Hans Zimmer Deutschland Tour 2016

Liquids mediales Sammelsurium.

Moderator: gelini71

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Hans Zimmer Deutschland Tour 2016

Beitrag von SFI » 10.12.2015, 05:34

Hier der Trailer dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=z_7xSDttTAs

... ich werde berichten, denn:

Bild

Finde ich echt dufte, dass der Hans in unser Loch kommt, denn da gibts sonst nur Handball und Eishockey. :lol:

Wer geht noch hin?
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Beitrag von Hannibal » 10.12.2015, 08:04

Hab auch schon überlegt....preislich nur relativ deftig..

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Beitrag von freeman » 10.12.2015, 08:41

Cool... Werde mal Berlin ins Auge fassen.

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 10.12.2015, 17:25

Persönlich mag ich keine Konzerte und meide sie auch, aber als ich das Plakat sah, war ich irgendwie sofort Feuer und Flamme. Auch bei mir im Freundeskreis war sofort große Vorfreude zu hören. Two Steps From Hell wäre mir zwar tendenziell lieber gewesen, aber hey, es ist Hans. Schließlich habe ich schon seinerzeit 40 DM für die gebrauchte oop CD von The Rock ausgegeben. :lol:
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Beitrag von freeman » 11.12.2015, 09:11

Das wird ja sowieso ganz anders ablaufen. Da wird sicher komplett bestuhlt sein. Und ich wette, da werden auf ner Leinwand auch Ausschnitte laufen. Das wird sicher sehr ähnlich zu dem hier werden. Und das hatte nicht viel von einem gängigen Konzert. Eher von "Theater". Wird sicher spitze. Werde heute Berlin in Angriff nehmen. Und Urlaub beantragen :lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 11.12.2015, 17:40

Klar, SAP Arena ist bestuhlt, samt Sitzplatznummerierung, weswegen ich auch hingehe. :lol: Würde mich zudem freuen, wenn Hans Uyanga mitbrächte und man The Dark Knight performen würde. :D
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Beitrag von gelini71 » 15.04.2016, 12:36

Heute auf Facebook gesehen: Der Tourgitarrist von Hans Zimmer ist Guthrie Govan, somit bekommt der Timo es indirekt mit Steven Wilson zu tun :lol: :wink:
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Beitrag von SFI » 15.04.2016, 17:37

:lol: Bin gespannt!
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Beitrag von SFI » 17.04.2016, 09:03

Hier meine Eindrücke von gestern:

Konzerte sind nicht meine Welt, was sich gestern bestätigte. Immerhin, das Publikum verzichtete weitesgehend auf akustische Entgleisungen und Blitzgewitter, so dass die Atmosphäre eher gen Oper tendierte als zum Rockkonzert. Leider gibt es immer ein paar Massenmenschen und die sitzen dann schräg hinter mir. Mit schrillen Pfeifftönen und Trommelwirbeln auf seinen Knien, kommentierte der augenscheinlich größte Zimmer Fan seine Freude, wurde aber zu später Stund endlich zurechtgewiesen.

Der gute Hans lockerte die kleinen Pausen mit ein paar Anekdoten auf, die aber eher nach konstruierten Publikumsanheizern dünkten: "Morgens um 9 rief mich Ridley an, komm lass uns einen Gladiatorfilm machen? So ein Film mit kurzen Röcken?"

Seltsam auch der als List dargestellte Hinweis, er spreche nun deutsch, weil seine Band das nicht verstünde. Gelästert wurde leider nicht.

Bild

Musikalisch pflückte sich Hans durch die Untiefen seines Schaffens und packte sogar Rain Man und der schmale Grat aus. Kracher wie The Rock, Pearl Harbor, Broken Arrow oder Black Hawk Down fehlten leider. Gerade mit letzerem hätte er beweisen können, dass er nicht durchgehend gleich klingt. Schmunzelnd musste ich an diese kürzliche Anmerkung seitens genili71 denken. Schwerpunkt war indessen die Neuinterpretation von "The Dark Knight", die "Why so serious?" mit einigen anderen Stücken aus dem Film zu einem neuen Ganzen variierte. Mein persönliches Hightlight war der Opener "Crimson Tide" und "Chevaliers de Sangreal", letzteres mit Chor als Neuinterpretation. Generell unterschieden sich alle Stücke von der jeweiligen CD und erhielten geschickte Variationen, wirklich gepackt haben mich in diesem Dauertrommelfeuer mit massivem Blinklichtereinsatz nur die beiden zuletzt Genannten.

