2014 - Die Musikalische Abrechnung

Liquids mediales Sammelsurium.

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2014 - Die Musikalische Abrechnung

Beitrag von gelini71 » 10.12.2014, 18:11

So – und wieder geht ein Jahr zu Ende, Zeit mal wieder in Musikalischer Hinsicht Bilanz zu ziehen. Was war Top, was war ein Flop – gab es Überraschungen oder Enttäuschungen ? Postet Euer Best-of (oder Worst-of) 2014.
2014 war Musikalisch für mich ein ziemlich enttäuschendes Jahr – es gab viel aber kaum etwas was mich wirklich an den Eiern gepackt hat. Aber so kurz vor Schluß kam dann doch tatsächlich ein verdammt gutes Album rein und schaffte es innerhalb weniger Durchläufe mein Album des Jahres 2014 zu werden.


Platte des Jahres 2014

UPF – Fall in Love with the World

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Zugegeben – UPF nehmen wie kaum ein anderer die Zutaten aus dem Musikalischen Prog-Baukasten so offensichtlich für Ihre Musik wie Mark Trueack und seine Mitmusiker. Aber sie machen es verdammt gut. Von Yes über APP bis hin zu ELP oder Genesis wird hier so ziemlich alles Recyceld was nicht bei drei auf den Bäumen ist, abgeschmeckt wird das ganze dann noch mit etwas Jazz und jede Menge Ethnoelementen. Eine Top Produktion, tolle sehr lesenswerte Texte sowie einen Sänger der für mich neben Steve Hogarth zum besten in diesem Genre gehört. Ein tolles, spannendes Album – aber nix für Melodiehasser, Solofrickel Liebhaber und Mitsingrefraingegner. Klar - Kitsch gibt es hier auch zu hören, aber den gibt es bei den Klassikern auch.

Die Highlights

Ja – es gab tatsächlich einige wirklich gute Alben. Hier die, die imo mehr als Hörenswert sind.

Synaesthesia – Synaesthesia

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Ich kann immer noch nicht glauben das der Kopf hinter diesem Projekt zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade mal Anfang 20 war. Ein unglaublich beeindruckendes, vielschichtiges Album mit einem Longtrack der Extraklasse direkt am Anfang. Ich bin echt mal gespannt wie der Nachfolger wird der 2015 kommen soll. Top.

Dieter Meier – Out of Chaos

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Der Schweizer Punk im Maßanzug in der Rolle seines Lebens – der einsame Geschichtenerzähler in der kalten Großstadt. Es ist einfach hörenswert wie Meier mit seiner charismatischen Stimme umgeht. Es klingt (zum Glück) kaum nach Yello, sondern eher wie ein moderner, elektronischer Tom Waits.

the Black Keys – Turning Blue

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Es war ja klar das die Klugscheißer aus ihren Löcher kommen um das ewige Jammerlied anzustimmen das the black Keys früher besser waren – und das nur weil Edelproduzent Danger Mouse das Album produziert hat. Dabei bleiben die Jungs Ihrem LoFi Schrammelklang treu und haben immer noch geile Songs in der Tüte. Für mich das Pop Album des Jahres – auch wenn die Black Keys das sicherlich mit dem Pop nicht gerne hören...

Pink Floyd – the Endless River

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Nein – ich lasse mich jetzt nicht über die Veröffentlichungspolitik aus oder das auch diese Gruppe früher besser war sondern ich lasse Vorurteilsfrei die Musik auf mich wirken. Und die ist verdammt gut – es ist eben ein ruhiges Ambientalbum mit schönen Sounds. Kein Geniestreich, aber ich denke mal das war auch keine Absicht. Es gibt sicherlich schlimmere Resteverwertungen als diese hier.

Die erwähnenswerten bzw durchschnittlichen Platten

Der dickste Brocken bei mir – Alben die zwar irgendwie nicht gut aber auch nicht schlecht sind. Alben von denen man sich mehr versprochen hat. Keine Reinfälle aber auch keine Highlights oder must-have CDs.

Malia / Boris Blank – Convergence

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Elektronischer Jazz, dessen Sounds unverkennbar vom Yellokopf Boris Blank stammen. Ein Album für das man Lust braucht und das nicht jedem gefällt, zumal die Stimme von Malia sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Gazpacho – Demon

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Ja – es klingt nett aber ich konnte dem gesamten Kritikerlob nicht folgen. Mich hat das Album kalt gelassen. Bonuspunkte für die gute Produktion...

RPWL – Wanted

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RPWL bleiben Ihrem VÖ-Politik treu und liefern nach dem Highlight “Beyond Man and Time” ein Durchschnittliches Album ab. Saugut produziert und mit tollen Sound sind die Songs aber imo viel zu belanglos, zudem geht dem ganzen auf halber Strecke die Luft aus. Schade – dabei mag ich die Jungs wirklich.

Anathema – Distant Satellite

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Anathema richten sich in Ihrer Musikalischen Ecke Häuslich ein und bringen die fast perfekte 1:1 Kopie ihres Vorgängeralbums auf den Markt. Das klingt zwar auch toll, ist schön deprimierend / melancholisch aber eben auch wenig überraschend. Die elektronischen Experimente im letzten Drittel geben aber Hoffnung auf den Nachfolger, ich hoffe es geht demnächst mehr in diese Richtung.

Amplifier – Mystoria

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Amplifier bleiben weiter unberechenbar und rocken jetzt geradlinig drauflos. Die Gitarrenwände sind laut und das ganze hat Energie ohne Ende aber mir persönlich gefallen die Epischen Amplifier einfach besser.

the Pineapple Thief – Magnolia

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Songorientierter, wärmer, direkter – aber irgendwie rauschte das ganze an meinen Ohren vorbei. Wirklich oft gehört kann ich mich nicht positiv an dieses Album erinnern. Doch – ein schönes Cover hat es....

Holly Johnson – Europa

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Simple Popmusik die entweder ziemlich geil (vor allen der Titeltrack ist wirklich super) oder aber ziemlich belanglos ist. Leider überwiegt letzteres...

IQ – the Road of Bones

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IQ werden immer mehr zu Marillion, mit allen Vor- und Nachteilen. Es klingt toll, ist schön düstern und beeindruckend, aber braucht man tatsächlich eine Band die klingt wie Marillion ?

Bryan Ferry – Avonmore

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Ferry bleibt der edle Verführer und liefert die x-te Neuauflage von “Boys and Girls” ab. Das klingt wie immer edel bombastisch (sechs Gitarristen in einem Song – WAHNSINN !!!) aber auch wenig neu und aufregend.

Björn Riis – Lulllabies in a Car Crash

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Der Gitarrist von Airbag macht ein Soloalbum das klingt wie seine Hauptband. Ob das jetzt gut oder schlecht ist kann ich wirklich nicht sagen. Nett ist es, ja – nett trifft es am besten.

Die Enttäuschungen des Jahres

Ja – es gab auch wirkliche Fehlkäufe. Also kurz erwähnen und dann für immer vergessen...

Transatlantic – Kaleidoscope

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Neal Morse ist ja ein netter Kerl, aber er sollte sich beim Musik machen etwas mehr Mühe geben. In nur zwei Wochen ein Album zusammenzuschustern ist dann doch etwas arg schnell. Einige Passagen sind zwar wirklich gelungen, aber alle Beteiligten können es besser als das was sie hier anbieten und abliefern. Eher Ärgerlich als packend....

Ian Anderson- Homo Eraticus

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Wäre ich Brite könnte ich mich eventuell darüber amüsieren, mir blieb die Textliche Ebene verschlossen und Musikalisch ist das 08/15 Altherrenrock. Nein danke – aber wenigstens das Buch ist Optisch schick...


Wiederveröffentlichung

Außer Konkurrenz und ohne Wertung aber zu gut um es zu verschweigen

Steven Wilson – Cover Version

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Eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen als es Ernst zu nehmen. Wilsons Interpretationen mehr oder weniger bekannter Popsongs sind mal richtig gut, mal auch unfreiwillig komisch aber immer unterhaltsam.

Boris Blank – Electrified

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Der Yello Klangtüftler stieg mal ganz tief ins Archiv und beförderte eine riesige Sammlung unveröffentlichter Songs zu Tage von denen einige älter als 35 Jahre sind. Natürlich hört man sofort das dies hier von Boris Blank produziert wurde – aber es ist erstaunlich wie frisch und modern die alten Stücke klingen. Für Yello Fans unverzichtbar, vor allen in der sehr teuren Sammlerbox.
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Beitrag von SFI » 11.12.2014, 17:01

Abrechnung trifft es ganz gut, bis auf ein paar Epic Music und Filmmusik CDs habe ich mir nichts gekauft. Keine Ahnung was es sonst noch gibt oder gab. :lol:
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils

„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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Beitrag von Vince » 11.12.2014, 17:25

War von 2014 auch nicht allzu begeistert. Hab auch keinen richtigen Überblick, was ich überhaupt alles Neues gehört habe.

Positiv überrascht haben mich vor allem "Lunatic Soul" und "North Atlantic Oscillation". Von ersteren hat man eher Chillout Music erwartet, herausgekommen ist aber ein Album, dass es durchaus mit Dudas Hauptprojekt Riverside aufnehmen kann. "NAO" hingegen hatten mich mit ihrem zweiten Album etwas enttäuscht, dieses hier klingt aber wieder wunderschön.

Von gelinis Alben hab ich folgende gehört: Pink Floyd, Gazpacho, Anathema, Amplifier, Pineapple Thief, IQ, Transatlantic, Steven Wilson. Kann allen Kurzeinschätzungen zustimmen, nur die Pineapple Thief sehe ich klar besser, die hat bei mir mächtig Eindruck hinterlassen. Für mich die beste seit dem Meisterwerk "What We Have Sown".

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Beitrag von gelini71 » 11.12.2014, 18:30

2014 war was VÖs anging wirklich heftig
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Beitrag von Hannibal » 11.12.2014, 23:53

Ich freu mich mal wieder seit Monaten auf genau diesen Thread...Abrechnung kommt aber erst im Januar...bin noch nicht ganz durch mit allen wichtigen Scheiben und auch noch unsicher, wer die Nummer 1 kriegt ;)

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Beitrag von Sir Jay » 13.12.2014, 09:49

ich habe wie jedes jahr viel zu wenig aktuelle Musik gehört und vor allem Zeit damit verbracht Älteres nachzuholen :lol:

Amplifier und Opeth war jetzt glaub ich das einzige in dem Jahr :lol:

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Beitrag von The Punisher » 14.12.2014, 17:08

So viel gutes neues gab´s dieses Jahr echt nicht, hier mal die Alben die mir am besten gefallen haben. Andere neue von Bands die ich höre waren nur so lala.

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"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"

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Beitrag von gelini71 » 14.12.2014, 18:22

Geht das auch etwas größer ? :wink:
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Beitrag von The Punisher » 14.12.2014, 18:37

Musst du druff klicken :roll: :roll: :roll: :roll:






:wink:
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"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
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Beitrag von gelini71 » 14.12.2014, 18:40

Bin DAU - Du schlau :lol:
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Beitrag von Hannibal » 01.04.2015, 10:59

Besser spät als nie... ;)

Nummer 1:

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Machine Head - Bloodstone & Diamonds
Ganz klar und ohne wirkliche Einschränkungen das Metal-Album des Jahres 2014. Wahnsinnig präzise Kompositionen, weniger ausufernd wie auf den Vorgängern, aber immer noch komplex genug, um den Anspruch eines zeitlosen Riff-Fests zu erfüllen. Darüberhinaus wirken Rob Flynn's Lyrics ein Stück differenzierter und suhlen sich weniger in den klassisch-stumpfen Metal-Metaphern. So ist das neue Werk zwar immer noch gerade heraus und durchaus brachial (ich würde sagen in dieser Hinsicht wieder wuchtiger als die leicht progressiven Vorgänger), aber gleichzeitig sorgsam und durchdacht arrangiert. Viele Nummern mit Sing-Along-Potenzial, beinahe unsterbliche Refrains, präzisere und gerafftere Kompositionen, die kaum an Komplexität eingebüßt haben und ein donnerndes Riff-Spektakel vom Feinsten. Viel besser geht's nicht!
:liquid9:

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Ronnie James Dio - This Is Your Life
Es ist wohl bezeichnend für das Musik-Jahr 2014, dass ein Cover-Album so hoch in meiner Gunst steht. Fakt ist aber dennoch, dass das zusammengetragene Sammelsurium an gecoverten Dio-Songs eine nicht von der Hand zu weisende Qualität aufweist und aufgrund der unterschiedlichen präsentierten Stile enorm abwechslungsreich ist. Herzstück für mich ist natürlich das Dio-Medley von Metallica, dass vermutlich den besten Output der alternden Metalgötter seit vielen, vielen, vielen Jahren darstellt....leider mit einer Fremdkomposition. Dennoch ist es ein Riesenspaß den Jungs dabei zuzuhören, wie sie sich durch unsterbliche Riffs rocken und dabei hörbar großen Spaß haben. Das gilt natürlich auch für die anderen Beteiligten, lediglich Rob Halfords Interpretation vom "Man on a silver Mountain" fällt ein wenig ab. Der einzige von Dio gesungene (bisher unveröffentlichte) Song stellt guten Standard, aber nix außergewöhnliches da..
:liquid8:

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Flying Colors - Second Nature
Das zweite Album der Prog/Alternative-Supergroup um Mastermind Neal Morse wirkt experimentierfreudiger und gleichzeitig fokussierter als das Debüt. Man besinnt sich zu den Prog-Stärken der Besetzung und forscht ein wenig in alle Richtungen, bündelt die Stärken des Quintetts aber kohärenter und stimmiger zu einem Gesamtwerk. Casey McPherson liefert mal wieder eine außergewöhnliche Gesangsleistung ab und der Rest zaubert ein angenehm säuselndes, komplexes, aber niemals aufdringliches Instrumental-Kostüm für die leicht alternativ angehauchten Gesangslinien ab. Macht Spaß auf lange Zeit!
:liquid8:

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Foo Fighters - Sonic Highways
Glattgebügelter Radiorock, der doch mit einem gehörigen Maß an Ideen und nachdenklichen Lyrics begeistern kann. Dazu braucht es allerdings einige Hördurchgänge und das in verschiedenen Städten aufgenomme Werk entfaltet langsam und dann immer schneller seine Wirkung. Sonic Highways beginnt Spaß zu machen, gibt sich kraftvoll, melancholisch und schließt mit einem wahrhaft wunderschönen Power-Balladen-Fest..
:liquid7:

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Slipknot - .5: The Gray Chapter
Das lang erwartete neue Album der Terrortruppe um Corey Taylor wurde vom Weggang des Ausnahmedrummers Joey Jordison überschattet, aber unterm Strich hat man dennoch ein Album abgeliefert, welches alle Komponenten des typischen Slipknot-Sounds beinhaltet. Für meinen Geschmack ist der aktuelle Longplayer deutlich griffiger als der 2008er-Vorgänger und verfügt gleich über mehrere unsterbliche Hymnen. Hier und da wirkt das sic-Image doch etwas bemüht, platziert man doch beinahe in jedem Song irgendwelche schrägen Industrial-Soundeffekte, um eine möglichst abgefuckte Atmosphäre durch's ganze Album zu ziehen.
:liquid7:

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In Flames - Siren Charms
Es geht weiter abwärts für die Melodic Death Metaller aus Schweden, die keine mehr sind. Der aktuelle Longplayer präsentiert sich in perfektestem Soundgewand, doch gibt sich über weite Strecken enorm uninspiriert, ohne Power und regelrecht gelangweilt. Ein paar nette Metal-Hymnen finden sich zwar, aber betrachtet man das Gesamtwerk verschwinden In Flames immer mehr in der Belanglosigkeit...
:liquid5:

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Opeth - Pale Communion
Ein ganzes Stück besser als Heritage, aber kommt nicht mal ansatzweise an alte Glanztaten heran. Auch wenn ich den Mut zur neuen Ausrichtung bewundere, erreicht sie mich überhaupt nicht...kein Biss mehr, verloren in der Verkopftheit, wenig spannendes Retro-Gedudel...
:liquid5:

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AC/DC - Rock or Bust
Wie dramatisch einschneidend hätte das neue AC/DC-Album werden können...der Haupt-Songwriter an Demenz erkrankt, Gerüchte um den Albumtitel "Man down"...treffend, nicht zu subtil, genau auf die 12...bluesige Reflektion über das wohl einschneidenste Erlebnis in der Band seit dem Tod von Bon Scott. Aber nix da...."Rock or Bust" heißt das Werk und ist vollgepackt mit klassischster AC/DC-Kost ohne jegliche Thematisierung von Malcolm Young. Gewohnt solide Kost, aber in Anbetracht der Lage doch eine Enttäuschung...
:liquid5:[/img]

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Beitrag von gelini71 » 01.04.2015, 12:02

also das mit der Bildgröße üben wir dann nochmal - OK ? :lol:
Habe die dann alle mal angepaßt, dann ist es lesbarer :wink:
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Beitrag von Hannibal » 02.04.2015, 09:34

Oh sorry, hab ganz vergessen das zu überprüfen, nachdem ich den Post abgeschickt hatte. Eigentlich sollten die alle was kleiner sein...ehm...sorry für die Arbeit, die ich gemacht hab ;)

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Beitrag von Sir Jay » 02.04.2015, 10:14

von der neuen opeth bin ich auch nicht so recht überzeugt - hier und da paar nette momente, aber auf ganzer albumlänge überzeugt die scheibe nicht, die ich übrigens auch schwächer, als den Vorgänger "Heritage" finde, der mit "Folklore" immerhin einen starken track bietet, den ich sehr aus dem album herausgepickt und abgespielt habe!

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Beitrag von McClane » 02.04.2015, 10:45

Von der neuen In Flames hab ich gar nix mitbekommen, aber es scheint ja Gründe zu geben. Schade. "Sounds of a Playground Fading" fand ich noch recht gut, mit "Fear is the Weakness" ist sogar mindestens ein ziemlicher Knallertrack drauf.

Das einzige 2014er Album, das ich mir zugelegt habe (oder überhaupt gehört), war "Black Market" von Rise Against. Gewohnt schöner Punk der mainstreamigen Sorte, Highlights des Albums auf jeden Fall "I Don't Want to Be Here Anymore" und "A Beautiful Indifference", aber insgesamt durchweg gute Songs, qualitativ weniger schwankend als "Endgame".
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von gelini71 » 02.04.2015, 11:18

Hannibal hat geschrieben:sorry für die Arbeit, die ich gemacht hab ;)
Rechnung kommt per Post :wink:
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