Jurassic Park I - III + Jurassic World I - IV
Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - III
Ich werd das nächste Mörderhitzen-WE auch im Kino hocken und die Dinos bestaunen.
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freeman
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Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - III
Bin auf eure Meinungen gespannt, glaube allerdings nicht, dass der bei euch zünden wird. Mit einer Kritik wird es bei mir übrigens auch nix mehr, dafür war er mir dann im Abgang doch zu egal, als dass ich da jetzt noch ein Resümee finde. Also die 5 vom McClane geht schon irgendwie in Ordnung, auch wenn ich beim ersten Drüberfliegen inhaltlich ein paar Punkte anders sehe.
Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - III
Ich fand den dritten World fürchterlich. Zerfahrene, völlig überladene Geschichte, viel zu lang... wieso setzt man auf Gen-Heuschrecken und eine Kinderdarstellerin, wenn man verdammte Dinos am Start hat? Nur in ganz wenigen Momenten weiß der Film seine eigentlichen Hauptdarsteller zu nutzen. Bei der Action weiß eigentlich nur die Hatz durch die Gassen von Malta zu überzeugen. Hier zeigt der Film ansatzweise das Feuer, was mit Dinos als festem Bestandteil der heutigen Gesellschaft möglich gewesen wäre. Aber dann waren die Heuschrecken ja wichtiger... echt ein Jammer!

Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - III
Bin auf einem ähnlichen Dampfer unterwegs. Würde dem Streifen ein paar extrem gelungene und auch spannende Radauszenen bescheinigen wollen (Malta, Flugzeugabsturz plus Federviech), hatte aber dazwischen große Mühe, wach zu bleiben. Zwei Storys, die über eine viel zu lange Laufzeit hinweg nie zusammenfinden, die abgefuckten Heuschrecken, der lachhaft unböse Campbell Scott, die seltsame Idee, die Dinos in den Dolomiten zu parken, das gar nicht Durchstarten-Lassen der Grundidee "Menschlein muss um Vorherrschaft fürchten", die seltsame Figur der Pilotin,... Erstaunlich auch, wie sehr Chris Pratt hier keine Rolle spielte und ihm die alte Besatzung mehr als einmal die Butter vom Brot nahm. Am Ende holt man dann einfach wieder alle großen Dinos raus und Schluss. Echt enttäuschendes Finish eines ohnehin nicht sonderlich gelungenen Neustarts. Zumindest aber minimal besser als der miese Vorgänger.
,5
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freeman
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Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - III
Gestern konnte ich die Dinos auch endlich mal im Kino sichten und bin insgesamt ganz zufrieden. Ganz klar geht der Film zu lang, ist zumindest in der ersten Hälfte viel zu überladen und erinnert mit den ständigen Wechseln der Locations eher an „James Bond“ oder „Mission: Impossible“. Dennoch konnte ich mich mit der Herangehensweise anfreunden, es gibt viele coole, memorable Szenen (u.a. Malta oder der Flugzeugabsturz inkl. anschließender Suspense-Szene, die zudem hervorragend inszeniert wurde) und das „Treffen der Generationen“ funktioniert sehr gut, nachdem die Handlungsstränge den Großteil der Laufzeit parallel zueinander verlaufen. Die Grundidee, dass die wahre Gefahr immer vom Menschen und nicht von den Dinos ausgeht, wurde mit den mutierten Heuschrecken dann ähnlich grobschlächtig wie im Original aufgegriffen - hat mich aber wenig bis gar nicht gestört. Insgesamt ein okayer Abschluss, dessen bisweilen heftigen Verrisse nicht immer nachvollziehbar sind.
Mit dickem Dino-Nostalgie-Bonus-Punkt
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Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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Re: Jurassic World: Ein neues Zeitalter
Jurassic World: Die Wiedergeburt

"Jurassic World: Die Wiedergeburt“ kommt zwar ohne das Personal der Vorgänger-Trilogie aus, schließt aber mehr oder weniger nahtlos daran an. Söldnerin Scarlett Johansson, Paläontologe Jonathan Bailey und Bootskapitän Mahershala Ali gehören zu einer Spezialisten-Crew, die mit Pharma-Vertreter Rupert Friend zu einer Dino-Insel in Äquatornähe aufbrechen, um Blutproben zur Entwicklung neuer Herzmedikamente einzusammeln.

Hier geht's zur Kritik

"Jurassic World: Die Wiedergeburt“ kommt zwar ohne das Personal der Vorgänger-Trilogie aus, schließt aber mehr oder weniger nahtlos daran an. Söldnerin Scarlett Johansson, Paläontologe Jonathan Bailey und Bootskapitän Mahershala Ali gehören zu einer Spezialisten-Crew, die mit Pharma-Vertreter Rupert Friend zu einer Dino-Insel in Äquatornähe aufbrechen, um Blutproben zur Entwicklung neuer Herzmedikamente einzusammeln.
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Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]
Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - III
Jau, gehe ich mit. Gareth Edwards weiß durchaus ein paar gelungene Konzeptszenen in sein Dschungel-Abenteuer zu integrieren (das sich nun grob an Spielbergs "Lost World" orientiert, wo "Jurassic World" noch den Originalfilm neu interpretierte). Diese Szenen wirken aber immer wie isolierte Abschnitte in einem Themenpark-Fahrgeschäft, sogar inklusive natürlicher Barrieren, die Gefahren- und Sicherheitszone sichtbar im Bild platzieren - wie das seichte Wasser vor der Küste, in das der Mosasaurus nicht gelangen kann, oder Felsen am Fluss, durch die der T-Rex nicht passt. So stark die zugehörigen Sequenzen in Sachen Spannungsaufbau und Thrill-Faktor isoliert betrachtet auch geraten sein mögen, sie werden einfach nicht zu einem rundum packenden Abenteuer verwoben.
Dabei ist der Ansatz, die Dinos wieder in ihrer natürlichen Umgebung zu zeigen, ja gar nicht so verkehrt. Aber das Figurenmaterial gibt einfach zu wenig her. Familienkonflikte auf der einen Seite und Kapitalismus-versus-Humanismus-Debatten auf der anderen Seite decken unter Rückgriff auf scherenschnittartige Figuren lediglich Basics ab.
Wo bei Spielberg vor allem aber durchweg die Faszination der Wissenschaft in Verbindung mit ihren Gefahren spürbar wurde, da gibt es hier nur blasse Erinnerungen an diese Qualitäten in Form halbgarer Verweise auf alle Teile der Originaltrilogie, mit denen die Bedrohlichkeit, aber auch das Faszinosum der Tiere nie so treffgenau auf den Punkt gebracht wird wie dort, obwohl sogar versucht wird, etliche Signature-Szenen mit neuen Dinosauriern zu kopieren, die aber durch ihre genetische Künstlichkeit auf den zerstörerischen Erschafferdrang des Menschen verweisen und schon deshalb nicht viel mit der ursprünglichen Dino-Mania aus Spielberg-Zeiten zu tun haben. Wenn am Ende ein Mutant auf den Plan tritt, den sein Schöpfer guten Gewissens hätte "Licker-o-saurus" oder "Giger-o-saurus" taufen können, fühlt man sich schlichtweg in der falschen Franchise.
Verständlich derweil, dass man sich mit dem Zeitsprung des Zivilisationschaos aus dem letzten Teil entledigen wollte, zumal sich dadurch die Möglichkeit bietet, den Plot in den politischen Dienst der Klimawandel-Debatte zu stellen. Nur geht damit einfach viel von der Unschuld verloren, die in den ersten Abenteuern der Jurassic-Reihe schlummerte. Wenn man beide Augen zudrückt, kann "Jurassic World: Die Wiedergeburt" aufgrund seines flotten Tempos und seiner spannenden Etappen trotzdem etwas sein, das die letzten drei Filme nicht waren. Wenn man sich dann aber noch einmal daran erinnert, wie echt die Illusion des Aufeinandertreffens zwischen Mensch und Dinosaurier in der Wildnis des fast drei Jahrzehnte alten "Lost World" im Vergleich wirkte, ist es schwer, eine gewisse Enttäuschung zu unterdrücken.

Dabei ist der Ansatz, die Dinos wieder in ihrer natürlichen Umgebung zu zeigen, ja gar nicht so verkehrt. Aber das Figurenmaterial gibt einfach zu wenig her. Familienkonflikte auf der einen Seite und Kapitalismus-versus-Humanismus-Debatten auf der anderen Seite decken unter Rückgriff auf scherenschnittartige Figuren lediglich Basics ab.
Wo bei Spielberg vor allem aber durchweg die Faszination der Wissenschaft in Verbindung mit ihren Gefahren spürbar wurde, da gibt es hier nur blasse Erinnerungen an diese Qualitäten in Form halbgarer Verweise auf alle Teile der Originaltrilogie, mit denen die Bedrohlichkeit, aber auch das Faszinosum der Tiere nie so treffgenau auf den Punkt gebracht wird wie dort, obwohl sogar versucht wird, etliche Signature-Szenen mit neuen Dinosauriern zu kopieren, die aber durch ihre genetische Künstlichkeit auf den zerstörerischen Erschafferdrang des Menschen verweisen und schon deshalb nicht viel mit der ursprünglichen Dino-Mania aus Spielberg-Zeiten zu tun haben. Wenn am Ende ein Mutant auf den Plan tritt, den sein Schöpfer guten Gewissens hätte "Licker-o-saurus" oder "Giger-o-saurus" taufen können, fühlt man sich schlichtweg in der falschen Franchise.
Verständlich derweil, dass man sich mit dem Zeitsprung des Zivilisationschaos aus dem letzten Teil entledigen wollte, zumal sich dadurch die Möglichkeit bietet, den Plot in den politischen Dienst der Klimawandel-Debatte zu stellen. Nur geht damit einfach viel von der Unschuld verloren, die in den ersten Abenteuern der Jurassic-Reihe schlummerte. Wenn man beide Augen zudrückt, kann "Jurassic World: Die Wiedergeburt" aufgrund seines flotten Tempos und seiner spannenden Etappen trotzdem etwas sein, das die letzten drei Filme nicht waren. Wenn man sich dann aber noch einmal daran erinnert, wie echt die Illusion des Aufeinandertreffens zwischen Mensch und Dinosaurier in der Wildnis des fast drei Jahrzehnte alten "Lost World" im Vergleich wirkte, ist es schwer, eine gewisse Enttäuschung zu unterdrücken.
Jurassic World: Die Wiedergeburt
Für mich war "Jurassic World: Die Wiedergeburt" einfach mal ehrlich zu sich selbst und hat das geboten, was alle sehen wollen: Tolle, perfekt getrickste Dinoviecher in Action. Die Story drumherum ist der pure Kokolores und total egal. Sie hat mich allerdings auch nicht gestört, sondern hielt die Spektakelszenen gut zusammen. Einzig dass die Handlung auf zwei Parteien verteilt wurde, von der die der Familie wirklich null funktionierte, nervte ein wenig. Ansonsten kann man farbsatte Bilder, tolle Dschungelsettings, eine sexy, ständig wissend lächelnde Scarlett und fette Dino-Action bewundern. Ich zumindest hatte meinen Spaß, weitaus mehr als bei den letzten beiden Jurassic-World-Lamern.

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Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - IV
Jurassic World: Die Wiedergeburt
Der siebte Aufguss eines Teebeutels ist keines Schluckes wert, erst recht nicht aus dem Biomüll. Die Wiedergeburt ist aufgrund der immer selben Schablonen und der wiederkäuenden Versatzstücke nicht einfach nur langweilig oder öde, sondern dreist und unverschämt. Im Grunde könnte man den Film auch Godzilla oder King Kong nennen und sollte plötzlich Superman auftauchen, um Distortus rex mit seiner Doomsday Visage durch den Berg zu prügeln, wäre es auch ok.

Der siebte Aufguss eines Teebeutels ist keines Schluckes wert, erst recht nicht aus dem Biomüll. Die Wiedergeburt ist aufgrund der immer selben Schablonen und der wiederkäuenden Versatzstücke nicht einfach nur langweilig oder öde, sondern dreist und unverschämt. Im Grunde könnte man den Film auch Godzilla oder King Kong nennen und sollte plötzlich Superman auftauchen, um Distortus rex mit seiner Doomsday Visage durch den Berg zu prügeln, wäre es auch ok.
Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - IV
Immerhin kein Abbruch, auch eine Adelung. So schlimm isser also net.
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Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - IV
Lag an dem Berg Bügelwäsche, der war gigantischer als der Film.
Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - IV
Bügeln, stammt das net aus der gleichen Zeit wie die Dinos im Film? 
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Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - IV
Jurassic World: Die Wiedergeburt
Jurassic World: Rebirth – Tagebucheintrag eines Entscheidungsträgers bei UNIVERSAL
Heute wieder im Stall.
Die Kuh steht da, stolz und leer.
Auf dem Halsband: Jurassic World: Rebirth.
Ich greife zur ersten Zitze:
Tssss-Tssss.
Ein Tropfen Nostalgie.
Tssss-Tssss.
Ein Schuss CGI.
Tssss-Tssss.
Ein Cameo, ein Remix vom alten Theme, ein „Remember this?“ in Zeitlupe.
Das Publikum sabbert, das Management klatscht.
Nächste Zitze:
Tssss-Tssss.
Scarlett rennt, Dinos schreien, wir nennen’s „Reinvention“.
Ich nenne’s: Auspressen bis zum letzten Tropfen.
Nächste Zitze:
Tssss-Tssss.
Die letzten Tropfen Retromilch.
Zäh, lauwarm, schmeckt nach 1993.
Wir lächeln. Wir buchen Rekorde. Wir tun so, als wär das Leben im Stall schön.
Aber ich weiß:
Der Euter hängt schlaff.
Die Kuh will schlafen.
Und ich bin ebenso retromüde.
Da ist noch eine Zitze:
Tssss-Tssss.
Noch ein Trailer.
Tssss.
Noch ein Spin-off.
Tssss.
Bis nix mehr kommt außer Staub und Merchandise.
Jurassic Park - mein Herz gehört dir. Aber bitte, liebe Filmgötter. Lasst es nun sein.

Jurassic World: Rebirth – Tagebucheintrag eines Entscheidungsträgers bei UNIVERSAL
Heute wieder im Stall.
Die Kuh steht da, stolz und leer.
Auf dem Halsband: Jurassic World: Rebirth.
Ich greife zur ersten Zitze:
Tssss-Tssss.
Ein Tropfen Nostalgie.
Tssss-Tssss.
Ein Schuss CGI.
Tssss-Tssss.
Ein Cameo, ein Remix vom alten Theme, ein „Remember this?“ in Zeitlupe.
Das Publikum sabbert, das Management klatscht.
Nächste Zitze:
Tssss-Tssss.
Scarlett rennt, Dinos schreien, wir nennen’s „Reinvention“.
Ich nenne’s: Auspressen bis zum letzten Tropfen.
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Die letzten Tropfen Retromilch.
Zäh, lauwarm, schmeckt nach 1993.
Wir lächeln. Wir buchen Rekorde. Wir tun so, als wär das Leben im Stall schön.
Aber ich weiß:
Der Euter hängt schlaff.
Die Kuh will schlafen.
Und ich bin ebenso retromüde.
Da ist noch eine Zitze:
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Noch ein Trailer.
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Noch ein Spin-off.
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Bis nix mehr kommt außer Staub und Merchandise.
Jurassic Park - mein Herz gehört dir. Aber bitte, liebe Filmgötter. Lasst es nun sein.
Re: Jurassic Park I - III + Jurassic World I - IV
Und Gott so: Nope! (viewtopic.php?f=36&t=24378)Aber bitte, liebe Filmgötter. Lasst es nun sein.
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