Filmtagebuch: LivingDead

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Beitrag von LivingDead » 04.06.2007, 17:54

Und noch ein echter Bartkowiak... :lol:

Doom – Der Film

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis irgendein Produzent auf die Idee kommen sollte das unglaublich erfolgreiche gleichnamige PC-Spiel zu verfilmen. Als Regisseur wurde der actionerprobte Pole Andrzej Bartkowiak verpflichtet und die Hauptrollen übernahmen die beiden Newcomer Dwayne „The Rock“ Johnson („The Scorpion King“) und Karl Urban („Die Bourne Verschwörung“).
Der Film nimmt sich nicht viel Zeit seine eindimensionalen – geistig gestörten - Protagonisten vorzustellen und wirft sie gleich mitten ins Szenario: Ein unterirdisches Labor auf dem Mars, in dem Ungeheures vor sich geht. Irgendwann kommen dann noch Zombies und Monster ins Spiel – und ab diesem Zeitpunkt riecht es nur noch nach Blei und Rauch… Mehr Worte braucht es nicht, um die Story auf den Punkt genau zu beschreiben. Im Grunde ein Mix aus „Alien“ und „Resident Evil“, mit einem Schuss „Predator“.
Zwar beschränkt sich die erste Stunde des Filmes nur auf das langweilige Umherschleichen der Soldaten; doch mit zunehmender Laufzeit erhöht sich auch das Auftreten der Monster und damit auch der Action, die zwar nur sporadisch, dafür aber recht blutig und zumeist auch unerwartet auftritt. Zudem gibt es einige nette Einfälle wie z.B. die Nanowände oder die Vielzahl der Waffen, die ordentlich Fun machen, sowie die geniale Ego-Shooter-Sequenz gen Ende. Das Drehbuch macht sich gar nicht erst die Mühe, so etwas wie eine tiefgründige Story zu erzählen, sondern reiht einen Oneliner an den anderen. Der Showdown bleibt dann leider auch – wie der gesamte Film - hinter den Erwartungen zurück.
Insgesamt also ein grenzdebiler, aber unterhaltsamer Actionstreifen, der leider zu wenig Action, Spannung und Atmosphäre bietet; dafür aber einige interessante Ideen, zwei coole Hauptdarsteller, und (mit das Beste am Film) einem toll animierten Abspann mit der Musik von Nine Inch Nails.
:liquid5:
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Beitrag von LivingDead » 06.06.2007, 12:22

Liebe braucht keine Ferien

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Nancy Meyers steht für romantische Hollywoodkomödien par Excellenze. So war sie es doch, die die beiden Kassenschlager „Was Frauen wollen“ mit Mel Gibson und „Was das Herz begehrt“ mit Jack Nicholson inszenierte. Mit „Liebe braucht keine Ferien“ versammelt sie nunmehr vier der derzeit renommiertesten Hollywood-Stars: Cameron Diaz, Jude Law, Kate Winslet und sogar Jack Black. Letzterer erweist sich jedoch als leichte Fehlbesetzung, denn stellenweise wirkt er in dem Film wie ein Fremdkörper und die Liebesgeschichte zwischen ihm und der Winslet wenig überzeugend. Dem ungeachtet annehmbar – aber austauschbar.
Die Komödie nimmt für sich gar nicht erst in Anspruch eine realistische Geschichte zu erzählen. Vielmehr zeigt Meyers ein typisches Hollywood-Märchen auf, welches, vor allem durch die Beziehungen der Protagonisten mit Hollywood, gekonnt die Dogmen der Romantischen Komödie bricht und sie ironisch in den Film einverleibt. Albernheiten werden (außer zu Beginn, als die Diaz gewohnt hysterisch durch die Wohnung hüpft) größtenteils ausgelassen, die Darstellerleistungen sind gut - machen sogar einige Banalitäten des Drehbuchs wieder wett (die plötzliche Wandlung Jude Laws vom Womanizer zum liebenden Familienvater) - und die Musik von Hans Zimmer fügt sich konvenabel in den Film mit ein.
Im Gesamten gesehen eine typisch seichte Romantikkomödie für die vorrangig weibliche Fraktion, die einmal mehr durch ihre Darsteller besticht und, trotz der untypisch hohen Laufzeit von über zwei Stunden, kurzweilig zu unterhalten weiß. Zwar werden Romantikhasser auch hiermit nicht glücklich werden, aber für alle, die sich schon bei „Tatsächlich Liebe“ Wohl fühlten, werden sich wohl auch hier genüsslich zwei Stunden des Kitsches hingeben.
Knappe :liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 08.06.2007, 11:16

Harte Ziele

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Da habe ich die gestrige Free-TV-Ausstrahlung mal wieder zum Anlass genommen, die gute alte Uncut DVD auszugraben. Tatsächlich ein Film, der bei mir mindestsnes alle zwei Monate im Player rotiert. John Woos Einstand ins amerikanische Kino ist und bleibt ein richtig krachender Actionfilm mit gewaltigen Actionspitzen, einem ultracoolen Van Damme; und mit Henriksen und Vosloo zwei absolut bösen Baddies.
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 08.06.2007, 12:14

Alien³ (Kinofassung)

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Der erste "Alien" war wegweisend im Sci-Fi / Horror - Genre und machte Regisseur Ridley Scott zum Star. Der zweite - von James Cameron inszenierte - "Alien" war wegweisend im Action-Genre. Nun machte sich der damalige Neuling David Fincher (aktuell mit "Zodiac" im Kino) daran, die Trilogie zu vollenden (nichtsahnend, dass im Jahre 1997 ein weiteres Sequel die Trilogie zur Quadrilogie hieven sollte). Nun, Fincher verpasst den "Alien"-Filmen durchaus eine neue Facette. Das Gefängnis bietet auch eine wirklich gute Plattform für ein paar abgefuckte Charaktere, doch dem ungeachtet bietet er nicht wirklich viel Neues. Weder in Sachen Action, Horror oder Spannung kann er den ersten beiden Teilen das Wasser reichen. Auch das Drehbuch hat einige schwerwiegende Schwächen und Ungereimtheiten zu verzeichnen, die den Spaß sichtlich trüben.
Insgesamt zwar äußerst unterhaltsam, den hochwertigen ersten beiden Filmen aber nicht angemessen...
:liquid6:

Alien - Die Wiedergeburt (Kinofassung)

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Nachdem der dritte Teil eigentlich einen - eher missglückten - Abschluss der Reihe darstellete, musste dann doch noch ein weiteres Sequel nachgeschoben werden. Diesmal übernahm der Franzose Jean-Pierre Jeunet das Ruder und verpasste dem vierten "Alien" einen komplett anderen Anstrich: Alles wirkt surrealer und stylischer. Die Kamerafahrten sind schnell, galant und ansprechend. Die Musik wieder mal äußerst gelungen und atmosphärisch. Stellenweise wirkt die Inszenierung zwar etwas trashig, was viele "Alien"-Anhängen wohl abschrecken dürfte; sofern man sich jedoch erst einmal darauf eingelassen hat, macht das Ganze aber ungemeinen Spaß. Auch die Darsteller agieren allesamt sehr spielfreudig; allen voran Ron Perlman überzeugt in einer ihm maßgeschneiderten Rolle als machohaftes Arschloch.
Natürlich kann der Film in keinster Weise dem ersten oder zweiten "Alien" das Wasser reichen. Die Inszenierung ist aber wesentlich straighter als im dritten Teil, die Action spektakulärer, und vorallem eins: spannender! Insofern ein durchaus gelungener Abschluss der Reihe; auch wenn waschechte Fans der Inszenierung wohl eher weniger abgewinnen können.
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 13.06.2007, 12:10

Welcome to the Jungle

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Formell an die Actioner der früher 80er angelehnt, und mit dem optischen Firlefanz der Neuzeit inszenierter Kracher, mit dem "The Rock" einen guten Satz nach vorne in Richtung Actionstar machte. Sehr kurzweilig inszeniert, mit Christopher Walken mehr als ordentlich besetzt, und viele spektakuläre Over-the-Top-Actionszenen erfreuen den Fan. Auch wenn es manchmal etwas zu pathetisch und klischeehaft wird, so verzeiht man dies dem Film letztendlich doch sehr gerne. "The Rock" rockt nunmal...
:liquid7:

Maverick

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Richard Donner entzündet ein wahres Spaß-Feuerwerk mit den Superstars Mel Gibson, Jodie Foster und James Garner, die allesamt sichtlich Fun an ihren Rollen hatten.
Wer sich einfach mal 120 Minuten pure Unterhaltung gönnen möchte, der ist hier vollkommen richtig; denn mehr möchte der Film auch gar nicht (Hier sei nur einmal der so unnötige, wie geniale Cameo von Danny Glover gennannt).
:liquid7:

Alias - Season 4

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Im Gegensatz zu den vorherigen Staffeln gibt es diesmal wesentlich mehr Stand-Alone-Folgen, die qualitativ eher schwanken: Zwischen genial-kurzweilig und langweilig-lieblos ist hier alles vorzufinden. Auch die Story, die sich diesmal eher schleppend entwickelt, kann nicht ganz zufrieden stellen: Vieles wirkt sehr konstruiert und die Zombies zum Schluss werden viele Fans wohl irritieren (auch wenn die finale Folge optisch erste Sahne ist).
Trotzdem ist das Ganze immer noch mehr als unterhaltsam und es macht einfach Spaß, Sydney bei ihren Einsätzen zuzusehen. Dennoch ist die vierte Staffel sichtlich die schwächste, macht aber durchaus Appetit auf die finale Season, die ja qualitativ wieder um einiges besser sein soll... und achja: Der Cliffhanger ist diesmal wohl einer der fiesesten der ganzen Serie...
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 17.06.2007, 14:08

Last Man Standing

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Walter Hill („Nur 48 Stunden“/“The Warriors“) hat seine Glanzzeiten längst hinter sich, zog sich jüngst ins TV-Geschäft zurück und fungiert nunmehr als Produzent. Auch für die Zukunft sind keine weiteren Filmproduktionen in Sicht, bei denen er Regie führen wird. Natürlich ist dafür auch sein fortgeschrittenes Alter verantwortlich; dass er aber immer noch zu soliden Leistungen im Stande ist, zeigt exemplarisch der Pilotfilm zu „Deadwood“, bei dem er noch selbst Regie führte. Auch sonst war und ist der Western immer sein Lieblingsgenre gewesen, und so wob er immer wieder Versatzstücke aus dem Western mit in seine Filme ein.
Sein letzter wirklich gelungener Kinofilm war dann auch ein Neo-Western, bei dem er noch einmal alle Register zog. Man möchte meinen, dass „Last Man Standing“ schon damals eine Art Abschied für seine Fangemeinde darstellte, denn sein bisher letzter Kinostreifen „Supernova“ glich einer mittelschweren Katastrophe, sodass er den wirren Science-Fictioner nur unter dem Pseudonym „Thomas Lee“ veröffentlichen wollte.

„Last Man Standing“ beschreibt einmal mehr die nicht allzu originelle Geschichte des Einzelgängers John Smith (dargestellt von Bruce Willis), der in Zeiten der Prohibition in die Stadt Jericho kommt, die von zwei sich rivalisierenden Gangs beherrscht wird. Dabei wittert er das schnelle Geld und versucht die beiden Banden gegeneinander auszuspielen; dabei wird das gefährliche Spiel für ihn immer persönlicher…
Ähnlich wie in den Filmen von Peckinpah gibt es auch hier keine wirkliche Identifikationsperson; denn auch der Hauptcharakter John Smith (Bruce Willis) agiert hier nur aus egoistischen Trieben und macht es dem Publikum schwer, einen Zugang zu ihm zu finden. Da wirkt es fast etwas weichgespült, wenn das Drehbuch ihm letzten Endes doch so etwas wie eine Charakterwandlung auf den Leib schreibt; recht unglaubwürdig.
Aber auch in den Actionszenen lassen sich deutliche Reminiszenzen an Peckinpah ausmachen: So erschießt Smith sein Gegenüber mit mehreren blutigen Einschüssen, wodurch dieser in Zeitlupe meterweit nach hinten geschleudert wird. Sowieso legt Hill in seinem Film weniger Wert auf Charaktere, denn ausgiebige und spektakuläre Actionszenen. Das Drehbuch setzt vielmehr auf Coolness und Härte; für ausgiebige Charakterzeichnungen bleibt da letztendlich keine Zeit mehr. Und so lebt der Film nur durch die markanten Mimen, die mit Bruce Willis und Christopher Walken (sehr fies) äußerst ansprechend besetzt wurden.
Auch Hills Stammkomponist Ry Cooder untermalt die schwülen Bilder mit seinem kongenialen Score, der vor allem durch seine typischen brachialen Gitarrenriffs überzeugt.

Insgesamt ein recht oberflächlicher, nichtsdestotrotz aber extrem cooler Actionfilm, bei dem Walter Hill noch einmal zeigen durfte, was er kann; und mag…
:liquid7:
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Beitrag von jack warrior » 17.06.2007, 15:00

eigentlich ist last man standig das remarke eines remarkes . das original ist nen japanischer film (name mir entfallen) dann für eine handvoll dollar ist die selbe story. und es gibt noch nen film mit der selben story allerdings scheiden sich an der umsetzung die geister: omega doom von pyun.
wie dem auch sei seh den film genauso wie du eventeull ein punkt mehr. aber habe ihn lange nicht mehr gesehen insofern. aber ist halt nicht der mega brecher wie gerne behauptet wird. walken ist klar klasse, genauso wie die shootouts.

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Beitrag von wolfman » 17.06.2007, 16:31

jack warrior hat geschrieben:eigentlich ist last man standig das remarke eines remarkes . das original ist nen japanischer film (name mir entfallen) dann für eine handvoll dollar ist die selbe story.
Yojimbo - Der Leibwächter von Akira Kurosawa, kürzlich gesehen von Fäb. :wink:

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Beitrag von LivingDead » 17.06.2007, 17:05

Ja, stimmt. Dass die Story nicht neu ist, war mir klar; nur eben die Namen der Originalfilme waren mir nicht geläufig, weil nicht gesehen. ;)
Aber das ist auch so ein Film, den ich mir immer wieder gerne ansehe. Der rockt halt...

Tränen der Sonne

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Ungemein ergreifender, in den besten Szenen sogar verstörender Antikriegsfilm, der gen Ende leider abflacht und zur typischen Dauerballerei mutiert (die aber ungemein stylisch inszeniert wurde). Charakterzeichnungen gibt es keine; aber schon sehr gut gemacht, wie die ach so coole Soldaten-Truppe im Anblick des puren Grauens ebenso verstört wird, wie der Zuschauer. Hätte ich vom handwerklichen Perfektionisten Fuqua so nicht erwartet.
Dass der Film bei den Kritikern alles andere als gut weg kam ist mir nicht ganz verständlich, zumal der Film auf Heroisierungen größtenteils (bis eben auf den Schluss) verzichtet und sich Pathos und die übliche Schwarz-Weiß-Malerei in Grenzen halten.
:liquid8:

Blade Trinity

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Schwaches zweites Sequel des Vampiractioners. Lieblos in der Umsetzung, kaum Spannung, und zwei alberne Sidekicks. Auch die ständige Pseudo-Cooleness wirkt eher lächerlich.
Erst der Showdown präsentiert einen agilen Snipes und krachige Action, wie man es von der Reihe gewohnt ist. Als Abschluss der Trilogie ist das jedoch bei Weitem zu wenig.
:liquid4:
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Beitrag von LivingDead » 19.06.2007, 11:09

Pitch Black - Planet der Finsternis

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Ungemein stylischer Science-Fictioner, welcher Vin Diesel den Durchbruch verschaffte. David Twohy beweist sein Gespür für Optik und Cooleness und lässt es sich nicht nehmen, dem angestaubten Genre einige erfrischende neue Facetten zu verpassen.
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 20.06.2007, 13:00

Batman Begins

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Die wohl gelungenste Comicverfilmung, die bis dato gedreht wurde. Atmosphärisch dichte Reinkarnation des Batman-Mythos,mit der eine gänzlich neue Ära beginnt.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 20.06.2007, 18:16

Die Stunde des Jägers

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William Friedkin rechnet mit den gängigen Paradigmen des modernen Filmes ab und serviert uns hier ein gutes Stück Old-School Action: Realistisch, hart, roh... ohne hektische Schnitte und CGI. Leider gibt es immer wieder einige Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeiten in der Story und vieles erinnert an "Rambo" und "Auf der Flucht". Nichtsdestotrotz bietet Friedkin uns hier knappe 90 Minuten hochspannende, schnörkellose Unterhaltung mit einigen merklichen Schwächen.
:liquid6:
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Beitrag von LivingDead » 21.06.2007, 10:32

L.A. Confidential

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Kongeniale James Ellroy-Verfilmung, die durch ihre superben Darsteller und der furiosen Inszenierung besticht. Ein bis ins kleinste Detail herausgearbeiteter Copthriller mit einem spektakulären Showdown. Meisterhaft!
:liquid10:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 21.06.2007, 17:00

LivingDead hat geschrieben:Die Stunde des Jägers

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William Friedkin rechnet mit den gängigen Paradigmen des modernen Filmes ab und serviert uns hier ein gutes Stück Old-School Action: Realistisch, hart, roh... ohne hektische Schnitte und CGI. Leider gibt es immer wieder einige Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeiten in der Story und vieles erinnert an "Rambo" und "Auf der Flucht". Nichtsdestotrotz bietet Friedkin uns hier knappe 90 Minuten hochspannende, schnörkellose Unterhaltung mit einigen merklichen Schwächen.
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Beitrag von LivingDead » 22.06.2007, 11:34

