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Weapons - Die Stunde des Verschwindens

Verfasst: 19.01.2026, 14:14
von McClane
Weapons - Die Stunde des Verschwindens

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Originaltitel: Weapons
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2025
Regie: Zach Cregger
Darsteller: Julia Garner, Josh Brolin, Alden Ehrenreich, Benedict Wong, Austin Abrams, Cary Christopher, Amy Madigan, Whitmer Thomas, Callie Schuttera, Toby Huss, June Diane Raphael, Justin Long, Sara Paxton u.a.

In „Weapons“ von „Barbarian“-Schöpfer Zach Cregger verschwinden in einer Nacht 17 Kinder spurlos, als sie zur selben Uhrzeit aufstehen und davon laufen. Die Mischung aus Horrorthriller und Kleinstadtportrait geht dem Verschwinden auf den Grund, anhand von verzahnten Einzelkapiteln rund um Darsteller wie Julia Garner, Josh Brolin und Alden Ehrenreich.

:liquid7:,5

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Re: Weapons - Die Stunde des Verschwindens

Verfasst: 19.01.2026, 19:00
von StS
Mit „Weapons“ wird Zach Cregger den Erwartungen gerecht, die sein gelobtes (und schändlicherweise noch nicht würdig auf Scheibe erhältliches) Vorgängerwerk „Barbarian“ (2022) heraufbeschworen hat: Mit diesem aus mehreren Perspektiven erzählten dramatischen Mystery-Horror-Thriller lieferte nämlich er einen originellen, konzeptionell raffinierten Kritiker- und Zuschauer-Hit ab, dem sein großer Erfolg rundum zu gönnen ist. Mit einem makabren, mitunter grotesken Sinn für Humor angereichert, wird eine Story u.a. über Trauma-Bewältigung erzählt, die einen (neben anderen Dingen) unweigerlich an US-Gemeinden nach Schul-Amokläufen denken lässt. Ruhig und gedeihlich baut sich die Spannung im „Slow Burn“-Stil auf, während man als Zuschauer weitere Informationen über die Figuren und Geschehnisse sammelt – regelmäßig „unterbrochen“ durch feine, wenn auch mitunter durchaus konventionelle Genre-Momente…

Die Besetzung agiert durchweg überzeugend – von den klasse spielenden, ihre Rollen mehrdimensional darbietenden Leads Julia Garner und Josh Brolin (sowie die ebenfalls überzeugenden Amy Madigan und Alden Ehrenreich) über Benedict Wong, Austin Abrams und Toby Huss bis hin zu gern registrierten Cameos von Justin Long und Sara Paxton. Am Ende – nach einem herrlichen Over-the-Top-Finale – mögen zwar nicht alle Fragen beantwortet sein – aber das müssen sie auch nicht bei solchen Geschichten. Ich hätte mir sogar gewünscht, Cregger hätte sich durchgesetzt und das Voiceover weggelassen – aber das Studio wollte es nunmal „nicht ganz so düster“ haben. Komisch und creepy sowie mit über zwei Stunden gar recht kurzweilig, ist „Weapons“ fraglos ein guter Film. Für Cregger dürfte sein nächster aber geradezu so etwas wie eine „Belastungsprobe“ für ihn sein bzw. werden – aktuell dreht er nämlich eine „Resident Evil“-Game-Adaption…

starke :liquid7: