Underworld, Evolution, Rise of the Lykans, Awakening

Filme die viel kosten aber meistens nicht das halten, was der Trailer verspricht
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Beitrag von Vince » 03.03.2009, 15:48

Dann mal noch schnell mein Senf zur Reihe: Eigentlich steh ich auf der gleichen Basis wie Hannibal, "Underworld" hat mich aufgrund seiner kalten, unnahbaren synthetischen Ästhetik und der eindimensionalen Romeo-und-Julia-Alternation nicht gerade umgehauen. Mit der Zeit hab ich ihn dann aber etwas mehr zu schätzen gelernt, soll heißen er ist dann doch öfter mal im Player gelandet. Trotzdem nur :liquid5:

Der zweite Teil konzentriert sich stärker auf die Actionaspekte, die deutlich runder ablaufen. Da fließt alles richtig rund, was mich dazu veranlasst hat, ne :liquid7: zu geben, weil ich einfach gut unterhalten wurde.

Und Underworld 3? Ja, "Prequel" ist für mich ein Prädikat, das eher abschreckt als anzieht - ähnlich übrigens wie "based on a true story", das schreckt mich auch ab, obwohl es wie das Prequel auch interessante Facetten aufbieten kann. Die Vor- und Nachteile eines Prequels hat freeman in der Kritik ja anschaulich erklärt. Aus diesem Grunde reizt mich "Underworld 3" gar nicht; wär's ein Sequel geworden, wäre ich wohl interessierter gewesen. So wird's allenfalls mal günstig für ne DVD reichen. Günstig, wohlgemerkt.

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Beitrag von freeman » 03.03.2009, 16:23

So wird's allenfalls mal günstig für ne DVD reichen. Günstig, wohlgemerkt.
Und das reicht auch ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 03.03.2009, 17:07

Also bei mir ist die 1 auch die 1, die ich mal so mit 7+ bewerten würde. Teil 2 rockt auch ganz gut und ist so ne 7!
Der Pfalzbote

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Beitrag von StS » 04.03.2009, 07:29

Die Kritik (zum 3. Teil) bestätigt eigentlich nur meine Erwartung hinsichtlich des Films - danke dafür! Wahrscheinlich kann man nicht so böse auf ihn sein, da er ja ursprünglich als "DTV"-Sequel konzipiert wurde. Entsprechend "standesgemäß" überspringe ich ihn dann auch im Kino und warte bis er auf BR zu haben ist... :wink:

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Beitrag von McClane » 04.03.2009, 09:44

Mein Senf zur Reihe

Underworld

Cooler Film, gerade für die eher niedrige Budgetklasse ein extrem stylischer Film. Die Idee mit dem Krieg Werwolf vs. Vampir ist halt mal was anderes, die Inszenierung ist gelungen und die Besetzung auch ziemlich gut. Sicher lehnt er sich teilweise arg an "Blade" an, zwischendrin zieht er sich etwas und im Bereich Action hätte man noch was drauflegen können, aber er ist doch schon recht rund.

:liquid7:,5

Underworld: Evolution

Jaja, es wird mehr geballert, mehr gefightet und mehr gesplattert, das schlägt bei mir auch positiv zu Buche. Außerdem mit mehr Budget, da ist der ganze Krawall auch ne Klasse aufwändiger. Leider hat man viele interessante Aspekte des Vorgängers einfach fallengelassen (Struktur der Vampirgesellschaft usw.) und stattdessen ein simples Verfolgungsfilmchen draus gemacht. Insofern vergisst man vieles abseits der Actionszenen schnell wieder, Len Wisemans Regie ist immer noch sehr gut, aber der Film ist etwas schwächer als der Vorgänger.

:liquid7:

Underworld: Rise of the Lycans

Die Idee ein Prequel im Mittelalter zu drehen, ist ja nicht schlecht, Rhona Mitra eine würdige Nachfolgerin für Frau Beckinsale, und die Herren Sheen und Nighy überzeugen auch. Leider erzählt der ganze Film in seinen 90 Minuten nix, was nicht auch die Flashbacks im 1er erzählt haben, der Ausgang der Geschichte ist bekannt und wird auch spannungsarm erzählt - zumal dieses "Romeo und Julia" mit Werwolf und Vampir quasi nur den 1er aufkocht. Die Sets sehen nett aus, die Regie kopiert Wisemans Stil dagegen einfallslos. Mäßig die Actionszenen, die zwar gut choreographiert sind, aber durch Wackelkamera, hektischen Schnitt und Düsteroptik runtergezogen werden.

