Wie seid ihr zu eurem Musikgeschmack gekommen?
Moderator: gelini71
Wie seid ihr zu eurem Musikgeschmack gekommen?
Moin Männer,
mich würd mal interessieren, wie ihr zu eurem Musikgeschmack gekommen seid...irgendwie hat man den ja schon im Blut, aber was war z.B. eine Offenbarung für euch? Habt ihr irgendwann Papis alte Rockplatten entdeckt oder kam da auf einmal ein Freund mit einem Tape und dieser abgefahrenen neuen Musik, die noch keiner kannte??
Bin mal gespannt auf eure Geschichten und was da alles so zu Tage kommt. ;)
mich würd mal interessieren, wie ihr zu eurem Musikgeschmack gekommen seid...irgendwie hat man den ja schon im Blut, aber was war z.B. eine Offenbarung für euch? Habt ihr irgendwann Papis alte Rockplatten entdeckt oder kam da auf einmal ein Freund mit einem Tape und dieser abgefahrenen neuen Musik, die noch keiner kannte??
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- deBohli
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Na bei mir war das ganz klar der Einfluss von meinen Eltern.
Da der Vater eine beachtliche Vinyl-Sammlung besitzt und auch meine Mutter ziemlich viele Scheiben, hatte ich das Vergnügen schon von klein an gute Musik zu hören.
Allerdings verlor ich das interesse daran in der Schulzeit ziemlich, das einzige weas ich mir zu Gemüte führte, war Radio und der 08/15-Pop Quatsch. Doch dann kam die Lehre und mit ihr auch der musikliebende Oberstift. Man könnte sagen, erführte mich wieder zur Musik zurück. Seit ca. 1.5 Jahren kaufe ich nun auch mehr CDs als DVD und lese Musikzeitschriften.
Zu meiner grossen Liebe (U2) kam ich dank meinem Vater. Wir schauten zusammen "Gangs of New York" und da kam im Abspann das Lied "The Hands That Build America" von U2. Er hat sich darauf die Best of 1990-2000 gekauft (da auf seinen LP's das Lied nicht vorhanden war) und ich verfiel der Band. Schon bald hatte ich mir alle Alben gekauft und nun bin ich ein richtiger Fan geworden.
Aber auch sonst höre ich sehr viel Musik, vorallem Rock, Alternativ- und Britpop, aber auch gerne mal etwas das ein bisschen elektronisch klingt oder Klassisch. Ich bin sehr offen und will mich auch nicht auf eine Stilrichtung beschränken.
Da der Vater eine beachtliche Vinyl-Sammlung besitzt und auch meine Mutter ziemlich viele Scheiben, hatte ich das Vergnügen schon von klein an gute Musik zu hören.
Allerdings verlor ich das interesse daran in der Schulzeit ziemlich, das einzige weas ich mir zu Gemüte führte, war Radio und der 08/15-Pop Quatsch. Doch dann kam die Lehre und mit ihr auch der musikliebende Oberstift. Man könnte sagen, erführte mich wieder zur Musik zurück. Seit ca. 1.5 Jahren kaufe ich nun auch mehr CDs als DVD und lese Musikzeitschriften.
Zu meiner grossen Liebe (U2) kam ich dank meinem Vater. Wir schauten zusammen "Gangs of New York" und da kam im Abspann das Lied "The Hands That Build America" von U2. Er hat sich darauf die Best of 1990-2000 gekauft (da auf seinen LP's das Lied nicht vorhanden war) und ich verfiel der Band. Schon bald hatte ich mir alle Alben gekauft und nun bin ich ein richtiger Fan geworden.
Aber auch sonst höre ich sehr viel Musik, vorallem Rock, Alternativ- und Britpop, aber auch gerne mal etwas das ein bisschen elektronisch klingt oder Klassisch. Ich bin sehr offen und will mich auch nicht auf eine Stilrichtung beschränken.
Also angefangen hat es mit Dj Bobo (das darf man eigentlich gar nicht zugeben). Damals war ich halt 8 oder 9 Jahre alt und kannte noch nichts von dem was in den Clubs oder international lief. Irgendwann kam dann auf Viva mal das Video zu "Airwave" von Rank1 bzw. Delerium mit "Silence" und da war es komplett um mich geschehen, ich habe nach mehr aus dem Bereich Trance gesucht. Mit der Pubertät ging es dann erstmal eher mit Rock los, einfach weil der ganze Freundeskreis aus Bangern bestand und man sich damals ja noch von beeinflussen ließ. (Es gibt ja auch Gutes in dem Bereich ;) ). Trance lief in der Zeit nur nebenher bei mir. Mit 16 oder 17 bin ich dann aber wieder zu Trance zurückgekehrt und stecke jetzt tiefer in der "Szene" denn je. Höre mittlerweile fast gar nichts Anderes mehr. Wozu auch...i just love it. ;)
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Also ich habe damals eigentlich alles gehört, quer durcheinander, da ich mich eigentlich kaum für die Musik interessiert habe. Als dann das Interesse aufkeimte, hörte ich eigentlich nur auf Empfehlungen im damaligen Freundeskreis Charts und durch und durch die Ärzte (soooo schlimm sind sie nach nichtmal ;) ). Genaue Altersangaben kann ich leider nicht machen, ich weiß es leider wirklich nicht ....
..... wenn ich mich heute festlegen sollte, dann würde ich sagen das ich meine Lieblingsband auf Empfehlungen eines Freundes (Schnax :elkgrin ) gefunden habe: U2. Habe einfach mal reingehört und war schlichtweg begeistert, mindestens einmal am Tag läuft bei mir "How to dismantle an Atomic bomb". Ansonsten laufen bei mir noch diverse Sachen aus den Bereich Trance / Techno. Das Interesse daran habe ich damals durch meine Schwester bekommen, habe mir öfter mal ihre Future Trance (ich war noch jung und unwissend
) und die Dream Dance ausgeliehen, bis ich abermals durch Freunde auf Größen wie z.B. Sven Väth gestoßen bin. Anderer Musik bin ich aber meist trotzdem nicht abgeneigt, System of a Down, Korn oder auch Rammstein zählen ebenfalls zu meinen absoluten Lieblingen :)
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Als ich 9 oder 10 war hab ich mit Mr Hasselhoff angefangen
in den 90ern hab ich alles gehört was in den Charts war. Zwischenzeitlich (ende der 90er) warich auf dem Black Metal Tripp (Dimmu Borgir, Cradle und Children of Bodom). Mit 19 ging ich zum ersten mal in nen Club und seitdem höre ich Techno/Trance. Natürlich gibt es auch noch diverse andere sachen die ich gerne höre z.B. Hans Mucke, U2, Rammstein ... 

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
Jo damals war der geil. Hatte son Tape von ner Rtl2-TV-Ausstrahlung eines Konzertes, das habe ich auch wund geguckt. ;)Liquid Love hat geschrieben:Also Bobo hat mal gerockt, auch wenns aus heutiger Sicht dumm wirkt. Somebody dance with me und einige andere Tracks sowie das Album habe ich immer noch auf CD. Damit verbinde ich Sommer, meine unbeschwerte Teeniezeit, 1. Liebe usw.
Heute ist es mir doch ein bisschen peinlich. ;)
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Sehr schöne Frage, Herrn Veracocha.
Ich hab da echt ne höllische Entwicklung durchgemacht. Und zwar mit Schritten nach vorne, aber auch mit Schritten zurück.
Begonnen hat's mit David Hasselhoff. Das hatte damals weniger mit der Musik an sich zu tun sondern einfach mit der Tatsache, dass mein TV-Held im Musikbereich eben künstlerisch tätig war - ergo mochte ich auch die Musik.
Beeinflusst durch meinen besten Kumpel aus der Grundschule hörte ich dann zum ersten Mal, als es mir wirklich per se um die Musik ging, Michael Jackson. Der Kumpel war halt extremer Jackson-Fan, und das färbte leicht und schnell auf mich ab, weil dessen Popmusik ja nun extrem leicht aufnehmbar war und ist.
Weiter ging's mit den "Guns 'n' Roses" - das war wieder ein TV-Medien-Phänomen, da griff erstmals die MTV-Generation. Damals gab es drei Eckpfeiler: Guns n Roses, Metallica und Nirvana. Für eines musste man sich entscheiden, ich hab mich vor allem aus popikonischen Gründen für die Gunners entschieden - mir gefiel halt das ganze Image, die Outfits (Slash war ein Gott mit seinen buschigen Haaren und dem coolen Zylinder), die Symbole (Rosen, Totenschädel, Flinten) und die Rock'n'Roll-Attitüde. Bei der Musik selbst merkte ich, dass man sich stärker als bei Michael Jackson anstrengen musste, um die Qualität der Musik zu erfassen, das war halt nicht so direkt greifbar wie die Pop-Mucke von MJ. Ich hab aber nicht nachgelassen und war irgendwann von ganzem Herzen G'n'R-Fan und habe dieser Band zu verdanken, dass ich heute musikalisch im Metal/Rock-Bereich verankert bin.
Dann der unverzeihliche Rückschritt: Trance, Dance Floor und schließlich Hardcore. Da hatte vieles auch mit sozialem Druck von meinen Schulkameraden zu tun, wobei mir dieser Dance Floor-Quark (2Unlimited, Ace of Base etc.) sogar gefiel. Meine "Thunderdome"-Zeit später war aber reiner Druck durch den Freundeskreis. Da hab ich mir tatsächlich die ganze Scheiße gekauft und bin mit auf entsprechende Hakke-Veranstaltungen gegangen, um mitreden zu können. Als die dann aber anfingen, Pillen zu schmeißen, bin ich ausgestiegen.
Kihi, Bühne wieder frei für den Rock.
Los ging's mit Punk, Crossover und Artverwandten: Die Ärzte, The Bates, H-Blockx, Green Day, Offspring. Dann schlug die Bahn langsam Richtung "Nu Metal", ausgelöst durch eine CD namens "Homeboy Loud Couture", die ich mal beim Kauf einer Hose geschenkt bekam. Darauf befand sich u.a. KoRns "Blind" und Silverchairs "Pure Massacre". Von letzteren wurde ich umgehend beinharter Fan, bei KoRn hat's etwas länger gedauert, dann ging's aber ab mit der Nu Metal-Zeit. Sofort auf Limp Bizkits "3 Dollar Bill" gestoßen, und spätestens da war ich infiziert. Wenige Wochen später erschien die "Significant Other", irgendwann kam Linkin Park. Es folgten Papa Roach und Crazytown, die ich aber beide nicht mehr so besonders mochte. Nebenher entdeckte ich Metallica. Ansonsten hatte ich und habe ich mit Speed/Thrash-Metal nur wenig am Hut, Slayer & Co. höre ich gar nicht. Aber Metallica waren der absolute Hammer und sind es für mich immer noch. Einige Zeit zuvor hab ich auch mal Nirvana gehört, damkt hätten wir das MTV-Trio wieder zusammen.
Wirklich treu geblieben im nach wie vor zentralen Bereich Nu Metal bin ich auch eigentlich nur Limp Bizkit und KoRn, und das bis heute, obwohl der Nu Metal-Zug ja bekanntlich wieder abgefahren ist. Über die deftones fand ich dann zum komplexeren sphärischeren Sound. Die deftones waren also sowas wie ne Brücke. Vor noch nicht allzu langer Zeit lernte ich dann die von mir viel zu lange vernachlässigten NIN und Tool kennen und lieben wie kaum eine Band vorher. A Perfect Circle, Oceansize, dann ging's langsam ab Richtung Psychedelic und Prog Rock: Porcupine Tree, Dredg, Blackfield, Deadsoul Tribe usw.
Und das bin ich halt jetzt: ein Industrial/Progressive/Heavy/New-Metal-Hörer. Peripher befasse ich mich zusätzlich noch mit härterem Sound wie Soulfly, Mnemic oder Fear Factory, das aber eigentlich nur am Rande.
Ich hab da echt ne höllische Entwicklung durchgemacht. Und zwar mit Schritten nach vorne, aber auch mit Schritten zurück.
Begonnen hat's mit David Hasselhoff. Das hatte damals weniger mit der Musik an sich zu tun sondern einfach mit der Tatsache, dass mein TV-Held im Musikbereich eben künstlerisch tätig war - ergo mochte ich auch die Musik.
Beeinflusst durch meinen besten Kumpel aus der Grundschule hörte ich dann zum ersten Mal, als es mir wirklich per se um die Musik ging, Michael Jackson. Der Kumpel war halt extremer Jackson-Fan, und das färbte leicht und schnell auf mich ab, weil dessen Popmusik ja nun extrem leicht aufnehmbar war und ist.
Weiter ging's mit den "Guns 'n' Roses" - das war wieder ein TV-Medien-Phänomen, da griff erstmals die MTV-Generation. Damals gab es drei Eckpfeiler: Guns n Roses, Metallica und Nirvana. Für eines musste man sich entscheiden, ich hab mich vor allem aus popikonischen Gründen für die Gunners entschieden - mir gefiel halt das ganze Image, die Outfits (Slash war ein Gott mit seinen buschigen Haaren und dem coolen Zylinder), die Symbole (Rosen, Totenschädel, Flinten) und die Rock'n'Roll-Attitüde. Bei der Musik selbst merkte ich, dass man sich stärker als bei Michael Jackson anstrengen musste, um die Qualität der Musik zu erfassen, das war halt nicht so direkt greifbar wie die Pop-Mucke von MJ. Ich hab aber nicht nachgelassen und war irgendwann von ganzem Herzen G'n'R-Fan und habe dieser Band zu verdanken, dass ich heute musikalisch im Metal/Rock-Bereich verankert bin.
Dann der unverzeihliche Rückschritt: Trance, Dance Floor und schließlich Hardcore. Da hatte vieles auch mit sozialem Druck von meinen Schulkameraden zu tun, wobei mir dieser Dance Floor-Quark (2Unlimited, Ace of Base etc.) sogar gefiel. Meine "Thunderdome"-Zeit später war aber reiner Druck durch den Freundeskreis. Da hab ich mir tatsächlich die ganze Scheiße gekauft und bin mit auf entsprechende Hakke-Veranstaltungen gegangen, um mitreden zu können. Als die dann aber anfingen, Pillen zu schmeißen, bin ich ausgestiegen.
Kihi, Bühne wieder frei für den Rock.
Wirklich treu geblieben im nach wie vor zentralen Bereich Nu Metal bin ich auch eigentlich nur Limp Bizkit und KoRn, und das bis heute, obwohl der Nu Metal-Zug ja bekanntlich wieder abgefahren ist. Über die deftones fand ich dann zum komplexeren sphärischeren Sound. Die deftones waren also sowas wie ne Brücke. Vor noch nicht allzu langer Zeit lernte ich dann die von mir viel zu lange vernachlässigten NIN und Tool kennen und lieben wie kaum eine Band vorher. A Perfect Circle, Oceansize, dann ging's langsam ab Richtung Psychedelic und Prog Rock: Porcupine Tree, Dredg, Blackfield, Deadsoul Tribe usw.
Und das bin ich halt jetzt: ein Industrial/Progressive/Heavy/New-Metal-Hörer. Peripher befasse ich mich zusätzlich noch mit härterem Sound wie Soulfly, Mnemic oder Fear Factory, das aber eigentlich nur am Rande.
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Urks.. also zum Rock bin ich mehr oder minder durch meine Eltern gekommen (Queen, AC/DC, David Bowie, etc.)
.... dann gab es ne etwas kürzere Trance/ Hardcore Techno Phase, dicht gefolgt von einer laaangen Hip Hop/ Rap/Soul Phase
.. bis ich dann seinerzeit KoRns "Freak on a Leash" in der Glotze sah, von da an war der weg klar...
Jetzt:
Rock/Metal, mit besonderen Vorlieben für Hardcore, Metal - und EMOcore + die Wurzeln der Eltern und einigem anderem.... nur Techno hat keinen Platz menr bei mir ;)
.... dann gab es ne etwas kürzere Trance/ Hardcore Techno Phase, dicht gefolgt von einer laaangen Hip Hop/ Rap/Soul Phase
.. bis ich dann seinerzeit KoRns "Freak on a Leash" in der Glotze sah, von da an war der weg klar...
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Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
Solang bis du erkennst
Dass meine Pisse keine Fanta ist
Callejon <3
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- kaiserfranz
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So pauschal kann ich das nicht sagen. Da kamen einige Faktoren zusammen. In der Schule wurde man beeinflusst, mein bester Kumpel hörte schon recht früh (mit 10 oder so) englische Musik, obwohl wir nix davon verstanden.
Das waren dann Bands wie Bon Jovi, Iron Maiden oder Van Halen.
Mein 5 Jahre älterer Bruder hatte sich mit seinen Kumpels in unserem Keller so nen kleinen Proberaum und Partykeller eingerichtet. Dort bin ich mit dann mit etwa 10 Jahren an Bands wie Guns N' Roses oder Nirvana geraten, die ich heute noch gerne höre.
Mein Geschmack reicht eigentlich von Schmalzmucke bis zu härteren Sachen. Könnte mich nie auf eine Richtung festlegen. Kommt immer auf meine Stimmung an.
Techno und sonstige Discomucke hat mir noch nie zugesagt, wobei das nix über die Qualität der Musik sagen soll. Hab mich in der Disco deswegen auch immer mehr mit Alkohol und den Kumpels abegegeben statt der Musik zu lauschen.
Gruss
kaiserfranz
Mein 5 Jahre älterer Bruder hatte sich mit seinen Kumpels in unserem Keller so nen kleinen Proberaum und Partykeller eingerichtet. Dort bin ich mit dann mit etwa 10 Jahren an Bands wie Guns N' Roses oder Nirvana geraten, die ich heute noch gerne höre.
Mein Geschmack reicht eigentlich von Schmalzmucke bis zu härteren Sachen. Könnte mich nie auf eine Richtung festlegen. Kommt immer auf meine Stimmung an.
Techno und sonstige Discomucke hat mir noch nie zugesagt, wobei das nix über die Qualität der Musik sagen soll. Hab mich in der Disco deswegen auch immer mehr mit Alkohol und den Kumpels abegegeben statt der Musik zu lauschen.
Gruss
kaiserfranz
Oma, bist du noch rüstig?
Na ja, Discomucke ist ja auch eigentlich nur von rein motorischer Zweckmäßigkeit. Hauptsache, tanzbarer Rhythmus. Ich mag mich da jetzt täuschen, weil ich ehrlich gesagt keine Ahnung von der Mucke habe, aber Musik im eigentlichen kreativen und erschaffenden Sinne ist das imho nicht. Was natürlich auch keine Kritik sein soll, sie erfüllt halt bei vielen Leuten ihren Zweck und das ist gut so. Aber ich gehe einfach mal davon aus, dass man da halt inhaltlich gar nix rausziehen kann.
- kaiserfranz
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Also eine Message rüber zu bringen, ist natürlich dank mangelnden Textes oft schwer. Trotzdem krieg ich bei keiner anderen Mucke solche Gefühle wie bei Trance und das macht sie für mich so echt... ;)Vince hat geschrieben:Na ja, Discomucke ist ja auch eigentlich nur von rein motorischer Zweckmäßigkeit. Hauptsache, tanzbarer Rhythmus. Ich mag mich da jetzt täuschen, weil ich ehrlich gesagt keine Ahnung von der Mucke habe, aber Musik im eigentlichen kreativen und erschaffenden Sinne ist das imho nicht. Was natürlich auch keine Kritik sein soll, sie erfüllt halt bei vielen Leuten ihren Zweck und das ist gut so. Aber ich gehe einfach mal davon aus, dass man da halt inhaltlich gar nix rausziehen kann.
Btw. wird in den meisten Discos ja zumeist nur noch R`n`B, HiHop und Dancehall gespielt, da gibt es dann zwar Texte, aber worum die sich drehen ist nicht der Rede wert... ;)

Also known as "DerNarr"
No Kwestschen, Masserfagger. YO, das seh ich genaaau - SO!
Check check... One two microphone CHECK YA!
EDIT: Was du beschreibst, ist natürlich genau das, was ich meine, und deswegen hat die auch ihre Daseinsberechtigung. Hip Hop leider irgendwo auch, der ist natürlich soziologisch äußerst vielschichtig.
Die einzige Mucke, die wirklich gar keine Daseinsberechtigung hat, ist dieser Superstar-Scheiß und alle seine grauenvollen Auswüchse... ich denke, da sind wir uns einig.
Check check... One two microphone CHECK YA!
EDIT: Was du beschreibst, ist natürlich genau das, was ich meine, und deswegen hat die auch ihre Daseinsberechtigung. Hip Hop leider irgendwo auch, der ist natürlich soziologisch äußerst vielschichtig.
Die einzige Mucke, die wirklich gar keine Daseinsberechtigung hat, ist dieser Superstar-Scheiß und alle seine grauenvollen Auswüchse... ich denke, da sind wir uns einig.
Jo, das sind meistens auch die, die auf den Holzmichl abgehen.Veracocha hat geschrieben:Solange jemand sagen kann, DAS ist meine Musik oder da krieg ich nen Höhenflug kann ich das respektieren...ich mag eher dieses oberflächliche Chartgebrabbel (DSDS) nicht und Leute die sagen: "Ich hör alles quer Beet oder das wozu man Party machen kann. ;)
Hm, angefangen habe ich so im Alter von 8/9 Jahren mit EAV und Rainhard Fendrich (seine alten Sachen gefallen mir immer noch). Dann kamen ein paar Jahre mit der B3-Hitparade.
