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Songbird

Verfasst: 23.03.2021, 20:16
von McClane
Songbird

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Originaltitel: Songbird
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2020
Regie: Adam Mason
Produktion: Michael Bay u.a.
Darsteller: K.J. Apa, Sofia Carson, Craig Robinson, Bradley Whitford, Alexandra Daddario, Peter Stormare, Paul Walter Hauser, Demi Moore, Lia McHugh, Elpidia Carrillo, Andrew Howard u.a.

Regisseur und Co-Autor Adam Mason dreht „Songbird“ unter Corona-Bedingungen und machte die Pandemie zum Thema. Im Jahr 2024 hat sich das Virus durch Mutationen verschlimmert, nur die Immunen dürfen vor die Tür. Als seiner nicht-immunen Liebsten die Abschiebung in eine Quarantäne droht, wächst einer von ihnen über sich hinaus. Einer der Produzenten dieses Mixes aus Drama, Thriller und Sci-Fi ist Michael Bay.

:liquid4:

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Re: Songbird

Verfasst: 24.03.2021, 06:57
von SFI
So kann man „Songbird“ in seiner Ausschlachtung der Corona-Pandemie sicherlich unangemessen oder geschmacklos finden, in erster Linie ist er aber eigentlich nur egal.
Das war der Grund für meinen vorzeitigen Abbruch. Schade, ich hatte bei dem Gejammer im Vorfeld auf Kontroversen gehofft.

Re: Songbird

Verfasst: 26.03.2021, 12:03
von StS
Songbird“ (2020) ist ein unter Pandemie-Bedingungen (u.a. mit einem sehr kleinen Team) gedrehter, im Jahr 2024 angesiedelter „Corvid 23“-Thriller von Michael Bay (Produzent) und Adam Mason (Drehbuch und Regie). Ja, der Streifen ist oberflächlich, vorhersehbar und durchweg „schlicht“ geraten – aber dennoch vermochte er mich über seine nicht einmal 80-minütige Laufzeit hinweg einigermaßen passabel zu unterhalten. Letzteres lag an einzelnen netten Einfällen (á la UV-Schleusen oder eine für jeden Morgen zur Nutzung vorschriebene Temperatur-Scan-App), einer soliden Besetzung, einigen „bedrückenden“, weil keineswegs unrealistisch anmutenden Bildern (u.a. von menschleeren Straßen) sowie der Tatsache, dass ich das Angehen der brisant-aktuellen Materie in dieser Form per se nicht als „geschmacksarm“ oder so empfinde. Schade, dass Peter Stormare´s Rolle und Performance-Weise (mal wieder) derart „drüber“ ist – was aber wiederum (wenn man es denn so betrachten möchte) mit dem „reißerischen B-Movie-Feeling“ des Ganzen harmoniert. Im Grunde hat mich der Film in mehrerlei Hinsicht an den ersten „the Purge“-Teil erinnert – mit seinem an sich reizvollen, gegenwärtig-relevanten, allerdings nicht genügend ausgeloteten Konzept sowie seinem „klein skalierten Fokus“, bei dem man so einiges bloß andeutet, jedoch nicht weiter konkretisiert (wie z.B. die Zustände in den „Quarantäne-Ghettos“ oder an anderen Orten abseits von Los Angeles)…

knappe :liquid6: