Hinsichtlich
The Smashing Machine bin ich mal wieder voll bei freeman. Dramaturgisch ist der Film ziemlich schwach. Inhaltlich ist der Verlauf sehr geradlinig, ohne aber irgendwelche besonderen Momente zu bieten. Dazu kommt, dass Entwicklungen bzw. Konflikte aufgrund dessen was man sieht, kaum nachzuvollziehen ist. Insbesondere bei den Konflikten von Kerr mit der Lebenspartnerin fragt man sich, warum das plötzlich so eskaliert und weshalb es zu einigen Äußerungen kommt. Bei der Behandlung der Suchtproblematik und dem sportlichen Verhalten, muss man sich auch anhand der Bilder irgendwie zusammenreimen, was da los sein könnte. Dadurch findet man keinen Bezug zu den Figuren. Das Paradoxe dabei ist, dass Dwayne Johnson schauspielert und das wahrlich nicht schlecht. An ihm liegt es daher nicht.
Aus meiner Sicht funktioniert das Ganze eher als Dokumentation. Da wäre es möglich auch zu den Bildern ein paar Dinge zu erläutern, so dass man diese auch einordnen kann. The Smashing Machine war für mich eine ziemliche Enttäuschung. Weder als Drama noch als Sportfilm packt einen der Film und das trotz einem stark schauspielenden Dwayne Johnson. Schade.
