Sich ganz heimlich, still und leise hinter dem Vince positionierend ... Arr arr arrrrrrrrrr ;-)Vince hat geschrieben:Exakt, wolfman! Genau deswegen fürchte ich nun nichts mehr auf der Welt.
In diesem Sinne:
freeman

Ich sehe das eher als Stärke an, dass der Film diese Implikationen liefert ohne gleich alles für den DAU zu Tode betonen zu müssen. Schließlich geht es ja zum einen allgemein um Sucht, die nach Drogen, nach Online-Welten, nach bestimmten Erfahrungen sein kann. Zum anderen wird ja viel assoziativ gemacht: Wenn der wohlhabende Limo-Gast sein High-End-Deck dabei hat, auf das Lenny beinahe neidisch ist, dann ist das ja so ähnlich wie Wall-Street-Leute, die ihre Drogen durch den 100-Dollar-Schein einsaugen können, im Gegensatz zu zu den dreckigen Utensilien der Straßenjunkies. "Strange Days" öffnet (zumindest für mich ) viele Assoziationsräume ohne den Erklärbär spielen zu müssen: Mit Blick auf die 1990er kommen mir auch noch "Faces of Death" und der Snuff-Mythos als Assoziationen für die Squid-Clips in den Sinn; mit der Möglichkeit eines Urlaubs auf dem Sofa, die Lenny gegenüber einem Kunden erwähnt, könnte es auch eine Art "Total Recall"-Variante sein, nur dass sich die User in "Strange Days" lieber für extreme Sex- und Gewalterfahrungen entscheiden.kami hat geschrieben: ↑12.05.2026, 18:49Finde, der Nils betont in seiner Kritik die "Squid"-Technologie und ihre Implikationen viel stärker, als es der Film selbst tut. Letztlich könnte die Geschichte ohne große sonstige Abänderungen auch erzählt werden, wenn es statt dieser Squid-Erfahrungen einfach nur Videomitschnitte gäbe.
Deswegen hat Blade Runner ja auch so einen schlechten Ruf, weil unsere Städte heute absolut nicht so aussehen wie das L.A. von 2019 in diesem Film.

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