
Tracks:
"Runnin' with the Devil" – 3:35
"Eruption" – 1:42
"You Really Got Me" – 2:37
"Ain't Talkin' 'bout Love" – 3:49
"I'm the One" – 3:46
"Jamie's Cryin'" – 3:30
"Atomic Punk" – 3:01
"Feel Your Love Tonight" – 3:42
"Little Dreamer" – 3:22
"Ice Cream Man" 3:19
"On Fire" – 3:00
Band:
David Lee Roth – Vocals
Eddie Van Halen – Guitar
Michael Anthony – Bass
Alex Van Halen – Drums
Kritik:
1978 revolutionierte ein Mann im Alleingang Solotechnik der E-Gitarre. Was er vor allem auf "Eruption" ablieferte, war vorher so noch nie da gewesen. Damals schrie die Fachwelt auf, Studiotricksereien a la schnelleres Ablaufen, mehrer Spuren parallel gemischt und ähnliches war zulesen. Doch weit gefehlt, live stellte dieser Gitarrist unter Beweis das es keine Tricks waren die er beherrschte. Ja um es mal genau zusagen: seine Technik, bzw. die Grundlage derer, war schon seit zig Jahren bekannt, mit nur einem Unterschied, das niemand Möglichkeiten dieser Erkannte und sie so erweiterte wie er es tat. Nicht nur beeinflusste er maßgeblich andere Seitenhexer wie Malmsteen, Zakk Wylde und Co, sondern ist mitverantwortlich für die Kreation der Fat-Strat ( Stratocaster-Gitarre mit einem Humbucker anstatt Singlecoil) und die Entwicklung des Floyd Rose- Tremolo-Systems. Klar der versierte Gitarrist und Metal/Hard Rock-Fan weiß von wem die Rede ist: EDDIE VAN HALEN. Seine Band schlicht Van Halen genannt genauso wie deren gleichnamige Debüt.
Diese beginnt schon mit einem Klassiker: "Runnin' with the Devil". Meine Fresse was ein Riff, was für ein Song , was für ein Sound. Man kann gar nicht glauben das diese CD schon 30 Jahre auf den Buckel hat so druckvoll und klar kommt der Sound in der Remasterd Version daher. Ted Templeman hat wahrlich eine saubere Produktion abgeliefert. David Lee Roth schreit sich die Seele aus dem Leib und die Rhythmus-Sektion bestehend aus Michael Anthony und Alex Van Halen macht einen tatellosen Job. Was ein geiles Teil.
So gilt es für die ganze Cd. Sei es die Gitarren-Mastubations-Orgie "Eruption", das legendäre "Ain't Talking' bout Love" mit vielberühmten Intro oder "Atomic Punk", was zeigt was man mit einem Flanger (Effektgerät für Gitarre) so alles machen kann. Hier killt "All Killers, No Fillers". Zu recht ein Klassiker, den jeder Rockfan und/oder Gitarrist im Regal haben sollte.