JFK

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Furiose Mischung aus Realität und Fiktion, die trotz der enormen Laufzeit nie langweilig wird und brilliante Darstellerleistungen vorzuweisen hat. Ein Film, an dessen inszenatorischem Stil sich im Nachhinein noch viele Dokumentationen orientierten.
:liquid9:
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Beitrag von LivingDead » 23.06.2007, 18:00

The Untouchables - Die Unbestechlichen

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Stilsicher und im höchsten Maße spannend, erweist sich die klassiche Gut-gege-Böse-Story als nicht mehr ganz so taufrisch und lässt viele Aspekte der Geschichte ziemlich oberflächlich erscheinen, womit der Film den Vergleich zu artverwandten Meilensteinen wie "Der Pate" nicht mehr standhält.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 24.06.2007, 11:38

Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia

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Zynischer Road-Movie. Gewalt ist hier fester Bestandteil der Geschichte. Spannend, kühl und nicht immer leicht genießbare Kost, die Regielegende Peckinpah hier auf dem blutig angerichteten Silbertablett serviert. Zwar wird der Film gen Ende etwas unglaubwürdig und endet ziemlich abrupt, trifft einen aber wie ein kräftiger Schlag ins Gesicht.
:liquid8:
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Beitrag von Mr. TNT » 24.06.2007, 12:57

:yeah:
"I come in Peace" - "And now you go in Pieces!" - Zitat aus DARK ANGEL

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Beitrag von LivingDead » 25.06.2007, 10:17

GoodFellas

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Knalliger Gangsterstreifen, mit dem sich Scorsese seinen Status unter den Genrefans sicherte.
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Beitrag von Vince » 25.06.2007, 12:49

LivingDead hat geschrieben:Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia
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Review her für unseren Klassikerbereich. :wink:

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Beitrag von LivingDead » 25.06.2007, 12:55

Vince hat geschrieben:
LivingDead hat geschrieben:Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia
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Review her für unseren Klassikerbereich. :wink:
Kihi... ja, habe ich mir auch schon überlegt. Vielleicht kommt die Tage noch was. ;)
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Beitrag von LivingDead » 29.06.2007, 11:46

Lady in the Water

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Schön märchenhafte Gute-Nacht-Geschichte, in der Shy in einer gesunden Mischung aus Melancholie und Ironie die Geschichte einer Nymphe bezeichnet. Stellenweise aber etwas spannungsarm...
:liquid7:

Ich beichte

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Spannend-verzwickter Krimi mit den typischen Merkmalen des Regie-Genies Hitchcock. Optisch mit den Elementen des Noir- Filmes und einigen äußerst gelungenen Szenen, in denen die Darsteller eine tolle Leistung präsentieren.
:liquid8:

Der Fremde im Zug

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Wahrlich ein echter Klassiker. Ironische Tendenzen und ein extrem spannendes Szenario halten sich die Waage. Beeindruckend sind die Charakterzeichnungen, welche die Grenzen zwischen Gut und Böse zwar definiert, für den Zuschauer aber schier unauffindbar macht.
:liquid9:

Citizen Kane

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Ein wegweisendes, in seiner Umsetzung unglaubliches Meisterstück.
:liquid10:
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Beitrag von LivingDead » 01.07.2007, 19:55

Die rote Lola

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Ein eher seichter Vertreter in Hitchcocks Filmografie, der aber dank seines feinen Humors und den tollen Darstellern zu unterhalten versteht - auch wenn es nie wirklichen Nervenkitzel gibt.
:liquid7:
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Beitrag von Vince » 01.07.2007, 19:56

I moag den net so. Ist auch irgendwie gar nix von hängengeblieben.

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Beitrag von LivingDead » 01.07.2007, 19:59

Vince hat geschrieben:I moag den net so. Ist auch irgendwie gar nix von hängengeblieben.
Hm, also doch. Der hatte schon was. Vorallem führt der Film den Zuschauer eine ziemlich lange Zeit an der Nase herum und die Wahrheit wird (zugegebenermaßen etwas holprig) erst zum Schluss aufgeklärt. Fand ich schon ganz amüsant den Film, auch wenn er eben ziemlich seicht ist...
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