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Shock and Awe - Krieg der Lügen

Verfasst: 20.11.2018, 20:19
von freeman
Shock and Awe - Krieg der Lügen

Bild

Originaltitel: Shock and Awe
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Regie: Rob Reiner
Darsteller: Milla Jovovich, James Marsden, Jessica Biel, Woody Harrelson, Tommy Lee Jones, Rob Reiner, Richard Schiff, Terence Rosemore, Al Sapienza, Stephanie Honoré u.a.

Nachdem zwei Flugzeuge in die World Trade Center krachten, wollten die Amerikaner Rache. Nicht nur an den Taliban, sondern auch am Irak. Massenvernichtungswaffen wurden erfunden, um eine Invasion zu rechtfertigen. Die Journalisten der Presseagentur "Knight Ridder" offenbarten all das als Lüge. Nur wollte ihnen niemand zuhören... Plädoyer für die Wahrheit mit Milla Jovovich und Woody Harrelson.
:liquid6:

Zur Kritik von "Shock and Awe - Krieg der Lügen"

In diesem Sinne:
freeman

Re: Shock and Awe - Krieg der Lügen

Verfasst: 21.11.2018, 10:19
von StS
Der interessiert mich auch.
Solchen politisch einseitigen Filmen sehe ich generell aber eher skeptisch entgegen...

Re: Shock and Awe - Krieg der Lügen

Verfasst: 21.11.2018, 15:37
von McClane
@ Pierre

"Walt Trade Center" - das schreit nach Korrektur.
StS hat geschrieben:
21.11.2018, 10:19
Der interessiert mich auch.
Solchen politisch einseitigen Filmen sehe ich generell aber eher skeptisch entgegen...
Wieso politisch einseitig? "Spotlight" fandest du doch dufte, obwohl der jetzt nicht unbedingt den Standpunkt der Kirche übernahm und sich auf die Seite der Journalisten stellte.

Re: Shock and Awe - Krieg der Lügen

Verfasst: 21.11.2018, 18:13
von StS
McClane hat geschrieben:
21.11.2018, 15:37
Wieso politisch einseitig? "Spotlight" fandest du doch dufte, obwohl der jetzt nicht unbedingt den Standpunkt der Kirche übernahm und sich auf die Seite der Journalisten stellte.
Das stimmt. Aber Rob Reiner ist halt ein prominenter, sich oft deutlich äußernder Demokrat bzw. Linker.
Weiß ja nicht, wieviel von dieser klaren politischen Anschauung bzw. Perspektive in den Film mit eingeflossen ist.

Hoffe auch, dass es in die "Spotlight"-Richtung geht... aber von den Kritiken her ist dieser hier schonmal weit davon entfernt.

Re: Shock and Awe - Krieg der Lügen

Verfasst: 22.11.2018, 00:43
von freeman
Walt und World ... Da muss die Autokorrektur meines Schreibprogramms zugeschlagen haben :lol:

Zur Gesinnung: Der Film bezieht klar und eindeutig Stellung. Immer pro der beiden Journalisten. Was aus Sicht der Geschichte ja Sinn macht. Also der realen. Da der Film aber wie im Review erwähnt nicht großartig im Pathos oder ähnlichem ersäuft, wirkt er recht nüchtern in der Aufarbeitung. Ergo: Parteiisch, jau, aber nicht auf Deibel komm raus.

In diesem Sinne:
freeman

Re: Shock and Awe - Krieg der Lügen

Verfasst: 22.11.2018, 10:25
von McClane
StS hat geschrieben:
21.11.2018, 18:13
McClane hat geschrieben:
21.11.2018, 15:37
Wieso politisch einseitig? "Spotlight" fandest du doch dufte, obwohl der jetzt nicht unbedingt den Standpunkt der Kirche übernahm und sich auf die Seite der Journalisten stellte.
Das stimmt. Aber Rob Reiner ist halt ein prominenter, sich oft deutlich äußernder Demokrat bzw. Linker.
Weiß ja nicht, wieviel von dieser klaren politischen Anschauung bzw. Perspektive in den Film mit eingeflossen ist.

Hoffe auch, dass es in die "Spotlight"-Richtung geht... aber von den Kritiken her ist dieser hier schonmal weit davon entfernt.
Ich hab Rob Reiners letzte Filme nicht gesehen, aber "Eine Frage der Ehre", "Misery", "Harry & Sally" usw. waren jetzt keine kommunistischen Manifeste. Und auch ein Konservativer wie Clint Eastwood kann ja auch sehr differenzierte, den "Feind" verstehende Filme das Flags/Iwo-Jima-Projekt drehen. Was Reiners Einstellung jetzt genau an dem Film ändern soll, kann ich jetzt (ohne ihn gesehen zu haben) auch nicht ahnen. Dass es keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab und der Kriegsgrund eine fette Lüge war, darüber brauchen wir nicht mehr streiten, oder?

Re: Shock and Awe - Krieg der Lügen

Verfasst: 22.11.2018, 13:18
von StS
Das ist ja die Sache: Heute sind einige Sachen klar, die damals einfach nicht klar waren. Daher besteht bei solchen Projekten natürlich immer die Gefahr, die Geschichte einseitig zu erzählen - also vereinfacht ausgedrückt "diese guten Leute haben damals schon erkannt, was die bösen Politiker nicht wahrhaben wollten oder bewusst ignoriert haben" (oder so ähnlich). Im Nachhein ist mal halt oft schlauer. Wie gesagt: Storys dieser Art mag ich ja - aber wegen Reiners Gebaren in letzter Zeit war ich halt skeptisch, wie er da wohl rangegangen ist...