Filmtagebuch: freeman

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Beitrag von freeman » 01.10.2007, 20:06

Ja, der hat seine Momente ... vor allem wenn Martin auf Hip Hopper macht ...

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Klick mich ;-)

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Beitrag von freeman » 03.10.2007, 00:17

Mitten ins Herz:
Der Hugh Grant ist imo eine echt verdammt coole Sau. Ich liebe seine Interviews und seinen darin transportierten Humor. Auch seine Einstellung zum Stardom usw. find ich krass. Blöderweise spiegelt seine Filmauswahl diese Coolness nicht wieder. Und auch Mitten ins Herz klingt zunächst nach dem üblichen Beziehungsromanzenbullshit. Ist es auch, ABER der Hugh rockt hier mal so dermaßen die Scheiße, dass es kracht! Es ist absolut großartig, mit wieviel Verve der seine Figur angeht und sobald der seinen Hüftschwung anwirft, muss man selbst als ultramännlicher Kerl übelst losschmunzeln ... Einfach herrlich. Der Film selber verläuft in den altbekannten Kitsch- und Klischeebahnen und baut gewohnheitsmäßig zum Ende hin stark ab, dennoch hat man absolut seinen Spaß an dem Streifen ... auch wenn man wie ich die Barrymore net abkann ...
:liquid7: <-- davon sind mindestens zwei für die Hugh Show ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 03.10.2007, 10:09

freeman hat geschrieben:Der Hugh Grant ist imo eine echt verdammt coole Sau.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Das (und Deine Kevin Coster Liebe) erwecken begründete Sorgen bezüglich Deiner Männlichkeit...

:wink:

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Beitrag von kami » 03.10.2007, 16:09

Also coole Sau würde ich Hugh Grant nun nicht gerade bezeichnen, aber er hat doch eine Ausstrahlung, die ihn von artverwandten Schmalzeuren positiv abheben. Zudem spielt er in einigen von mir favorisierten RomComs (zum Beweis für meine Männlichkeit sei angemerkt, dass ich dieses Genre gemeinhin verachte :wink: ) mit, als da wären z.B. NOTTING HILL, ABOUT A BOY, LOVE ACTUALLY und eben MUSIC & LYRICS.

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Beitrag von John Woo » 03.10.2007, 16:10

kami hat geschrieben:Also coole Sau würde ich Hugh Grant nun nicht gerade bezeichnen, aber er hat doch eine Ausstrahlung, die ihn von artverwandten Schmalzeuren positiv abheben.
Dem schliesse ich mich an. Ein passabler Schauspieler, aber von einer coolen Sau ja doch recht weit entfernt.

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Beitrag von freeman » 03.10.2007, 17:00

StS hat geschrieben:
freeman hat geschrieben:Der Hugh Grant ist imo eine echt verdammt coole Sau.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Das (und Deine Kevin Coster Liebe) erwecken begründete Sorgen bezüglich Deiner Männlichkeit...

:wink:
Jau, wie gesagt: Interviews von dem Typ lesen, darauf gründet ja diese Aussage ... seine Interviews sind neben denen vom Clooney Schorsch und vom Hoffmann, Dustin die besten wo gibt. Und naja, einer, der sich publikumswirksam einen blasen lässt und heute trotzdem vor allem für RomComs bekannt ist, der ist ne coole Sau ... so schauts nunmal aus ;-)

Und Costner rockt ... anders als Hugh aber er rockt ...

In diesem Sinne:
freeman, obendrein noch Harrison Ford Fan der ersten Stunde ...
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Beitrag von freeman » 03.10.2007, 22:59

Bordertown:
Ein Film, der sich richtig und wichtig anfühlt, aber so stark wie der in genialer Digitaloptik eingefangene Thriller beginnt, so stark lässt er dank arg klischeereichen Verlaufes auch wieder nach. Ganz im Gegensatz zu Jennifer Lopez, die durch das enge Korsett der ehrgeizigen Journalistin zunächst extrem behindert wird, nur um sich von Minute zu Minute mehr zu steigern. So reißt sie den Film unvermittelt mehr und mehr an sich, leider rettet das den Film dann nicht mehr, der zudem unter ziemlicher Spannungsarmut leidet ... Schade.
:liquid4:

Relative Strangers:
Eine etwas billige, handlungstechnisch mit vielen Gemeinsamkeiten gesegnete Meet the Parents Variante, die zwar ab und zu eigene Wege zu gehen vermag, dabei aber in Klischees sondergleichen steckenbleibt. Zumindest wird Relative Strangers durch die mit viel Verve aufspielenden Darsteller über die Runden gerettet. Dabei vermag vor allem Ron Livingston mit ungeahntem komödiantischem Timing zu überzeugen.
:liquid4:

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 04.10.2007, 06:21

@ freeman: Zu "Bordertown": Sag ich doch. :wink:

PS: "the Number 23" ist zwar überkonstruiert, bietet aber einige sehr coole Bilder aus der "bizarro Welt" und einen richtig guten JC. Kein Überflieger, aber ein Film, den man sich ganz gut ansehen kann (aber dann bitte im DC, der jedoch auch mit auf der dt. DVD drauf ist).

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Beitrag von freeman » 05.10.2007, 00:44

Danke Stefan ...

Dear Wendy:
Sehr faszinierende Studie zu dem Thema Faszinosum Handfeuerwaffe. Psychologisch imo sehr ausgefeilt packt einen der Film und man glaubt irgendwann wirklich: Waffen sind was Tolles. Sie machen selbstbewußt, stark und schaffen Gemeinschaftssinn. Auf einmal kommt eine Figur von außen in den Film und packt einen bei den Eiern: Wie konnte man das wirklich gut finden, was die da machen? Wieso schaltet man einfach sein Hirn aus, wenn sich etwas richtig anfühlt? Doch wie wir erliegt auch diese Figur irgendwann der Faszination, der auch wir erlegen sind ... und alles mündet in einen der innovativsten Showdowne der Filmgeschichte. Rein von der Idee her als auch von der Umsetzung (inklusive eingezeichneten Abschußwinkelberechnungen usw.). Großartige, stark gespielte Satire ... imo nur durch einige Längen im Mittelteil ein wenig ausgebremst ...
:liquid8:

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 05.10.2007, 11:17

Gerade wegen dem ausgebremsten Mittelteil würde ich zu :liquid7: tendieren
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
Nein Mann ich will noch nicht gehen
Ich will weiter auf dich schiffen
Solang bis du erkennst
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Beitrag von freeman » 09.10.2007, 00:08

Syngenor:
Echter Übertrash mit lächerlichen Man in a Suite Effekten, lachhafter Story, witzlosem Monstergetöse und so dermaßen grenzdebilen Overacting, dass so mancher kaputter Asiastreifen wie gesetztes Oscarmaterial wirkt. Hier passt gar nichts zusammen. Obendrein hat Premiere auch nur eine stark gekürzte Fassung am Laufen, die einfach irgendwann aufhört ohne ein echtes Ende zu haben ... ganz im Gegensatz zum Originalfilm. Und dann hat Premiere auch gleich noch alle Splattereinlagen rausgenommen. Warum auch immer, denn bei dem dunklen Master hätte man eh net erkannt, ob da nun Kotze oder Blut auf dem Boden rumfließt ... Egal ... jede geschnittene Minute ist hier eine Wohltat ... daher: Danke Premiere ... ;-)
:liquid3: <-- geht an die nett kämpferisch angelegte Frauenfigur im Film ... und die vollkommen sinnlose Oben Ohne Szenen zu Beginn des Streifens ...

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Beitrag von Fäb » 09.10.2007, 18:14

Nur interessehalber die Frage an dich - als jemand der die Möglichkeit hat Premiere zu gucken: Hast du dir zufällig gestern den verheißungsvollen Film "Der Gen-Soldat" (im Original nicht weniger geil: "S.S. Doomtrooper") reingezogen??? :lol: hab da gestern die ersten 5 Minuten von gesehen und bin festen Willens mir dann bald mal noch den Rest zu geben - die kommende Nachtausstrahlung um 3:10h ist einprogrammiert 8-)
boah allein schon die ersten 5 Min. waren der burner: Laiendarsteller in Nazi-Uniformen und ein geiler "Gen-Soldat", der aussah wie aus einem 10 Jahre alten PC-Spiel rauskopiert... boah ne, das spottet jeder Beschreibung, solltest du dir unbedingt ansehen :00000694

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Beitrag von Vince » 09.10.2007, 22:27

Den wollte ich mir btw. gestern angucken und ein Review schreiben, aber während der ersten beiden Ausstrahlungen lief noch das Alemannia-Spiel und die Ausstrahlung um 3:15 Nachts war mir zu spät. Hab nur noch den Anfang gesehen, aber ist schon derbe, was aus Corin "Parker Lewis" Nemec geworden ist. :lol:
Fäb hat geschrieben:"Der Gen-Soldat"
Das Schlimmste ist ja, der heißt noch nicht mal so. Der heißt "Der Gen Soldat". Ohne Bindestrich. Und wie ich das hasse. Als wenn da zwei Substantive nebeneinander stünden. Argh, ich hasse das! Wie kann so eine Vergewaltigung der deutschen Sprache in einen Filmtitel gelangen? :twisted:

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Beitrag von freeman » 10.10.2007, 00:55

Den Gen Soldat schau ich mir die Tage an ... liegt auf Tape hier rum ... bin nun freilich sehr gespannt ;-) ... hatte schon vor Syngenor den armen Caved In gesehen ... dazu kommt noch der Verriß und was soll ich sagen, danach war ich dann trashtechnisch erstmal bedient ... :lol:

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Beitrag von Fäb » 10.10.2007, 11:56

hehe, meine aufnahme ging leider gestern in die hose weil sich der Decoder irgendwie vorher aufgehängt hat :? naja kommt ja noch ein paar mal diese Granate :lol:

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Beitrag von freeman » 11.10.2007, 00:54

:lol: :lol: :lol:

Liebe braucht keine Ferien:
Oh Mann, der Jude Law flirtet hier die Diaz ja wirklich auf Gedeih und Verderb an ... ich glaube, wäre ich die Cameron gewesen, ich hätt mich auch in den Law verguckt LOL. Dagegen war es dann um das Pärchen Kate Winslet - Jack Black extrem schlecht bestellt. Black passt wirklich null in den Film, null zur Winslet und null auf einen Film dieser Coleur ... vielleicht als Sidekick eines sich verliebenden Helden ... Ok, aber nicht als Protagonist in Sachen Herz. Er ging hier wirklich gar nicht und wirkt den ganzen Film über wie ein Fremdkörper und man merkt, dass er nur des Namens wegen gecastet wurde. Traurig. Dafür hat die Kate Winslet zum Ausgleich wenigstens den menschlichsten Storystrang mit dem alten Drehbuchautor abbekommen. Hier funktionierte ihr ansonsten sehr schwacher Part im Film hervorragend und verschafft sie dem Film ein paar angenehm menschelnde Momente. Ansonsten ist der Streifen immer dann am stärksten, wenn er sich auf Diaz und Law konzentriert. Dazu ein leichtfüßiger Hans Zimmer Score, heimelige Bilder und ja ... Ich hätte gerne auch mal sowas ... ne Beziehung, wo beide wissen, es wird ein riesen Pfund Arbeit und trotzdem stürzen sich beide rein. Geht das eigentlich nur so verklemmten Idioten wie mir so, dass sie solchen weltfremden RomCom Kram irgendwann immer auf sich beziehen? Zumal die Parallelen zwischen meinem Leben und dem von Diaz - Law in dem Film erschreckend groß sind. Seltsam ... meine weibliche Seite is scheinbar stärker geworden in letzter Zeit ... egal ... ;-)
:liquid6:

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Beitrag von freeman » 12.10.2007, 02:08

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Gottfilm ... Review durch Bild klickern ...

Princess Aurora:
Der Streifen ist ein bis ins kleinste Eckchen perfekt durchkomponiertes Bildergedicht ... so edel, dass es fast schon weh tut. Leider bleibt die etwas arg durchsichtige Story hinter dieser visuellen Brillanz ebenso zurück, wie die Charakterzeichnung. Interessant ist die Rachetour de Force der sehr niedlichen Hauptdarstellerin aber allemal und das Ende vermag so einiges zu reißen ... Nicht schlecht, aber auch kein Überflieger ...
:liquid6:

Girls United III:
Man fragt sich immer wieder, was für Franchises es doch zu mehreren Teilen bringen. Dass es ausgerechnet auch Girls United erwischen musste, war vorher sicher nicht abzusehen. Denn schon der extrem oberflächliche erste Teil war nun nicht wirklich eine Offenbarung in Sachen Filmkunst. Der II. erst recht nicht ... also warum die 3 angucken? Na wegen Hayden! Hayden Panettiere, die sich hier mit Herzenslust zum Affen macht und die ziemlich blöde Story immer ein kleines Stück zu Ernst nimmt. Dafür sind ihre Outfits atemberaubend eng und hat die Kleine schon ein Gespür für den heißen Hüftschwung zwischendurch :lol: die vollkommen witzlose, verkrampft aufs Teeniepublikum abgestimmte (die Charaktere unterhalten sich ungelogen über Abkürzungen!!! Kein Scheiß!) Chose kann sie dann aber letztendlich auch nicht retten. Vor allem, da Teil III des Franchises genau dasselbe abgeht, wie Teil II: Jegliche Form von Charme ... Grütze ...
:liquid2:

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Beitrag von Vince » 12.10.2007, 14:06

Bei Girls United III hab ich auch mal kurz reingeschaltet. Den ersten Teil hatte ich als ganz normale (und ziemlich üble) Teenie-High School-Komödie im Gedächtnis, aber hier musste ich mehrfach überlegen, ob das überhaupt noch ernstgemeint war oder ob der Streifen nicht doch eher ne Parodie auf seinesgleichen sein sollte? Die Lächerlichkeiten sprangen einen da ja nur so an. Das war doch net ernst gemeint oder? Ich war und bin mir da immer noch nicht so sicher...

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Beitrag von SFI » 12.10.2007, 15:29

Also der Rattenfilm dürfte sogar mir gefallen, immerhin war es der erste Disney/Pixar/sonstiger Zeichentricktrailer den ich amüsant fand. Die DVD werde ich sicherlich ausleihen.
Man fragt sich immer wieder
und ich frage mich immer ob man es nicht irgendwann kapiert und einfach VORHER die Finger von dem Trash lässt! :lol: :lol:
DAS UNMASKIERTE SYSTEM

„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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Beitrag von freeman » 13.10.2007, 01:18

Ohne die kleene Hayden hätte ich die Finger da auch weggelassen ... aber auch ich bin nur ein Mann und höre auf meine Lenden ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von freeman » 14.10.2007, 01:12

Half Light:
3 Buchstaben: LOL ... ein Rosamunde Pilcher Mysterystreifen mit peinlichen Darstellern (Demi Moores verschiedene Stadien des Schauspiels definierten sich über die Öffnungsweite ihres Mundes und der Darsteller des Leuchtturmwärters ging ja mal gar nicht!), einem wirklich alles zukleisternden, übel kitschigen Score, null Spannungspotential, einer lachhaften Story und dem wohl geilsten Leuchtturm aller Zeiten ... aus der Retorte ... weithin sichtbar ... Oh my fucking God ... Das Einzige, was Flair hatte war das Städtchen direkt am Strand des Meeres ... Dafür dann auch:
:liquid2:

H.P.Lovecrafts Necronomicon:
Irgendwie noch genauso, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Die erste Story von Christophe Gans ist imo auch gleich die Beste. Elegisch und breit mit Gans ganz eigenem Gespür für Stil und Atmosphäre inszeniert, schafft diese Folge eine wohlige Gänsehaut und hat obendrein ein paar wirklich gelungene, recht frühe Morphingeffekte an Bord. Episode II um den Mann, der den Tod austrickst, hat mir ebenfalls schon immer gefallen. Nur Episode 3 von Brian Yuzna ist nach wie vor für mich die schwächste Episode, weil zu überdreht und irgendwie zu zerfahren. Seine Rahmenhandlung um H.P. Lovecraft ging ihm da viel besser von der Hand. Das Ergebnis ist also ein typischer Episodenfilm mit Höhen und Tiefen. Da die beiden Höhen den einen etwas misslungenen Beitrag abfedern, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen ...
:liquid7:

Ein gutes Jahr:
Also das schwierigste an diesem Film ist, zu verarbeiten, dass dieser Film von den filmischen Schwergewichten Ridley Scott und Russell Crowe stammt. Insbesondere Crowe ist einfach zu sehr Gladiator, fetter Insider oder cooler Geiselbefreier, um es einem leicht zu machen, zu glauben, er sei nur ein karriergeiler Stoffel, der vom Leben keinen Plan hat. Ist diese Hürde genommen und Crowe nach etwas zähem Beginn im Film angekommen, bekommt man einen edel und virtuos bebilderten Bilderreigen aus der französischen Provence, der recht amüsant daherkommt und sogar den einen oder anderen sehr offenen Brüller lancieren kann (der Lance Armstrong Gag ist der Hammer). Insgesamt aber irgendwie enttäuschend, vor allem, da die zugrundeliegende Liebesgeschichte ein wenig zu sehr vernachlässigt wird, um beim Zuschauer echte Empathie für die Figuren zu wecken ...
:liquid6:

Der Freund meiner Träume:
Typischer Kitsch um zwei Menschen, die einander nie gesucht haben und sich am Ende dennoch finden. Schlecht synchronisiert können zumindest die Darsteller einige sympathische Momente in den Film zaubern, der einzig mit einem Storystrang um einen imaginären Freund etwas Neues lancieren kann, ansonsten aber nach altbekannten Mustern verläuft ...
:liquid4:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 14.10.2007, 15:47

Hui, das ist dann ja schon seeehr pöse für Half Light. Irgendwo aber auch nachvollziehbar.

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Beitrag von freeman » 15.10.2007, 01:28

In nem richtigen Review hätt ich den auch auf Null gedrückt ;-)

Casanova:
Erstaunlich unkomische, viel zu lange Verwechslungsposse, die zwar in schwelgerischen Dekors ersäuft, Prunk und Glorie allerdings mit Charme und Esprit verwechselt. Heath Ledger wirkt extrem unterfordert, große Namen wie Oliver Platt werden verschenkt und Jeremy Irons darf sich mal wieder zum Affen macht. Braucht er anscheinend immer wieder einmal. Das Ergebnis ist ein Film, der dem Mythos Casanova in keiner Sekunde gerecht wird und nicht mal als Frauenfilm funktioniert, weil die Liebesgeschichte im Film einfach vollkommen aus der Spur läuft ... einer der schwächsten Hallström Filme, die ich je gesehen habe ...
:liquid4:

Familienvorstand über Nacht:
Junge Studentin wird wegen eines Unfalles der Familie zum Vormund der bis dato unbekannten Halbschwester und muss sich freilich in dieser neuen Aufgabe erst beweisen, gilt es doch Studium, Erziehung und Liebesnöte unter einen Hut zu bringen. Das wird erstaunlich intelligent und sogar einigermaßen witzig umgesetzt und hat mit Hauptdarstellerin Lacy Chabert eine richtige kleine Granate an Bord, die sogar mit Wonderbra ins Bett steigt ... Danke Filmgott :lol:
:liquid6:

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Beitrag von freeman » 19.10.2007, 00:19

Population 436
Stimmungsvoller Atmohorror, um ein nicht mehr allzu neues Thema. Dennoch nett aufgemacht und dankenswerterweiße nicht sonderlich reißerisch umgesetzt. Limp Bizkit Rüpel Fred Durst ist aber irgendwo der eigentliche Clou des Streifens, der spielt ja sogar ganz passabel und vor allem so gnadenlos passiv. Da könnte er ruhig mehr Zeit investieren ... ins Schauspiel. Großartige Kritikpunkte gibt es eigentlich gar nicht. Es dauert ein wenig zu lange, bis die Geschichte richtig angeschoben ist und auch der Verlauf des Showdownes ist recht unaufgeregt, dafür rockt das eigentliche Ende ordentlich. Manche Nebenrollen sind nicht wirklich optimal besetzt ... insbesondere die Hauptdarstellerin wirkt arg unbeholfen, wobei sie eigentlich nur versuchen muss, wie Jennifer Connelly auszusehen ... Naja, für nen verregneten Nachmittag nicht die verkehrteste Wahl ...
:liquid6:

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Beitrag von Fäb » 19.10.2007, 11:55

freeman hat geschrieben: H.P.Lovecrafts Necronomicon:
Irgendwie noch genauso, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Die erste Story von Christophe Gans ist imo auch gleich die Beste. Elegisch und breit mit Gans ganz eigenem Gespür für Stil und Atmosphäre inszeniert, schafft diese Folge eine wohlige Gänsehaut und hat obendrein ein paar wirklich gelungene, recht frühe Morphingeffekte an Bord. Episode II um den Mann, der den Tod austrickst, hat mir ebenfalls schon immer gefallen. Nur Episode 3 von Brian Yuzna ist nach wie vor für mich die schwächste Episode, weil zu überdreht und irgendwie zu zerfahren. Seine Rahmenhandlung um H.P. Lovecraft ging ihm da viel besser von der Hand. Das Ergebnis ist also ein typischer Episodenfilm mit Höhen und Tiefen. Da die beiden Höhen den einen etwas misslungenen Beitrag abfedern, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen ...
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ahja hört sich nicht uninteressant an, auch wenn ich nicht zur Leserschaft des H.P.Lovecraft gehöre. Hatte die DVD heute im Saturn in der Hand, war mir aber mit 14,99 für einen Blindkauf zu teuer. Lustig: Auf der Hülle prangte ein runder Aufkleber mit dem OFDb.de-Logo und dem Schriftzug "Die Online Filmdatenbank empfiehlt" ;) hatte ich auch noch nicht gesehen vorher... Auszüge aus Reviews o.ä. waren aber nicht vorhanden ;)

zu Population 436: dito.

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