der dich zum Weinen bringen konnte, wenn er sang, hat mit seinem Tod Tränen in meine Augen gebracht", schrieb der Rolling-Stones-Star Ronnie Wood in einer ersten Reaktion auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. "Ruhe in Frieden Soul-Legende, die aus der Seele sang", twitterte der US-Rapper MC Hammer.

Womack kämpfte jahrelang mit Drogenproblemen und schweren Krankheiten. 2012 gelang ihm ein Comeback mit dem Album "The Bravest Man in the Universe" - es war seine erste Platte seit mehr als einem Jahrzehnt. Vor wenigen Tagen trat er noch beim Bonnaroo Music & Arts Festival im US-Bundesstaat Tennessee auf. In diesem Jahr wollte der Musiker, der ganze Generationen von Künstlern beeinflusst hat, auf Europa-Tournee gehen. Sie sollte im Juli beginnen. (...)
---> Weiterlesen bei Spiegel Online

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Beitrag von gelini71 » 12.07.2014, 10:30

Tommy Ramone ist verstorben

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Er war der letzte lebende "Ramone": Jetzt ist Schlagzeuger Tommy im Alter von 62 Jahren an Krebs gestorben.

Sie waren der Prototyp der Punkband - jetzt ist mit Tommy Ramone auch das letzte Originalmitglied der Ramones gestorben: Der in Ungarn als Tamás Erdélyi geborene Schlagzeuger erlag im Alter von 62 Jahren einem Krebsleiden. Das teilte Andy Schwartz, der frühere Herausgeber des Punk-Magazins "New York Rocker" mit.

Die "Ramones" hatten sich im Jahr 1974 im New Yorker Stadtteil Queens gegründet. Und nur der Vollständigkeit halber sollte klargestellt sein, dass die Mitglieder der Gruppe nicht verwandt waren - auch wenn es so klang: Neben Tamás Erdélyi (später Tommy Ramone) gehörten Jeffrey Hyman (später Joey Ramone), Bassist Douglas Colvin (später Dee Dee Ramone) und Gitarrist John Cummings (später Johnny Ramone) zur Band. Der Name der Gruppe geht zurück auf ein Pseudonym, das Beatles-Star Paul McCartney einst genutzt hatte: Er war als Paul Ramon im Jahr 1960 mit seiner Band auf eine Schottlandtournee gegangen.

Die "Ramones" machten sich nicht unbedingt durch Virtuosität einen Namen - wohl aber durch Spielfreude und Energie. Zu ihren größten Hits" gehören unter anderem Songs wie "I wanna be sedated" und "Blitzkrieg Bop". Im Jahr 1978, nach drei Alben, verließ Tommy Ramone die Band wegen Erschöpfung und arbeitete später vor allem als Produzent. Seinen Platz in der Band übernahm Marc Bell, der sich fortan Marky Ramone nannte.

Im Jahr 1996 löste sich die Band auf. Zusammen mit den anderen Mitgliedern war Tommy Ramone im Jahr 2002 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen worden. Für sein Lebenswerk erhielt er 2011 zusammen mit seinen Kollegen einen Grammy für sein Lebenswerk.

Mit Tommy Ramone ist nun das lebende Gründungsmitglied der Band von der Rockbühne abgetreten. Joey war 2001 an Krebs gestorben, Dee Dee 2002 durch eine Überdosis Heroin, Johnny 2004 ebenfalls an Krebs.
Spiegel Online

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Beitrag von gelini71 » 17.07.2014, 15:37

Johnny Winter ist verstorben

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Der Texaner verstarb nach Angaben der Polizei in der Nacht zum 16. Juli in Zürich.

Der Sänger, Gitarrist und Produzent Johnny Winter ist tot. Die Frau des ehemaligen McCoys-Musikers Rick Derringer, der auch lange Zeit in Winters Band aktiv war, bestätigte dies. Die Zürcher Polizei schließt Fremdeinwirkung bislang aus. Deren Angaben zufolge starb Winter in der Nach auf Mittwoch, den 16. Juli. Er wurde 70 Jahre alt.

Seine Höhepunkte in der Karriere als aktiver Musiker feierte Winter vor allem in den 60er- und 70er-Jahren. Unter anderem trat er 1969 auf dem Woodstock-Festival auf. Auch als Produzent arbeitete Winter. Zusammen mit Muddy Waters gewann er dafür einige Grammys.

