Wishmaster 4: Die Prophezeiung erfüllt sich
Originaltitel: Wishmaster 4: The Prophecy Fulfilled
Produktionsjahr: 2002
Herstellungsland: Kanada, USA
Regie: Chris Angel
Länge: 87 min.
Darsteller: Tara Spencer-Nairn, Michael Trucco, Jason Thompson, John Novak, Victor Webster
Alrik wishes that movie would be better:
und Homer sprach: "LAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANGWEILIG!"
und man hätte auf ihn hören sollen!
Von mir eine
Fertig!
Nein?... ok dann schreib ich doch noch warum. ^^
Der Film ist mies. Weiß der Geier warum es ein oder zwei Zuschauer gibt die bei ofdb dem Streifen noch 7 Punkte gaben! Ehrlich gesagt hat mich da Teil 3 sogar besser unterhalten.
Nicht ein Darsteller kann überzeugend was rüberbringen. Selbst John Novak in seinem Djinn Kostüm wirkt nicht mehr bedrohlich sondern nur noch wie ein Idiot.
Keine prägsamen Dialoge oder Oneliner des Schurken. Nichts.
Waren in den Vorgängern noch krasse oder interessante Wünsche zu sehen welche dementsprechend blutig und grausig umgesetzt wurden, ist hier Ebbe.
Sieben Leute gehen bei diesem Film auf den Bodycount. Sechs davon auf Kosten des Djinns und alle davon waren lahm oder man sah gar nichts. Erst recht wenn man bedenkt wie wenig einfallsreich da überhaupt Wünsche geäußert wurden. Da gab es bei Warlock noch mehr zu sehen.
Aber ok, worum es geht fehlt erstmal noch. Nun gut.
Der betreffende Djinn und Oberschurke der vergangenen Filme wird durch Zufall wieder befreit. Eine junge Frau, welche damit leben muss das ihr Freund durch einen Unfall im Rollstuhl sitzt, wird neues Primärziel für das Böse. Warum auch immer. Denn außer das sie den Rubin kurz in der Hand hielt geschieht nichts treffendes.
Der Djinn kommt zurück, schnappt sich mal wieder einen menschlichen Wirt bzw Aussehen und legt los. Wenngleich das eher streckenweise wirkt als wäre man in einer intrigantischen Soap wie Dallas. Erfüllt er einen Wunsch dann recht langweilig oder man sieht gar nichts. Stichwort Kellnerin. Tatsächlich kommt es zur Aussprache des 3. Wunsches. Dummerweise kann er das nicht gleich erfüllen weil es für ihn soweit unmöglich erscheint. Und er noch auf Umwege das Herz der Frau erobern muss(!) Ein Auserwählter kommt ebenso wieder vor und wird wohl vom Guten geschickt. Wobei seine Methoden daran zweifeln lassen das er wirklich gut sein soll. Und so schnell wie er auftaucht so schnell ist die Figur wieder verschenkt! Und am Ende muss die Lady gegen den Djinn antreten.
So lustlos diese Zusammenfassung klang so wirkt der ganze Film. Und könnte von einer Gruppe Amateurfilmer genauso gut nachgedreht werden.
Keine Spur von Grusel. Kein Splatter oder Horror, wie er eigentlich in diese Reihe reinpassen würde. Darsteller blass und uninteressant wie aus einem Softsexfilm. So sehen sie aus und so spielen sie auch. Und der Witz ist, so klingt auch die deutsche Synchro! Ich hörte die ersten zwei Sätze in diesem Film und schon fragte ich mich ob ich einen Horrorfilm anschaue oder einen Porno!
Uncharismatisch und einfach blass. Grauenvoll. Die Texte im Prinzip auf dem selben Niveau. Auf ordentlich Blut und Splatter braucht man wie gesagt nicht hoffen. Bleibt nur noch die kategorische Fleischbeschau in solchen Filmen. Was soweit noch vorhanden ist. Zwei Sexszenen, welche streng genommen harmlos sind, aber dafür ist die Hauptdarstellerin Tara Spencer Nairn noch ganz ansehnlich. Wenn auch nicht vom Schauspiel her. Später noch eine Stripperin mit falschen Brüsten eingebaut...soweit dazu ^^
Und immer wieder bemerkenswert wie schnell doch ein Slip weggeschoben bzw ignoriert werden kann, respektive das Girl sich auf den Schoß ihres Lovers begibt und beide schon anfangen mit Geschlechtsverkehr obwohl sie vor einer Sekunde noch die ganze Unterwäsche anhatte. *lol* Und man in einem Take sogar noch sehen kann das sie den Slip noch anhat! ^^
Und selbst in menschlicher Gestalt ist der Djinn eine Witzfigur und nicht einmal furchteinflößend oder ähnliches. Hatte Andrew Divoff, in Teil 1 und 2 der Schurke, noch einen Blick und ein Grinsen drauf das man am liebsten schnell eine Waffe ziehen wollte zum Schutz. Hat Michael Trucco gar nichts dergleichen. Aalglatt und farblos.
Der Schluss wirkt wie eine Kopie aus Teil 3 nur nochmal mehr auf die Tränendrüse drückend. Und der vermeintliche Auserwählte ist nur dazu da um zu zeigen wie ausweglos wohl alles inzwischen ist. So hatte Erzengel Michael in Teil 3 noch eine Funktion.
Kopiert, dahingeschludert, verschenkt. So kann man das Drehbuch und den ganzen Film bezeichnen.
Meiden! Mehr kann man dazu nicht mehr sagen.