Richtig ärgerlich und mit der Hauptgrund, warum dieser Event für uns beide zum Reinfall wurde, war der Sound. Ob es an der PA generell lag oder an den harten Flächen der Arena, die den Schall ungünstig reflektierten, kann ich nicht beurteilen. Es ist freilich schon ein Sakrileg klassische Instrumente über limitierende Lautsprecher (wenn bei der Arenagröße auch von Nöten) wiederzugeben, aber in den Ohren rasselnde Blasinstrumente oder ein extrem scharfes Cello, machten das Erlebnis zum tonalen Fiasko. Zum Glück hatte ich Ohropax dabei, anders hätte ich die gut 150 Minuten inklusive Pause nicht überstanden. Die PA klang zudem durchgehend überfordert, aber hauptsache laut, da lobe ich mir meine 8 Watt Röhre. :lol: Gänsehautmomente, wie sie selbst im oftmals kritisierten Kino vorkommen, waren somit unmöglich. Schade, dass man bei solch einem Event auf diese Arenagröße angewiesen ist, die Musik wäre in der Oper besser aufgehoben.

Etwas Gutes hatte der Abend aber: Genervt entschlossen wir uns während des letztes Stückes zur Flucht und entkamen dem vorprogrammierten Stau.
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Beitrag von C4rter » 17.04.2016, 10:04

SFI hat geschrieben:Musikalisch pflückte sich Hans durch die Untiefen seines Schaffens und packte sogar Rain Man und der schmale Grat aus. Kracher wie The Rock, Pearl Harbor, Broken Arrow oder Black Hawk Down fehlten leider. Gerade mit letzerem hätte er beweisen können, dass er nicht durchgehend gleich klingt. Schmunzelnd musste ich an diese kürzliche Anmerkung seitens genili71 denken.
Spielte er denn was aus "Sherlock Holmes"? Das kling ja auch überraschend anders.

Ein "Barra Barra" aus "Black Hawk Down" wäre aber auch in der tat was richtig feines gewesen.

Es war also wohl doch eher ein Konzert um den Mainstream-Zuschauer der letzten Jahre zu bauchpinseln, der sowieso denkt Zimmer macht alle Soundtracks bzw. keinen anderen Komponisten kennt.

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Beitrag von gelini71 » 17.04.2016, 10:06

Wenn ich das Bild richtig interpretiere hattest Du einen Platz oben auf dem Rang - da ist der Sound idR immer schlechter als im Innenraum, denn im Innenraum sitzt bekanntermaßen der Tonmensch mit seinem Mischpult und von dieser Stelle wird eingestellt :wink:. Wobei die Tendenz zu "immer lauter" generell bei Konzerten zu lesen ist (was ich auch vor gut einem halben Jahr bei Steven Wilson am eigenen Ohr erfahren mußte). Das Problem liegt auch generell an diesen Allzweckhallen die Akustisch eine Herausforderung sind, im Gegensatz zum reinen Konzertsaal (den besten Sound hatte ich in der Jahrhunderthalle in Höchst, eben ein reiner Konzertsaal). Die sind aber für so einen Event dieser Größenordnung zu klein :wink:
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Beitrag von SFI » 17.04.2016, 15:22

Spielte er denn was aus "Sherlock Holmes"? Das kling ja auch überraschend anders.
In der Tat. Mit dem einfallslosen Fluch der Karibik zu etwas Neuem verwurschtelt. :lol:
Es war also wohl doch eher ein Konzert um den Mainstream-Zuschauer der letzten Jahre zu bauchpinseln, der sowieso denkt Zimmer macht alle Soundtracks bzw. keinen anderen Komponisten kennt.
Könnte man so sehen. :?
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Beitrag von C4rter » 17.04.2016, 16:40

gelini71 hat geschrieben:Wenn ich das Bild richtig interpretiere hattest Du einen Platz oben auf dem Rang - da ist der Sound idR immer schlechter als im Innenraum, denn im Innenraum sitzt bekanntermaßen der Tonmensch mit seinem Mischpult und von dieser Stelle wird eingestellt
So ist es auch, ja.
gelini71 hat geschrieben:Wobei die Tendenz zu "immer lauter" generell bei Konzerten zu lesen ist (was ich auch vor gut einem halben Jahr bei Steven Wilson am eigenen Ohr erfahren mußte).
Und das stimmt leider auch. Zumeist wird der Ton völlig übersteuert und verkommt zu einem schrillen, lauten Brei.
Dem kann man mit besseren Ohrenstöpseln aber gut entgegenwirken. Nicht nur das es mittlerweile ohne Stöpsel sowieso fast körperverletzung ist wie da aufgedreht wird, kann man mit denen auch endlich mal wieder Lyrics oder Instrument heraushören. Ich nutze sowas:
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Beitrag von SFI » 18.04.2016, 05:52

Wenn ich das Bild richtig interpretiere hattest Du einen Platz oben auf dem Rang - da ist der Sound idR immer schlechter als im Innenraum, denn im Innenraum sitzt bekanntermaßen der Tonmensch mit seinem Mischpult und von dieser Stelle wird eingestellt
Für eine Klangbalance auf allen Plätzen wurde ja afaik das Line Array erfunden. In der SAP Arena kann man damit afair Ober- und Unterrang separat ansteuern, also erwarte ich unabhängig vom Sitzplatz entsprechende Klangqualität. Lustigerweise hat man im Mannheimer Nationaltheater auf den günstigsten Plätzen, die beste Akustik.
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Beitrag von gelini71 » 18.04.2016, 11:58

Für eine Klangbalance auf allen Plätzen wurde ja afaik das Line Array erfunden.
Das System hatte ich beim Wilson Konzert auch - war trotzdem laut wie Sau und irgendwann taten einem die Ohren weh :wink:Ist die Halle Scheiße bringt Dir auch das beste Lautsprechersystem nix...
also erwarte ich unabhängig vom Sitzplatz entsprechende Klangqualität
LOL !!!!! :lol: Der war gut - auf welchen Planeten lebst Du ???
Denkst Du etwa die haben die Zeit die Anlage komplett von jeder Stelle des Saals einzumessen ? Der Techniker stellt das ganze von seinem Mischpultplatz aus ein und dann ist gut, den Rest besorgt viel Lautstärke :wink: Man könnte Klangtechnisch sicherlich viel verbessern wenn man die Lautstärke etwas runterfahren würde, bloß dann motzen die Leute das es viel zu leise war.
Lustigerweise hat man im Mannheimer Nationaltheater auf den günstigsten Plätzen, die beste Akustik.
Ein reiner Konzertsaal hat ganz andere Rahmenbedingungen als eine Mehrzweckhalle, zumal wie schon erwähnt bei einer Tour schlichtweg die Zeit fehlt in jeder Halle entsprechend einzupegeln.
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Beitrag von SFI » 18.04.2016, 17:55

Für diese sogenannte Mehrzweckhalle wurde aber wohl eigens ein Akustikbüro engagiert, da sollte ergo was möglich sein.
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Beitrag von Taran-tino » 19.04.2016, 09:51

Ich fand Hamburg toll. Sicher, die Zusammenstellung war teilweise seltsam, Rain Man hätte ich gerne gegen Black Hawk Down oder Last Samurai ausgetauscht, auch war Spider-man 2 eigentlich nur Krach. Gladiator war traumhaft, ebenso wie Inception. Ich hätte auch nicht gedacht wie beliebt Zimmer hier ist, die Arena war richtig voll.
Das gelaber war denn exakt das gleiche wie bei dir, Hans ist aber jetzt auch nicht der Bühnenmensch. :wink:

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