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von SFI » 05.07.2026, 06:18
Abbrüche der letzten Monate:
Die nackte Kanone (2025)
Lebt oft mehr von Erinnerungen an die Originale als von eigenen Ideen und während nicht jeder Gag zündet, wirkt vieles wie aufgewärmter Kult-Humor. Liam Neeson bleibt erstaunlich trocken und Leslie Nielsen bleibt eben Leslie Nielsen.
Project Hail Mary
Richtig steile Prämisse auf dem Level von 2001/Interstellar, doch aus einem Überlebenskampf der Menschheit wird ein sehr langer naturwissenschaftlicher Vortrag mit sterilen Spezialeffekten. Die Dialoge wirken dabei, als würden Figuren nur existieren, um dem Publikum Dinge zu erklären. Wie ich las, wurde zudem viel Physik aus dem Buch weggelassen und dafür um Klamauk erweitert. Der Humor trifft aber nicht und kippt teilweise in peinlich-lockere Marvel-Energie für Kinder. Richtig ärgerlicher Film, aber wie zu erwarten bei den Regisseuren.
Prisoner of War
Langweilige Kriegsgefangenenlager-Bausteine ohne Überraschung.
Willhelm Tell
Sieht bedeutend aus, fühlt sich aber unbedeutend an.
One Battle after Another
Der Titel beschreibt unfreiwillig das Zuschauererlebnis.
Good Fortune
Eine gute Idee, die sich kleiner anfühlt als sie klingt und die Witze landen oft eher im Mittelfeld.
Diablo, Caught Stealing, Weapons, Red Sonja (2026), Nautilus, Stolen Girl, Kung Fu Rome