
Bei der australisch-britischen Co-Produktion „OXV: The Manual“ (aka „Frequencies“) von Regisseur, Drehbuchautor und Editor Darren Paul Fisher („Inbetweeners”) handelt es sich um ein humorvoll-romantisch-philosophisches Drama aus dem Jahre 2013, das verschiedene Science-Fiction- und Mystery-Komponenten aufweist und seine ambitionierte, u.a. die Beeinflussung individueller Schicksale thematisierende Geschichte auf eine skurril-verspielte sowie auch melancholische Weise darreicht. Aus unterschiedlichen Perspektiven (samt entsprechenden Sprüngen innerhalb der Chronologie) sowie angenehm „bodenständig“ (etwa ohne auffällige Special Effects) erzählt, steht die Beziehung zwischen zwei eigentlich „nicht füreinander geschaffenen“ Personen differierender Ausprägungen (Glück/Unglück, Emotional/Gefühlsarm etc.) im Vordergrund – was innerhalb der ersten Hälfte ebenso interessant, charmant wie skurril mitzuverfolgen ist. Leider hat mich der Film irgendwann jedoch zunehmend „kälter gelassen“ – und zwar je stärker eine bestimmte „Einmischung der Behörden“ ins Spiel kam und gewisse „zentrale Weisheiten“ zutage gekehrt wurden, die nicht sonderlich tiefschürfender Natur sind: Sehr schade. Was bleibt, ist ein prima bebilderter und ausgestatteter, handwerklich kompetent in Szene gesetzter Film mit guten Darstellern und einer ungewöhnlichen Thematik, der mit seinen 105 Minuten Laufzeit aber ein wenig zu lang geraten ist und am Ende seine einzelnen inhaltlichen Elemente überdies nicht umfassend zufrieden stellend miteinander verschmolzen bekommt…



