:liquid4:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

Perry Van Shrike: "Look up 'idiot' in the dictionary. You know what you'll find?" - Harry Lockhart: "A picture of me?" - Perry Van Shrike: "No! The definition of the word idiot, cause that is what you fucking are!" [Kiss Kiss, Bang Bang]

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Beitrag von Vince » 28.08.2009, 10:29

Underworld: Rise of the Lycans
Liebloses Prequel für die schnelle Kasse, das Original kopiert vom Regiestil bis in die Haarspitzen der neuen Hauptdarstellerin hinein, von Impulsen befreit und dahingeschludert, ohne Ausrutscher, folglich ohne Aufregung, folglich ziemlich langweilig. Keine Szene bleibt in Erinnerung, weil alles gleich blaufiltrig aussieht. Dazu eine Geschichte, die man schon kennt. Aufgrund der Kürze leicht goutierbar und auch noch unterhaltend, aber mal sowas von unnütz, dass man sich beinahe schon freut, dass die nächste Fortsetzung dann doch wieder ein Handlungssequel werden soll.
:liquid4:

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Beitrag von Cinefreak » 24.04.2011, 22:12

freeman hat geschrieben:Jo, der Zweite ist mit Abstand der Beste ... imo ne echte Bombe ...

In diesem Sinne:
freeman
scheiße, wir zwei mal einer Meinung...wo soll das hinführen :wink: :lol:
Mein Herzensprojekt auf www.radiobase.de:Expect the unexpected - Newcomer und Musik und Themen rund um die Menschlichkeit - immer dienstags 20 Uhr (Wdh. sonntags 16 Uhr)

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Beitrag von StS » 25.04.2011, 09:06

Cinefreak hat geschrieben:
freeman hat geschrieben:Jo, der Zweite ist mit Abstand der Beste ... imo ne echte Bombe ...

In diesem Sinne:
freeman
scheiße, wir zwei mal einer Meinung...wo soll das hinführen :wink: :lol:
Finde den zweiten schwach - seelenlose, wenn auch schick anzusehende Daueraction, die das Drumherum (zugunsten der Ballereien) viel zu sträflich vernachlässigt.

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Beitrag von Vince » 25.04.2011, 11:31

StS hat geschrieben: Finde den zweiten schwach - seelenlose, wenn auch schick anzusehende Daueraction, die das Drumherum (zugunsten der Ballereien) viel zu sträflich vernachlässigt.
Wie jetzt, der erste hat Seele oder was? :lol:

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Beitrag von StS » 25.04.2011, 12:14

Vince hat geschrieben:
StS hat geschrieben: Finde den zweiten schwach - seelenlose, wenn auch schick anzusehende Daueraction, die das Drumherum (zugunsten der Ballereien) viel zu sträflich vernachlässigt.
Wie jetzt, der erste hat Seele oder was? :lol:
Zumindest mehr als der zweite, der einfach nur Action-Szenen aneinander reiht, während Teil eins immerhin noch den "Romeo&Julia"-Ansatz hatte und zudem einen gewissen Low-Budget-aber-trotzdem-Wow!-Flair aufwies... :wink:

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Beitrag von Vince » 25.04.2011, 14:34

Naja, null Seele ist null Seele, da konnte der zweite Teil eigentlich nicht mehr viel von wegkürzen. Deswegen fand ich es da nur konsequent, dass der mehr auf Daueraction setzt. Auf den Romeo-und-Julia-Ansatz hatte ich da gut verzichten können.

