Filmtagebuch: LivingDead

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Beitrag von LivingDead » 02.07.2007, 13:16

Spiel mir das Lied vom Tod

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Den amerikanischen Mythos destruierender Western, welcher in seiner Umsetzung schlicht als perfekt zu bezeichnen ist. Unbedingt nennenswert ist auch der Score von Soundtrack-Legende Ennio Morricone, welcher die Bilder mit seinen Klängen kongenial untermalt.
Warum dann keine 10 Punkte? Weil Leone mit dem epochalen "Once upon a Time in America" in allen Belangen noch einen drauf setzen konnte.
:liquid9:
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Beitrag von LivingDead » 03.07.2007, 13:11

Ed Wood

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Beeindruckende Biografie des wohl "schlechtesten" und zugleich erstaunlichsten Regisseurs aller Zeiten... Tim Burton bringt jenes Flair der Filme der damaligen Zeit durch seine Inszenierung gut zum Ausdruck, die Schauspieler agieren fabelhaft (bis auf die Parker...) und wirkliche Mängel halten sich in engen Grenzen. Sehr gut.
:liquid8:
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Beitrag von Vince » 03.07.2007, 16:59

LivingDead hat geschrieben:Ed Wood
Ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ein heißer Kandidat für Review Nr. 500 oder 1000.

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Beitrag von LivingDead » 03.07.2007, 19:54

Vince hat geschrieben:
LivingDead hat geschrieben:Ed Wood
Ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ein heißer Kandidat für Review Nr. 500 oder 1000.
I know... wollte den ja auch (deshalb) schon immer mal sehen. Bei welcher Nummer biste denn bisher?
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Beitrag von Vince » 03.07.2007, 22:22

LivingDead hat geschrieben: I know... wollte den ja auch (deshalb) schon immer mal sehen. Bei welcher Nummer biste denn bisher?
Über den Daumen so bei 420... Hätte gerne den Simpsonsfilm zur 500 gemacht, aber det wird zu knapp.

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Beitrag von LivingDead » 04.07.2007, 11:26

Ohja, ich habe gerade noch einmal bei der ofdb geschaut. Ich glaube da werde ich mal ein paar Vince-Review-Lese-Sessions einlegen.... kihi... ;)

So, und gestern noch nen Hitchcock und nen Drogenfilm reingepfiffen:

Bei Anruf Mord

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Hochspannender, kammerspielartiger Thriller, welcher seine Spannung aus der wahnsinnig gelungenen Inszenierung und den tollen Darstellern schöpft. Sehr beeindruckend und absolut unvorhersehbar.
:liquid9:

Fear and Loathing in Las Vegas

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Der amerikanische Traum als ein einziger Drogentrip in einer Welt voller Laster. Optisch famos - inhaltlich natürlich eher seicht mit einigen kritischen Seitenhieben auf Amerikas Gesellschaft nach der Hippie-Zeit.
:liquid7:
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Beitrag von SFI » 04.07.2007, 11:36

Schon geil deine Filmauswahl, bis auf Lady habe ich keinen auf dieser Seite gesehen! :lol:
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Beitrag von LivingDead » 04.07.2007, 11:39

Tja, des spricht wohl für meinen außergewöhnlichen Geschmack... ;)
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Beitrag von Vince » 04.07.2007, 11:42

LivingDead hat geschrieben:Tja, des spricht wohl für meinen außergewöhnlichen Geschmack... ;)
Net wirklich... ich hab alle auf dieser Seite gesehen. :wink:

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Beitrag von LivingDead » 04.07.2007, 11:47

Joar, okay... dann spricht es halt für den außergewöhnlichen Filmgeschmack vom Vince und mir... ;)
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Beitrag von Vince » 04.07.2007, 11:50

LivingDead hat geschrieben:Joar, okay... dann spricht es halt für den außergewöhnlichen Filmgeschmack vom Vince und mir... ;)
Oder für die außergewöhnliche Unwissenheit vom Timo. :lol:

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Beitrag von LivingDead » 05.07.2007, 11:28

Zodiac - Die Spur des Killers

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David Fincher, jener Mann, welcher mit Filmen wie „Sieben“ oder „Fight Club“ wahre Klassiker schuf, meldet sich mit „Zodiac“ wieder mit einem neuen (Serienkiller-) Thriller zurück. Doch um es gleich vorweg zu nehmen: „Zodiac“ ist beileibe kein neuer „Sieben“. Nein – er will es auch gar nicht sein. Fincher reißt vielmehr jenes Gerüst, welches er mit seinem auf den sieben Todsünden beruhenden Thrillers schuf, komplett ab und fertigt ein neues Fundament für den wirklich „letzten Serienkiller-Film“ (D. Fincher). „Zodiac“ entmythisiert, vertilgt und reformiert das ausgelutschte Genre von seinen Grundfesten.

Der Film beruht auf den tatsächlichen Ereignissen der Jahre 1968 und 1969 im Raum San Francisco, in denen der Zodiac-Killer fünf Menschen auf bestialische Art und Weise umbrachte. Zwei seiner Opfer überlebten. Das Besondere an diesen Morden waren jedoch die codierten Hinweise des Killers, welche die Morde über das Fernsehen zu etwas noch unbegreifbarerem hochstilisierten. Der Zodiac-Mythos war geboren und sollte noch einige Nachahmungstäter nach sich ziehen.

Der Film spielt zu jener Zeit, in der sich die Medienwelt einem gewaltigen Wandel entgegensieht. Die neuen Medien wie Telefax eröffnen einen beschleunigten Kommunikationsweg und Nachrichten werden immer schneller verbreitet. Der Verbindungsweg zwischen Mord und der dazugehörigen Nachricht im Fernsehen wird immer kürzer.
Dies ist die Zeit des „Zodiac“, Nutznießer dieser neuen Medien, um ein öffentliches Feindbild von sich zu schaffen. Er mythisiert sich soweit, dass die Ermittler geradezu obsessiv ihr halbes Leben nach der Suche nach ihm verbringen. Vor allem an der Rolle des Robert Downey Jr. lässt sich dieser Wandel gut festmachen: Jene Wandlung vom Optimismus bis hin zur puren Verzweiflung, die ihm in die Drogen und Alkoholsucht entgleiten ließ.
Aber es ist auch die Zeit der sexuellen Revolution und der Emanzipation. Die Jugendlichen laufen freizügiger und ungehaltener durch die Gegend. Die Partys werden ausschweifender und der Alkohol- und Drogenkonsum nimmt zu. Auch dies war die Zeit des „Zodiac“-Killers, welcher versuchte, durch die Morde an den Teens wieder „Ordnung“ in diese Welt zu bringen.

David Finchers Film spiegelt in seinem Thriller eine ganze Epoche wider. Er zeigt den Wandel der amerikanischen Kultur, der Polizei und der Medien auf, und was er bewirkte. Er schuf einen Thriller, der sein Genre so befestigt und feiend aufstellte, dass in naher Zukunft kein ähnlich gearteter Film an den Bausteinen von Finchers Werk rütteln dürfte. Zwar möchte ich hier noch nicht von einem Meisterwerk sprechen, da der Film im Gegensatz zu einem fiktiven „Sieben“ in Sachen Spannung, Intensität und dramaturgischer Finesse etwas zurück stecken muss. Aber die Abartigkeit und jenes obsessive Verlangen nach der Identität des Mörders; das bewerkstelligte bisher kein anderer Thriller in dieser Perfektion wie Finchers „Zodiac“.
:liquid8:,5
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Beitrag von LivingDead » 05.07.2007, 18:02

Krieg der Welten

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„Krieg der Welten“ ist Popcorn-Terror in Perfektion. Spielberg schafft es auf beeindruckende Art und Weise eine Non-Stop-Achterbahnfahrt der Grausamkeiten auf den Zuschauer niederprasseln zu lassen. Langweilig wird es nie und manch eine Szene wird man so schnell nicht wieder vergessen.
:liquid8:
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Beitrag von SFI » 05.07.2007, 18:07

Vince hat geschrieben:
LivingDead hat geschrieben:Joar, okay... dann spricht es halt für den außergewöhnlichen Filmgeschmack vom Vince und mir... ;)
Oder für die außergewöhnliche Unwissenheit vom Timo. :lol:
naja ich kenne die Filme vom Namen nach, daher müsste es eher lauten:

außergewöhnliche & dummfreche Interessenlosigkeit! :lol:
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Beitrag von LivingDead » 09.07.2007, 12:24

Dark Blue

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Allzu oberflächlich geratener Cop-Thriller, der sich inszenatorisch stark an den ähnlich gearteten "Training Day" anlehnt, aber nicht dessen Qualität erreicht. Die soliden Darstellerleistungen und einige herbe Szenen hieven den Film noch über den Durchschnitt. Nicht schlecht - aber eben auch nicht besonders gut.
:liquid6:
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Beitrag von LivingDead » 10.07.2007, 11:25

Der falsche Mann

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Sehr spannendes, auf einer wahren Begebenheit beruhendes Drama, welches neben der unvorhersehbaren Story auch mit einer tollen Inszenierung punktet. Henry Fonda agiert wie gewohnt herausragend.
:liquid8:

Kiss, Kiss, Bang, Bang

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Wahnsinnig gelungener Genre-Cocktail mit kongenialen Darstellern. Witzig und furios.
:liquid9:
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Beitrag von LivingDead » 10.07.2007, 18:45

Forrest Gump

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Herzergreifende, berauschende und faszinierende Parodie über den "American Dream". Ein Meisterwerk, das man sich immer wieder ansehen kann, ohne dass es an Magie einbüßt.
:liquid10:
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Beitrag von LivingDead » 11.07.2007, 13:28

Stand by Me

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Ungemein schöne King-Verfilmung, welche den Anstoß für eine ganze Welle von Jugendfilmen lieferte. Die Darsteller (unter ihnen der leider viel zu früh verstorbene River Phoenix) liefern erstaunliche Leistungen ab. Ein kleiner Klassiker, welcher sich unter den drei besten King-Verfilmungen überhaupt einreihen darf.
:liquid9:
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Beitrag von EatenAlive » 11.07.2007, 16:52

Zusammen mit den Goonies einer meiner Lieblingsfilme aus meiner Kindheit, heutzutage bekommt Hollywood sowas irgendwie nicht mehr gebacken oder ich hab einfach meine kindliche Ader in diesem Punkt schon verloren.
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Beitrag von LivingDead » 11.07.2007, 17:30

EatenAlive hat geschrieben:Zusammen mit den Goonies einer meiner Lieblingsfilme aus meiner Kindheit, heutzutage bekommt Hollywood sowas irgendwie nicht mehr gebacken oder ich hab einfach meine kindliche Ader in diesem Punkt schon verloren.
Jap, hast schon Recht... in dieser Hinsicht gibt es heutzutage leider so gut wie gar keine Filme mehr. Der letzte halbwegs gelungene Vertreter war da imo "Hearts in Atlantis" mit dem Hopkins. Ansonsten mag ich noch "Das Baumhaus" mit dem jungen Elijah Wood, der von der Stimmung her in eine ähnliche Richtung geht (auch wenn er eine extreme Kitschgranate ist; i moag den aber trotzdem ;) ).
Hast du vielleicht schon "Mean Creek" gesehen? Hab schon viel Positives über den Film gehört, aber ihn bisher noch nicht zu sehen bekommen...


Dafür gab es heute mal was Fantastisches:

Fantastic Four

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Auch wenn es dem Film sichtlich an Knalleffekten mangelt, so tröstet die fidele Inszenierung und eine wahnsinnig hübsche Alba über die diversen Mängel hinweg. Im Großen und Ganzen ist das gelungenes Popcorn-Kino.
:liquid6:
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Beitrag von EatenAlive » 11.07.2007, 18:37

LivingDead hat geschrieben:
EatenAlive hat geschrieben:Zusammen mit den Goonies einer meiner Lieblingsfilme aus meiner Kindheit, heutzutage bekommt Hollywood sowas irgendwie nicht mehr gebacken oder ich hab einfach meine kindliche Ader in diesem Punkt schon verloren.
Jap, hast schon Recht... in dieser Hinsicht gibt es heutzutage leider so gut wie gar keine Filme mehr. Der letzte halbwegs gelungene Vertreter war da imo "Hearts in Atlantis" mit dem Hopkins. Ansonsten mag ich noch "Das Baumhaus" mit dem jungen Elijah Wood, der von der Stimmung her in eine ähnliche Richtung geht (auch wenn er eine extreme Kitschgranate ist; i moag den aber trotzdem ;) ).
Hast du vielleicht schon "Mean Creek" gesehen? Hab schon viel Positives über den Film gehört, aber ihn bisher noch nicht zu sehen bekommen...
Also die ersten beiden kenne ich garnicht, aber "Mean Creek" ist definitiv empfehlenswert. Der ist von der Grundstimmung und der Art, auf jeden Fall mit "Stand by Me" vergleichbar, nur noch etwas düsterer und melancholischer. Ganz die Klasse erreicht er zwar nicht, auch weil die Charaktere nicht ganz so gut ausgearbeitet sind, aber im Vergleich zu sonstigem Kram ist er erfrischend anders.
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Beitrag von LivingDead » 11.07.2007, 20:05

EatenAlive hat geschrieben:Also die ersten beiden kenne ich garnicht, aber "Mean Creek" ist definitiv empfehlenswert. Der ist von der Grundstimmung und der Art, auf jeden Fall mit "Stand by Me" vergleichbar, nur noch etwas düsterer und melancholischer. Ganz die Klasse erreicht er zwar nicht, auch weil die Charaktere nicht ganz so gut ausgearbeitet sind, aber im Vergleich zu sonstigem Kram ist er erfrischend anders.
Alles klar - dann wird der demnächst auch definitiv gekauft.
Ansonsten kann ich dir die genannten Filme durchaus empfehlen. "Hearts in Atlantis" ist sogar eine weitere King-Verfilmung... nur eben mit mysthischem Einschlag. "Das Baumhaus" ist sehr melancholisch, aber einen Blick würde ich mal riskieren. Mir gefallen beide zumindest sehr - liegt aber auch an meinem Faible für solche Filme... ;)
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Beitrag von LivingDead » 14.07.2007, 12:32

Dragon Tiger Gate

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Inhaltlich ein mehr als flacher Film, welcher nur so vor dramaturgischen Brüchen strotzt. Dies ist vor allem den Fantasy-Aspekten zu verdanken, die urplötzlich in der zweiten Hälfte des Filmes eingeführt werden. Nimmt man diese jedoch an, so bekommt man (zumindest in den ersten 20 Minuten) die genialsten Kampfszenen seit langem zu sehen. Danach wird der Actionanteil merklich zurück gefahren und Drama-Aspekte und unfreiwillige Komik nehmen Überhand, doch der krachige Showdown entschädigt für Vieles... sofern man mit den genannten Fantasy-Aspekten leben kann... Handwerklich 1A umgesetzt, enttäuscht der Film vor allem durch sein Drehbuch. Dennoch unterhaltend.
Knappe :liquid6:
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Beitrag von LivingDead » 16.07.2007, 12:17

Interview mit einem Vampir

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Atmosphärische Vampirmär, die stellenweise mit ihrer Langatmigkeit und einigen Drehbuchschwächen zu kämpfen hat. Die guten Darstellerleistungen und die tolle Inszenierung mit ihren gelungenen Effekten ziehen den Film dann wieder ins Grüne. Nur der Schluss vermag nicht zu gefallen, so passt er dramaturgisch nicht so recht zum Rest des Filmes. Trotz der merklichen Schwächen ein Film, den ich mir immer wieder gerne ansehe...
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 18.07.2007, 14:32

Children of Men

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Den Film habe ich mir dann gestern auch endlich angesehen und muss summa summarum sagen, dass dies nach langer Zeit wieder ein richtig beklemmendes, düsteres Zukunftsszenario geworden ist, fernab von jedweder Schönfärberei. Alfonso Cuarón schafft es, ein erschreckend realistisch wirkendes Szenario zu entwerfen, welches in jeder Szene den richtigen Ton zu treffen scheint.
Zwar wirkt die Story im Gesamten nicht allzu originell, doch die absolut geniale Umsetzung mit ihren teils 15-minütigen One-Shot-Plansequenzen faszinieren nachhaltig. Auch bleibt die Geschichte stets unvorhersehbar und hält die ein oder andere Überraschung parat.
Imo der beste Science-Fictioner seit langem.
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