Nach einer zwölfjährigen Album-Pause seit 1992 meldete er sich 2004 mit "I'm A Bluesman" im neuen Jahrtausend zurück. 2011 folgte seine bis dato letzte Scheibe "Roots". Kurz vor seinem Tod gab der Musiker bekannt, dass bereits am 2. September 2014 der Nachfolger "Step Back" erscheinen sollte. Ob das Release wie geplant stattfindet, ist nicht bekannt.

Live war Johnny Winter über all die Jahre aktiv geblieben. Er galt als einer der besten Blues-Gitarristen und zog in die Blues Hall Of Fame ein; eine Seltenheit für einen weißen Musiker. Neben eigenen Songs performte Winter auch häufig Coverversionen. Eine der bekanntesten ist sicher "Jumpin' Jack Flash".
laut.de

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Beitrag von gelini71 » 13.10.2014, 19:11

Mark Bell verstorben

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Mark Bell of LFO has died.

Alongside Gez Varley, Bell formed LFO in the late 1980s. After Farley left the group in 1996, Bell continued to produce solo under that name. He was a close collaborator with Björk, producing her 1997 album Homogenic and six other LPs, including 2011's Biophilia. He also produced Depeche Mode's 2001 album, Exciter. As LFO, Bell was responsible for some of the most pioneering and visceral electronic music in the Warp Records catalogue, including the 1990 crossover hit "LFO," 1991's "What Is House (LFO Remix)" and 2003's "Freak."

The news has been confirmed online by The Black Dog and others. The details surrounding his death have not yet been confirmed.

Out thoughts at this time are with Mark's friends and family.
Resident Advisor

Auch wenn ich seine Arbeit für Depeche Mode nicht sonderlich mag - ein großer Verlust. RIP :(
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Beitrag von gelini71 » 25.10.2014, 19:05

Jack Bruce verstorben

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"Sunshine Of Your Love" ist ein Rock-Klassiker aus seiner Feder. Mit Eric Clapton und Ginger Baker bildete er Cream, eine der Supergruppen der Sixties. Nun ist der Bassist Jack Bruce gestorben.

Der Sänger, Bassist und Komponist Jack Bruce ist tot. Er starb im Alter von 71 Jahren im englischen Suffolk an einem Leberleiden, wie seine Familie und seine Managerin am Samstag mitteilten.

Bruce spielte in den 1960er-Jahren zusammen mit Gitarrist Eric Clapton und Schlagzeuger Ginger Baker in der Band Cream, die bis zu ihrer Auflösung 1968 rund 35 Millionen Alben verkaufte. Bruce schrieb und sang den größten Teil ihrer Lieder, darunter "I feel free", "White Room", "Politician" und "Sunshine Of Your Love".

"Die Welt der Musik wird ärmer sein ohne ihn, aber er lebt in seiner Musik weiter und für immer in unseren Herzen", schrieb die Familie auf der offiziellen Homepage des Musikers.
Stern.de

RIP
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Beitrag von Vince » 02.11.2014, 08:09

Wayne Static verstorben

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Stormbringer.at

:(
Details noch nicht bekannt.

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Beitrag von Elkjaer-Larsen » 02.11.2014, 11:19

Herrje. Mochte seine Band, hab 1-2 Platten.
Blabbermouth spekuliert Richtung Überdosis.

RIP

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Beitrag von StS » 22.12.2014, 19:37

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Die BBC berichtet (unter Berufung aufs Management des Musikers) gerade, dass Joe Cocker im Alter von 70 Jahren (s)einem Krebsleiden erlegen ist...

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Beitrag von Hannibal » 23.12.2014, 17:43

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Und Udo Jürgens wird vergessen? Crazy world ;) ...ich tippe mal, dass der hier als vermeintlicher Schlager-Opi nicht wirklich ernst genommen wird. Ich empfand den irgendwie immer näher am Chanson, als am klassisch-doofen Schlager. "Ich war noch niemals in New York", imo ein leider recht totgespielter Geniestreich deutschsprachiger Musik, versprüht für mich mehr Fernweh als jeder andere Song...

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Beitrag von Vince » 23.12.2014, 18:18

Der steht schon seit zwei Tagen im R.I.P. Sammelfred, wo wiederum anfangs Joe Cocker fehlte, so dass ein Hinweis auf diesen Container hier gesetzt wurde... Crossposting vom Feinsten hier. ;)

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Beitrag von gelini71 » 23.12.2014, 18:29

Ich finde es ehrlich gesagt eher armselig wie jetzt auf einmal die Verkaufszahlen von den beiden in die Höhe schießen, es stimmt einfach: Künstler sind Tod mehr wert.... :roll:
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Beitrag von Hannibal » 23.12.2014, 18:35

gelini71 hat geschrieben:Ich finde es ehrlich gesagt eher armselig wie jetzt auf einmal die Verkaufszahlen von den beiden in die Höhe schießen, es stimmt einfach: Künstler sind Tod mehr wert.... :roll:
Is doch immer so ;) Aber letztendlich hilft es, dass die Musiker über ihren Tod hinaus weiterleben...und das ist irgendwie ne schöne Sache, auch wenn diese panische Best-of-Kauferei beim Tod eines Künstlers schon etwas morbide Züge annimmt ;)

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Beitrag von gelini71 » 24.01.2015, 05:07

Edgar Froese verstorben

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One of the most influential figures in German rock music, Edgar Froese of Tangerine Dream, has died. Froese, who was 70, suffered a pulmonary embolism and died in Vienna on Tuesday, Tangerine Dream announced on their Facebook page.

Froese founded Tangerine Dream in Berlin in 1967 and was the only constant member. Early in their career the group were associated with the scene known in the UK as “krautrock”, and their debut album was comprised of tape collages.
weiterlesen bei the Guardian

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Beitrag von gelini71 » 26.01.2015, 15:29

Demis Rousos verstorben

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Mit der Band Aphrodite's Child prägte er den Progrock, später sang er mit Drafi Deutscher und auch deutsche Lieder: Der ägyptisch-griechische Musiker und Sänger Demis Roussos ist tot.

Geboren und aufgewachsen ist er in Alexandria, seine Eltern waren griechischer und italienischer Herkunft. Im Zuge der Suezkrise verlor die Familie 1958 ihre Habe und kehrte nach Griechenland zurück, der Heimat des Vaters, wo Demis Roussos Klavier und Gitarre erlernte.

Wegen der Militärjunta in Griechenland floh er nach Paris und gründete dort mit dem Musiker Vangelis Papathanassiou, der später unter seinem Vornamen berühmt wurde, die Band Aphrodite's Child. Mit "Rain and Tears" hatten die Exil-Griechen 1968 einen großen Pop-Hit.

Doch Vangelis entwickelte Aphrodite's Child zunehmend in eine experimentellere Richtung. Das Konzeptalbum "666" aus dem Jahre 1972 wurde zu einem Klassiker des Progressive Rock; der Bassist Roussos sang unter anderem bei dem Song "The Four Horsemen" die Hauptstimme.

Nach drei Alben zerfiel die Band, Roussos etablierte sich als Solokünstler. Zu seinen internationalen Hits gehörten Songs wie "My Friend the Wind", "Someday Somewhere" und "Happy To Be On An Island In The Sun". Weltweit verkaufte er Schätzungen zufolge über 60 Millionen Schallplatten.

Auch in Deutschland feierte der Musiker große Erfolge, darunter in den Siebzigerjahren die Top-Ten-Hits "Goodbye My Love Goodbye" und "Schönes Mädchen aus Arcadia". 1989 nahm er das Duett "Young Love" mit Drafi Deutscher auf und stellte es in der "ZDF-Hitparade" vor.

Am 14. Juni 1985 wurde der TWA-Flug von Athen nach Rom mit Demis Roussos an Bord von der libanesischen Hisbollah entführt. Er wurde vier Tage später in Beirut freigelassen und sagte, die Entführer seien höflich und nett gewesen. Die meisten Passagiere mussten allerdings insgesamt 17 Tage in ihrer Gewalt bleiben.

Wie verschiedene französische Medien und die BBC melden, starb der Sänger, Multiinstrumentalist und Weltbürger Demis Roussos schon in der Nacht auf Sonntag in Athen. Er wurde 68 Jahre alt.
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Beitrag von gelini71 » 13.02.2015, 11:07

Steve Strange im Alter von 55 Jahren verstorben

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Er verkörperte den New-Romantic-Stil: Mit der Band Visage sang Steve Strange einen der großen Pophits der Epoche, als Türsteher im Blitz-Club wählte er aus, wer zur Szene gehören durfte. Nun ist der Brite in Ägypten gestorben, er wurde nur 55 Jahre alt (...)
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Beitrag von gelini71 » 16.03.2015, 16:14

Toto Bassist Mike Pocaro verstorben

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Der langjährige Toto-Musiker starb gestern im Alter von 59 Jahren an einer unheilbaren Nervenkrankheit.

Der langjährige Bassist der kalifornischen Rocker von Toto, Mike Porcaro, starb gestern in Los Angeles. Schon länger kämpfte der 59-Jährige mit der unheilbaren Nervenkrankheit ALS, die ihn 2007 auch dazu zwang, die Band zu verlassen.

Dem Facebook-Posting seines Bruders und Bandkollegen Steve zu Folge fand Porcaro einen friedlichen Tod im Schlaf gegen Mitternacht im Beisein des engen Familienkreises.

Frontmann und Gitarrist Steve Lukather verlieh seiner Trauer via Twitter Ausdruck: "Mein Bruder Mike ruht jetzt in Frieden. Ich werde ihn mehr vermissen als Worte dies ausdrücken können."
Noch 2010 hatten Toto verlauten lassen, man wolle die Einnahmen der anstehenden Tour für die Behandlung Porcaros verwenden und damit gleichzeitig Aufmerksamkeit auf die Nervenkrankheit lenken.

Porcaro war seit 1982 Mitglied der 1977 gegründeten Formation, die mit "Africa" ihren größten Hit feierte. Auf dem ersten "Toto IV"-Folge-Album "Isolation" war er erstmals anstelle von David Hungate am Viersaiter neben seinen Brüdern Steve und Jeff Porcaro zu hören. Sieben weitere Platten mit Toto sollten folgen. Nach dem gesundheitsbedingten Rückzug ersetzte ihn schließlich Leland Sklar. Toto-Drummer Jeff starb bereits 1992 an einem Verschluss der Herzkranzgefäße.

2009 wurden Toto mit der Aufnahme in die Musician's Hall of Fame geehrt. Am 20. März, nach zehn Jahren Funkstille, bringt das Rock-Kollektiv nun den 13. Langspieler mit dem Titel "XIV" an den Start. Eine große Tour soll folgen, bei der die Kalifornier im Sommer auch in Deutschland halt machen werden.
laut.de

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Lynyrd Skynyrd Schlagzeuger Bob Burns ist verstorben

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Der erste Schlagzeuger der US-Rockband Lynyrd Skynyrd, Bob Burns, ist tot. Er starb bei einem Autounfall.

Bob Burns wurde 64 Jahre alt. Laut US-Medien kam er am Osterwochenende bei einem Autounfall in Cartersville im US-Bundesstaat Georgia ums Leben. In den Berichten heißt es unter Berufung auf die Polizei, Burns sei mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren.

Lynyrd-Skynyrd-Gründungsmitglied Gary Rossington bestätigte Burns' Tod. Ihm fehlten die Worte, schrieb Rossington auf seiner Facebook-Seite. Er werde Burns als "lustigen Kerl" in Erinnerung behalten, "der uns die ganze Zeit zum Lachen gebracht hat".

Burns und Rossington hatten die Band 1964 zusammen mit Larry Junstrom gegründet. Sie gehört zu den wichtigsten Vertretern des in den Siebzigerjahren populären Southern Rock.

Ihre größten Hits waren "Sweet Home Alabama" und "Free Bird". Burns hatte der Band zehn Jahre lang angehört. 1977 waren drei Bandmitglieder, darunter Sänger Ronnie Van Zant, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.
RIP :(

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gelini71
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Beitrag von gelini71 » 14.04.2015, 18:32

Percy Sledge verstorben

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Der Sänger des Welthits "When a Man Loves a Woman" ist tot. Percy Sledge starb am Dienstag in seinem Haus im US-Bundesstaat Louisiana. Das bestätigte sein Manager der Deutschen Presse-Agentur.

Seine Karriere begann mit einem Superhit - und der sollte sein einziger bleiben. Im Sommer 1966 veröffentlichte Percy Sledge, zuvor bei einer heute vergessenen Band namens The Esquires aktiv, seine erste Solosingle: "When A Man Loves A Woman". Bald stand der Ohrwurm an der Spitze der Charts.

Spätere Singles des Sängers waren unter anderem "Warm and Tender Love" und "It Tears Me Up". Weil "When A Men Loves A Woman" in einer Jeanswerbung zu hören war und zudem im Soundtrack von Oliver Stones Film "Platoon" vertreten war, gelang Sledge in den Achtzigern ein Comeback - bis heute gehört die Ballade zu den häufig gespielten Evergreens der Oldiesender.

Geboren wurde Sledge im November 1940. Er wuchs im US-Bundesstaat Alabama auf, arbeitete als Krankenpfleger und in der Landwirtschaft. Sein Welthit, so will es zumindest die Legende, entstand eher durch Zufall: Als Sledge betrunken und von Liebeskummer überwältigt bei einer Party improvisierte.

Seine Karriere bestritt er auch nach seinen großen Singleerfolgen vor allem als Livemusiker, der bis zu hundert Mal im Jahr auftrat.

Im Alter von 74 Jahren ist Sledge nun in seinem Haus in Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana gestorben. Das teilte sein Manager mit.
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RIP :cry:
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