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Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 13.06.2026, 17:38
von McClane
Masters of the Universe

Bild

Originaltitel: Masters of the Universe
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2026
Regie: Travis Knight
Darsteller: Nicholas Galitzine, Camila Mendes, Jared Leto, Idris Elba, Alison Brie, Morena Baccarin, James Purefoy, Charlotte Riley, Jóhannes Haukur Jóhannesson, Jon Xue Zhang, Kojo Attah, Sam C. Wilson, Dolph Lundgren u.a.

„Masters of the Universe“, die Zweite. Nach dem unterfinanzierten Kinoflop von 1987 kommen He-Man und seine Freunde nun als Big-Budget-Blockbuster ins Kino, in dem Nicholas Galitzine den Helden gibt, der auf der Erde aufwächst und als junger Mann zurück nach Eternia muss, um Skeletor auf die Mütze zu geben. Dolph Lundgren schaut zur Staffelstabübergabe für einen Cameo vorbei.

:liquid5:,5

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Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 13.06.2026, 17:39
von McClane
Platzhalter für ein mögliches Sequel

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 13.06.2026, 17:39
von McClane
Platzhalter für einen möglichen dritten Teil

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 13.06.2026, 18:11
von StS
Warum der (minimale) Wertungsunterschied zwischen LL und AF? :wink:

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 13.06.2026, 18:47
von McClane
5,5 kann man ja je nach Laune auf- oder abrunden :wink: . Schwanke immer noch zwischen einer 5 und 6, das kann sich je nach Stimmungslage ändern.

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 17.06.2026, 18:40
von freeman
Ich hatte mit dem neuen Masters wirklich von Anfang an meine liebe Not. Der Film wird so massiv mit Ironie zugepflastert, dass man durchgehend das Gefühl hat, dass die Macher sich kaum weit genug von der Idee, einen He-Man-Film drehen zu wollen, distanzieren konnten. Alles versucht man zu brechen, nichts soll ernst genommen werden. Das sorgte dafür, dass ich mit allen Figuren mega fremdelnde. Denn wenn der Film seine Figuren nicht mag, wie sie sind, warum sollte ich das tun? Zur Filmmitte hing ich dann gelangweilt im Sessel. Der Film hat zwar ein ordentliches Tempo und es passiert immer wieder was, aber ich fand überhaupt nicht hinein. Das Ganze wirkte immer krampfiger darum bemüht, ja nicht zu sehr irgendwas um He-Man zu erzählen.

Die Geschichte ist obendrein ein langweiliger Platzhalter und immer wieder wirds dann doch Wookie-Pupookie. Frauen sind die besseren Helden und die besseren Männer. Der Race-Swap rund um Idris Elba. Wie konnte freeman so was sagen? Buuuh! Aber hey, der war mir vollkommen egal, was mich viel mehr fuchste, war, dass Elba in der Rolle nichts taugte und nichts aus ihr herausholen konnte. Am geilsten war aber definitiv der Moment, in dem der Film versuchte, einen Gag um den He-Man (also den Mann-Mann) zu lancieren, der komplett in die Buchse ging und damit endete, dass He-Man selbst sich einen abkrampft, wenn er laut Drehbuch sagen soll: Ich bin ein Mann und ein echter Held. Klasse. Sowas darf man in Hollywoodfilmen ja nicht mehr sagen. Und passiert es, wirds zur genialen Lachnummer. Peinlich.

Und der viel zu lange Film wurde länger und länger und länger. Was mir gefiel, war die angenehm knallig bunte Optik. Ich fand den Hauptdarsteller eigentlich ganz okay, mir tat nur leid, dass er wokiemäßig halt einen absoluten Waschlappen geben muss, selbst wenn er "die Kraft" hat. Jared Letos Knallchargennummer machte zumindest Spaß und erinnerte mich tatsächlich an die zwei oder drei Folgen der Trickserie, die ich mal gesehen hatte. Auch die Umsetzung seines Schädels gefiel. Allgemein waren auch die Effekte okay. Seltsam unentschlossen fand ich den Score. Dafür gefiel mir die eine oder andere Actionszene. Leider ging denen eine gewisse Eigenständigkeit vollkommen ab. Da hätte ich mehr erwartet, auch angesichts des Budgets. Im Grunde hat der Film-He-Man halt ein Schwert und kann da mal nen Blitz rausschießen lassen. Das kann ich auch... jeden Tag aufm Klo - OHNE Schwert.

Kurzum: Das schlechte Abschneiden am Boxoffice kann ich vollends nachvollziehen. Ein Film, den keiner wollte, zu einem Thema, das Hoillywood nicht mehr unbefangen bedienen kann, in relativ beliebiger Blockbuster-Verpackung ohne echten Mehrwert. Kann man sich sicher einmal anschauen, danach spult man aber nur noch zu der Szene mitm Dolph.
:liquid4:

In diesem Sinne:
freeman

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 18.06.2026, 15:49
von kami
freeman hat geschrieben:
17.06.2026, 18:40
Ich hatte mit dem neuen Masters wirklich von Anfang an meine liebe Not. Der Film wird so massiv mit Ironie zugepflastert, dass man durchgehend das Gefühl hat, dass die Macher sich kaum weit genug von der Idee, einen He-Man-Film drehen zu wollen, distanzieren konnten. Alles versucht man zu brechen, nichts soll ernst genommen werden. Das sorgte dafür, dass ich mit allen Figuren mega fremdelnde. Denn wenn der Film seine Figuren nicht mag, wie sie sind, warum sollte ich das tun? Zur Filmmitte hing ich dann gelangweilt im Sessel. Der Film hat zwar ein ordentliches Tempo und es passiert immer wieder was, aber ich fand überhaupt nicht hinein. Das Ganze wirkte immer krampfiger darum bemüht, ja nicht zu sehr irgendwas um He-Man zu erzählen.
Das ist doch meiner Meinung nach die einzig richtige Methode, so einen Film heutzutage für ein möglichst weites Publikum zu erzählen und zu inszenieren. Die Vorlage ist ja nicht Herr der Ringe oder Dune, sondern eine in jeder Hinsicht absolut lausige Trickfilmserie, die eigentlich nur ein ewig langer Werbeclip für die lächerlichen Actionfiguren ist. Das darf nicht ernst genommen werden. Michael Bay hat die Transformers-Vorlage nachvollziehbarerweise ebenfalls verachtet und dementsprechend nicht ernst genommen, und heraus kam ein gigantisches Hit-Franchise.

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 18.06.2026, 18:37
von freeman
Bay hat es aber zumindest bei mir geschafft, mit fetten Bildern Figuren zu etablieren, die mir Spaß gemacht haben und für Kurzweil sorgten, obschon ich mich nie mit ihnen beschäftigt habe. All DAS hat Knight, den ich ansonsten wirklich sehr schätze, u.a. auch für seinen Transformers Beitrag und vor allem für seine hervorragenden Animationsfilme, bei He-Man bei mir NULL geschafft. Und warum darf ich ein Franchise nicht mehr ernst nehmen, um es einem heutigen Publikum zu verkaufen???

In diesem Sinne:
freeman

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 18.06.2026, 18:54
von StS
Die Zeichentrick-Serie kann man auch nicht wirklich ernst nehmen, da muss man doch mal ehrlich sein. Ich hab die als Kind stets geschaut, hatte die Figuren etc. - aber sie war schon immer recht campy, cheesy.

Der neue Film kommt jedenfalls beim Publikum (inklusive eines Großteils der Fans) postiv an - bei den Zuschauern sogar besser als bei den Kritikern. Der Imdb- und RT-Publikums-Score ist jeweils nach oben gegangen, je mehr Leute ihn gesehen haben. Wohl schade, dass er gefloppt ist. Scheint ähnlich wie bei "D&D" der Fall zu sein. Ich schau ihn dabeim. Gab keine O-Ton-Vorstellung hier.

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 18.06.2026, 19:10
von freeman
Ich nehme die Serie auch kein Stück ernst, kenne, wie bereits erwähnt, vielleicht drei Folgen und kann mir nix davon (läuft ja jede Woche im TV) länger als fünf Minuten anschauen. Trotzdem hätte man da eben mehr rausholen können. Vielleicht eben auch mit etwas mehr Ernst und mehr ECHTER Fantasy. Und es würde mich doch sehr wundern, wenn du den Masters am Ende irgendwo bei D&D siehst.

In diesem Sinne:
freeman

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 19.06.2026, 06:49
von SFI
Die Vorlage ist ja nicht Herr der Ringe oder Dune, sondern eine in jeder Hinsicht absolut lausige Trickfilmserie, die eigentlich nur ein ewig langer Werbeclip für die lächerlichen Actionfiguren ist. Das darf nicht ernst genommen werden.
Bin hier nicht ganz bei dir, kami und sehe es wie freeman. Es gab neben der Zeichentrickserie auch die Europa-Hörspiele als eigenständige Interpretation von Masters of the Universe und die waren düsterer und dramatischer als die Serie. Sie legten den Fokus eher Richtung epische Fantasy. Daraus hat sich für viele das heutige Kopfkino gebildet, denn Eternia wirkte dort wie eine Welt, die schon tausende Jahre existiert, mit Ruinen und uralten Mächten. Das erzeugte schon etwas Herr der Ringe Stimmung und vor allem Skeletor war in meiner Erinnerung mehr wie eine dunkle Bedrohung und nicht der Lump der Woche. Darum schrieb ich auch immer im Fred, dass ich mir einen ernsthaften Dreiteiler wünschte. Sozusagen Herr der Ringe World-Building mit Star Wars.

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 20.06.2026, 06:40
von Vince
Seh ich auch so, also ohne jetzt bisher den Film gesehen zu haben. Eine Prise Ironie ist bei diesem Stoff wohl wirklich unverzichtbar, aber man hätte das sicherlich problemlos düsterer aufziehen können. Die TV-Serie hat mich als Kind praktisch überhaupt nicht tangiert, ich war stark von den Hörspielen beeinflusst, und natürlich von den Figuren, und beides hab ich jetzt nicht gerade als völliges Kasperletheater wahrgenommen. Die Hörspiele hatten tatsächlich oft leichte Herr-der-Ringe-Vibes, weil da auch viele Kriegsszenarien inszeniert wurden gegen nichtmenschliche Gegner, und die Figuren hatten für mich auch diese bizarre Mensch-Monster-Mischwesen-Faszination, die dann auch später gewisse filmische Vorlieben geprägt hat.

Dass die Neuverfilmung jetzt so marvelesk geraten ist, ist schlichtweg marktwirtschaftliche Strategie, weil man eben ein neues Publikum abholen will, und nicht etwa das Ergebnis einer nicht vorhandenen Wahl.

Re: Masters of the Universe (2026)

Verfasst: 22.06.2026, 11:01
von McClane
Ich kann meinen Finger nicht drauf legen, aber irgendwas an den Europa-Hörspielen scheint die Macher des Films aus den USA jetzt nicht so tangiert zu haben. :lol: