Filmtagebuch Dr Dolph

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Beitrag von Dr Dolph » 20.09.2011, 11:14

Toy Boy
Interessanter Film der eine Mischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm da stellt.
Ashton Kutcher spielt seine Rolle herrvorragend, vor allem auch weil sie zu him passt. Man kauft ihm diesen schnorrenden, selbstverliebtem Typen ab, ohne das er dabei unsympathisch wirkt, trotz seiner eher fragwürdigen Lebensphilosophie. In der zweiten Hälfte schwenkt der Film komplett um und entwickelt Kutchers Figur weiter, fügte eine Love-Story ein, wird dabei aber nice kitschig.
:liquid7:

Love Vegas
Lustige Komödie, die Chemie zwischen Kutcher und der Diaz passt und die meisten Gags zünden ordentlich. Die Story ist eher nebsächlich, das ende vohersehbar, aber die Gagdichte ist wirklich immens hoch und es macht spaß dabei zu zusehen, wie sich die Beiden gegenseitig fertig machen wollen.
:liquid8:

Freundschaft Plus
So sollte die typische RomCom eher aussehen. Die erste Hälfte ist schön versaut und steht dann im kompletten Gegensatz zur zweiten Hälfte, die mir dennoch sehr gut gefallen hat. Auch hier ist die Gagdichte relativ hoch und das Gespann Kutcher/Portmann ist wirklich toll. So soll es sein!
:liquid8:

Your Highness
Also der quasi Vorgänger Pineapple Express ist deutlich besser, denn bei your Highness weiß man oftmnals nicht worauf der Film hinaus will. Mal ist er eher lsutig, mal mehrFantasy und ab und zu splattert es ganz schön heftig. Aber eine ordentliche Mitte findet der Film nur bedingt. Portman ist mal wieder richtig hübsch anzuschauen, James Franco mag ich auch gerne sehen und Danny Mcbride gefiel mir vor allem in Pineapple Express gut. Trotzdem gibts hier mit beiden Augen zudrücken ne knappe
:liquid6:

Stiefbrüder
Will Ferrel und John C. Reilly in Reinform. Heißt also alberne Gags, Blödsinn und vor allem kindischer Humor. Die Story ist von der Grunkonzeption her innovativg, der Film an sich dann nicht, aber er macht halt immens viel Spaß. Nicht ganz so gut wie Anchorman, dennoch super unterhaltsam.
:liquid7:

Semi-Pro
Parodie auf den Basketballsport und die 60er. Will Ferrel dreht hier mal wieder zur Höchstform auf und geht ab wie Schmidts Katze. Neben ihm sind dann noch Woody Harrelson und Andre 3000 von Outcast zu sehen. Der Film macht Spaß, hat einige gute Gags an Bord, sit aber leider nur leicht überdurchschnittlich.
:liquid6:

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Beitrag von Dr Dolph » 24.09.2011, 17:56

Final Destination 5
Erstaunlich geile Fortsetzung, die grade im Vergleich zu den letzten beiden Teilen übelst rockt. Man hat der Story neue Seiten abgewinnen können und darüber hinaus auch noch ein super geilen Schluss-Twist eingebaut. Auch nahm sich der Streifen nicht ganz so ernst, was seinen Höhepunkt fand, als der Film dann zu ende war und die Highlights der ersten vier Teilen gezeigt wurden, unterlegt mjit ACDCs If you want Blood (you've got it).
:liquid7:

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Beitrag von Dr Dolph » 26.09.2011, 21:09

Exiled
Starker Actionfilm von Johnny To, der vor allem dadurch überzeugt, das die Actionszenen grandios sind und die Schauspieler super agieren.
Die Story ist nicht der Reißer aber schön bebildert, außerdem ist der Soundtrack wunderschön.
:liquid8:

Give em Hell Malone
Straighter, flott erzählter Actionthriller der mit Thomas Jane, Ving Rhymes und Doug Hutchinson einen exzellenten Cast aufweist. Die Story ist eher Nebensache, bleibt aber immer unterhaltsam. Russel Mulcahy inszeniert wie gewöhnlich versiert und lässt keine Langeweile aufkommen.
:liquid7:

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Beitrag von Dr Dolph » 02.10.2011, 15:56

Mad Detective
Erstaunlich spannende Mischung aus Drama, Psycho und Cop-Thriller, die mit guten Dastellern und einer skurillen Story punktet.
:liquid7:

Election
Hätte nicht gedacht das das so gut funktioniert, aber die Hetzjagd um den Stab ist wirklich spannend inszeniert und auch hier sind wieder viele gute Schauspieler dabei.
:liquid7:

Flash Point
Flotter Actionthriller, der eigentlich nie langweilig wird, mit Donnie Yens Fähigkeiten punktet und ab und zu ne Portion Humor hinter lässt. Das Finale rockt richtig gut und macht sehr viel Spaß.
:liquid7:

The Hitlist
Temporeicher Thriller mit einer guten Besetzung und einer Story, die so echt okay ist. Ich hätte mir zwar ein wenig mehr Action gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.
:liquid6:

Wrong turn at Tahoe
Sehr gut insznierter Actionthriller, der mit einem beinharten Fonale einiges auf dem Kasten. Miguel Ferrer darf endlich mal wieder zeigen was er auf dem Kasten hat, Cuba Gooding Jr schlägt sich auch wacker und Harvey Keitel ist solide wie eh und je.
Die Story war auch durchaus packend und so gibts ne gute
:liquid7:

The Warrior's Way
Extreme Mischung aus Eastern, Western und Klamauk der wirklich Spaß macht.
Die Action ist sehr schön anzusehen und total over the top, der humor ist sehr treffen und skurril und auch die dasteller machen ihre Sache gut. Das Finale war natürlich der Hammer, es hat ordentlich gerummst, der Bodycount wuchs in unendliche Höhen und brutal war das ganze auch.
:liquid7:

Priest
Solider Film mit einem tollen Karl urban und einem erstaunlich agilen Paul Bettany. Da ich die voralge nicht kenne, will und kann ich da keine Vergleiche ziehen, aber der Film war absolut in Ordnung und tolle Unterhaltung. Auch die Atmosphäre, sowie die Action haben mir gefallen.
:liquid7:

Gestern nen Fast& Furios Abend gemacht

Teil 1
Solider Film, der einen aber noch nicht ganz so packen will. Die Autoaction ist solide aber nicht überragend und die Story ist typisch 90er. Im Prinzip das gleich wie Point Break nur in einer anderen "Szene" udn nem anderen Ende. Vin diesel ist wie immer so cool, das man glauben mag das Eiswürfel scheißen kann, Paul Walker schlägt sich wacker, auch wenn er mir zu anfag ein wenig zu viel grinst.
:liquid6:

Teil2
Seltsam das den alle so schlecht finden, ich finde den immer wieder unterhaltsam. Weil man vin diesel aufgrund zu hoher Forderungen nicht noch mal verpflichten konnte, setzt man den fokus auch ganz anders. Der Film nimmt sich eigentlich zu keiner Stelle ernst, bietet tolle Auto-Action und macht einfach auf ganzer Linie spaß. Tyrese ist auch ein Gewinn für die Reihe, denn sein Charakter Roman Pierce macht den Film sehr unterhaltsam.
:liquid7:

Teil 4
Hier merkt man schon die Umorientierung der Reihe, denn schon hier liegt der Fokus nicht mehr auf den 10 Sekunden Rennen. Auch gibt es hier eine story, die nicht nur ein bloßes bindeglied zwischen den Actionszenen da stellt und die Charaktere aus den vorigen Teil gewinnen schon einiges an tiefe hinzu. Schön ist hier, das sie das alte Team aus dem ersten teil zusammen kriegen konnten, den der Teil hier sogar übertrifft.
:liquid7:

Teil 5
Der wohl beste Teil der Reihe. Merkte man schon das Teil 4 sich stark in eine andere Richtung veränderte, ist die komplette Umwandlung nun vollzogen. So geht es hier gar nicht mehr um rennen, sondern über einen großen Raub. Für diesen werden viele Charaktere aus vorigen Teilen wieder mit eingebaut, was den Spaß deutlich größer macht. Aber auch die Leute die neu dazu gekommen sind "rocken" übel, wie z.B Dwayne Johnson. Ehrlich gesagt wollt ich Vin diesel schon immer mal mit Dwayne kämpfen sehen und der Fight zwischen den Beiden ist echt gigantisch. Gigantisch ist übrigens auch das richtige wort für die Action in dem Film allgemein. Ob extrem druckvoll inszenierte Schießerein, spektekuläre Verfolgungsjagden oder die Zerstörungsorgie am Ende des Films, das alles lässt das Herz des Actionfans höher schlagen.
So stell mir eine gute Fortsetzung vor.
:liquid8:

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Beitrag von Dr Dolph » 03.10.2011, 23:44

Battle Royale
Sehr fesselnder und kritischer Film, der zum Nachdenken anregt.
:liquid9:

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Beitrag von StS » 04.10.2011, 08:06

Dr Dolph hat geschrieben:Battle Royale
Sehr fesselnder und kritischer Film, der zum Nachdenken anregt.
:liquid9:
Hab mir auch vor einiger Zeit die schicke UK-BR-Box zugelegt und mir den Streifen auch nochmal angeschaut. Der Director´s Cut ist imo etwas uneben (die Szenen in der Basketballhalle nerven und sind ziemlich unnütz) - und ich musste mal wieder feststellen, dass es sich bei dem Film um einen handelt, der zwar auf "kritisch" macht, es aber nicht ist: Im Endeffekt ist er nämlich nicht viel mehr als ein brutaler, gut gemachter Actionfilm. Der Grundgedanke hinter dem "Turnier" ist nicht unbedingt gut durchdacht - und das Gedankenspielchen "kann/würde ich meine Freunde töten?" ist auch nicht unbedingt unter "Anspruch" oder so zu verbuchen. Ich sag mal: Der Film ist nicht viel Tiefgründiger als z.B. "Hard Target". Sehenswert ist er aber dennoch. :wink:

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Beitrag von Dr Dolph » 04.10.2011, 17:24

Hm, interessant unter diesem Gesichtspunkt habe ich das Ganze noch gar nich betrachtet. Werde wohl nachdem ich den zweiten Teil gesichtet habe (von dem ich ja weiß, das er nicht sehr gut sein soll), nochmal den ersten in Angriff nehmen.
Den Director's Cut habe ich aber nicht gesehen, meine Bewertung bezieht sich da nur auf die normale, aber an sich ungeschnittene Kinofassung, die Marketing veröffentlicht hat.

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Beitrag von StS » 04.10.2011, 17:44

Dr Dolph hat geschrieben:Werde wohl nachdem ich den zweiten Teil gesichtet habe (von dem ich ja weiß, das er nicht sehr gut sein soll), nochmal den ersten in Angriff nehmen.
Bin gespannt, wie Du den 2. Teil findest. Hatte mich damals (nach Sichten des ersten Films und des Trailers des Sequels) ziemlich drauf gefreut - war aber dann doch relativ enttäuscht von dem letztendlichen Streifen. :wink:

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Beitrag von SFI » 05.10.2011, 07:03

Vor 10 Jahren fand ich den voll toll, mittlerweile ist das imo die Selbe Grütze wie es "Versus" schon immer war. :lol:
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Beitrag von StS » 05.10.2011, 07:31

SFI hat geschrieben:Vor 10 Jahren fand ich den voll toll, mittlerweile ist das imo die Selbe Grütze wie es "Versus" schon immer war. :lol:
Darin, dass "Versus" schon immer Grütze war, gebe ich Dir uneingeschränkt Recht! :wink:

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Beitrag von Dr Dolph » 05.10.2011, 16:46

Versus mochte ich....irgendwie. Die Story ist zwar crab bzw. ka eigentlich auch gar nicht vorhanden. aber es gibt ein paar nette Actionszenen. Es ist hatl Trash, von vorne bis hinten und als dieser ist er stellenweise auch genießbar, auch wenn er ab und zu im Leerlaufmodus läuft. Battle Royale 2 werde ich dann heute schauen, sprcih Fazit gibt dann irgendwann heute oder mitten in der Nacht.

Star Trek - The Motion Picture Director's Cut
Trotz des alters muss man hier sagen, das die Effekte wahrlich gelungen sind, grade im Hinblick auf das Jahr in dem der Film entstand. Mithilfe des director' Cuts konnte man aber dann noch ein wenig an den Effekten rumschrauven, was einen deutlich besseren Eindruck macht. der film selber ist ruhig erzählt, es gibt keine pompösen Raumschlachten oder ähnliches, denn die Story setzt er auf ethische und moralische Entscheidungen und Wirrungen. Die alte Crew machte ihre Sache gut und es ist immer wieder schön zu sehen, wie Kirk und co auf der Brücke stehen und ihren Job verrichten.
:liquid7:

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Beitrag von Dr Dolph » 06.10.2011, 05:18

Star Trek III
Toller dritter Teil, der Spaß macht und tolle Effekte bietet. Außerdem konnte ich auch Miguel Ferrer in einer kleinen Rolle als Navigator entdecken. Insgesamt ist der Film eher actionorientiert und setzt weniger auf eine ausgeklügelte Story. Dennoch passt die, da man im zweiten Teil eine gute Vorlage geliefert hat.
Trotzdem gibt es deutlich bessere Trek Filme, mit mehr Action, interessanterer Story und einem besser umgesetztem Grundkonzept.

:liquid6: ,5

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Beitrag von SFI » 06.10.2011, 06:06

Finde auch, dass der oft gebashte Teil 1 eigentlich Star Trek pur ist. Ich stehe zwar auch auf Raumschlachten, aber das passt hier schon. Alleine schon der minutenlange Shuttleflug rund um das Space Dock, ist super.
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Beitrag von MasonStorm » 06.10.2011, 13:34

Ich mag den ersten Star Trek auch :D

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Beitrag von The Punisher » 06.10.2011, 14:28

Der Kinofilm ist auf jeden fall besser als die Serie, die Classic Serie mochte ich nie so richtig die Filme mit Kirk´s Crew schon :lol:
Bild

"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"

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Beitrag von Dr Dolph » 06.10.2011, 22:24

Battle Royale 2
Schwierig zu bewerten finde ich. Im Vergleich zum ersten ist er Murks, aber als alleinstehender Actionfilm wäre er durchaus brauchbar. Aber kommen wir erstmal zum wesentlichem.
Die Story ist eher mäßig, da nicht ordentlich ausgearbeitet. Es gibt viele interessante Ansätze die leider nie wirklich verfolgt werden. So ist zum Beispiel die Tochter von Kitano ist so Rachedurstig und dann auf einmal scheint es ihr total egal zu sein. Solche Subplots baut der film immer wieder auf um sie dann fallen zu lassen. Das ist nicht nur ärgerlich, sonder irgendwie seltsam, denn der Film geht ja ca. 120 minuten, Zeit war genug da.
Die Einführung wurde auch anders gestaltet und die Schüler sind leider meist zu blass. Zu wenig Charaktere werden vorgestellt, zu viele werden zu schnell verbraten. So werden eigentlich emotionale Szenen, wenn jemand sich weigert dort mit zu machen und dafür sterben muss, dem Zuschauer ziemlich egal, da man mit den Charakteren, die man erst seit 5 minuten kennt ja gar nicht mitfühlen kann. Auch fällt es hier schwer eine Identifikationsperson zu finden. War das in Teil 1 noch sehr einfach, hat man hier eigentlich kein Charakter der genug Tiefe hat und dem man die ganze Laufzeit über folgen kann.
Kommen wir nun zu Riki Takeuchi. Im Vorfeld habe ich oft gelesen das dieser extrem overacted und da bildeten sich erstmal riesige Fragezeichen über meinem Kopf. Riki Takeuchi, der japanische Steven Seagal wenn man so will (ist ja auch son Stone Face)
soll overacten? Unmöglich, hab eich gedacht, der Typ zieht bei Filmen wie Hard Boiled oder Tokyo Mafia auch nur mit einem, maximal 2 Gesichtsausdrücken durch den Film, wieso sollt er das hier anders machen. Immerhin war er ja auch ein Grund warum ich mir die beiden Filme gekauft habe bzw mir sowas wie Hard boiled oder Tokyo Mafia reingezogen habe. Als ich ihm im Schulbus beim Schlafen entdeckte, konnte ich immer noch nicht glauben das es hier anders als sonst sein wird, aber als er dann in seinem typischem, langem Ledermantel auftauchte und dann abging wie Sau, da konnte ich meinen Augen kaum trauen. Der Mann hat ja deutlich mehr Geischtsausdrücke zu Verfügung als ich jemals vermutet hätte. Klar, es war Overacting pur, aber man, was war ich fasziniert von dem was mir der film da bot und irgendwie kann ich das echt nicht als negativen Punkt deuten, auch wenn mir die subtilere Variante von Takeshi Kitano besser gefallen hat.
Interessant fand ich die neuen BR Regeln, die einerseits super sinnlos waren, aber irgendwie mehr Würze ins Spiel gebracht haben. Ich meine, wieso sollte man jeweils 2 Schüler miteinander verlinken, das macht ja irgendwie keinen Sinn. Man stelle sich mal folgende Situation vor, die Schüler sind im Feuergefecht, alle aktiv mit dabei und einer der Schüler wird erschossen, weil er nun mal seine Pflicht tut. Der andere Schüler bzw Schülerin hat jetzt die Arschkarte gezogen und geht so oder so drauf, obwohl er oder sie nichts falsch gemacht und der Regierung vielleicht noch hätte dienlich sein können.
durch diese neue Regelung war natürlich der on Screen Bodycount wesentlich höher, aber wirklich sinn hat das gemacht.
Die Actionszenen erwiesen sich als wirklich brauchbar, weil sie wirklich druckvoll inszeniert wurden. Die Landung mit den Booten am Strand hat mich ja ein wenig vom Stil her an Saving Private Ryan erinnert ohne dabei an den Film ran zu kommen. Aber trotzdem gab es da doch eine gewisse Intensität, die ich der Szene nicht absprechen möchte. Die sonstigen Actionszenen, die eigentlich den Großteil des Films ausmachen, sind auch gut gelungen, auch wenn so manche Explosion nur bedingt gut getrickst ist.
Das Ende des Film fand ich aber ehrlich gesagt nur mäßig, da es echt nicht glaubwürdig erschien. Klar, so konnte man sich ein schönes Happy End zusammen basteln, aber trtzdem wirkte es an den Haaren herbei gezogen.
Fazit technisch würde dem Film also durchaus Unterhaltsamkeit attestieren, zu mal man ja auch nicht versucht den ersten Teil einfach zu kopieren. Trotzdem bleiben viele Ansätze einfach ungenutzt und verlaufen im Sande. Der mittelteil versucht dann dem Film substanz zu geben, scheitert aber eigentlich daran, dass man die mit den Charakteren mitfühlt und das die Actionszenen viel zu reißerisch daher kommen. Die Action an sich überzeugt, kann aber eigentlich nie wirklich darüber hinweg täuschen, das der Film einfach ziemlich inhaltslos geraten ist.
Um so etwas wie Tel 1 nochmal hinzubekommen, hätte der Actionteil deutlich geringer ausfallen und die Charaktere mehr Tiefe haben müssen, so bleibt der Film ein übliches Style over substance-Vergnügen, das aber das Gegenteil vorgaukeln will und daran kläglich scheitert.
:liquid5:

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Beitrag von Dr Dolph » 08.10.2011, 17:08

Forgetting Sarah Marshell
Ich hatte mich schon gefragt ob Jason Segal ein Film tragen kann, denn bei How I met your Mother macht er seine wirklich gut. Dieser Film beantwortet die Frage mit einem deftigem ja. Dabei zeigt er auch vollen Einsatz, ob er nun komplett nackt Unsinn macht oder von ner Klippe springen will, die Situationskomik ist der Hammer. Genial ist hier auch Russel Brandt, der nicht umsonst danach einen eigenen Film dür die Rolle des Aldus snow bekommen hat.
Die Gags sitzen meistens und Lachanfälle gibt es einige.
:liquid8:

Männertrip
Aldus Snow rocks! Was Russel hier vom Stapel lässt ist der Hammer. Jonah Hill, der arme Kerl, muss hier cht einiged durch machen, weshalb der deutsche Titel sehr gut passt. Der Film ist nichts anderes als ein einziger, durchgedrehter Trip. Auch hier sind Lachanfälle garantiert, auch wenn einiges unter die Gürtellinie geht.
:liquid8:

Blitz
Altmodischer Cop-Film mit Statham in gewohnt, lässig, cooler Rolle.
Der Film war zwar nur bedingt spannend aber durchaus unterhaltsam, dank Statham un seinem Partner. Auch die Zeichnung des Killers ist sehr interessant, zu mal er ein Motiv hat das seinen Hass auf Polizisten durchaus gut erklärt, auch wenn es für mich kein Grund wäre :lol:
:liquid7:

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Beitrag von Dr Dolph » 08.10.2011, 18:39

The Mechanic
Netter Actionfilm, der aber nie wirklich zünden will. Zwar gibts schon sehr schöne Shoot-Outs in der zweiten Hälfte und langweilig fand ich den Film auch zu keiner Zeit, trotzdem springt der Funke nie ganz über. Man hat das Gefühl da hätte man noch emhr draus machen können. Naja trotzdem unterhaltsam.
:liquid6:

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Beitrag von Dr Dolph » 09.10.2011, 15:59

Star Trek 9 - Der Aufstand
Meiner Meinung nach sehr gelungener neunter Teil, der eine schöne Story und ein wenig Action gekonnt miteinander verbindet. Zwar kommt der Aufstand nie an First Contact ran, aber der ist für mich ja auch die Speerspitze der Franchise, sogar noch vor "Am Rande des Universums".
Schön ist hier auch wieder das Zusammenspiel der TNG-Crew und obwohl Berman hier schon seine Finger im Spiel hatte ist der Film wirklich mehr als nur gelungen.
:liquid8:

Star Trek 10 - Nemesis
Leider eher weniger guter Abschluss der Star Trek Filme (Der elfte hatte ja mit Star Trek relativ wenig zu tun) der in der ersten Hälfte noch vielen Insiderwitzen und vielen Anspielungen punktet (obwohl der Regisseur alles andere als Kenner der Franchise war) , so kann man sogar den von mir weniger favorisierten Wesley Chrusher unter den Gästen bei der Hochzeit entdecken. Leider ist die Story an sich ziemlich schlecht und kaum fesselnd, zieht sich immer wieder, obwohl das Skript sehr dünn ist, denn viel Handlung gibt es ja nicht. Die Action ist toll, aber das rettet den Film auch nicht. Auch gibt es viele kleine Filmfehler (ein Bild von Picard, auf dem er Haare hat, als er auf der Akademie war, dabei weiß man aus der Serie das es dort eben nicht so war) und weitere kleine Details.
So komme ich ma ende nur auf eine
:liquid5:

Die purpurnen Flüsse
Spannender unt gut gespielter Thriller, in dem Jean Reno wie immer ziemlich cool rüber kommt. auch Vincent Cassel macht seine Sache ziemlich gut. Die Story ist gut geschrieben und die auflösung auch gut gelungen-
:liquid8:

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Beitrag von Dr Dolph » 09.10.2011, 16:50

Die purpurnen Flüsse 2
Naja, irgendwie ne seltsame Fortsetzung, wenn man mich fragt. Die Story ist vom Grundgerüst, dem ersten Teil mehr als nur ähnlich, es gibt deutlich mehr Action und deutlich mehr Lücken. Dennoch ist das ganze so weit unterhaltsam, das ich ihm ne
:liquid6: gebe

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Beitrag von Dr Dolph » 09.10.2011, 17:14

Hard Boiled
Typischer Ricki Takeuchi Streifen, der kaum Überraschun, aber gute Unterhaltung bietet.
:liquid6:

Antichrist
Schöne Bilder meets dünne Story. So ganz kann ich den Hype um Lars von Trier anhand dieses Films nicht verstehen.
Ich meine es gibt viele gute Ideen, wie zb. nur 2 Hauptdasteller, sonst eigentlich keine anderen Schauspieler. Außerdem agieren die Schauspieler wirklich gut und wie ich schon sagte, die Bildsprache ist stellenweise exzellent und fesselnd. Die Atmosphäre finde ich wirklich gut eingefangen, aber insgesamt ist mir das Storygerüst zu dünn, der Grund warum die Frau ausrastet ist mir nicht nachvollziehbar genug und das halte ich für zu wenig ausgearbeitet.Vermeindliche Frauenfeindlichkeit konnte ich nicht entdecken (im Film selbst sagt Willem Dafoe ja auch das die Frauen nicht das pure Böse sind). Das Finale ist stellenweise brutal, den Film aber mit zb. Hostel zu vergleichen ist wie Herr der Ringe mit Star Wars zu vergleichen (haben die ne Ähnlichkeit?), demnach als unangebracht.
Da ich relativ unentschlossen bin, was die Bewertung angeht und den Film zu einem späteren Zeitpunkt sichten möchte, gibt es hier erstmal eine
:liquid5:
als Platzhalter für jede mögliche Bewertung. Trotzdem freue ich mich auf Melancholia.

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Beitrag von MasonStorm » 09.10.2011, 22:42

Dr Dolph hat geschrieben:Zwar kommt der Aufstand nie an First Contact ran, aber der ist für mich ja auch die Speerspitze der Franchise, sogar noch vor "Am Rande des Universums".
Was heißt denn hier "sogar"? Am Rande des Universums ist doch der mit Abstand schlechteste Film der ganzen Franchise.

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Beitrag von SFI » 10.10.2011, 06:40

Dabei hat Teil 5 als einziger Streifen begriffen, worum es in ST eigentlich geht ... to boldly go... da sind alle anderen Streifen meilenweit entfernt. :lol: Teil 10 finde ich nicht so schlecht, sicher die Story ist fürn Arsch, allerdings sind hier etliche Szenen der Schere zum Opfer gefallen, die den Film merklich nach vorne gebracht hätten. Dabei hat der Film aber auch etliche Insider zu bieten wie z.B. die Weinszene mit B4. Hier greift Picard nämlich zu der Flasche, die ihm vor Jahren sein Bruder für einen besonderen Moment geschenkt hatte...
DER MÜNTZER

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Beitrag von Dr Dolph » 10.10.2011, 14:06

Sorry, meinte natürlich nicht am Rande des Universums, sondern das unentdeckte Land Land, also Teil 6.
Den fünften habe ich noch nicht gesehen, werde mir aber wohl im Doppelpack mit der 4 angucken, dann habe ich sie alle durch.

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Beitrag von MasonStorm » 10.10.2011, 14:43

Ich hab mich schon erschreckt. :wink: "Das unentdeckte Land" ist wirklich klasse, auf jeden Fall auch einer meiner Serienfavoriten.

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