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Luz

Verfasst: 22.09.2019, 18:50
von Vince
Luz

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Originaltitel: Luz
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2018
Regie: Tilman Singer
Darsteller: Luana Velis, Jan Bluthardt, Julia Riedler, Johannes Benecke, Lilli Lorenz, Nadja Stübiger u.a.

Mit "Luz" feiert der Kölner Werbefilmer und Regisseur Tilman Singer seinen ersten vollwertigen Spielfilm. Weniger jedoch geht es ihm dabei um eine schlüssige Handlung als vielmehr um das Spiel mit filmischen Formen jenseits der Grenzen konventionellen Filmemachens. Da muss man sich nicht wundern, wenn in biederen deutschen Büroräumen plötzlich die chilenischen Dämonen von der Leine sind...

Zur Kritik von "Luz"

:liquid8:

Re: Luz

Verfasst: 27.09.2019, 19:14
von Vince
Einmal Sauerkraut mit Avocado bittschee!

Re: Luz

Verfasst: 28.09.2019, 11:09
von StS
Neugierieg, aber unsicher bin ich bei dem, würd ich mal sagen.

Re: Luz

Verfasst: 29.09.2019, 12:00
von Vince
Du hast auf jeden Fall ne gute Selbsteinschätzung. Ich denke, da sind für dich interessante Elemente drin, aber so im Ganzen weiß ich nicht, ob er dir zusagen würde.

Re: Luz

Verfasst: 05.03.2025, 08:50
von StS
Bevor Tilman Singer mit einer feinen internationalen Besetzung den tollen 2024er Horror-Streifen „Cuckoo“ schuf, vermochte er bereits mit seinem nur knapp über eine Stunde lang laufenden 2017er Genre-Werk „Luz“ über die Grenzen Deutschlands hinweg positiv auf sich aufmerksam zu machen. Auf 16mm Bildmaterial als sein geförderter Abschlussfilm der Kölner Kunsthochschule für Medien realisiert, ist es Singer gelungen, eine schön mysteriöse Atmosphäre heraufzubeschwören, die einen „in ihren Bann zieht“ – sofern man ein Faible für Veröffentlichungen von Regisseuren wie David Lynch oder Peter Strickland hat…

Solide besetzt, mit einem tollen Soundtrack unterlegt, sowohl von den Kulissen als auch der Inszenierung her einen markanten „Retro-Stil“ aufweisend sowie mit verschiedenerlei „Merkwürdigkeiten“ (á la seltsame Sprachrhythmen, Bild- und Ton-Verfremdungen sowie „eigenwilliges“ Gebaren der Protagonisten) aufwartend – punktuell aber ebenfalls mit einem Hauch an Humor – ähnelt diese experimentelle Abwandlung klassischer Besessenheits-Stoffe durchaus einem Theaterstück. Stimmungsvoll und audiovisuell reizvoll, hatte Singer mit seinem Debütwerk damals auf jeden Fall schonmal eine Menge Potential zur Schau gestellt…

:liquid6: