USS Indianapolis - Men of Courage

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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USS Indianapolis - Men of Courage

Beitrag von freeman » 13.04.2017, 19:22

USS Indianapolis - Men of Courage

Bild

Originaltitel: USS Indianapolis: Men of Courage
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Mario Van Peebles
Darsteller: Nicolas Cage, Tom Sizemore, Thomas Jane, James, Remar, Max Ryan, Matt Lanter, Weronika Rosati, Cody Walker, Brian Presley, Emily Tennant, Callard Harris, Emily Marie Palmer, Johnny Wactor u.a.

Im Juli 1945 soll die USS Indianapolis die für Hiroshima bestimmte Atombombe zu dem Flughafen im Pazifik bringen, von dem sie gen Japan geflogen werden soll. Während auf dem Hinweg alles gut läuft, gerät das Kriegsschiff auf seinem Rückweg in einen Hinterhalt der Japaner. Die versenken das Schiff und überlassen 900 Schiffbrüchige dem gefährlichsten Raubtier der Welt: Dem weißen Hai!
:liquid5:

Zur Kritik von "USS Indianapolis - Men of Courage"

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 14.04.2017, 08:19

Schöne Rezi, und erstaunlicherweise weckt der Spott über die Schrotteffekte in mir die Lust, mich selbst von ihnen zu überzeugen. Und immerhin scheint der Film ja nicht langweilig zu sein.

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Beitrag von StS » 14.04.2017, 11:32

Die Haiangriffe sollen ja auch qualitativ an Sharknado erinhnern... :lol:
Wenn Netflix D den im Programm hat...
Echt unfassbar, dass man den Stoff so unwürdig aufgearbeitet hat...

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Beitrag von SFI » 14.04.2017, 14:32

Wo ist denn das angegebene Budget von 40 Mio. $ überhaupt hingeflossen?
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Beitrag von StS » 14.04.2017, 14:39

SFI hat geschrieben:Wo ist denn das angegebene Budget von 40 Mio. $ überhaupt hingeflossen?
Das war ja schon bei "Red Sky" vom Mario so, der auch viel mehr gekostet hat als der Quark, der am Ende zu sehen war. Allein schon der Trailer von dem hier... mit den ganzen lobenden Zitaten ohne Quellenangaben. :lol:

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Beitrag von freeman » 18.04.2017, 18:46

SFI hat geschrieben:Wo ist denn das angegebene Budget von 40 Mio. $ überhaupt hingeflossen?
Das Ding ist, dass du die 40 Mille durchaus siehst. Der Einstieg in den Film und das Ende sind toll ausgestattet. Allgemein ist der Film mit kinoreifen Bildern umgesetzt wurden. Auch auf See gelingen ein paar wirklich tolle Bilder (wie angedeutet). Laut Making Of entstand davon einiges auf offener See. Das kann ja auch teuer werden. Zieht man dann noch die Gehälter von Cage, Sizemore, Jane und Remar ab, kommt das schon hin. Nur für gute Effekte war halt keine Kohle mehr da.

In diesem Sinne:
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Beitrag von C4rter » 19.04.2017, 10:09

freeman hat geschrieben:
SFI hat geschrieben:Wo ist denn das angegebene Budget von 40 Mio. $ überhaupt hingeflossen?
Das Ding ist, dass du die 40 Mille durchaus siehst.
Nach 40 Mille sieht das in der Tat wirklich aus. :lol: :lol:

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Re: USS Indianapolis - Men of Courage

Beitrag von John_Clark » 18.09.2019, 09:00

Ich war schon immer an der Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessiert. Vom schecklichen Geschehen in unseren Nachbarländern bis zum Krieg im Pazifik. Eine schier unendliche Anzahl an Geschichten existiert, die meisten in irgendeiner Form verfilmt. Teilweise grossartig, wie zum Beispiel die Band of Brothers-Reihe. Und nun erhält auch die U.S.S. Indianapolis ihr filmisches Vermächtnis.

Inhalt:
Die U.S.S. Indianapolis transportiert während des Zweiten Weltkriegs Teile der Atombombe, die später Hiroshima zerstören wird. Nach erfolgreicher Ablieferung wird das Schiff jedoch von einer japanischen Flotte abgefangen und versenkt. Die Überlebenden Mannschaftsmitglieder müssen gekentert auf offener See überleben, teils schwer verletzt, umzingelt von hungrigen Haien…

Die Rezensionen zu U.S.S. Indianapolis: Men of Courage waren vernichtend. Und trotzdem wollte ich diesen Film unbedingt sehen. Zum einen wegen Nicolas Cage, zum anderen wegen dem historischen Hintergrund des Streifens.

Und ich hab weiss Gott schon viel üblere Machwerke gesehen als diesen Film. U.S.S. Indianapolis: Men of Courage hat schon viele Schwächen. Das kann niemand abstreiten. Vom Timing der Story, schlechte Computergrafiken oder teils unterdurchschnittliche Performancecs – dies ist kein Meisterwerk.

Die Darstellerriege scheint auf den ersten Blick verdammt ordentlich besetzt. Nicolas Cage gibt von allen Darstellern auch gleich die beste Figur ab. Und Cage tut mir leid. Der Typ gibt in seinen Rollen meistens alles, scheint sich in seinen Darstellungen meist zu zerreissen, und doch bekommt er von Hollywood zur Zeit keine ordentliche Rolle mehr zugewiesen. Für Tom Sizemore hab ich ebenso eine Schwäche. Obwohl der Typ völlig kaputt ist (bitte lest mal seine Biographie), ich mag Underdogs. Und hier liefert Sizemore dann gleich mal wieder eine eher fragliche Performance ab. Kann aber auch am Drehbuch liegen, denn eine halbe Stunde schreiend im Rettungsboot zu liegen, das könnte wohl auch Tom Hanks nicht besser. Thomas Jane hat eine eher kleine Nebenrolle und kann hier kaum bewertet werden. Der Rest des Casts ist stellenweise ordentlich, stellenweise fragwürdig besetzt.

Fazit: Den Film müsst ihr eigenlich nicht sehen. Das würde ich hier normalerweise schreiben. Und dann reden in der letzten Szene zwei echte Überlebende des Untergangs der Indianapolis, sprechen nochmals davon, wie sie mitansehen mussten, wie viele ihrer Kameradem von Haien gefressen wurden. Und alleine schon wegen all diesen toten Soldaten ist es nur richtig, sich immerhin mal kurz mit der U.S.S. Indianapolis auseinandergesetzt zu haben.

:liquid5:

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