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Beitrag von StS » 25.04.2011, 14:54

:lol: Ist ja gut... "Seele" passt nicht ganz, ich weiß. :wink:

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Beitrag von Seemi » 26.04.2011, 20:06

Ich glaub ich schau mir bald mal wieder den Einser an und erkläre euch danach, warum das einer meiner Lieblingsfilme ist :lol:
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Beitrag von Vince » 26.04.2011, 21:06

Wenn man das nachvollziehen soll, musst du dir aber den Arsch abargumentieren. ;)

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Beitrag von Seemi » 26.04.2011, 21:35

Lieblingsfilme müssen nicht unbedingt nach fachlichen Apsekten herausragend sein :wink:
Gibt ja auch Trash der 10 Punkte verdient
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Beitrag von Vince » 26.04.2011, 21:51

Schon klar. Mir musst du das nicht erzählen. Ich sag nur Dreamcatcher - ein Traumfilm. ;)

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Beitrag von C4rter » 26.04.2011, 22:58

Vince hat geschrieben:Schon klar. Mir musst du das nicht erzählen. Ich sag nur Dreamcatcher - ein Traumfilm. ;)
:shock: :shock: :shock:

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Beitrag von Seemi » 26.02.2012, 11:18

Underworld - Aufstand der Lykander
Recht eindimensional wird hier die Vorgeschichte zum erstproduzierten Mittelteil der ursprünglichen Trilogie erzählt. Problem bei der Sache ist, dass man den Inhalt aus den Prequels schon kennt und kaum neue Aspekte beleuchtet werden. Es wird viel erzählt, aber die Unterdrückung der Lykaner wird zu oberflächlich behandelt, der Sinneswandel kommt dann doch zu plötzlich und auch die Strukturen der Vampirgesellschaft und deren Dominanz bleiben unerschlossen. Ein großes Manko ist, dass das komplette Setting mit der Burgfestung und der Ausstattung zu stark an Herr der Ringe erinnert. Dennoch kann man dem Streifen einen soliden Unterhaltungswert nicht absprechen.
:liquid4:

Underworld
Wird nächste Woche endlich wieder gesichtet und gereviewt
:liquid8:

Underworld - Evolution
UE setzt direkt nach Underworld ein und erzählt hauptsächlich von Selene und Michaels Flucht vor Marcus, dem einzig verbliebenen Vampiranführer. Leider werden in diesem Teil zu viel neue Figuren eingeführt ohne allzu sinnvolle Zusammenhänge zu den "Vorgängern" zu schaffen. Stattdessen krempelt man die Vorgeschichte nochmal kräftig um und Selene darf unterdessen den auf der Stelle tretenden Michael anschmachten. Dessen Wiedererwachen deklassiert sogar die kitschige Szene aus Matrix in Sachen Nachvollziehbarkeit. Dennoch unterhält auch dieser Teil recht ordentlich, obwohl verhältnismäßig wenig Action geboten wird.
:liquid6:

Underworld - Awakening
Wird heute Abend gesichtet
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Beitrag von freeman » 26.02.2012, 16:05

Viel Spaß, der vierte rockt brutal gut durch. Review liegt hier schon rum, braucht nur nen runden Abschluss.

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Beitrag von Seemi » 08.03.2012, 19:40

Underworld Awakening
Underworld streift das Mythen&Legenden-Gewand mit all den Verweisen auf die Entstehungsgeschichte um Vampirräte etc. ab und gibt in der Neuzeit Vollgas. Allerdings lässt man dabei jegliche Logik auch gleich links liegen und kopiert munter Resident Evil und schon wieder eine Matrix-Reanimations-Szene. Am Ende hat man ein paar neue Figuren eingeführt und steht wieder am Anfang. Dafür gibt es Action Non-Stop, die zudem, Fantasygenre und Nicht-menschliche Wesen hin oder her, für FSK 16 zu brutal ist.
:liquid6:
3D taugt bei dem Streifen gut, der Höhlentroll.. äh Riesenwerwolf sieht gleich noch größer aus und bei einigen Kamerafahrten wird einem regelrecht schwindlig. Nur die Ausleuchtung und gerade die Glanzlichter, machen es einem, empirisch bedingt, manchmal etwas schwer.
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Beitrag von Dr Dolph » 15.08.2012, 03:47

Hab den vierten Teil nun auch gesehen und bin doch eher enttäuscht. der Dritte war ja schon eher mau, aber der hier ist auch nicht das wahre. Mir war das ganze zu wenig Underworld und zu sehr Resident Evil (Filme natürlich). So wirkte Beckinsale mehr wie die coole Version von Alice, naja gibt wohl noch ne ganz, ganz knappe :liquid6:

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Beitrag von StS » 12.09.2012, 08:13

Underworld 4: Awakening“ ist ein Musterbeispiel für eine seelenlose Fortsetzung, die nicht nur (auf ärgerliche Weise) die meisten Fehler des ersten Sequels wiederholt – ein stumpfes Aneinanderreihen von Action-Sequenzen ersetzt nämlich noch lange keine Atmosphäre und/oder brauchbare Handlung – sondern zudem auch noch mit höchst belanglosen Figuren Schrägstrich Charakterzeichnungen sowie teils erstaunlich schwachen CGI-Effekten aufwartet. Einigermaßen kurzweilig und nett anzusehen ist die ganze Schose dennoch – bei mir hinterließ sie (alles in allem) im Prinzip jedoch nicht viel mehr als den „gefühlten Eindruck“ eines lieblosen DtV-Sequels, welches mit 'ner Menge Kohle „auf Kino-format aufgeblasen“ wurde…

:liquid4:

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Beitrag von Vince » 22.11.2012, 19:07

Underworld: Awakening ist ein Film, der mich zwiegespalten zurückließ: Einerseits ist mir die temporeiche Guts-'n'-Action-Show lieber als die uninteressante Prequel-Konstellation des Vorgängerfilms, andererseits greift er in so ziemlich jeder Hinsicht daneben: Was nützt es, Kate Beckinsale zurückzuholen, wenn sie de facto so agiert, als sei sie doch nicht anwesend? Warum verfährt man auf derart unwürdige Art mit der Scott-Speedman-Figur, die im ersten Teil noch den Klimax bildete und im zweiten Teil Zentrum aller Aufmerksamkeit? Welcher Geschmacksverirrte hat den Über-Wolf designt? Wieso mussten die Spezialeffekte - bei aller Achtung davor, dass auch diesmal wieder zum Teil auf Gummianzüge gesetzt wurde - gerade bei der Straßenverfolgungsjagd so schlampig ausfallen? Schaut man genau hin, ist der vierte Teil des erfolgreichen Neo-Gothic-Märchens eine üble Verarsche in glänzendem Chromblau, aber wer will denn schon so genau hinsehen. Kurzweilig isser ja. Alles andere wäre bei 85 Minuten abzüglich Abspann abzüglich "Was bisher geschah"-Montage allerdings auch ein Kunststück.
:liquid4:

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Beitrag von McClane » 21.12.2012, 09:20

Underworld: Awakening

Das Problem ist das Gleiche wie bei "Rise of the Lykans": Er ist weder ein Horroractionfilm mit Geschichte und Hintergrund noch eine temporeiche Actionsause, sondern gibt vor ersteres zu sein, hat aber abseits der Actionszenen wenig zu bieten. Im Gegensatz zu "Rise of the Lykans" gibt es auch mehr davon, was "Awakening" etwas besser als diesen macht, denn trotz gelegentlichem Übereinsatz von CGI in den Krawall-Momenten kann das Gehacke einen derben Härtegrad und eine recht coole Choreo (beispielsweise der Genickbruch via Balkongeländer) auffahren. Das lenkt dann aber nur teilweise davon ab, dass die Geschichte, die mit einer light-Version des "X-Men"-Themas beginnt, wenig aufregend ist: Die neuen Figuren sind meist uninteressant, der Plottwist geht am Hintern vorbei und unter den Baddies ist kein einziger mit Charisma ist. Achja, das Kind nervt, obwohl es noch nicht mal ein typisches Film-Nervkind ist. Dank des flotten Tempos kann man sich an der reichlichen Action delektieren, aber mir geht es ähnlich wie Stefan: Der Film hat eher was von einem direct to video Sequel.

:liquid5:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Beitrag von McClane » 07.04.2017, 18:52

Nochmal gesehen. Eindruck hat sich leicht verschlechtert, dafür gibt es meinen Senf jetzt in länger.

Underworld: Awakening

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Nach dem Prequel „Underworld: Rise of the Lykans” erzählt der vierte Teil der Reihe, „Underworld: Awakening”, die Geschichte von Selene weiter. Nachdem die Menschheit von der Existenz von Vampiren und Werwölfen erfährt, werden diese gejagt. Selene wird nach einem Angriff gefangen genommen und in einen Kälteschlaf versetzt, aus dem sie nach 12 Jahren erwacht.

:liquid4:,5 bis knappe :liquid5:

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