Mal einige Fotos von meinem "US of A"-Trip 2007…
(Bilder anclicken zum Vergrößern)
Links die Maschine, die uns (einen Kumpel und mich) von Amsterdam aus über den Atlantik nach Chicago gebracht hat, wo wir uns in das auf der rechten Seite zu sehende Hotel einquartierten…
Die Gänge hatten zwar einen leichten „Resident Evil“-Touch, aber die Unterkunft war insgesamt auf jeden Fall echt gut. Links ein Blick auf zwei der Ebenen der Woodfield Mall in Schaumburg (nahe Chicago), eine der größten Malls des Landes…
So wie auf dem Bild links habe ich mir Chicago im Vorfeld immer vorgestellt, das mittlere beweist, dass in den USA auch gerade hier und da gestreikt wird (in diesem Fall die Rattenfänger), rechts einfach ein klassischer Anblick, wie man ihn allerorts finden kann (hier: in der großen Wartehalle des Hauptbahnhofs)…
Links die große Freilichtbühne des Millennium Parks in Chicago, rechts ein bekanntes sowie ziemlich cooles Kunstwerk („Orb“).
Zwei Aufnahmen von Downtown.
Eine große Figur, die auf einer antiken Stadtuhr in der Innenstadt thront … der „Navy Pier“ (Mall mit kleinem Vergnügungspark am Wasser) … eine weitere Ansicht einer typischen Straßenschlucht.
Ein Blick aus dem 103. Stock des höchsten Gebäudes der Vereinigen Statten ("Sears Tower").
Mit dem Zug sind wir dann runter nach St.Louis gefahren – auf dem Weg kamen wir auch an Springfield vorbei, links ist das Capitol dort zu sehen. „Mustangs“ scheinen auf den amerikanischen Straßen zur Zeit wohl sehr angesagt zu sein – jedenfalls konnte man zig davon jeden Tag sehen. Leider habe ich weder solch einen Wagen (für mich) noch ein echtes Pferdchen jener Art (für ne gute Freundin) im Handgepäck mit nach Deutschland nehmen dürfen…
Der „Arch to the West“ in St Louis.
Nun zu den Speisen des Landes: Viel, viel ungesundes Zeugs gefuttert – aber immerzu in verschiedenen Restaurants („Jack in the Box“, „Arbie´s“ etc). Für kulinarische Abwechslung war also gesorgt. Bei „Starbucks“ waren wir an insgesamt 5 Tagen (my personal „Drink of Choice“: Caramel Frappuccino). Ein Chili-Dog (Menü) musste es auch mal sein…
„Taco Bell“: Warum gibbet es die Kette eigentlich hier nicht? Nun ja, mal wieder weg vom Essen: Nahe Mount Vernon, wo mein Kumpel bei der Conti arbeitet (Auslandssemester), waren wir dann am Samstag ausgiebig wandern: Quer durch den Wald, mitten im Nirgendwo, hin zu den „Garden of Gods“, einer Felsformation, von der aus man einen grandiosen Ausblick besitzt….
War ganz lustig, so ewig durch die Backwoods zu stratzen, nur mit Karte bewaffnet – daher auch mein „Blair Witch“-Foto (links), falls man ausschließlich unsere Kameras gefunden hätte.

Trotz etlicher Verbotsschilder und der abgelegenen Region haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, die Felsen hinauf zu klettern (ne Straße führte von der anderen Seite aus ran) – und der Ausblick hat sich ja dann auch definitiv gelohnt (s.o.).
„Lustige“ Geschichte nebenbei: Nach dem Bezwingen der natürlichen Gegebenheiten kamen wir gegen Ende unseres langen Marschs zurück zum Auto (in dessen Verlauf wir etlichen Typen mit Waffen begegneten) an so einem kleinen, einsamen Hillbilly-Shop am Straßenrand vorbei, wo wir uns noch etwas verpflegten – beim Eintreten meinte die „Dame“ hinterm Tresen sogleich:
„You Guys enjoying Nature?“
„Jip.“
„Good that you did that today – after Sunday it´s Shotgun-Season!“
„O-kay.“
Danach erst fiel unser Blick auf eine Wand des Ladens, die nur aus Fotos von „Jägern“ (die jüngsten waren wohl so um die 10) mit ihren Knarren und erlegten Tieren bestand.
Yeee-Haw! Wie auch immer: Weder im Wald noch im Ghetto (wo wir uns als „weiße Minderheit“, sprich: die einzigen „Weißen“ weit und breit, „Saw 4“ ansahen) wurde keiner von uns an- oder erschossen…
Links noch eine Aufnahme des zu bewältigenden Terrains, rechts schon der Abflug gen Heimat…
Fazit:
Sehr unterhaltsamer, wenn auch nicht gerade erholsamer Urlaub. Chicago, St.Louis und Mt.Vernon sind jeweils auf ihre Weise okay – aber (natürlich) kein Vergleich zu NY oder so. Der beste Film, den ich gesehen habe, war „Wristcutters – a Love Story“, habe Gefallen an den Bands „Flyleaf“ und „Paramore“ gefunden, bin in Sachen Kosten dank des grandiosen Dollar-Kurses überraschend günstig weggekommen und mag Al Gore (bzw. seine Bemühungen) umso weniger, da wir es der globalen Erderwärmung zu verdanken hatten, dass der Regen ausblieb und es für die Jahreszeit und Region ungewöhnlich warm war…
