Wie freeman schon geschrieben hat, bewegt sich
Arrowhead recht weit abseits ausgetretener Pfade. Das muss man dem Film auch absolut zu Gute halten. Das Ergebnis wirkte auf mich aber nicht so begeisternd wie bei freeman. Ich empfand das Gesehene doch recht zäh, wodurch die Aufmerksamkeit etwas litt. Dabei ist aber genau das wiederum wichtig um den Handlungsverlauf zu folgen. So sieht man doch einige Dinge, bei denen man sich immer wieder fragt was das eigentlich soll (da haben wir den angesprochenen Mindfuck) und die Lösung bekommt man teils erst später geliefert. Auch wenn diese unorthodoxe Herangehensweise sehr erfrischend ist, waren die aufkommenden Fragen aber für mich nicht interessant genug, so dass die Spannung deutlich darunter litt. Es wird auch eine große Geschichte angedeutet, kann diese aber nicht liefern (oder will diese erst noch liefern, so wie es in freemans review steht). Auch das bremst aus. Dazu kommt noch, dass die Darsteller zwar durchaus solide Leistungen abliefern, aber keinen ihrer Charaktere wirklich fesselnd rüber bringen. Die Effekte sind dafür absolut in Ordnung und die Kulisse ist wirklich sehenswert. Der Score ist wirklich absolut überzeugend und in einer solchen Qualität nur selten in solch kleinen Produktionen zu finden. Leider hab ich den noch nicht in voller Ausführung gefunden. Da würde ich gerne mal etwas tiefer reinhören.
"Arrowhead" wird sicher nicht jeden ansprechen. So war der Film auch nicht unbedingt mein Fall. Trotzdem würde ich empfehlen diesen mal anzusehen. Dann aber nur ausgeliehen oder im TV.
