Supergirl (2026)

Filme, die viel kosten und oft nicht das halten, was der Trailer verspricht.
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Supergirl (2026)

Beitrag von McClane » 25.06.2026, 08:23

Supergirl

Bild

Originaltitel: Supergirl
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2026
Regie: Craig Gillespie
Darsteller: Milly Alcock, Eve Ridley, Matthias Schoenaerts, Jason Momoa, David Corenswet, David Krumholtz, Emily Beecham, Diarmaid Murtagh, Ferdinand Kingsley, Emily Piggford, Bruce Lennox u.a.
Sprecher: Seth Rogen u.a.

Als zweiter Film im neu gestarteten DC-Universum legt „Supergirl“ den Fokus auf die titelgebende Cousine von Superman. Die will eigentlich nur in Ruhe Party machen, muss aber aktiv werden, als mörderische Briganten ihren Hund Krypto vergiften. Milly Alcock als Titelfigur wird von Jason Momoa als Lobo und Eve Ridley als Mädchen auf Rachefeldzug bei der Jagd auf Oberschurke Matthias Schoenaerts unterstützt.

:liquid5:

Hier geht's zur Kritik
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von McClane » 25.06.2026, 08:24

Platzhalter für ein mögliches Sequel
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von McClane » 25.06.2026, 08:24

Platzhalter für einen möglichen dritten Teil
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von StS » 27.06.2026, 15:35

James Gunn über das Drehbuch des Films: "Incredible. (...) above and beyond anything I hoped it would be."
Alle nach Ansehen des Films: Das Drebuch ist die mit Abstand größte Schwäche.
:lol:
Zudem sei der Baddie schwach, wären die "Guardians"-Einflüsse unverkennbar und wird das Ganze (nach seiner "Superman" Version) kommerziell wieder kein richtiger Erfolg werden. Ein generelles Umdenken bei DC und ein Austausch der Position wäre langsam keineswegs verkehrt. Und bitte nicht wieder jemanden von "Marvel" rüberholen...

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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von McClane » 27.06.2026, 23:56

Ich glaube, für deine Gunn-Obsession gibt es was von Ratiopharm :wink:

Aber warum er das Projekt in die Hände einer Drehbuchdebütantin gegeben hat, ist mir auch schleierhaft.

Unter Trumpfreund Ellison wird sich eh zeigen, wie lange sich ein Trumpkritiker wie Gunn im Amt halten wird. Aber vielleicht übernimmt dann Trump-Buddy Brett Ratner nach "Rush Hour 4"... wahrscheinlich kommt bald die präsidiale Aussage, dass "X-Men: The Last Stand" der weltbeste Teil der Reihe und Superheldenfilm überhaupt war :lol: :lol:
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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von Vince » 08.10.2026, 07:47

Hier ist das Produktionsdesign der Star. Rockstar, genauer gesagt. Suhlt sich im Schmutz der rostbraunen Oberflächen, die von unfruchtbaren Planeten, Industrieanlagen oder unzureichend gewarteten Raumschiffen abstrahlen. Western-Einflüsse inklusive, mitsamt Saloon und einsamer Hütte in der Ödnis. Trocken wie Staub. Flüssig scheint in diesem Tech-Noir-Morgensuffkoma ohnehin nur der Alkohol zu sein.

Natürlich wird damit bewusst ein Kontrast zu den kristallklaren Eisflächen der vorausgehenden „Superman“-Verfilmung gesetzt. Und zur Reinlichkeit von Superman selbst. Letztlich spiegelt all die Unordnung die rebellische Persönlichkeit von Supergirl wieder, die alles ist, nur nicht das genetische Abbild ihres Cousins.

Sie kann aber fluchen wie ein Rohrspatz und saufen wie ein Loch, im Kosmos der Comicverfilmungen ist sie bereits ein wenig zu spät dran, um Pionierarbeit für den Rock'n'Roll zu leisten. Milly Alcock macht das an und für sich nicht schlecht, aber die Attitüde, die ihr von der Anlage der Figur aufgedrückt wird, mutiert zwangsläufig zur Entsprechung eines abwaschbaren Tattoos, spätestens als der Harte-Göre-mit-weichem-Herzen-Plot stromlinienförmig auf seine vorhersehbare Auflösung zusteuert.

Das groß erwartete Debüt von Alien-Kopfgeldjäger Lobo, der im Comic all das verkörpert, was dieser Film will, passt derweil zumindest in Sachen Physik; als er umnebelt von Winkelschatten durch die Spelunke stapft und schwer die Ketten rasseln, möchte man dem Barkeeper glatt fröhliche Weihnachten wünschen. Momoa bringt auf jeden Fall die nötige Wucht für die Rolle mit. Streckenweise könnte man meinen, das 2,39:1-Bildformat sei nicht breit genug für ihn. Auch wenn seine Bäckchen vielleicht einen Hauch zu gesund strahlen unter dem blassfahlen Makeup. Aber auch ihm wird von der DCU-Maschinerie eine Gewaltdrossel eingesetzt und seine Handlungsfreiheit eingeschränkt, weil er nicht mehr zu tun bekommt als hin und wieder als Space-Chopper choppender Chopper mit Enterhaken den Plot wieder auf die Spur zu bringen und Supergirl den Weg freizuräumen. Matthias Schoenaerts bleibt indes als gepiercter Weltraumpirat eine irrelevante Fußnote, Kanonenfutter mit Schrot im Gesicht und dahingehend ein Beispiel für das Villain-Problem einer Überzahl an Superheldenverfilmungen.

Das kommt alles nicht überraschend. Überraschend ist vielmehr, dass es Craig Gillespie irgendwie schafft, mit diesen auf den ersten Blick nur mäßig inspirierenden Zutaten ein unterhaltsames Puzzlestück für den Anarcho-Weltenbau von James Gunn abzuliefern. Wenigstens führt eine Reiseroute mit Panorama-Aussicht durch die Galaxien und prüft jedes der schrulligen Sets auf Herz und Nieren. Beim fröhlichen Teleportieren durch den Weltraumbus und vor allem bei der Randale auf der Außenfläche eines Raumschiffs kommt man durchaus auf seine Kosten. Spaß macht das unter dem Strich tatsächlich mehr als das vorausgehende Superman-Reboot, dessen Titelheld nun noch einmal eine Spur biederer wirkt als ohnehin bereits. Danke, Supergirl.
:liquid6:

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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von freeman » 08.10.2026, 18:16

Den habe ich mir wegen Milly Alcock auch deutlich früher gegönnt als zunächst geplant. Und wurde von dem Streifen gut unterhalten. Die zahlreichen Sets gingen mir gut runter, das Planetengehoppe hatte was, ich mag den CGI-Doggo (das beste am Superman-Film von Gunn) und war eben gespannt auf Lobo. Letzterer hat mir den Spaß dann fast vergellt. Das wirkt teils schon brachial wie peinliches Cosplay, das Momoa, sich wie gewohnt einfach selbst spielend, hier abliefert. Der Figur wird er auf jeden Fall nie gerecht. Zu keiner Sekunde. Auch optisch nicht. Dass der Film mit ihm auch nicht wirklich etwas anzufangen weiß, ist klar, wenn er zum dritten oder vierten Mal sinnlos mit seinem Chopper über den Bildschirm kreuzt. Zudem wirkt die Action rund um ihn und seinen Chopper auch seltsam hakelig. Allgemein würde ich den Film nicht aufgrund seiner Action empfehlen, die bleibt nämlich arg generisch und im imo aktuell überreizten Gunn-Duktus gehalten. Trotzdem hatte ich meinen Spaß mit der rotzigen Milly und würde ehrlicherweise lieber einen weiteren Supergirl-Film mit einem dann hoffentlich geileren Lump statt einem weiteren Superman-Film sehen wollen.
:liquid7:

In diesem Sinne:
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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von Vince » 08.10.2026, 18:21

Naja, er ist so nah dran, wie man es bei einem Film dieser Klasse erwarten kann. Für einen echten Lobo bräuchte man eigentlich zwingend eine vom DCU völlig autonome Umsetzung mit allen Freiheiten. Da kann man noch lange warten.

Bin in Bezug auf meine Comichelden von damals viel optimistischer bei solchen Projekten wie der Sam & Twitch-Serie, wo nicht so ein gewaltiger Apparat dahinter steht.

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Re: Supergirl (2026)

Beitrag von freeman » 08.10.2026, 18:25

Vince hat geschrieben: ↑
08.10.2026, 18:21
Für einen echten Lobo bräuchte man eigentlich zwingend eine vom DCU völlig autonome Umsetzung mit allen Freiheiten. Da kann man noch lange warten.
Da kann man freilich schon jetzt ein "Wird nie kommen" dran hängen. :lol:

In diesem Sinne:
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