Anno 1989 hatte ich den ersten Kontakt mit richtigem Schwermetall, als mein Cousin Metallica's "...and justice for all" auf LP mitbrachte, was mich aber noch wenig begeistern konnte. Den richtigen Start gab es erst 1991, und zwar mit Guns'n'Roses' "Use your illusion" (1+2) und der schwarzen Metallica-Scheibe sowie Accept's "Metal heart". Von da an ging's auf der Härteskala immer weiter nach oben, schließlich mussten die Extreme ausgelotet werden. Heute höre ich bevorzugt Progressive bzw. technischen Death Metal, da es mir zusagt, wenn sich Alben erst nach x-maligem Anhören richtig entfalten. Ich lege mich aber eigentlich auch nicht auf ein Genre fest, sondern kann auch gut mit simpleren, rockigeren Sachen, wie z.B. die von 70s angehauchten Spiritual Beggars oder mit modernen Sounds wie von Soilwork, Mnemic, Deftones & Co.
Musik heißt für mich aber hauptsächlich, dass selbige handgemacht sein muss. Ich respektiere die Leistung von Techno-DJs, würde mir aber so etwas nie im Leben anhören...
Bei Gelegenheit update ich mal meine CD-Liste und stelle sie online, vielleicht hat ja noch jemand die Möglichkeit, würde mich interessieren, was da so im Regal schlummert...
Anno 1989 hatte ich den ersten Kontakt mit richtigem Schwermetall, als mein Cousin Metallica's "...and justice for all" auf LP mitbrachte, was mich aber noch wenig begeistern konnte. Den richtigen Start gab es erst 1991, und zwar mit Guns'n'Roses' "Use your illusion" (1+2) und der schwarzen Metallica-Scheibe sowie Accept's "Metal heart". Von da an ging's auf der Härteskala immer weiter nach oben, schließlich mussten die Extreme ausgelotet werden. Heute höre ich bevorzugt Progressive bzw. technischen Death Metal, da es mir zusagt, wenn sich Alben erst nach x-maligem Anhören richtig entfalten. Ich lege mich aber eigentlich auch nicht auf ein Genre fest, sondern kann auch gut mit simpleren, rockigeren Sachen, wie z.B. die von 70s angehauchten Spiritual Beggars oder mit modernen Sounds wie von Soilwork, Mnemic, Deftones & Co.
Musik heißt für mich aber hauptsächlich, dass selbige handgemacht sein muss. Ich respektiere die Leistung von Techno-DJs, würde mir aber so etwas nie im Leben anhören...
Bei Gelegenheit update ich mal meine CD-Liste und stelle sie online, vielleicht hat ja noch jemand die Möglichkeit, würde mich interessieren, was da so im Regal schlummert...
- kaiserfranz
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- Beiträge: 1133
- Registriert: 18.06.2005, 12:56
Aber du wirst doch nicht sagen, dass du immer gleiche Richtung hörst. Bei mir ist es jedenfalls so, dass es absolut auf meine Stimmung ankommt. Bin ich traurig, kann ich mit Rock oder Metal Null anfangen und brauche schon fast was trauriges und schmalziges, was mich noch mehr runterzieht.Veracocha hat geschrieben:Solange jemand sagen kann, DAS ist meine Musik oder da krieg ich nen Höhenflug kann ich das respektieren...ich mag eher dieses oberflächliche Chartgebrabbel (DSDS) nicht und Leute die sagen: "Ich hör alles quer Beet oder das wozu man Party machen kann. ;)
Aber ist mal interessant zu sehen, wie die Forumsuser darüber denken. Lob an den Narren für den Start dieses Threads! :)
@Vince:
Stimmt. Mit den Metalheads haste auch recht.
Gruss
kaiserfranz
Oma, bist du noch rüstig?
Oha... da kämen aber ein paar peinliche Platten zum Vorschein... und ein paar peinliche Nicht-Besitztümer. Mir fehlt zB. immer noch das Tallica-Debüt.Carcass77 hat geschrieben: Bei Gelegenheit update ich mal meine CD-Liste und stelle sie online, vielleicht hat ja noch jemand die Möglichkeit, würde mich interessieren, was da so im Regal schlummert...
Das is imo ein ziemlich interessantes Thema. Ich war die letzten Jahre genau der Meinung, aber da das zur Zeit jedes Wochenende abends bei uns läuft, weil meine Schwester da wie blöde drauf abgeht und ich das zwangsläufig am Rande mitbekomme, seh ich das mittlerweile lockerer. Die Sendung ist unterhaltsam, hat aber den gleichen Anspruch wie ein Seagalfilm. Trotzdem is es schade, dass da potentiell wirklich gute Sänger im Endeffekt durch die bohlen'sche Chartmaschine gedreht werden und halt am Ende was rauskommt, aus dem der Künstler selbst viel mehr hätte machen können...Vince hat geschrieben: Die einzige Mucke, die wirklich gar keine Daseinsberechtigung hat, ist dieser Superstar-Scheiß und alle seine grauenvollen Auswüchse... ich denke, da sind wir uns einig.
Aber back 2 topic:
Ich bedingt durch meine Eltern mit Rock 'n Roll aufgewachsen, also Sachen wie Bill Halley, Chuck Berry, Beatles usw. Seit ich denken kann läuft bei uns im Haus auch Reinhard Mey, den ich auch bis heute gerne höre. So mit 7-8 Jahren bin ich auf die aufkommende Techno-Bewegung aufgesprungen, hab da aber nur den Chart-Kram gehört. Das wurde mir mit 9-10 Jahren zu doof und dann kam die übliche Chart-Musik. Ich muss 13 gewesen sein, als ich Britney Spears zum ersten mal sah, da war ich gleich begeistert. Ein halbes Jahr später konnte ich jedes Lied vom Album auswendig mitsingen, ich kannte sogar ihre Tanzchoreographien. Im gleichen Zeitraum war ich begeisterter Hörer von Christina Aguilera und - man höre und staune - Oli. P. Auch hier konnte ich Texte und die Choreographien sämtlicher Live-Auftritte auswendig.
Als ich dann so mit 14 oder 15 wie jeden Samstag "Top of the pops" schaute wurde eine Band namens "Limp Bizkit" angekündigt, die dann das grandiose "Take a look around" spielte. Obwohl ich von härterem Rock eigentlich gar nichts hielt, gefiel mir die eingängige Melodie und ich zog mir das Lied gleich aus dem I-Net (ja, ich war lange Zeit ein Raubkopierer...). Langsam wagte ich mich dann an etwas härtere Stücke wie "My Generation" & "Rollin" heran.....erst gut ein halbes Jahr später kam ich langsam auf den Geschmack von "Three Dollar Bill..." und "Significant Other". Im Jahre 2003 lud ich mir dann einen LB-live-Auftritt von einem gewissen MTV Icon runter. Dort spielten sie ihre eigene Interpretation von "Sanitarium (Welcome Home)" was ich zunächst für ihre neue Single hielt. Dann erfuhr ich, was für ein MTV Icon das war, nämlich das von Metallica...und so ging die Entwicklung langsam von Limp Bizkit zu Metallica....aber alles im Zeitlupentempo, so dass ich mich mittlerweile einigermaßen gut in der Discographie der Jungs aus San Francisco auskenne, nachdem ich alle LB-Alben auswendig runterrappen und auch das meiste auf der Gitarre mitspielen konnte. Nebenher laufen dann so Sachen wie Iron Maiden & Manowar, hier und da auch Slayer. Nebenher auch noch besagte Rock 'n Roll-Sachen aus meiner frühen Kindheit, sowie "Queen", 80er Jahre Heavy Metal/Hard Rock, Herbert Grönemeyer.
Mit anderen Worten, ich bin musikalisch einer von der ganz langsamen Sorte, der ewig braucht, bis Musik sich ihm erschlossen hat und der sie dann akribisch auseinanderpflückt. Gerade bei Metallica dauert das Ewigkeiten, v.a. die Versuche ein gerade liebgewonnenes Lied auf Gitarre nachspielen zu wollen...die Schnelligkeit zu erreichen benötigt allein ein paar Wochen Zeit ;-)
Dementsprechend schein ich aber auch ein Gewohnsheitstier zu sein, das gar nicht soviel Wert darauf legt, sich musikalisch weiterzubewegen, sondern am liebsten darauf sitzen bleibt, was es schon in und auswendig kennt, wo es mitspielen, mitsingen kann usw...
Grundsätzlich sehe ich das wie der Carcass: Musik sollte handgemacht sein
MFG
Hannibal
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- kaiserfranz
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LOL, wegen Britney habe ich sogar mal blau gemacht, weil ich unbedingt schon morgens ihre zweite Single kaufen musste.Hannibal hat geschrieben:Das is imo ein ziemlich interessantes Thema. Ich war die letzten Jahre genau der Meinung, aber da das zur Zeit jedes Wochenende abends bei uns läuft, weil meine Schwester da wie blöde drauf abgeht und ich das zwangsläufig am Rande mitbekomme, seh ich das mittlerweile lockerer. Die Sendung ist unterhaltsam, hat aber den gleichen Anspruch wie ein Seagalfilm. Trotzdem is es schade, dass da potentiell wirklich gute Sänger im Endeffekt durch die bohlen'sche Chartmaschine gedreht werden und halt am Ende was rauskommt, aus dem der Künstler selbst viel mehr hätte machen können...Vince hat geschrieben: Die einzige Mucke, die wirklich gar keine Daseinsberechtigung hat, ist dieser Superstar-Scheiß und alle seine grauenvollen Auswüchse... ich denke, da sind wir uns einig.
Aber back 2 topic:
Ich bedingt durch meine Eltern mit Rock 'n Roll aufgewachsen, also Sachen wie Bill Halley, Chuck Berry, Beatles usw. Seit ich denken kann läuft bei uns im Haus auch Reinhard Mey, den ich auch bis heute gerne höre. So mit 7-8 Jahren bin ich auf die aufkommende Techno-Bewegung aufgesprungen, hab da aber nur den Chart-Kram gehört. Das wurde mir mit 9-10 Jahren zu doof und dann kam die übliche Chart-Musik. Ich muss 13 gewesen sein, als ich Britney Spears zum ersten mal sah, da war ich gleich begeistert. Ein halbes Jahr später konnte ich jedes Lied vom Album auswendig mitsingen, ich kannte sogar ihre Tanzchoreographien. Im gleichen Zeitraum war ich begeisterter Hörer von Christina Aguilera und - man höre und staune - Oli. P. Auch hier konnte ich Texte und die Choreographien sämtlicher Live-Auftritte auswendig.
Als ich dann so mit 14 oder 15 wie jeden Samstag "Top of the pops" schaute wurde eine Band namens "Limp Bizkit" angekündigt, die dann das grandiose "Take a look around" spielte. Obwohl ich von härterem Rock eigentlich gar nichts hielt, gefiel mir die eingängige Melodie und ich zog mir das Lied gleich aus dem I-Net (ja, ich war lange Zeit ein Raubkopierer...). Langsam wagte ich mich dann an etwas härtere Stücke wie "My Generation" & "Rollin" heran.....erst gut ein halbes Jahr später kam ich langsam auf den Geschmack von "Three Dollar Bill..." und "Significant Other". Im Jahre 2003 lud ich mir dann einen LB-live-Auftritt von einem gewissen MTV Icon runter. Dort spielten sie ihre eigene Interpretation von "Sanitarium (Welcome Home)" was ich zunächst für ihre neue Single hielt. Dann erfuhr ich, was für ein MTV Icon das war, nämlich das von Metallica...und so ging die Entwicklung langsam von Limp Bizkit zu Metallica....aber alles im Zeitlupentempo, so dass ich mich mittlerweile einigermaßen gut in der Discographie der Jungs aus San Francisco auskenne, nachdem ich alle LB-Alben auswendig runterrappen und auch das meiste auf der Gitarre mitspielen konnte. Nebenher laufen dann so Sachen wie Iron Maiden & Manowar, hier und da auch Slayer. Nebenher auch noch besagte Rock 'n Roll-Sachen aus meiner frühen Kindheit, sowie "Queen", 80er Jahre Heavy Metal/Hard Rock, Herbert Grönemeyer.
Mit anderen Worten, ich bin musikalisch einer von der ganz langsamen Sorte, der ewig braucht, bis Musik sich ihm erschlossen hat und der sie dann akribisch auseinanderpflückt. Gerade bei Metallica dauert das Ewigkeiten, v.a. die Versuche ein gerade liebgewonnenes Lied auf Gitarre nachspielen zu wollen...die Schnelligkeit zu erreichen benötigt allein ein paar Wochen Zeit ;-)
Dementsprechend schein ich aber auch ein Gewohnsheitstier zu sein, das gar nicht soviel Wert darauf legt, sich musikalisch weiterzubewegen, sondern am liebsten darauf sitzen bleibt, was es schon in und auswendig kennt, wo es mitspielen, mitsingen kann usw...
Grundsätzlich sehe ich das wie der Carcass: Musik sollte handgemacht sein
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